Formel 1 in Afrika: Ruanda hat den Zuschlag bekommen

4 Antworten · 252 Aufrufe · gestartet 13. Okt. 2026 von picco
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Themenstarter6’420 Beiträge · seit 201113. Okt. 2026 ·
Hoi zämä


Zum Einen gefiel es mir jedes Mal in Ruanda, zum Andern verfolge ich die Formel 1 seit den Zeiten von Clay Regazzoni...aber die Formel 1 in Ruanda?
Ob mir das gefällt weiss ich nicht wirklich...und wenn ich mir die im Beitrag gezeigte Strecke anschaue so wird die eher zu weniger interessanten Rennen führen, da kaum Überholmöglichkeiten vorhanden zu sein scheinen.

Immerhin ist die Strecke nahe des offenbar neu zu bauenden Internationalen Flughafens rund 40km südlich von Kigali in die Hügel eingebettet.
Dass das nahe der Grenze zu Burundi ist halte ich jedoch für unklug.

Siehe hier: https://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-300748-formel-1-kehrt-2030-nach-afrika-zurueck-ruanda-bekommt-langfristigen-vertrag/

Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1’749 Beiträge · seit 200713. Okt. 2026 ·
Das ist doch alles nur noch absurd. 
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
662 Beiträge · seit 202413. Okt. 2026 ·
Kann man nicht verstehen. Mehrfach wurde nachgewiesen, dass Großveranstaltungen wie Olympia, Fussball WM etc. für ärmere Länder meist nur Nachteile bringt. Die Profite fließen an die Veranstalter ab, bleiben tun Schulden, Infrastruktur ohne sinnvolle Nachnutzung und Verfall. 

Aber es scheint ja immer und immer wieder zu klappen, dass in solchen Ländern derlei Veranstaltungen stattfinden. Die Versprechen sind groß, die Erwartungen unendlich und der Kater schmerzhaft. 

Gleichzeitig müssen aber Spenden und Entwicklungshilfe eingesammelt werden, damit Schulen, Armenhilfe, AIDS Prevention und vieles mehr aufrecht gehalten werden kann. 

VG 

zuletzt bearbeitet 13. Okt. 2026
4 Beiträge · seit 202614. Okt. 2026 ·

Ich würde es nicht grundsätzlich ablehnen, nur weil es Ruanda ist. Entscheidend wäre für mich, wie das Ganze finanziert wird und ob die dafür gebaute Infrastruktur später tatsächlich sinnvoll genutzt werden kann.

Wenn am Ende hauptsächlich öffentliche Gelder in Strecke, Zufahrten und andere Anlagen fließen, die nach ein paar Jahren kaum noch gebraucht werden, wäre die Kritik natürlich berechtigt. Wenn sich das Projekt dagegen in eine ohnehin geplante Entwicklung rund um Kigali und den neuen Flughafen einfügt, könnte die Rechnung anders aussehen.

Gerade deshalb fände ich interessant zu wissen, welche konkreten Kosten der Staat übernehmen soll und was davon privat finanziert wird.

33,3k Beiträge · seit 200614. Okt. 2026 ·


Sandpfad schrieb:Gerade deshalb fände ich interessant zu wissen, welche konkreten Kosten der Staat übernehmen soll und was davon privat finanziert wird.

Scheinbar alles der Staat. Erstmal sind wohl 270 Mio USD nötig um die Infrastruktur zu schaffen und dann bis zu 100 Mio pro Jahr um die Formel 1 dort auszutragen. Bei 10 Jahren Vertragslaufzeit wären wir dann bei 1,27 Mrd USD. Privat muss dann natürlich auch investiert werden, da man allein für das Formel-1-Wochende zehntausende internationale Besucher erwartet. Und die müssen ja irgendwo Schlafen, Essen...

Viel Grüße

Christian 


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