Da wir hier über das Forum einige sehr hilfreiche Tipps erhalten haben, ebenso wie unseren Kontakt zum Buchen in Botswana gefunden haben, möchte ich in den nächsten Tagen einen kleinen Reisebericht unserer Botswana Reise 2026 zurückgeben. Reisezeit war Mai/Juni 2026
Route inkl. Umbuchungen:
Windhuk
Ghanzi
Maun
Savuti 2x
Linynati 2x
Ihaha 2x
Kasane 2x
Kubu
Island daraus wurde
Elephant Sands
Bains
Baobab daraus wurde
Nata Lodge
Botteti
Maun 2x
Xakanaxa
3x – daraus wurde South
Gate 3x
Third Bridge2x daraus wurde dann Kwhai Elefant Pools
2x
Khwai
Elephant Pools 2x, daraus
wurde dann South Camp Nxai Pan 2x
Maun
Ghanzi
Windhuk
Windhoek-Frankfurt
Vorbereitung und allgemeine Tips:
Gebucht haben wir alles zunächst von August-Oktober 2025. Wir haben danach noch sehr viel Zeit in die Vorbereitung gesteckt, was sich auch letztendlich ausgezahlt hat.
Zuvor waren wir mehrmals in Südafrika, Nambia (über Caprivi nach Kasna und Vicfalls) und Tansania (mit Führer), aber erstmals mit Dachzelt unterwegs.
Leider mussten wir dann kurz vor der Reise, und auch währenddessen, einige Anpassungen vornehmen. Die außergewöhnlich und wochenlangen, starken Regenfälle und die früher einsetzten Okavango Flut führten dazu, dass Moremi und einige Salzpfannen ohne für uns zu großes Risiko nicht befahrbar waren.
Zuerst haben wir das Auto, dann die Unterkünfte und zum Schluss den Flug Frankfurt-Windhuk gebucht.
Das Auto (Toyota LC 79 4.0, Benzin ) hatten wir bei „Africa on wheels“ gemietet. Hat alles wunderbar geklappt. Die Kommunikation war schnell und verlässlich. Wir hatten „nur“ die Basisversicherung mit 45.000 € Selbstbehalt. Der Aufpreis, um den SB auf 2.000 NB zu senken, war viel zu hoch. Auch war uns die Haftpflichtsumme für Personenschäden zu unsicher. Wir haben also in Deutschland eine Mietwagen-Selbstbehalt-Ausschluss-Versicherung abgeschlossen, bei der eine Haftpflicht Erhöhung auf 1 Mio € (Mallorca Police) dabei war (zu weniger als 50% der Kosten wie beider Autovermietung Selbstbehaltauschluss ohne Haftpflichterhöhung selbst). Extras: Zwei Vorratsboxen für Lebensmittel, zwei zusätzliche Decken (wurde nachts sehr kalt), Zelt 140 cm breit und Sandmatten. Auch die Rückgabe war problemlos. „Kleinigkeiten“ wurden ohne Beanstandung akzeptiert.
Unser Garmin Navi hat ein paar Tage vor Abreise den Geist aufgegeben. Das aber nicht so schlimm, wir hatten uns bereits auf „OsmAnd Maps“ eingestellt, was sehr gut funktioniert hat. Bis auf die Strecke Savuti-Linynati (über die Cutline) wurden die Wege gut gefunden. Sogar die meisten kleinen Wege in den NP sind zu finden. Eine direkte Navigation ist da natürlich schwierig, da die Kriterien sich ständig ändern (kürzeste Strecke, beste Strecke, Wasser ausweichen usw.) Aber man sieht sich immer auf der Karte und weiß, wo man ist. Man kann sich sogar einige Profile anlegen. Anhand der OsmAnd Maps -Daten und Kategorisierungen (z.B. Tiefsand) werden die Fahrzeiten überraschend gut eingeschätzt. Bei kritischen Passagen hatten wir uns immer die Uhrzeit und KM-Stand notiert, damit wir auch wussten, wie lange wir schon unterwegs sind, und wie weit es noch ist. Vor allem, wenn man Passagen mehrmals fahren muss. Ein klassisches Navi hat uns am Ende nie gefehlt.
Für den Notfall hatten wir Starlink dabei. Man kann von EM halten was man will, aber Starlink funktioniert perfekt. Ein sehr guter Powerbank und ein USB-C Kabel sind jedoch auch noch notwendig.
Kopflampen und Taschenlampen und Campinglampe hatten wir von „Wurkos“ dabei. Vor allem das Rotlicht war sehr angenehm.
Ein guter USB-Zigarettenanzünder-Ladeadapter war auch sehr hilfreich, da man tagsüber eigentlich immer etwas aufladen muss.

