Tourguide ist auch Besitzering-Trinkgeld?

15 Antworten · 3'973 Aufrufe · gestartet 17. Okt. 2014 von Börli
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Themenstarter4 Beiträge · seit 201417. Okt. 2014 · #1
Liebe Forumsmitglieder

Ich bin etwas ratlos. Am 24.10. fliegen wir für 2 Wochen nach Namibia. Wir haben über einen englischen Tourveranstalter gebucht. Die Besitzerin ist auch gleichzeitig unser Guide. Auf unseren Keniareisen hatten wir ja immer einen Einheimischen als Guide/Driver, so auch in Botswana. Das Trinkgeld ist ein Teil des Einkommens.

Wie sollen wir uns jetzt in diesem Fall verhalten? Trinkgeld ja oder nein? Wenn ja, wieviel pro Tag ist angebracht? Dass ich ihr Schweizer Schoggi mitbringe versteht sich von selbst... aber betreffend dem Trinkgeld sind wir jetzt etwas unsicher.

Was ratet ihr mir?

Freue mich von euch zu lesen und vielen Dank schon mal im voraus.

Herzliche Grüsse
Börli
2'780 Beiträge · seit 200717. Okt. 2014 · #2
hallo Börli und willkomen im Forum
Mir fällt auf dass in letzter Zeit häufig neue Mitglieder hier als ersten Beitrag die Frage nach dem Trinkgeld für den guide stellen. 🤨

Aber wenns denn daran liegt, hier mein Rat: "chez le patron...". oder anders gesagt: wenn der Wirt kocht und bedient gibt man normalerweise kein Trinkgeld.

VG
leona

,
Gruss Leona
2'349 Beiträge · seit 200917. Okt. 2014 · #3
Hallo Börli,

das sehe ich etwas anders.

Ob und wie viel Trinkgeld man gibt, ist jedem selbst überlassen.

Wenn ihr den Service für gut oder sehr gut empfindet und etwas geben wollt, warum nicht.

Es handelt sich aus meiner Sicht um 2 verschiedene "Arbeitsplätze", Aufgabenbereiche bzw. Dienstleister:

1.) der Reiseveranstralter, der euch berät und für euch bucht

2.) der Reiseleiter vor Ort

Dass Person 1 und 2 nun zufällig die selbe Person ist, finde ich da irrelevant.

Sicher ist eure Reiseleiterin gewöhnt, oft bis evtl. sehr oft kein Trinkgeld zu bekommen, eben weil sie auch gleichzeitig der Reiseveranstalter ist. D.h. sie wird vermutlich sowieso nicht mit Trinkgeld rechnen und es als nicht schlimm oder unhöfflich empfinden, wenn ihr keines gebt.

Aber freuen und es wertschätzen wird sie sich bzw. es trotzdem, wenn sie etwas bekommt. 🙂

Es liegt an euch und ist eure persönliche, individuelle Entscheidung.

Da gibt es kein richtig und kein falsch...

Mehr als ihr einem "schwarzen" Guide für die selbe Leistung geben würdet, würde ich aber NICHT geben.

Oder ihr ladet sie einfach mal zum Essen in einem Restaurant ein, falls ihr mal nicht in einer Lodge in der Ihr wohnt essen geht (wobei ihr wissen müsst, dass die guides nämlich in den Lodgen ihr Essen sehr oft sowieso umsonst oder vergünstigt bekommen) und/oder zu ein paar Drinks (egal wo).

Ich gebe auch im Lokal oder beim Friseur dem Besitzer Trinkgeld, wenn dieser mich bedient oder geschnitten hat und ich zufrieden bin.

LG, Otjikoko
zuletzt bearbeitet 17. Okt. 2014
5'538 Beiträge · seit 200817. Okt. 2014 · #4
Hallo Zusammen,

Ich gebe auch im Lokal oder beim Friseur dem Besitzer Trinkgeld, wenn dieser mich bedient oder geschnitten hat und ich zufrieden bin.

Genau das ist es: Wenn ich zufrieden bin, dann bekommt auch der "Unternehmer" seinen Tipp - egal in welcher Dienstleistungsbranche.

Liebe Grüße von der nicht mehr ganz so sonnigen Atlantikküste
Gerd
1'483 Beiträge · seit 200917. Okt. 2014 · #5
Guten Abend, Börli!

Laut § 107 Abs. 3 der Gewerbeordnung von 2005 heißt es zum Trinkgeld: "Trinkgeld ist ein Geldbetrag, den ein Dritter ohne rechtliche Verpflichtung dem Arbeitnehmer zusätzlich zu einer dem Arbeitgeber geschuldeten Leistung zahlt."

Damit ist rechtlich geregelt, dass der Arbeitnehmer "Trinkgeld" bekommt.

Sieh es, wie Otjikoko es gesagt hat: Mach zwei Personen draus!, dann bekommt der Guide ein Trinkgeld.

Wenn du es nicht trennen willst, dann fällt dir sicher etwas ein, wozu die Veranstalterin eine kleine "Unterstützung" begrüßen würde. Was das sein könnte, wirst du sicher während der Tour herausfinden. Und wenn es für die Spardose der Kinder / Enkel oder Ähnliches sein sollte. So machen wir es, und das wurde noch nicht abgelehnt ( nach dem obligatorischen: "Das ist aber nicht nötig!"

Gruß Piscator.
Themenstarter4 Beiträge · seit 201417. Okt. 2014 · #6
@ all!

Vielen herzlichen Dank für eure rasche Antworten. Stimmt eigentlich. Meinem Coiffeur, meiner Kosmetikerin und meiner Fusspflegerin gebe ich jeweils auch Trinkgeld.... gutes Argument!

Und das mit der Einladung zum Essen (wir haben nicht immer HP) ist ebenso eine sehr gute Idee! Besten Dank!

Wenn sie unser "Dankeschön" nicht möchte, so kann ich immer noch sagen, sie solle es mit ihrer Angestellten im Büro in England teilen. Die Lady dort ist auf Zack und bekommt sicher auch nie was...

Ihr habt mir sehr geholfen. Merci.

Schönen Abend und schönes Wochenende.
Börli
1'738 Beiträge · seit 201017. Okt. 2014 · #7
Hallo Börli

Vielleicht hilft Dir das etwas weiter:

1. Gehe ich in der Schweiz Kaffee trinken für CHF 4.50 und werde zuvorkommend bedient, gebe ich gern CHF 5.00

2. Gehe ich in der Schweiz zum Friseur (das Schweizer Wort dafür kann ich immer noch nicht schreiben) und bezahle CHF 80.00 gebe ich kein Trinkgeld, denn der Preis ist inkl. angemessenem Lohn. Mir gibt auf Arbeit auch keiner Trinkgeld - warum auch.

3. Gehe ich für € 12.50 in Deutschland nur zum schneiden meiner Haare, föhnen tue ich selbst, gibt es € 15.00, wenn der Service meinen Wünschen entsprach.

4. Bin ich in Afrika, gebe ich gern für eine Top Leistung angemessenes Trinkgeld. Ja, ich weiss es ist Teil des Einkommens. Wurde jedoch keine zusätzliche Leistung von einem Ranger, Camp Attendant oder wer immer erbracht, gibt es auch kein Trinkgeld.

In Deinem Fall sehe ich es so. Ist es ein grösseres Unternehmen und die Besitzerin ist nur zufällig Euer Guide - mit namibischer Arbeitserlaubnis versteht sich von selbst - dann wären es zwei Personen für mich. Trinkgeld entsprechend Leistung wohlgemerkt.

Ist es ein 1-Mann Unternehmen und der Preis beinhaltet bereits den angemessenen Lohn einer Engländerin, die sich mit Euch einen schönen Namibia-Aufenthalt finanziert, dann hätte ich ein grosses Problem. Von der notwendigen Arbeitserlaubnis in Namibia wollen wir gar nicht nochmal sprechen.

Übrigens Schweiz-Schoggi hat sicher Temperaturprobleme in Namibia, wie Deutsche Schokolade auch.

Nichts für ungut.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter4 Beiträge · seit 201418. Okt. 2014 · #8
Hallo Christa

Besten Dank für dein Feedback.

Das Unternehmen ist ein 2-Frau-Unternehmen (Besitzerin und Bürokraft in England). Die Besitzerin ist nicht zufällig unser Guide. Es ist immer sie, wo einem fährt - mit Arbeitserlaubnis, versteht sich. Sie kennt Namibia wie ihre Westentasche, ist Fotografin und spezialisiert auf den Ethosa Nationalpark. Also nebst der Reiseleitung kann mein Mann auch noch von ihrem Fachwissen in Fotografie profitieren (hat auch ein Buch geschrieben über das Fotografieren im Etosha).

Ich denke, ich werde Trinkgeld budgetieren je nach Leistung und Zufriedenheit dann auch gerne geben... auch wenn der Preis der Safari dem Gehalt einer Engländerin entspricht.

Da ihr Fahrzeug mit einem Kühlschrank ausgestattet ist (um mein Insulin aufzubewahren), schmilzt der Schoggi nicht davon 😄 und das Bier für meinen Mann ist schön kühl... 😎 .

LG
Börli
2'349 Beiträge · seit 200918. Okt. 2014 · #9
Wenn ich mir nochmal eine Bemerkung erlauben darf:

Meine Meinung ist:

Ob die Frau Engländerin ist oder sonst irgendeine Nationalität und ob das Unternehmen ein kleines "1-Frau- oder ein 2-Personen Unternehmen" oder eine riesige Safari-Firma ist, spielt doch keine Rolle bzw. hat doch keinerlei Enfluss darauf, ob und wie viel Trinkgeld man gibt???

Die Frau ist der Guide und bekommt, WENN der Gast das möchte und zufrieden ist, ein ganz normales "Guide-Trinkgeld" für Ihre Leistung als Guide.

Dass Sie "nebenbei" auch noch Chef und/oder Eigentümerin eines Safari-Unternehmens ist, spielt doch keine Rolle. Sie könnte genau so gut "nebenbei" auch Bäckerin, Mechanikerin, Profi-Ringerin oder Bürgermeisterin sein...

Einen Namibia-Urlaub finanzieren in dem man Tour Guide für Touristen ist???
Wer so was denkt, der war noch nie Tour Guide für Touristen!

Das ist KEIN Urlaub, sondern anstrengende Arbeit... Von Urlaub kann da keine Rede sein...

LG, Christian
zuletzt bearbeitet 18. Okt. 2014
2'398 Beiträge · seit 201118. Okt. 2014 · #10
Hallo,

ich bin da anderer Meinung als die meisten Schreiber hier.
Da sie die Besitzerin ist, hat sie den Preis der Safari wohl so kalkuliert, dass sie damit ein auskommliches Einkommen hat, ohne auf Tips angewiesen zu sein. Ich würde ihr deshalb kein Trinkgeld geben, aber meine Anerkennung (wenn sie denn verdient ist), auf andere Weise zeigen.
Etwas anderes ist es, wenn ein Besitzer zu selbstausbeuterischen Bedingungen arbeiten muss, wie zum Beispiel mein Firseursalon wegen des großen Angebots hier. Dann gibt es selbstverständlich Trinkgeld.

LG aus dem grauen HH,

Karsten

PS: Börli, warum bringst Du ihr nicht etwas richtig Gutes mit, z.B. belgische Schokolade 😗 😈 ?
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
1'324 Beiträge · seit 201318. Okt. 2014 · #11
Ich neige eher zur Meinung von Karsten.
Vermutlich würde ich ihr ein Trinkgeld geben, aber ganz sicher nicht soviel wie einem Angestellten. Mehr eine kleine Anerkennung, vielleicht auch ein schönes Essen spendieren, aber nicht in dem Maße wie einem Angestellten.


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
7'300 Beiträge · seit 200618. Okt. 2014 · #12
Otjikoko schrieb:
Einen Namibia-Urlaub finanzieren in dem man Tour Guide für Touristen ist???
Wer so was denkt, der war noch nie Tour Guide für Touristen!
... so etwas in der Art gibt es aber durchaus. Die beschreiben sich dann zwar nicht wörtlich als Guide, aber erwähnen eine langjährige Erfahrung im Reiseland und wecken so entsprechende Erwartungen. Die haben meist ein etwas größeres Fahrzeug und suchen Mitreisende gegen "Kostenbeteiligung". Diese Beteiligung ist häufig so hoch, dass man für den Betrag auch eine geführte Reise buchen könnte. Das wirkt für mich dann tatsächlich immer so, als wollten die damit ihre eigene Reise finanzieren.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'349 Beiträge · seit 200918. Okt. 2014 · #13
@ Wolfgang:

Ja, aber dann haben diese Leute (bzw. "Pseudo-Guides") aber eine sehr komische Vorstellung von Uraub...Denn letzlich ist es schon sehr viel Arbeit und selbst kann man nicht wirklich geniesen, entspannen oder machen was man will.

Man muss sich sehr intensiv um die Gäste kümmern und viel vor Ort organisieren während der Reise.

Jedenfalls wäre dem so, wenn diese "Pseudo-Guides" das ordentlich und ähnlich professionell wie ein richtiger Guide bzw. eine offizielle Safari-Firma machen würden.

LG, Otjikoko
zuletzt bearbeitet 18. Okt. 2014
7'300 Beiträge · seit 200618. Okt. 2014 · #14
Otjikoko schrieb:Ja, aber dann haben diese Leute (bzw. "Pseudo-Guides") aber eine sehr komische Vorstellung von Uraub...Denn letzlich ist es schon sehr viel Arbeit und selbst kann man nicht wirklich geniesen, entspannen oder machen was man will.

Man muss sich sehr intensiv um die Gäste kümmern und viel vor Ort organisieren während der Reise.
... die Angebote richten sich an einen anderen Personenkreis als die meisten Teilnehmer hier. Da wird nicht monatelang im Voraus jede Strecke und Übernachtung geplant, sondern von Tag zu Tag entschieden und nur ein paar Eckpunkte fix gemacht. Da muss auch jeder mal mit anpacken. Da fahren dann eher Leute mit, die ansonsten auch mal als Backpacker unterwegs sind.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'338 Beiträge · seit 200718. Okt. 2014 · #15
Hallo zusammen

Botswanadreams schrieb:
Ist es ein 1-Mann Unternehmen und der Preis beinhaltet bereits den angemessenen Lohn einer Engländerin, die sich mit Euch einen schönen Namibia-Aufenthalt finanziert, dann hätte ich ein grosses Problem. Von der notwendigen Arbeitserlaubnis in Namibia wollen wir gar nicht nochmal sprechen.
BikeAfrica schrieb:
... so etwas in der Art gibt es aber durchaus. Die beschreiben sich dann zwar nicht wörtlich als Guide, aber erwähnen eine langjährige Erfahrung im Reiseland und wecken so entsprechende Erwartungen. Die haben meist ein etwas größeres Fahrzeug und suchen Mitreisende gegen "Kostenbeteiligung". Diese Beteiligung ist häufig so hoch, dass man für den Betrag auch eine geführte Reise buchen könnte. Das wirkt für mich dann tatsächlich immer so, als wollten die damit ihre eigene Reise finanzieren.
Natürlich gibt es solche, die sich als selbst ernannte Tour Guides ihren Urlaub finanzieren lassen! In unserem Bekanntenkreis sind es sogar mehrere. Das kann für die Beteiligten auch mal ganz schön in die Hose gehen. Ich könnte da einige sehr haarsträubende Geschichten erzählen, wo‘s dann schlussendlich nicht mehr um die Trinkgeld- sondern um die Schadenersatzfrage ging.

Und probiert mal, von so einem Geld zurück zu fordern, wenn er selbst schon finanziell aus dem letzten Loch pfeift.

Viele Grüsse
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
Themenstarter4 Beiträge · seit 201419. Okt. 2014 · #16
Guten Morgen an alle!

Ich sehe, die Meinungen gehen da ganz schön auseinander - gut so. Ich für meinen Teil kann mit euren Gedanken und Ideen viel anfangen und es hat mir geholfen, diese Frage hier im Forum zu stellen.

@Karsten: Ich weiss leider nicht, wie belgische Schokolade schmeckt - ich weiss aber definitiv, dass Schweizer Schokolade auf der ganzen Welt gerne gesehen und gegessen wird. Und als zusätzlicher Leckerbissen bringe ich noch selbstgemachte Karamell-Bonbons mit... das ist dann wohl kaum zu überbieten 😄 ...

In einem Punkt bin ich mir zu 100% sicher. Unser weiblicher Guide ist kein "Pseudo-Guide", die sich ihren Urlaub damit finanziert 😄 Leute rumzuchauffieren... Ich sehe es wie Otjikoko, eine solche Tour zu guiden ist knochenarbeit - je nach dem was für Gäste man hat....

Ich sehe es aber auch wie Karsten. Sie hat die Tour ganz bestimmt so kalkuliert, dass sie gut davon leben kann.
Sind wir jedoch dann mit ihrer Leistung und Engagement zufrieden, geben wir gerne Trinkgeld und/oder laden sie zum essen ein.

Ich wünsche allen einen sonnigen Herbstsonntag.
Börli