SuMaThemenstarter93 Beiträge · seit 202331. Okt. 2026 ·
Wir sind noch nicht lange zurück aus Sambia - gerne möchte ich mit Euch unsere schönen Eindrücke teilen.
Flug: mit Emirates von Zürich über Dubai nach Lusaka, trotz einiger Bedenken (gebucht vor dem Schlamassel) alles geklappt wie am Schnürchen 😊
Die Einreise ging zügig und sehr freundlich voran, unser Gepäck war auch schon da und wir wurden sogar schon erwartet und zu unserem ersten Übernachtungsplatz gebracht.
Die Wild Dogs Lodge liegt relativ nah beim Flughafen und hat uns gut gefallen. Überrascht waren wir, wie kühl es in Lusaka zu diesem Zeitpunkt war - der Oktober gilt ja als „Suicide month“ angesichts der sonst üblichen Temperaturen. Der Regen, der die letzten Tage gefallen war, hat für eine gehörige Abkühlung gesorgt, wir waren froh um unsere Jacken.
Wir sind nicht selbst gefahren, sondern haben die Reisezeit mit Flügen zwischen den Nationalparks abgekürzt, so konnten wir unsere Urlaubstage (fast) vollständig in der Natur geniessen.
SuMaThemenstarter93 Beiträge · seit 202331. Okt. 2026 ·
Am nächsten Morgen geht es früh los: um 4.45 h klingelt der Wecker, draussen ist es empfindlich kühl. Wir gönnen uns trotz allem ein Frühstück, welches für 5.00 h bestellt ist. Es herrscht schon fröhliche Betriebsamkeit, aber auch afrikanische Gelassenheit - so dass wir uns am Ende beeilen müssen, den Shuttle zum Flughafen um 5.30 h nicht warten zu lassen.
Am Flughafen holen wir am ATM noch Kwatchas, das anschliessende Check-in, Boarding etc im Domestic Airport ist sehr entspannt. Etwas verwirrt sind wir, da auf allen Anzeigen Royal Airstrip steht und auf unserem Reiseprogramm Jeki. Dies erklärt sich erst nach der Landung in Royal, als die sehr freundliche Pilotin erklärt, Jeki sei im Moment nicht anfliegbar, da der Airstrip dort Naturboden ist und es die letzten 2 Tage geregnet hat.
Für uns hat sich das als Glücksfall herausgestellt: Wir kommen direkt zu einer Bootsafari als Transfer😁. Nach einer ca 20 Min. Autofahrt, dürfen wir in ein sehr bequemes Boot einsteigen. Wir haben keine Eile und fahren gemütlich den Sambezi herunter bis zum Chula Island Camp,
Malachite Kingfisher
Immer wieder entdecken wir oder vielmehr Josh, unser Guide, grosse und auch kleine Tiere.
Pied Kingfisher
Brown hooded Kingfisher
Fisheagle
SuMaThemenstarter93 Beiträge · seit 2023gestern 21:02 ·
Gegen 11.00 h kommen wir beim Chula Island Camp an. Es gefällt uns ausgesprochen gut. Über eine kleine Wiese und einen Steg erreicht man die Boma. Wir werden herzlich begrüsst mit frischen Tüchern und einem feinen (alkoholfreien) Getränk. Die Safari-Zelte sind grosszügig entlang des Sambesi verteilt und sind sehr einladend.
Um 12.00 h gibt es einen Lunch, der als kleines Buffet gereicht wird. Viel frisches Gemüse und Salate und Hühnchenstreifen, alles sehr schmackhaft. Man isst an einem grossen Tisch, die Stimmung ist fröhlich. 😃 Total sind wir 10 Gäste, alle (ausser uns) sind bereits früher hier gewesen. Es wird viel Safari-Latein ausgetauscht und noch mehr gelacht. Dann freuen wir uns auf die Siesta.
Um 15.00 gibt es dann Tee/Kaffee und Kuchen, anschliessend brechen wir zu unserem ersten Gamedrive auf. Dieser führt zuerst über die Insel und dann eine kleine Fähre, danach werden wir auf die verschiedenen Fahrzeuge verteilt. Wir sind heute nur zu zweit im Auto.
Das Bild stammt von einem späteren Tag, als wir das Camp wechseln.
Wir geniessen unsere erste Fahrt, die Geräusche, das Gefühl, jederzeit hinter dem nächsten Busch ein Tier zu entdecken, es ist einfach einmalig.
Schon bald finden wir dank eines aufgeregten Impalas diese drei Löwenbrüder. Wir schauen ihnen beim Gähnen zu, viel mehr Aktivität bieten sie uns nicht.
Wir sehen viele Wasserböcke, die aber immer reissaus nehmen, sobald wir stoppen. Auch alle Vögel halten einfach nicht still. 🤫 Nicht mal einen Bum-shot kriege ich hin. Da sind die Elefanten kooperativer.
Ich übe ein bisschen mit Gegenlichtaufnahmen.
Direkt am Wasser geniessen wir unseren Sundowner. Der Himmel ist so klar - einfach perfekt.
Auf der Rückfahrt, die hier als Night Drive fungiert, sehen wir zwei verschiedene Stachelschweine, Krokodile an Land und dann eine Leopardin, die sich gerade an Impalas anschleicht. Also stellen wir den Motor und das Licht aus und warten und horchen. Es bleibt ruhig, sie hat aufgegeben. Als wir das Licht wieder andrehen, geht sie direkt an uns vorbei. Sie ist sehr dünn und scheint sehr hungrig. Wir hoffen für sie, dass sie heute noch eine erfolgreiche Jagd haben wird.
Spät kommen wir zurück und setzen uns gleich zu den anderen an den Tisch. Das Essen ist wieder gut, die Stimmung ausgezeichnet, aber es war ein langer Tag, wir sind müde. Zum Schluss gibt es noch „bad news“: die Elefanten haben irgendwo für ein Leck in der Leitung gesorgt und wir hatten daher kein Wasser. Dies ist aber kein grosses Problem: einzig die Klo-Spülung funktioniert nicht, für Zähneputzen hat es sowieso eine Thermoskanne und die Dusche ist Bucketshower.