Mein erster Versuch mit der neuen Forensoftware... mal sehen, wie das so klappt. 🧐
Der Elefant mit den vier Ohren
Liebe Forumsmitglieder,
von unseren (subjektiven) Eindrücken unseres gut zweiwöchigen ‚Kurztrips‘ im November und Dezember 2025 möchten wir an dieser Stelle kurz berichten. Richtig brandaktuell sind die Infos nun leider nicht mehr, dafür war nach der Rückkehr einfach zu viel zu tun, es ging zwei Monate später nochmals nach Namibia und danach war hier beruflich und auch privat noch mehr zu tun. 😉
Vielleicht hilft es dem einen oder anderen dennoch bei der Reiseplanung.
Wobei … so allgemeingültig würde ich unsere doch eher sportliche Planung nicht uneingeschränkt weiterempfehlen, da wir in einem eher kurzen Zeitraum Namibias Caprivi inklusive der Viktoriafälle besucht haben. Die VicFalls waren bei unserer, mittlerweile zwölften, Reise einfach mal dran und so mussten wir das drumherum daran anpassen. Das hatte auch zur Folge, dass wir, die sonst eher entspannt und spontan unterwegs sind, dieses Mal, aufgrund der nötigen Vorbuchungen, einen eher getakteten Urlaub verbracht haben. Das soll und wird sich bei den nächsten Reisen aber wieder ändern und hatte es sich im Februar auch schon… 😉
Letztlich haben wir folgende Campsites und Unterkünfte besucht:
2N Klein Windhoek, Maison Ambre Guesthouse, Room
1N nördlich Grootfontein, Roys Restcamp, Camping
2N westlich Divundu, Mobola Island Lodge, Campsite
1N östlich Katima Mulilo, Zambezi Mubala Lodge, Campsite
2N Victoria Falls, Shearwater Explorers Village Hotel, Room
1N östlich Katima Mulilo, Zambezi Mubala Lodge, Campsite
3N südlich Kongola, Namushasha River Lodge, Campsite
1N Rundu, Ngandu Safari Lodge, Campsite
2N südlich Grootfontein, Kamrav Guestfarm, Camping
1N Klein Windhoek, Maison Ambre Guesthouse, Room
Unser Urlaub beginnt am 25. November 2025, einem Dienstag. Wir fliegen, wie sonst auch, von Hamburg via Frankfurt nach Windhoek mit LH bzw. Discover. Am Vorabend, beim Check-In erste Ernüchterung, denn wir bekommen Bordkarten ohne Sitzplatznummer. Wir stehen auf der Warteliste für den Flug von Frankfurt nach Windhoek. Na, das fängt ja super an… Die Hotline von LH ist sehr gut erreichbar aber man kann uns keine Auskunft geben, ob wir nun auf dem Flug sind oder nicht. Wir müssen nach Frankfurt fliegen und das dort am Gate klären, heißt es. Bei „Teilen unserer Reisegruppe“ (sprich: meiner Frau) trübt das die Vorfreude erheblich, ich sehe das entspannt, weil ich das erst im Oktober hatte. Aber da war es ein innerdeutscher Flug und somit nicht direkt vergleichbar.
Ich kann es kurz machen: Die Maschine war nicht ansatzweise ausgebucht und es lag wohl an irgendeinem Systemfehler. Die beiden Flüge selbst waren unauffällig und pünktlich, Abendessen für uns akzeptabel, diese Frühstücksbox eher nicht aber das kennen wir alles schon und es lohnt sich für uns nicht, uns darüber aufzuregen. Nerviger finden wir es eher, dass man bei Discover beim Online Check-In mittlerweile die Plätze ebenfalls nur gegen eine Zahlung von ca. 50 € pP wechseln kann. War dieses Mal mit den vorgesehenen Plätzen kein Problem, da wir relativ gut gesessen haben.



Nach der Landung in Windhoek waren wir bei der Immigration relativ weit vorn und unter den ersten zehn in der VoA-Schlange. Wir hatten uns nach den bisherigen Erfahrungen hier im Forum gegen das eVISA entschieden aber das scheint ja mal so und mal so besser zu laufen. Direkt beim Eingang wurde bestmöglich sortiert und die Leute den richtigen Schlangen zugeordnet. Für uns ging es gefühlt einigermaßen schnell aber zwischen 10 bis 15 Minuten hat die Abfertigung wohl bei den meisten gedauert. KK-Geräte funktionierten bei uns, Zahlung in Cash mit N$ wäre für uns aber auch kein Problem gewesen, weil wir meistens einiges an N$ dabeihaben.
Wir können bestätigen, dass der Zoll mittlerweile genauer hinschaut und mussten mit einem Gepäckstück dann auch den roten Ausgang benutzen. Nicht weiter schlimm aber das Ganze hat eine halbe Stunde gekostet. Unsere Abholung war bereits da und so konnte ich mit unserem Freund Bernd die News austauschen während Marion sich in aller Ruhe anschauen konnte, was bei anderen Fluggästen so aus dem Gepäck geholt und nachverzollt wird.
Abgeholt wurden wir ‚standesgemäß‘ mit 79er Cruiser in Vollausstattung und wir fuhren erstmal zu unseren Freunden auf deren Plot. Unser Glück war, dass der 26. November wegen Regionalwahlen (oder so) arbeitsfrei war und wir deshalb in aller Ruhe mit unseren Freunden frühstücken konnten. Unser Auto hatten sie auch schon für uns abgeholt, sodass wir nach dem Aufenthalt gestärkt und direkt mit dem eigenen Fahrzeug nach Klein Windhoek zum Maison Ambre Guesthouse fahren konnten. Der Empfang war herzlich und es ist immer schön dort quasi bei Freunden zu Gast zu sein.

Dort lag dann erstmal Auto aus- und umräumen an sowie der erste Einkauf beim Maerua Superspar und ein paar weitere Kleinigkeiten.
Nach einer ruhigen Nacht kam dann mal wieder ein ‚busy day in Windhoek‘ auf uns zu, da wir doch noch einiges zu regeln und einzukaufen hatten. Es lief aber, bis auf ein paar ungeplante und zeitfressende Sachen, alles ganz gut. Abends waren wir dann mit unseren Freunden Essen bei Leos Garden … sehr empfehlenswert aber das ist hier im Forum ja mittlerweile bekannt. 😉
Die Abfahrt am dritten Tag verzögerte sich wegen einiger noch zu tätigender Einkäufe (sodass das Auto wirklich mal wieder bis unters Dach vollgepackt war), wie z. B. Fleisch abholen usw. dann doch noch etwas, sodass wir erst gegen Mittag aus der Stadt rauskamen und eigentlich noch gut 500 km bis zu Roys Restcamp nördlich von Grootfontein absolvieren wollten. Eine kleine Kaffeepause in Otjiwarongo beim Bohemia Coffee Shop in der Germania Street war zeitlich drin und falls mal ein Unglück passieren sollte ist gleich nebenan die Medikor Dental Practice, deren sehr gute Behandlung ich sechs Jahre zuvor mal in Anspruch nehmen durfte.


Wir erreichten Roys Restcamp gegen 17.00/17.30 und zum Glück waren noch Campsites frei. Weil wir nach dem Aufbau wenig Lust hatten noch ‚groß‘ was zuzubereiten, gab es am ersten Abend lekkere Braaibroodjies und Obstsalat.



Am nächsten Morgen dann leider ein Problem: Der Funkschlüssel bekam das Auto
nicht mehr auf. Per Schlüssel aufschließen war zunächst keine echte Option,
weil dann der Alarm losgeht und sich nur per Funk abschalten lässt. Nach
fünf Minuten zwischen den Handflächen erbarmte sich der Schlüssel und wir
mussten nun noch in Rundu die Batterie des Schlüssels tauschen lassen. Sehr
schön, weil das eigentlich schon an unserem ‚busy day‘ in Windhoek gemacht
werden sollte aber scheinbar vergessen oder eine falsche eingesetzt wurde. Der Staff
von Roys Restcamp war super hilfreich und checkte nochmal die Öffnungszeiten
von Toyota in Rundu inklusive Wegbeschreibung, wie wir da am besten hinkämen.
Nach flotter Fahrt kamen wir gegen Mittag kurz nach Ladenschluss an aber
bekamen die Batterie noch getauscht, also alles bestens.

Weiter sollte es ab hier eigentlich bis zu den Popa Falls gehen, um dort eine Campsite zu suchen aber irgendwie war nach
der stressigen Zeit VOR dem Urlaub,
den Tagen in Windhoek mit ein paar außerplanmäßigen Sachen und letztlich
dem zweiten, langen Fahrtag die Luft raus, sodass wir bereits bei der Mobola Island Lodge abbogen und uns für zwei Tage eine Campsite genommen haben. Die Anlage ist sehr gepflegt, es gibt Strom an den Campsites und die Gemeinschaftsablutions (die bei voller Belegung vielleicht etwas knapp bemessen sein könnten) haben uns nicht gestört, weil wir die einzigen Campinggäste waren. Die Insel mit der Bar ist wirklich klasse und mit etwas Glück konnten wir dann auch ein Hippo mit Kalb gleich gegenüber sehen. Wir haben am Standtag wenig gemacht, weil wir einfach mal chillen und richtig ankommen wollten. Perfekt also, um Gulasch im Pottje zu machen, eine Portion zum Abendessen, die zweite nach dem Abkühlen einvakuumiert in den Kühlschrank für ‚schlechte Zeiten‘.


































































