Erste Rundreise 4 x 4 Namibia 2027

10 Antworten · 772 Aufrufe · gestartet 21. Okt. 2026 von Markus P.
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Themenstarter4 Beiträge · seit 202621. Okt. 2026 ·
Hallo liebe Community, 

ich habe mit viel Interesse die (Ersttäter-)Routen und euer Feedback gelesen. Klasse, dass so viele Leute ihr Wissen mit viel Mühe und Zeitaufwand teilen! 

Nun planen wir (2 Erwachsene) gerade unsere drei wöchige erste Route für September/Oktober 2027. Ich bin mir aufgrund der Berichte bei einigen Dingen sicher, bei anderen hackt es noch ziemlich. Ich würde mich also über Feedback von euch super freuen. 

Ein paar Eckdaten zur besseren Orientierung: fahren zu zweit. Erfahrene Reisende immer auf eigenen Faust unterwegs, auch mit Zelten (Australien) und als Selbstfahrer (allerdings nie offroad), in Afrika waren wir nur einmal 4 Wochen in Südafrika selber unterwegs. Geplant ist eine Mischung aus Übernachtung im Zelt und festen Unterkünften. Schwerpunkt Schlafstätte ist das Dachzelt. Start und Ende Windkuk. 

Unsere Route sieht aktuell so aus (hab ziemlich Probleme mit der Darstellung/Formatierung):


Eventuell so besser in der Übersicht (Erläuterung: die erste Zahl ist immer die Anzahl der Übernachtungen)

  •  München 20.00 Uhr nach Windhuk 7.35 Uhr nächster Tag
  •  1 Windhuk, Ort: ?
  • 1 Sesriem, Sesriem Campsite - NWR (im Park wegen früherer Einfahrt)
  • 1 Sesriem, Übernachtung Sossus Oasis Campsite
  • 3 Swakopmund, Übernachtung: ?
  • 1  Spitzkoppe, Übernachtung: Spitzkoppe Community Camp
  • 2 Damaraland/Twyfelfontein, Übernachtung Madisa Camp/Mowani Campsite?
  • 1 Etosha Süd, Übernachten Camp außerhalb Park
  • 1 Etosha Süd, Übernachten Okaukuejo Camping Area
  • 1 Etosh, Übernachten: Halali Campsite
  •  1 Etosha, Übernachten: Onguma Tamboti Campsite
  • 1 Rundu, Übernachten ?
  • 3 Caprivistreifen, Nyime Safari Lodge & Campsite?
  •  1 Rundu 
  •  2 Waterberg, Übernachten ?
  •  Windhuk Rückflug 20.35 Uh


Man sieht, einiges ist noch offen. Bis Swakopmund sind wir recht sicher. Es wäre echt mega, wenn ihr mir zu folgenden Fragen Feedback geben könntet:

1) Grundsätzlich bin ich offen für Feedback zu den Übernachtungsoptionen bzw. Vorschläge wo noch keine stehen und den benannten.

2) Damaraland bin ich unsicher welches Camp. Sind ja auch etwas voneinander entfernt. Oder ist das räumlich egal?

3) Etosha ist die Unsicherheit bei uns: wir kommen vom Damaraland/Twyfelfontein. Der Weg scheint bis Etosha lang. Sollen wir da noch ne Nacht außerhalb (nahe Andersson Gate) schlafen und dann rein. Oder ist das unsinnig?  Okaukuejo Camping Area ist bei uns wegen (beleuchtetem) Wasserloch gesetzt. Frage ist ob wir in Halali nicht übernachten (wegen schlechten Kritiken) und dann lieber 2 Nächte im Westen verbringen (da würden wir gerne organisierte Pirschfahrten mitmachen) und wären dann mal 2 Tage an einem Ort. 

4) Und dann kann ich mir vorstellen, dass einige anmerken werden. "Caprivi ist weit weg, Fahrt lang, lieber weglassen". Wir wollen dies aber bewusst machen wegen anderer (Fluß-)Landschaft und gerne 3 Übernachtungen an einem Ort machen (inklusive Bootstour). Gute Idee, oder eher balla balla :-)

5) Und ja den Süden (Lüderitz, Kalahari), haben wir bewusst weggelassen. Die Fahrt ist lang und wir haben einige Reiseberichte angesehen und dachten: na ja. Dann lieber Caprivi. Zudem würden wir gerne in Zukunft mal noch von Kapstadt nach Windhuk fahren. 

Schon mal vielen lieben Dank, wenn sich jemand meiner Fragen annimmt. 

Euch allen weiter gute Reisen! 

Markus

zuletzt bearbeitet 21. Okt. 2026
254 Beiträge · seit 202122. Okt. 2026 ·

Hallo Markus, ich bin ein Namibia Süd Fan, aber Deine Tour ist mit einigen langeb Fahrttagen so zu mnachen.

Übernachtung Windhoek: Die meisten Camper gehen ins Urban Camp, wir bevorzugen als Camper für die ertse Nacht eine feste Unterkunft. Da kann ich das Londiningi Guesthouse empfehlen. Oder auch sehr schön schon etwas ausserhalb Krumhuk. In beiden Unterkünften ist ein Avendessen möglich.

In Swakopmund war ich jetzt 2 mal in mylas Cottage. zentrale Lage, sicherer Parkplatz, tolles Apartement. Durch die früh beginnenden Aktivitäten haben wir ein Frühstück immer irgendwo nachgeholt. Cafes gibt es genug,

Ich würde entweder Madisa oder Mpwani machen, nicht beides. Für beide Campsite gibt es für und wider. Von beiden Campsites auskönnt ihr Touren zu den Wüstenelefanten buchen.

Der Weg nach Etosha ist lang und unterwegs gibt es tolle Campsites: z.B. Bambatsi, Geluksport, Münsterland oder Ugab Terrace.

Ich finde alls Campsites innerhalb des Etosha aushaltbar und würde in allen dreien eine Nacht bleiben. Namuntoni ist fast die schönste, dafür gibt das Wasserloch nicht viel her. Alle aushaltbar nach meiner Meinung und die Wasserlöcher in Okaukuejo und Halali sind klasse.

Langer Weg nach Rundu, früh losfahren

In Rundu gibt es die Hakusembe Lodge mit Campsites. Empfehlenswert.

Waterberg gibt es jede Menge Campsites.

Viel Spaß beim weiteren Planen.

Liebe Grüße Kirsten

Themenstarter4 Beiträge · seit 202622. Okt. 2026 ·
Hallo Kirsten, vielen lieben Dank für deine Antwort. Jetzt will ich noch mal kurz nachfragen, damit ich es richtig verstanden habe. Du würdest also auf dem Weg in den Etosha noch mal einen Zwischenstopp machen und übernachten, oder?

Und den Weg vom Etosha in den Caprevistreifen findest du auch okay und nicht so abwegig wegen den langen Fahrzeiten?

730 Beiträge · seit 202322. Okt. 2026 ·
Hallo Markus,


Londiningi in Windhoek können wir auch empfehlen. Krumhuk haben wir nächstes Jahr wieder wie bei unserer ersten Tour als Startpunkt gewählt. Beide vom Preis-Leistungsverhältnis sehr gut!


In Swakopmund waren wir im Swakopmund Guesthouse sehr begeistert! 


Ihr könntet vom Damaraland auch übers Galton Gate in den Park fahren und eine Nacht in Olifantsrus bleiben. Fanden wir letztes Jahr richtig gut von den Sichtungen her. Auch das Camp hat uns am besten von allen im Park gefallen (waren noch in Okaukuejo und Halali, beide haben tolle Wasserlöcher), es ist kleiner, aber wir fanden es sehr chillig dort. Und da schließe ich mich an: Gerade als Camper fand ich die Camps ziemlich gut aushaltbar!


Zum Rest kann ich mangels Erfahrung nichts sagen.


Viel Spaß beim Planen!


Lg, Melanie 

zuletzt bearbeitet 22. Okt. 2026
254 Beiträge · seit 202123. Okt. 2026 ·

Hallo Markus, genau das meine ich, eine Zwischenübernachtung vor dem Etoscha. Die Landschaft ist an den Ugab Tersassen spektakulär und alle genannten Camps sind toll gelegen. Auf dem Weg einen Kafffee in der Vingerclip Lodge trinken und dann z.b. nach Munsterland. Dann am nächsten Tag nach Outjo zum Einkaufen und von dort zum Nachmittagsdrive in den Etoscha nach Okaukuejo.

Oder Melanies Variante, da würde sich  auf dem Weg die Huada Campsite oder Hobatere empfehlen. Ist auch möglich, die Variante etwas mehr Fahrerei.

Olifantrus ist meines Erachtens das schönste Camp im Etoscha.

Und ja, der Weg von Onguma nach Rundu ist machbar. 430 km hauptsächlich auf gerader langweiliger Asphaltstrasse.

Liebe Grüße Kirsten


10 Beiträge · seit 202523. Okt. 2026 ·
Hallo, ich schließe mich allen Vorrednern (und -innen) an, ich finde die Tour sehr gelungen und finde auch, dass der Norden als Ergänzung des Wüsten-Namibia sehr lohnenswert ist. Zur Strecke Etosha - Okavango: wir sind sogar noch weiter als bis Rundu gefahren, nämlich bis kurz vor Divundu und auch das war absolut machbar. Am Morgen ein kurzer morning drive um Namutoni herum, und dann eine lange, aber erst ganz am Schluss wirklich langweilige Strecke. Zwischen dem "vet fence" und Rundu fanden wir es interessant, links und rechts der Straße die vielen kleinen Siedlungen zu sehen mit ihren Bars, Schulen, "Supermärkten" ... und das Leben, das sich dort abspielt. Das ist so ganz anders als der südliche Landesteil. Für uns (mit mehreren Fahrern) war das eine gute Lösung - die dann entsprechend etwas mehr Zeit für Aktivitäten um Divundu herum (und später am Kwando) gelassen hat.

Frohes Planen wünscht

daniel 

7’358 Beiträge · seit 200623. Okt. 2026 ·

Hallo Markus,

Von Rundu in Richtung Osten führt die recht öde asphaltierte B8.
Für das erste Stück bis Divundu gibt es jedoch eine Alternative. Bei Rundu zweigt eine Piste nach Norden ab und führt dann in Flussnähe nach Osten bis Divundu. Dabei kommt man durch kleine Dörfer, was die Strecke interessanter macht. Der Fluss selbst ist allerdings eher selten in Sichtweite. Entlang der Piste dauert es halt etwas länger als über die B8, aber ihr seid ja nicht auf der Flucht.  🙂

Gruß
Wolfgang 

Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
23 Beiträge · seit 202323. Okt. 2026 ·
Hallo Markus,

die Strecke Onguma - Rundu ist gut zu schaffen; wir sind im September von Onguma bis zur Riverdance Lodge kurz vor Divundu gefahren. Das war zwar ein „Ritt“, da wir morgens bedingt durch Morning Drive und Frühstück erst relativ spät losgefahren sind, aber durchaus machbar. Bei dieser Strecke ist es meiner Meinung nach dann aber empfehlenswert, auf jeden Fall zwei Nächte in der ersten Lodge zu bleiben.

Viel Spaß noch beim Planen!

Liebe Grüße. Nicola 

1’500 Beiträge · seit 200623. Okt. 2026 ·

Hallo Markus,

habt ihr schonmal an One Way gedacht? Also das Auto im Norden übernehmen oder abgeben? Es ist zwar teurer, da eine Einwegmiete dazu kommt, aber es spart eventuell längere Fahrtage.

LG helen 


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149 Beiträge · seit 2017gestern 11:43 ·

Bezüglich Halali:

Die Übernachtung würde ich auf jeden Fall empfehlen. Das Wasserloch ist abends toll. 

Das Camp selbst... da schläfst du halt nur. Als Camper verpflegst du dich vermutlich auch selbst. Von daher ist die Qualität des Campgrounds und der vom Camp angebotenen Verpflegung doch eher nachrangig.

zuletzt bearbeitet gestern 11:45
Themenstarter4 Beiträge · seit 2026gestern 15:38 ·
Hallo zusammen,

 

vielen Dank schon mal für die vielen und guten Rückmeldungen. Wir checken gerade alle Hinweise, Routentipps und Hotelempfehlungen. Insbesondere Etosha über Galton Gate und Einsparung einer Nacht wegen Fahrt Etosha ohne Zwischenstopp Rundu.

Könnt ihr mir vielleicht noch mit dem Auto (budget oder neuer) helfen?

Uns ist relativ klar, dass wir einen Toyota Hilux mit Hartschalendachzelt und Versicherung (Rundumsorglospaket) wollen. Die Frage für uns: über Camperdays die budget Version buchen, oder z.B. über Ascocarhire "normal". Africa on wheels wollen wir nicht. Kritiken sind nicht so gut und ich will eine größere Firma, die im Bedarfsfall über ein gutes Netzwerk verfügt. Bei der budgetversion sparen wir uns ca. 1300,- €. Ist also schon was. Ob die Dinge abgefriffen sind oder das Auto Beulen hat ist uns schnuppe. Die Reifen muss man eh immer checken. Mir geht es um Versagen diverser Teile wegen Alter (von Klimaanlage, beweglichen Teilen,e tc.). Hat da jemand Erfahrung?