BushtruckersThemenstarter1'587 Beiträge · seit 201402. Sept. 2026 ·
Liebe Foris
Lange war ich ruhig. Es war einfach zu viel los und nicht
nur angenehmes.
Erstmal ein paar Eindrücke von Watamu, wo ich einige Tage im
April verbrachte. Ich hatte eine Schlangenfotografie Session gebucht und die
hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen! Jederhier weiss ja, dass ich alle
Tiere mag und ich betreffend Schlangen auch Wissen weiter gebe.
Schlangen wollen keine Menschen beissen. Sie tun das nur,
wenn sie sich verteidigen müssen. Alle Schlangen, ausser den Hinterhaltsjägern
wie Puffotter oder Gabunviper gehen weg, diese 2 schlagen aber blitzschnell zu,
wenn man zu nahe kommt.
Die Schwarze Mamba ist eigentlich scheu und es passieren
wenig Unfälle. Das Gift ist neurotoxisch, lähmt also lebenswichtige Organe. Sie
sind nicht schwarz, sondern grau, grünlich oder bräunlich. Die Maulinnenseite
ist bei den meisten schwarz.
Die Grüne Mamba zieht es auch vor Menschen aus dem Weg zu
gehen. Sie sind oft auf Bäumen und Sträuchern, wo sie schlecht zu entdecken
sind. Sie kommen an der Küste und einigen Orten im Inland vor, aber nicht
westlicher als Arusha in Tansania.
Die Schwarznacken Speikobra spuckt bei Provokation und
trifft die Augen. 20 Minuten ausspülen und Antiobiotika Tropfen und gut ist –
es tut aber weh. Also die Augen mit Taucherbrille schützen. Sie kommen in
schwarzer und rötlicher Farbe vor. Das Gift ist hauptsächlich gewebezerstörend.
Kobras sind scheu!
Die Ashe Speikobra wurde nach James Ashe, dem Gründer der
Watamu Schlangenfarm (Bio-Ken) benannt. Sie mit bis zu 2 m die längste Speikobra.
Das Gift ist ein Gemisch von gewebezerstörendem und Nervengift. Sie kommt in
heissen, trockenen Gebieten von Kenia bis Äthiopien und Somalia vor.
Die Uräusschlange / Egyptian Cobra ist die giftigste
Schlange in Ägypten
und wird mit Göttern in Symbolen und Statuen in Verbindung gebracht. Sie speit
nicht. Das Gift ist ebenfalls gewebezerstörend und Nerven lähmend.
Normalerweise ist sie braun, doch es gibt diese wunderschöne Form genannt
Calico Phase.
Normale Form von einem anderen Besuch
Die Garter Snake (Elapsoidea loveridgei) ist recht klein und beisst nicht
gerne. Das Gift ist für Menschen nicht gefährlich, kann aber Hunde, auch grosse
töten. Sie ernährt sich von anderen Reptilien, auch Schlangen.
Die
Israelische Katzennatter / Larg-eyed cat Snake / Telescopus dhara wird bis zu 1
m lang. Ihre Giftzähne sind hinten und das Gift hat auf Menschen keine grossen
Auswirkungen.
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BushtruckersThemenstarter1'587 Beiträge · seit 201402. Sept. 2026 ·
Gefleckte
Sandrenn-Natter / Speckled Sandsnake / Psammophis punctulatus. Sandrennattern
sind schnell, die Giftzähne sind hinten und das Gift kann bei Menschen Schwellungen,
Juckreiz und Kopfschmerzen verursachen.
Die Sandboa
ist die einzige Boa im Gebiet. Sie ist absolut harmlos. Sie vergräbt sich im
Sand und ist eine Würgeschlange. Das Schwanzende sieht aus wie der Kopf, um
Fressfeinde zu verwirren. Diese hier hiess Betty und ist leider am 12. Juli
altershalber verstorben.
Die Schnabelnasennatter kann bis 1 m lang werden. Sie ist eine der am häufisten angetroffenen Schlangenarten, da sie tagaktiv ist und auf oder unter dem Boden jagt. Das Gift ist mild.
Die Östliche
kleinschuppige Erdviper / Eastern small-scaled burrowing Asp / Atractaspis
fallax sieht harmlos aus, ist sie aber nicht. Keiner kann sie mit den Händen
halten, ohne dass die zurück gebogenen, seitlich herausragenden Giftzähne
zustechen können. Das Gift bewirkt sehr schmerzhafte Schwellungen und Nekrose. Bilder von Bissen sehen nicht toll aus. Sie fängt ihre Beute in engen Tunnels, wo ein Maul aufreissen nicht möglich ist. Oft versteckt sie sich unter Laub.
Die
Gefleckte Buschschlange war grade bei der Häutung. Die Philothamnus Arten sind
alle grün und harmlos.
Meine 2 Schlangenhandler Mary und Emmanuel
Die Kenya Bark Snake
ist endemisch in Ostafrika. Sie wird nur 30 – 50 cm lang. Sie ist sehr gut
getarnt und kann auf Bäumen oder am Boden gefunden werden. Wie Ihr
seht, ist sie harmlos.
Kenia hat
ca. 140 Schlangenarten. Davon sind etwa 30 auch für Menschen tödlich oder
gefährlich. Die anderen sind harmlos, respektive die Bisstelle schwillt an und
man ist etwas unwohl. Andere wie die Braune Hausschlange hat keine Giftdrüse
und man verliert einen Tropfen Blut. Das ist mir mal passiert.
Das grosse Problem in Afrika ist die Unkenntnis in Krankenhaeusern. Zu wenig Gegengift verfügbar. Es hat auch Gegengift, das nicht empfohlen ist, auf dem Markt und das hat schon einen Todesfall gegeben. Auf dem Land sind oft Spitäler zu weit weg
oder man hat kein Geld. Kurz man braucht keine Angst, aber Respekt haben und halt erkennen, vor welcher man Distanz halten sollte. Zudem ist auch die richtige erste Hilfe sehr wichtig.
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BushtruckersThemenstarter1'587 Beiträge · seit 201403. Sept. 2026 ·
Der
nächste Tag war Mida Creek. Leider wenig Vögel. Doch hier die Bubble Crabs /
Dottila fenestrata. Sie sind winzig klein und durchwühlen den Sand in riesigen
Scharen.
Juma Badi
zeigt mir immer wieder kleinere Tiere wie hier die Viola Land Hermit Crab
(Einsiedlerkrebs)
Eine
Spinne, die immer wieder auf die andere Seite des Baumstammes verschwindet.
Doch am Ende gewinne ich. Long-spinnereted bark
spider – deutsche Namen fehlen halt mal wieder. Sie ist absolut harmlos
Eine mir nicht
vertraute Art – Weiss-Stirnregenpfeifer. Sie sind schon im Brutkleid. Sie leben
an Meeresufern in Afrika und Madagaskar, aber auch teilweise im Inland. Auch
ein Zwergstrandläufer kleidet sich schon für die Brutzeit. Er zieht nun bald in
den Norden.
Das
Mittagessen im kleinen Restaurant war lecker. Nur dauerte es eine Ewigkeit, bis
die Fantas kamen.
Wieder im
Ocean Sports Hotel und einfach den Indischen Ozean geniessen.
Ebbe und
Flut……
Die Strömungen darf
man nie unterschätzen! Wenn ich schwimmen gehe, nur so weit, wie ich noch
stehen kann. Ich bin kein starker Schwimmer, geniesse es aber mit den Wellen auf
und ab zu treiben.
Ein neuer Morgen. Die Stimmung um 06.00 Uhr vom Ocean Sports Hotel aus.
Nicholas
holt uns um 6 ab und wir treffen Juma am Eingang zum Arabuko Sokoke Wald.
Im Arabuko Sokoke Wald war es regnerisch und
grau. Mein CH Kollege, der an der Südküste wohnt ist auch mit von der Partie.
Da er das Goldrückenrüsselhündchen noch nie gesehen hat, ging er mit dem Ersatzguide
(Samson war krank) auf die Suche. Es nieselte und war dunkel. So dass Juma,
Nicholas und ich unter dem Dach warten. Danach ging es per Auto und zu Fuss.
Von einem Baum
stammen diese Knäuel mit Samen. Das ist dann gleich Futter für Larven.
Es klart
nicht so richtig auf. Der Guide versucht den Fischerturako mit dem Call back
heranzulocken. Vergeblich. Die Rotschwanz Fuchsdrossel kam aus dem Gebüsch,
doch die 2 Fotos sind nur Beweismaterial. Dennoch, es ist ein neuer Vogel für
mich, den ich nur dem Namen nach kenne. Sie folgen Ameisen und leben im dichten
Unterwuchs.
Mit dem Ersat Guide kam ich gar nicht klar. Er versuchte uns jede grüne Pflanze vorzustellen.
Als es mir reichte, sagte ich ihm suche nach Vögeln und Schmetterlingen. Die
Schmetterlingsarten kannte er nicht, die habe ich zuhause bestimmt.
Small striped Swordtail / Graphium policenes
Den Guide bringen wir fast zu seinem Haus, denn dort hat es
eine riesige Kolonie Dorf Weber / Village Weaver
Am Nachmittag tue einfach kaum etwas. Ins Ocean Sports kommt eine tolle Masseusin! und die kommt heute Nachmittag.
Als ich nach dem leckeren Abendessen ins Zimmer kam, hatte ich Besuch im Badezimmer - Lineolate Blind Snake. Eine absolut harmlose Schlange, die aber mit dem Schwanzende piekst, wenn sie hoch hebt. Und nun mache ich etwas absolut Dummes. Ich tue sie ins Waschbecken, um sie besser zu fotografieren. Plötzlich
schlüpft sie den den Ablauf runter. Ich habe echt Schuldgefühle und hoffe nur, dass
sie irgendwo wieder raus kommt
Auch eine Spinne hatte sich ins Badezimmer verlaufen. Ich
meinte, es sei eine junge Vogelspinne, wurde dann aber auf Facebook eines
besseren belehrt. Es ist eine Falltürspinne. Diese bauen Deckel, um ihre Höhlen
zu schliessen. Sie sind entfernt mit den Vogelspinnen verwandt. Harmlos.
Gute Nacht
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BushtruckersThemenstarter1'587 Beiträge · seit 201403. Sept. 2026 ·
Der letzte Ausflug war zum Sabaki Fluss. Dieser liegt etwas nördlich von Malindi, also ca. 1 Stunde Fahrzeit. Ich war noch nie beim Sabaki Fluss und somit fuhren wir hin, Nicholas und Juma. Die Strasse ging bis zum Steg und dann zu Fuss. Leider mit argen Rückenschmerzen. Aber was sein muss, muss sein. Von der Plattform aus
sieht man auf den Fluss und da waren ganz viele Flamingos. Ein toller Anblick.
Juma auf dem Holzsteg. Ich hatte ihm ein neueres Buch über Meerestiere mitgebracht. Da hat er sich riesig gefreut.
Nun hiess es durch den Sand fast bis zur Flussmündung gehen.
Langsam aber sicher und ich kam an. Auch hier wenige Vögel, dafür
Krabbenschauspiel.
Eine tote Krabbe lag da und Grüne und Rosa Geisterkrabben
verköstigten sich. Die rosa Variante war neu für mich
Juma und ich sassen einfach da und schauten, was sich wo bewegt. Ein grosses Treibholz lag nahebei und daran hatten sich Entenmuscheln / Lepas anatiferafestgesetzt.
Ein Weiss-Stirn Regenpfeifer posiert recht nahe
Die Dünen und der Sabaki Fluss und das weite Meer. Doch es
hat Vögel. Die Raubseeschwalbe ist eine neue Art für mich, aber soooo weit weg. Es sind die 2 kleinen, weissen Flecken 😁
Langsam
spazieren wir zurück. Ein Blick auf die Sanddünen
Ein winziges Flüsschen, das für mich eine kleine Hürde ist.
Nach dem Fotografieren, gebe ich Juma die Kamera, dann kann ich mich festhalten,
um nicht von den wackeligen Steinen abzurutschen.
Kühe haben Durst
Interessant finde ich immer die Schlammspringer. Fische, die amphibisch leben und Nester bauen.
Hier die
weisse Mangrove. Es werden auch junge gepflanzt. Leider ist die Gegend auch
total von MesquiteBäumen ver- und überwachsen. Dieser aus Zentralamerika
eingeführte Baum aus der Familie der Leguminosengewächsen ist eine Tragödie für
sich.
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BushtruckersThemenstarter1'587 Beiträge · seit 201405. Sept. 2026 ·
Wir gehen
nochmals noch vorne zur Plattform. Die Zwergflamingos sind immer noch da. Sie
fressen und fliegen ein Stück weiter, fressen und fliegen wieder.Wir gehen
nochmals noch vorne zur Plattform. Die Flamingos sind immer noch da. Sie
fressen und fliegen ein Stück weiter, fressen und fliegen wieder.
Diese Marsh
Crab legt grade Eier. Drum sind die Mangroven Wälder so wichtig. Sie sind die
Kinderstube für Eier und Junge, aber auch kleinere Meeres- und halb Landtiere.
Nicholas
hatte auf uns gewartet. Und nun ist auch der Eingang mit Menschen versehen, so
dass ich den Eintritt bezahlen kann. Sogar eine kalte Fanta gibt es hier
Wir fahren Richtung Hauptstrasse. Leider wird hier heftig Sand raus genommen, um Haeuser oder was auch immer zu bauen. Der Baum im Vordergrund ist eine Akazie. Die knallgruene, ausladende ein Mesquite Baum.
Leider mein letzter Abend. Nochmals einfach das Meer riechen
und hören….
5.9. Nach dem Frühstück gehe ich doch ein paar Meter zu den
Wassertieren, da es grade Ebbe ist. Es ist heller Wahnsinn, was für eine
Vielfalt man antrifft.
Zum Beispiel die Padina Algen
Winzige und kleine Fische in allerlei Formen und Farben.
Fragt mich nicht nach den Namen…
Bald bringt mich Nicholas zum Flughafen. In Nairobi werde
ich von Taxi Joseph abgeholt und mit Einkaufen unterwegs geht es nach hause.
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BushtruckersThemenstarter1'587 Beiträge · seit 201406. Sept. 2026 ·
Anfang Juni war ich kurz in Tansania – das wird unter dem
entsprechenden Land eingetragen werden.
Am 17.8. holte mich mein Taxifahrer Joseph ab und es ging
nach Burguret in der Nähe von Naro Moru. Dank GPS fanden wir das Haus – es hat
hier so viele Wege und klar keine Wegweiser.
Ein herrlicher Ort, ein leckeres Mittagessen. Die
Schweizerin lebt auch schon sehr lange in Kenia und züchtet Rhodesian Ridgebacks.
Mit denen gewinnt sie fast immer Preise an der Hundeshow. Gelegentlich gehe ich
dann auch zur Schau. Es hat auch Ziegen und alte Pferde, die sie adoptiert hat.
Ihr Taxifahrer bringt mit zum The Farmhouse in Nanyuki. Ein
gemütliches Gästehaus mit gutem Essen.
18.8. Nach dem Frühstück suche ich Vögel, doch die
Hartlaub’s Turakos sind nicht kooperativ. Um 09.00 kommt die Whatsapp von
Richard, sie seien am Ausgang vom Samburu. Er und Richard sind mit einer
Bulgarischen Gruppe unterwegs und ich werde diese nun begleiten.
Ich steige ins Auto ein und wir fahren nach Nanyuki Stadt.
Diejenigen im Auto von Mohammed hatten nach Kaffee geschrien. Ich dränge ein
bisschen, denn die Zeit rennt. Eine herzliche Umarmung mit der Organisatorin
der Bulgarengruppe.
Vorbei an der Militäreinrichtung und wie Ihr vielleicht
gelesen habt, dem Ebola Zentrum, wo angeblich Ebola infizierte Amerikaner
behandelt werden, die im Kongo waren. Wir vermuten es steckt etwas anderes dahinter, wie bei vielem
anderen auch.
Eine Weile später hält uns die Polizei an. An Richard’s
Auto, das er geliehen hat, war die Speed Governor Lizenz abgelaufen und der
Besitzer hatte vergessen, die zu erneuern. Wir warten nun, dass er sie auf
Whatsapp schickt, was leider etwas dauert. Das Motorrad, auf dem 3 Personen
ohne Helm sitzen, lassen sie ungeschoren vorbei. Die haben ja auch kein Geld…… Was
die Polizei nicht weiss, ist dass die neuen Landcruiser Modelle keinen
Speedgovernor drin haben. Die moderne Elektronik erlaubt es nicht. Hauptsache,
der Kleber ist auf der Windschutzscheibe.
Nach ca. 40 Minuten lassen sie uns auch gehen. Ich habe ein
kurzes Haar-Schwänzchen hinten. Ein Polizist fragt, was das bedeutet. Da ich
etwas geladen bin, sage ich nur, auch Schlangen haben Schwänze und ich liebe
Schlangen. Er war nun total verdutzt und das freute mich. Da ich ihm, dass ich
Schlangen mag auf Kisuaheli sagte, war wohl auch zu seiner Überraschung.
Auf Naturstrasse geht es durch ausgetrocknetes Land. Das ist
die Gegend, wo grosse, private Schutzgebiete liegen. Ol Jogi und andere sind
hier. Somit begegnen wir auch Tieren, wie den Grevy Zebras. Leider hatte ich
schon zu Hause bemerkt, dass meine Kamera ein Problem hat. Sie fokusiert nicht
mehr richtig und somit sind die Bilder nicht scharf. Viele musste ich löschen.
Inselberge finde ich immer toll und hier hat es etliche.
Zu meinem Erstaunen hat es Wasser in den Flüssen. Das ist
ein Nebenfluss, der in den Ewaso Nyiro fliesst. Den Fluss kennen einige von
Euch, er fliesst zwischen Samburu und Buffalo Springs durch. Den Ozean erreicht
er nie, er versickert in der Wüste, wo er einen Sumpf bildet.
Es hat neue Strassen und Richard musste den Weg per Telefon
erfragen. Doch wir kommen nach 3 Stunden von Nanyuki aus an. Es ist schon
Nachmittag, also gleich Mittag Essen. Vor der Pirschfahrt ein Foto von Richard,
Mohammed und mir. Mohammed fährt nach Hause, Richard bleibt mit uns. Richard
hatte ich 2008 kennengelernt, als er noch in Elsa’s Kopje arbeitete. Wir haben
einige Buschsachen zusammen erlebt. Mit Mohammed war ich oft bei der Kenya
Professional Safari Guide Association an Direktoren Meetings.
Das
Mittagessen schmeckt sehr gut. Ein Buffet mit verschiedenem. Nur der
Serviertochter muss man noch einiges beibringen.
Ich hatte versucht, dass die Impala Ranch unsere Autos
erlaubt. Vergeblich. Also benutzen wir diejenigen vom Ewaso Camp mit deren
Fahrer. Richard in einem, ich im anderen. Es geht in die offenen Autos und die
rasen ganz toll bis zur Impala Ranch, fahren aber sehr sicher. Dies ein
Schutzgebiet, aber auch eine Forschungsstation. Unser Guide heisst Emanuel und
ist erst 23 Jahre alt. Er hat noch nicht sehr viel Erfahrung, will aber lernen.
Somit freut er sich auch, wenn ich ihm etwas erkläre.
Die Stromleitung leitet Strom von den
Windturbinen im Marsabit County, östlich des Lake Turkana. Stetiger Wind macht
es rentabel. Wer mehr wissen möchteDass das Gebiet arg überweidet ist, muss ich wohl kaum
erwähnen. Man sieht es zu gut.
In der Impala Ranch müssen wir beim Rangerposten vorbei, um
zu sagen, dass wir da sind. Und nun starten wir die Suche – der Ranger hatte
gesagt, da ist ein Löwenrudel….
Das Günther’s Dikdik kommt mit 3 oder 4 Unterarten (je nach
Autor) in Ostafrika und dem Horn of Afrika vor. Die Unterart im Samburu, Meru,
Laikipia usw. ist das Smith’s Dikdik / Madoqua guentheri smithi. Es hat einen
viel längeren Rüssel als das Kirk’s Dikdik. Auf der Impala Ranch wimmelt es nur
von denen. Sie leben in Pärchen und mit einem Jungen, das aus dem Revier raus
muss, wenn es erwachsen ist. Der Rüssel dient nicht nur dem Riechen und Tasten,
sondern auch der Kühlung des Gehirns. Das Blut wird im Rüssel durch Verdunstung
gekühlt, bevor es zum Gehirn gelangt.
Wasser ist hier oft Mangelware und Wasserleitungen
existieren nicht. Für die Wildtiere und für Notfälle haben sie Dämme gebaut.
Netzgiraffen hat es eine gute Zahl. Das ist die nördlichste
Giraffe und für mich eine der schönsten mit dem klaren Netzmuster.
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BushtruckersThemenstarter1'587 Beiträge · seit 201406. Sept. 2026 ·
Die Ranch heisst nicht umsonst Impala – denn es hat viele
von denen. Da sie Gras aber auch Blätter fressen, sind sie etlichen anderen
Antilopenarten überlegen. Nur Gras fressende haben es hier schwer.
Wir fahren und Emmanuel sagt, wo sind die Löwen? Ob der
Ranger uns einfach etwas so gesagt hatte? Doch irgendwann, als das Licht schon
recht schwach ist, stehen Autos vor uns. Emmanuel sagt, sie sind im Wasser,
schau. Ich suche mit den Augen und es dauert einen Moment, bis ich realisiere,
dass sie an der anderen Uferseite sind. 5 prächtige Löwen! Es ist echt weit und
das Bild ist nur ein Belegbild.
Richard hat nun zu Lachen, da die Löwen gefunden wurden.
Die
Sonne beginnt sich zu verabschieden
Wir fahren einen anderen Weg als
die anderen. Eine Fledermaus fliegt und hängt sich vor uns an einen Ast. Der
junge Guide ist froh, dass ich ihm sage, dass es eine Gelbflügelflededrmaus
ist. Ganz interessant zu sehen, wie sie kurz auffliegt und ein Insekt im Flug
erwischt. Dann kommt der Anruf und wir wenden.
Ein offenes Auto kommt uns
entgegen. Nebst Leuten sitzen 5 Hunde von Rhodesian Ridgeback bis Jack Russel jeder
auf einem Sitz. Das Auto gehört zum Laikipia Wilderness Camp, das nahebei ist.
Nun treffen wir unsere Leute und
es stehen auch noch andere Autos da. Wir hören die Leoparden, aber sehen sie
nicht. Erst als das Licht schon fast ganz weg ist, kommt Giza und geht an den
Autos vorbei. Dummerweise auf der anderen Seite von mir aus gesehen. Und das
ist das Foto….. sehen konnte ich sie schwach mit den Augen. Die Gäste hatten
mit ihren Handys bessere Positionen.
Das sind Fotos von Richard. Er
war nun nicht das erste Mal da. Aber somit seht Ihr, wie Giza aussieht.
Eigentlich war das mein Ziel. Also auf ein anderes Mal.
Es geht in sehr zügigem Tempo
zurück zum Camp. Fahrtzeit ist doch etwa 40 Minuten. Dann wartet ein leckeres
Abendessen auf uns. Ich schlafe herrlich.
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