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Reisebericht · namibia-forum.ch

Namibia im Juni mit viel Grün und dann noch Etocha

von JeThu · Selbstfahrer · 25 Teile

Über diesen Reisebericht

Es ist unsere erste Reise nach Afrika, spontan im April entschieden und ganz auf eigene Faust organisiert. 17 Tage lang sind wir im Juni und Juli mit einem gemieteten Fortuner 4x4 durch Namibia unterwegs, von der Kalahari zum Fish River Canyon im Süden bis zum Etosha-Nationalpark im Norden.

Auf der Jansen Kalahari Guestfarm entdecken wir bei einer Nachtwanderung Zebras und Giraffen. Am Fish River Canyon hat es kurz zuvor so heftig geregnet, dass der Naute-Damm geöffnet werden musste, die Strasse unpassierbar wurde und 96 Menschen aus dem Canyon ausgeflogen wurden – wir erleben ihn danach mit viel Wasser und einer überraschend grünen, blühenden Vegetation am Rand. Auch beim Sossusvlei und im Deadvlei zeigt sich die Landschaft grüner als erwartet. Am Brandberg erwandern wir mit Guide die «White Lady», in Twyfelfontein lassen wir uns die Felsgravuren erklären.

Von der Hobatere Lodge aus durchqueren wir den Etosha-Nationalpark zwei Tage lang von West nach Ost: zwei Löwen bei den Resten eines Zebras, eine Löwenfamilie mit drei Jungtieren, eine Elefantenherde mit über 40 Tieren am Wasserloch und immer wieder Giraffen. Am Waterberg-Plateau beobachten wir Geparden, und auch Dr. Laurie Marker vom Cheetah Conservation Fund ist gerade vor Ort. Unterwegs steckt eine Schraube im Reifen, eine Polizeikontrolle wegen einer überfahrenen durchgezogenen Linie endet mit einer Verwarnung, und beim Rückflug müssen wir unser Sackmesser zurücklassen. Als Neulinge in Afrika fühlen wir uns in Namibia sicher unterwegs – und sind vom Sternenhimmel mit der Milchstrasse genauso beeindruckt wie vom unerwartet vielen Grün in der Landschaft.

Teil 108. Juli 2026

Hallo
Nachdem ich viel von anderen Berichten erfahren habe stelle ich mal gern einen eher kurzen Bericht mit einigen hoffentlich interessanten Fotos ein. Dauer war 19. Juni bis 6. Juli. Unsere erste Reise in Afrika. Spontan entschieden im April und selbst organisiert.
Wir kamen abends mit dem Edelweiss Direktflug aus Zürich. Modernes Flugzeug, noch halb leer und sicher besser als Fiscover.
Hatte die VoA Variante gewählt, ging schnell und problemlos, wir waren recht vorn dabei.
Dann Koffer gesammelt und am Ausgang eine MTC Sim card für ca 16 euro geholt. Hat sich gelohnt.
Wir hatten einen fast neuen Fortuner 4x4 von Europcar (über Dertour) den wir wir ab Flughafen übernahmen.
Eine Stunde nach dem Aussteigen vom Flugzeug war alles erledigt.
Die erste Nacht durften wir im Windhoek Rural Self Catering verbringen, ca 20km entfernt auf dem halben Weg nach Windhoek.
Wir wurden herzlich versorgt und erfreuten uns an der Aussicht am Morgen . (siehe erstes Bild)
Dann einkaufen im Super Spar Maerua, Alles was man braucht und tolle Kuchen. Chrisna hat uns sehr geholfen.

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Es geht von Windhoek über die Kalahari (wie auch sonst) zum Fish River Canyon, dann Tirasberge, Sossusvlei blühend und nach dem Brandberg zum Etosha Park.
Wir hatten Guestfarms und Lodges, was bei den kalten Nächten nicht bereut wurde.

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Teil 208. Juli 2026

Also erstmal nach Süden mit zwei Tagen auf der Jansen Kalahari Guest Farm. Ein guter Anfang und wir machten an einem Ruhetag dort ne lange Wanderung und dann die sundowner Tour. Muss man nicht wiederholen aber war ein guter Einstieg zum ankommen.
Abends bei ner Nachtwanderung Zebras und Giraffen zu entdecken war schon speziell.


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Teil 308. Juli 2026

Weiter nach Süden zum Fish River Canyon wurde es dann spannend.
Es hatte heftig geregnet, die Gewitter waren aus der Ferne zwei Tage vorher abends über Stunden zu sehen. Wir spekulierten auf "Südlichter".
Kurzer Aufenthalt in Keetmanshoop. Dann weiter.
Der Naute Dam wurde geöffnet und die normale Strasse unpassierbar. Das führte auch dazu das 96 Leute aus dem Canyon mit Helikoptern evakuiert wurden.

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Wir kamen aber doch gut bei unser Unterkunft, der Mount Canyon Lodge, an und hatten dort ein bezauberndes Chalet und tolle Gastgeber.

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Dort waren wir drei Nächte, ein Tag zum Fish River und einen Tag im Hauscanyon gewandert.
Vorher noch ein Apfelkuchen in der Canyon Farm Yard


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Teil 408. Juli 2026

Am nächsten Tag ging es zum Fish River Canyon.
Wir waren erstmal etwas besorgt im Morgen-Nebel was wir sehen können.

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Aber dann:
Faszinierend mit vielen grünen und blühenden Pflanzen am Rand und Wasser im "Fluss".
Wir trafen dann auch noch eine Gruppe die am Vortag evakuiert wurde und jetzt die Lage von oben betrachten wollten.
Sind bis zum South Viewpoint gefahren. Der Weg war schon eine Tortur, die Aussichten aber grandios.

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Teil 508. Juli 2026

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Am nächsten Tag gewandert : 9 Stunden in den Canyons der Mount Canyon Farm. Schön und ruhig.

Vom Frühstück zum Abendessen so selbst zu laufen war wohl nicht so häufig. Wir liebten es.

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Hier sind wir dann gegen Abend auch mal Beide auf dem Bild zu sehen
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Teil 611. Juli 2026

Hier noch ein paar Ausblicke
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Und von der Farmunterkunft


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Danach der scenic drive auf dem Farmgelände


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Danach weiter auf der D707 - man gönnst sich ja sonst nichts -
War gut befahrbar.


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Ich mach es mal kurz auf dieser Strecke, das beste kommt ja noch.
Abends dann auf der WE Kabi lodge. Schöne Bungalows und dann kommt Sossusvlei.
Und Leben im Deadvlai.

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Teil 711. Juli 2026

Ich mach dann mal weiter. Es geht am nächsten Tag ins Sossusvlei und auch der Deadvlei zeigt viel leben.
Hoffe es gibt Interesse und bei Fragen gerne melden.

Bei den sommerlichen Hitzetemperaturen in Europa möchten wir schon manchmal schnell zurück.

Also dieser Tag begann im Dunst


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Aber dann klärte sich vieles auf. Beim EIngang noch etwas Luft rausgelassen und dann die weitere Anfahrt.


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Danach erwanderten wir zuerst die Düne 40 auf deren Spitze wir zwei Südafrikaner trafen die uns dann in den nächsten Tagen (bis Etosha) noch fünfmal begegneten.


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Und es wurde grüner als erwartet.

Teil 815. Juli 2026

Dann mal weiter mit dem Reiseverlauf. Für die meisten kommt das Beste wohl eh am Schluss. Und das reichlich

Nach dem Tag im Sossusvlei ging es nach Swakopmund. Das war schon eine längere Fahrt, meist gute Strassen.

Zunächst ein Stopp in Solitaire und in der Tat ein köstlicher Apfelkuchen,


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Bei der nächsten Rast trafen wir dann die Bekannten aus Südafrika zum dritten Mal ungeplant wieder. Durchaus gut ausgestattet

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Dann waren weiter noch schöne Ausblicke zu geniessen bevor der letzte Teil an die Küste doch recht eintönig ist.
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Die Küstenstrasse dann wie wohl oft gewohnt im Nebel.
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Wir waren zwei Nächte in Swakopmund, Desert Breeze Lodge bot viel Platz und einen schönen Aufenthalt.

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Teil 915. Juli 2026

Am Folgetag dann wieder lange kühl und neblig bevor am Nachmittag die Sonne durchkam und wir den Strand geniessen konnten.
Die beiden aus Südafrika trafen wir am Morgen auf der Strasse nahe der Unterkunft bevor dann noch eine vereinbarte Laptop-Übergabe anstand. Für uns waren zwei Nächte Swakopmund gut und ausreichend.

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Es gibt dann in den Tagen wie bisher immer gutes Frühstück in der Unterkunft, zweimal guten Kuchen im Cafe Anton und gutes Essen bei Toni's Fachwerk und im Blue Grass (Meeresfrüchte)
Alles empfehlenswert und sicher vielen bekannt.

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Am letzten morgen dann noch kurz ins interessante Museum und über den Kunstgewerbemarkt bevor wir nach Uis aufbrachen.
Die Unterkunft dort für zwei Nächte war das 3 Aloes Guesthouse unter neuer Leitung von zwei jungen Schweizern.

Die Fahrt nach Uis ging sehr zügig. Am Nachmittag brachen wir noch zum Brandberg und der sogenannten "White Lady" auf.
Aber dazu später mehr, der Tag ist ja noch lang.

Bei Fragen oder Hinweisen gerne melden.

Teil 1015. Juli 2026

Hallo Andrea,
Dann mal weiter.
Von Uis fuhren wir noch zum Brandberg für die "White Lady Tour". Wir kamen um ca 15.30h auf dem Parkplatz an (auf dem Weg einige Wasserausgabestopps bei Himba-Siedlungen) und wurden gewarnt ob wir das in der jetzt doch "Hitze" noch schaffen.
Da waren wir als gewohnte Alpenwanderer doch zuversichtlich.
Zu zahlen waren für uns zwei wieder 540 NA$, dann ging es mit dem Guide los,. Er legte schon ein ernsthaftes Tempo vor, zeigte und erklärte aber auch relevante Entdeckungen auf dem Weg. Dazu viel Interessantes über die Brandbergregion, der "Entdeckungsgeschichte" und wer dort lebt.

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Nach knapp einer Stunde kamen wir an. Schon beeindruckend was sich hier seit Jahrtausenden erhalten hat.
Hier nur ein Bild, ich denke alle Interessierten haben die Bilder wohl schon gesehen.

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Dann ein angenehmer Rückweg.


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Solche Wanderungen in freier Umgebung und frischer Luft sollten wir später im Etosha NP doch schmerzlich vermissen.
Dafür gab es da später halt Löwen, Rhinos und unzählige Elefanten und Giraffen zu bestaunen. Und manche schlechte Strecke zu erleiden .


Wir kamen gegen 18h zum "White Lady Parkplatz" zurück. Dort gähnende Leere, niemand mehr da.
Daher haben wir dann unseren Guide noch gern ein paar KM zu seiner Unterkunft in der Nähe mitgenommen.


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Als wir so 30 min später zurück in unserer Unterkunft in Uis ankamen war der Sonnenuntergang schon vorbei.
Konnten beim Essen aber noch ein schönes Panorama geniessen.



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Auch hier waren wir vom Sternenhimmel mit der Milchstrasse fasziniert 😮 . In Europa nie gesehen.
Meine Anfänger-Fotoversuche dazu erspare ich Euch aber und überlasse es den "Profis" von denen es genug im Forum gibt.

Bis morgen weiter bei der Tour nach Twyvelfontain wer mag-

Teil 1116. Juli 2026

Am nächsten Tag also nach Twyfelfontein. Das war eine längere Fahrt und eine kürzere Wanderung.
Aber doch natürlich wieder spannende Eindrücke.

Mir fällt im Forum schon auf das nicht nur wir etwas älter sind, sondern auch meine Kameraausstattung. Ich hab für die Reise meine sicher 15 Jahre alte Lumix G3 mit Telezoom reaktiviert. Dazu für Wanderungen eine auch schon altersschwache Sony RX100M3.
Jedes aktuelles Smartphone arbeitet da sicher mehr nach.

Jetzt aber los. Erstmal Ziegen und Vögel auf dem Weg


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Bei der Sichtung von den Zeichnungen und Gravuren in Twyfelvontein hatten wir neben dem erfahrenem Guide noch zwei junge Damen in Ausbildung dabei.

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Der "menschliche Löwe" ist wohl am bekanntesten

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Insgesamt waren wir dann doch 1.5 Stunden mit den dreien unterwegs. Sehr interessant für uns.

Teil 1216. Juli 2026

Dann natürlich dieser Überhang

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Danach wollten wir eigentlich noch weitere Stellen mit Zeichnungen auf der Rückfahrt anschauen, wurden aber auf dem Weg von schön anzusehenden Lodges wie dem Camp Kipwe abgelenkt. Die später angesehenen Preise haben uns dann schon überrascht.

Auf der wieder recht langen Rückfahrt sahen wir dann Bewegungen an einem Berghang.
Hier erstmal ein Suchbild. Wer suchet der findet ....
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Teil 1316. Juli 2026

Wir hatten einen Berghang mit ca 20 lebhaften Affen vor uns.


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Dann weiter zurück durch das Himba Gebiet zur Unterkunft.


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Am nächsten Morgen wurde dann nochmal der Garten der Unterkunft bewundert bevor es weiter nach Norden ging.


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Wir fuhren über Kamanjab zur Hobatere Lodge Nahe dem Galton Gate im Westen des Etosha NP:
Dort gab es ein ein echt gutes Abendmenü und wir nahmen noch an einer Nachtfahrt teil. (Muss man sich nicht gönnen bei dem Preis aber war mal ne kalte "Erfahrung" mit Füchsen und Eulen )


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Morgen geht es dann in den Etosha Park. Die ersten Bilder mit den Löwen sind dann schon speziell.

Bis dahin freue ich mich über Fragen und Anregungen.

Teil 1417. Juli 2026

So, jetzt kommt es langsam zum Finale.
Am Morgen in Hobatore wurden vor dem Frühstück noch die Aktivitäten der Affen bewundert.


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Dann fuhren wir für zwei Tage in den Etosha Park. Vom Galton Gate ging es am ersten Tag bis Okaukuejo. Dann am zweiten Tag bis zum Lindequist Gate und dann in eine Guestfarm kurz vor Tsumeb. War für uns genug.
Der Anfang war etwas holprig. Der junge Soldat am Eingang hat freundlich kontrolliert und doch noch eine Plastiktüte auf dem Rücksitz gesehen. Ich wusste ja schon das die nicht erlaubt sind. 😵
Die Koffer mussten aber nicht ausgepackt werden. Den Eintrittspreis konnten wir noch nicht zahlen, die Dame meinte das System würde noch nicht funktionieren. Das könnten war aber gern an der nächsten Station erledigen und durften somit los.

Wir blieben auf dem südlichen Weg mit einem Abstecher zum Duikerdrink Waterhole.
Zunächst das Übliche

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Auch immer interessante Wohnbauten


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Teil 1517. Juli 2026

Auf der langen Strecke wohl vor Bitterwater stand dann ein Auto am Weg zur Beobachtung. Wir schlossen uns gern an und blieben wohl fast eine Stunde.
So ca 8m von der Strasse erlebten wir zwei Löwen die sich entweder ausruhten oder mit den Resten eines Zebras beschäftigten.


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Dann wurde es doch ruhiger und wir fuhren mal weiter. Der Weg im Westteil war gut befahrbar und es war eher wenig los auf der Strasse.

Teil 1617. Juli 2026

Es ging weiter auf dem Weg nach Osten. Und noch einiges zu sehen !


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Und ja, Afrikanische Elefanten sind schon gross.

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Aus Berliner Solidarität machten wir einen Abstecher zum Grunewald Wasserloch. Das hätten wir uns eher sparen sollen.
Dort gab es nichts zu sehen und der Weg war sehr schlecht zu befahren.

Gegen 16.30 h und näher an Okaukuejo gab es dann wieder etwas zu bestaunen.
Eine ganze Löwenfamilie mit drei kleinen ca 30m von der Strasse. Das aber im nächsten Beitrag.

Teil 1717. Juli 2026

Also nochmal Löwen als zweiter Höhepunkt des Tages :
Ein Wagen hielt gegen 16.30 h für Ausschau nach rechts, da stellten wir uns gern an.

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Bitte beachten : Beobachter im Hintergrund

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Und von oben


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Da war auch jemand markiert

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Hier noch die kleinen

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Das ganze hatte so nahe an Okaukuejo um diese Zeit natürlich Aufmerksamkeit erregt. Die Weiterfahrt musste nach 45 Min gut koordiniert werden.


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Teil 1817. Juli 2026

Ich bring den Tag dann mal zu Ende.
Wir kamen gegen 18h im Okaukuejo Camp an. Also zu spät um noch Richtung Gemsblokvlakte zu pilgern.
Konnten dann aber auch die Parkgebühren bezahlen. Bei einer Nacht waren es für uns zwei für die zwei Tage im Etosha "nur" 640 NA$. Das war im Vergleich eher günstig. Benzin oder für uns Diesel gab es aber nicht im Park. Mit dem normalen 80 L Tank kamen wir später doch sicher bis Tsumeb zur Puma Tankstelle. Die waren dann auch in anderer Hinsicht sehr hilfreich. Dazu später mehr.

Wir hatten ein Waterhole Chalet reserviert. Schon gut, aber sicher jetzt mit Juli-Saisonpreisen die mit Abstand teuerste und nicht beste Unterkunft auf unserer Reise. Das Abendessen im Restaurant war ok, schon viel Trubel und diverse Reisegruppen dort.

Dann später am Abend noch das gewohnte Spiel am Wasserloch. E, R und G gaben sich ein Stelldichein was wir sicher für mehr als eine Stunde betrachtet haben. Insofern haben wir nicht bedauert die eine Nacht im Park verbracht zu haben und nicht nochmal vor das Andersson Gate rauszufahren.

Hier mal noch Bilder als Stütze der Erinnerung für etwas was sicher viele von Euch schon gesehen haben.
Und das haben andere hier im Forum in der Bildqualität schon besser hinbekommen 😄 :


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Morgen geht es dann weiter in den Ostteil des Etosha. Das wird nochmal grosses Kino. 😈 😗

Danach noch Geparden und dann ist in drei Tagen auch schon alles vorbei

Teil 1918. Juli 2026

Nun zum zweiten Tag im Etosha gebiet. Wir fuhren am Morgen gen Osten. Hauptstrasse Richtung Halali ist wegen Bauarbeiten gesperrt, auf der Alternativroute war es dann schon manchmal recht holperig.

Zu sehen gab es aber bald wieder die üblichen Verdächtigen, zunächst im Einzelauftritt.


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Oder mit Begleitung.

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Dann mal Frische Luft bei einem Abstecher zum Lookout in der Salzpfanne.


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Dann noch ein Suchbild

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Und viele Giraffen

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Das war aber nur der Anfang der Sichtungen des Tages

Teil 2018. Juli 2026

Zunächst noch ein weiterer Einzelgänger

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Gegen 15.30h kamen wir am Wasserloch Kalkheuwel an. Da gab es dann schon grössere Auftritte


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Ein grosser Kerl näherte sich interessiert von hinten

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Während einige Elefanten weiter zogen,


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kam der andere Bulle dann näher und war doch sehr am Nebenfahrzeug interessiert.


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Bei dieser Aktion waren übrigens auch die Beiden aus Südafrika wieder kundige Beobachter.

Danach hatten wir dann auch noch einen Interessierten für unser Auto wo sich die Wege kreuzten.
Es wurde aber ein Weg gefunden


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Teil 2118. Juli 2026

Kurz vor Verlassen des Parks suchten wir dann noch ein Wasserloch bei Klein Namutoni auf.

Waren aber nicht nur wir die dorthin zogen. 😄

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Als die Badezeit begann zogen die Giraffen sich erstmal zurück


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Dann stand ein beeindruckender Abmarsch an. Es waren sicher über 40 Elefanten unterwegs


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Danach konnten dann auch die Giraffen endlich ihren Durst stillen.


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Für uns war es gegen 17.15h Zeit den Park zu verlassen um noch die Unterkunft Nahe Tsumeb zu erreichen. Es wird ja bald dunkel um diese Zeit.

Teil 2218. Juli 2026

Wir kamen dann abends gut eine Stunde nach dem Verlassen des Etosha Parks und schon etwas im Dunkeln bei der vorletzten Unterkunft der Reise an. Der Weg war aber sehr gut zu befahren.
Tamboti Self Catering Farm, ca 15km vor Tsumeb. Es gab schon viele positive Berichte aber es war dann doch eine echte Überraschung das Chalet und die Anlage zu sehen. Vor allem wenn man die Preise mit den Lodges näher am Etosha vergleicht. 😗
Ein herzlicher Empfang und dann noch ein schöner Abend am für uns angelegtem Feuer.
Hat eine tolle Outdoorküche und auch einen beheizten Pool. Dazu Platz in der Unterkunft mit guten Betten und passendem Bad.
Der Garten mit den Tieren ist sicher auch für Kinder toll. Dazu gut geeignet für kleine Gruppen.

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Dann noch ein guter Service am nächsten Morgen nach einer "kleinen" Überraschung am Wagen.
Dazu morgen mehr. Für heute genug 🙂 Das Drehen des letzten Bildes wird heut wohl nichts mehr

Teil 2319. Juli 2026

Jetzt geht es doch langsam und meist entspannt zum Ende und es wird Zeit morgen ein Fazit zu ziehen.


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Am Morgen schlenderten wir mit einem Kaffee noch ein wenig durch die Anlage der Farm und ich warf einen Blick auf das doch verstaubte Auto. Beim Versuch einige Steinchen aus den Reifen zu entfernen fiel mir ein spezielles Stück auf.
Da sass eine Schraube drin.


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Beim Versuch diese herauszudrehen zischte es verdächtig. Also keine gute Idee. Nach Tsumeb war es nicht weit aber das Team der Farm fand es doch auch sicherer den Reifen mal zu wechseln und erledigte dies gern in ein paar Minuten. Übung macht den Meister und ich hab mich gefreut.

Wir fuhren dann am Sonntagmorgen erstmal nach Tsumeb zur Puma-Tankstelle. Da ich dort nach der Etosha Durchquerung gut 65 Liter tanken musste wurde das Flicken des jetzt Ersatzreifens eher als Service angesehen und war nach so gut 10 Minuten erledigt. Die Schraube war gut 2cm lang, keine Ahnung wie lange schon dabei und wie sie so komplett hineinkam,

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Dann haben wir dem guten Wagen dann doch auch mal eine Wäsche gegönnt.


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Dies wurde liebevoll erledigt. Der Wagen sah danach wieder so neu aus wie er ja war.
In der Wartezeit plauderten wir noch mit anderen die dort im Conductor's Inn übernachteten. Ein junger Schweizer hatte sich am Morgen ernsthaft in die Hand geschnitten, war dann im Hospital vor Ort und zwei Stunden später gut versorgt und vernäht zurück.

Wir fuhren dann noch etwas durch den Ort und in die Tsumeb shopping mail um den eleganten Sonntagsflanierbetrieb zu erleben.
Dann weiter in die Waterberg Region zu unserer letzten Übernachtungsstation auf der Cheetah View Lodge.

Das Waterberg Plateau ist von dort gut zu sehen (hier hinter dem Wasserloch) , von dort aber nicht direkt anzufahren.


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Eine echt schöne Unterkunft mit interessanter Umgebung, Wir nahmen an einer kurzen Führung teil und schlenderten später und am Folgemorgen über das Gelände um die dort anwesenden Geparden zu beobachten.


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Alles sehr entspannt. Dazu ein tolles Abendessen und Frühstück.
Dr. Laurie Marker, die Gründerin des Cheetah Conservation Fund, war auch gerade vor Ort.

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Teil 2419. Juli 2026

Dann kurz und schmerzlos zum Ende der Tour.

Auf der doch sehr guten B1 - die Strassen in Namibia werden ja ernsthaft gewartet - ging es dann weiter

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Dort hatten wir dann noch eine eindringliche Begegnung mit "Gefährderansprache". Ich hatte einen Kleinbus überholt und wurde kurz danach von einem Polizeifahrzeug eingeholt und zum Anhalten eingeladen. Die beiden Polizeibeamten mit guter Bewaffnung sprachen uns höflich aber bestimmt an. Wir hätten beim Überholvorgang eine durchgezogene Linie überquert und Leben riskiert. Das konnte ich mir beim Start des Überholens nicht vorstellen, beim Wiedereinscheren war es aber so. Also das mit der Linie. Das Fahren ansonsten wie immer sehr übersichtlich.
Die "Diskussion" ging dann eine Weile. Wir mussten nicht aussteigen, nicht mal Papiere oder Führerschein zeigen und durften mit dem Versprechen aufzupassen dann nach einigen Minuten einfach weiterfahren. Respekt und wir waren doch erleichtert.

Wir sahen davor auf der Rundreise in Namibia auf über 4300km zwei andere Strassenkontrollen, wurde aber jeweils durchgewinkt.
Eine "Polizeikontrolle" vor Jahren in der Dominikanischen Republik war etwas kostspieliger, war dort aber auch nur darauf angelegt.

Die Fahrt ging weiter mit einem Besuch in Windhoek.


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Dann noch eher schlechte Pizza 🤨 und guter Kuchen. 😄


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Zurück am Abend zum Flughafen. Die Rückgabe des Autos bei Europcar erfolgte problemlos und ohne Beanstandungen.
Der neue Flieger der Edelweiss startete rechtzeitig und war wieder nur halb voll. Daher schon Platz über die Nacht.


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Teil 2531. Juli 2026

Hallo an alle die uns begleitet haben und vielen Dank für das Interesse und die Rückmeldungen.

Nach jetzt einer Woche in den hiesigen Bergen möchte ich doch mal ein "Fazit" verfassen, vor allem für nachfolgende Erstfahrer im dortigen "Winter".

- Im Juni / Juli Namibia zu bereisen war toll für uns, gerade angesichts der Hitzewellen in Europa 😛
- Ich war etwas in Sorge ob die ca 4200 km nicht zuviel sind für 17 Tage. Hat aber gut geklappt und an 3 Tagen sind wir gar nicht gefahren.
- Die Nächte sind dann kalt dort. Wir "Oldies" waren sehr zufrieden mit den Übernachtungen auf Guestfarms etc.. Daher kein Camperfahrzeug nötig. Das mag zu anderen Zeiten und/oder für eher jüngere anders aussehen.
- Der Fortuner mit 80l Tank - Abnahme Europcar am Flughafen - fühlte sich gut an. Die Strassen und Wege waren meistens gut, manchmal aber grenzwertig in den NP Fish River und Etocha auf Nebenwegen. Der Wagen hat dann aber genug Reserven. Mit einem kleineren Wagen (z.B. Urban cruiser) wären 90 % der Wege auch gegangen, aber so war es sicher besser und komfortabler.
Wenn man nicht in spezielle Gegenden wie Kaokoveld fährt reicht ein 80l Tank super und auch "nur ein" Reservereifen sollte dann reichen wenn man sieht wie effizient ggf. geflickt wird. Aber wer weiss....
- Uns hat der Süden am besten gefallen. Tolle Landschaften und nette Unterkünfte. Also Fish River, Tirasberge, aber auch Sossus Vlei (dort würden wir eher mehr Zeit einplanen, den Sesriem Canyon haben wir nicht geschafft) und Brandberg Region.
- Etosha war speziell und wir wohl recht erfolgreich im Juli auf der "Pirsch". Für uns reichten die zwei Tage Durchquerung da man das Auto ja offiziell nicht verlassen darf unterwegs.

Das Reisen in Namibia fühlte sich für uns als Neulinge doch immer noch recht sicher an.
Der grösste Verlust war mein Schweizermesser. Dies wurde beim Rückflug dann doch nicht im Handgepäck akzeptiert und hat sicher einen neuen Liebhaber gefunden. 🙁
Und es gibt oft sehr gute Kuchen und meist gutes Essen.

Bitte meldet Euch bei speziellen Fragen oder Anmerkungen.

Als Nachtrag noch ein paar Bilderzugaben mit Landschaft. Tierfotos und Sternenbilder gibt es woanders besser wie ich gesehen habe. 😎 - Gruss an Weitwinkelkarli und andere


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Sossus Vlei

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Was Süsses zum Abschluss

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Macht es gut und bis mal wieder.

Namibia im Juni mit viel Grün und dann noch Etocha von JeThu

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/307061-namibia-im-juni-mit-viel-gruen-und-dann-noch-etocha

Stand: letzter Berichtsteil vom 31. Juli 2026

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