Namasté ihr Lieben,
ich hatte mir immer vorgenommen, einen Bericht über unsere Indien-Reise im März 2024 zu schreiben, nun erfülle ich endlich mein mir selbst gegebenes Versprechen. Nicht nur, aber auch, um einigermaßen in der Chronologie bleiben zu können.
Ich schiebe eine kleine Bugwelle an unbearbeiteten Fotos und RB vor mir her, ein Luxusproblem, weiterhin können und dürfen wir tolle Reisen machen. Das werde ich nie für selbstverständlich nehmen und genieße jede unserer Touren - auch wenn natürlich nicht immer alles klappt.
Diese Indien-Reise - ich werde darauf im ersten Kapitel eingehen - war nicht unsere erste. Aber sie begann so problematisch wie nie zuvor und kostete einen Haufen Nerven, bevor wir sie überhaupt angetreten hatten. Auch dazu später mehr.
Es drehte sich bei dieser 16-tägigen Reise alles um Safari; vor allem mit Fokus auf den Tiger.
Aber natürlich hat Indien in puncto Wildlife noch viel mehr zu bieten. Nicht zuletzt einen herausragenden Vogelreichtum.
Mottled Wood Owl
Vogel im Eierbecher (White-throated Fantail)
Gaur mit Besuchern
Nur auf (wilde) Elefanten mussten wir in Zentralindien verzichten, wir wussten aber, dass wir in dieser Hinsicht ziemlich sicher im Folgejahr in Sri Lanka auf unsere Kosten kommen würden. Überhaupt sollte es dort mit manch einer Art (noch) besser für uns klappen (Sloth Bear, Hornbills, Fish Owl). Aber wer Tiger in freier Wildbahn erleben möchte, muss eben nach Indien.
Ich verwarf sehr schnell die Idee, auch noch den Norden wegen Elefanten und gar den Nordosten wegen der Nashörner einzubauen. Das hätte auf dem Subkontinent einen Reisestress bedeutet, den wir uns nicht antun wollten.
Ich war schon mehrfach mit Inlandsflügen, Bus und Bahn in Indien gereist, die Entfernungen sind gigantisch, Strapazen unumgänglich. Darauf hatten wir wenig Lust und kamen ohnehin schnell zu dem Schluss, dass der Wechsel von Nationalpark zu Nationalpark per Auto nicht nur bequem war, sondern die Vielzahl der Schutzgebiete im Zentrum des Landes auch jede Menge Abwechslung bringen würde.
Das waren schließlich die Stationen:
Ich werde versuchen, so tief wie möglich in meinem Gedächtnis zu kramen. Ich mache mir keine Notizen, einige Details werden also von meiner geistigen Festplatte gelöscht sein. Es gibt hier andere Indien-Reisende, die eventuelle Fragen vielleicht beantworten können, so sie denn mitlesen, und manches (Kosten z.B.) wird sich zudem in den vergangenen zwei Jahren möglicherweise auch schon wieder geändert haben.
Ich hoffe dennoch, dass dieser Reisebericht einen guten Einblick geben kann in dieses Land voller Wunder und Widersprüche - und dass sich interessierte Mitreisende finden.
Liebe Grüße und bis hoffentlich bald in unserem virtuellen Gypsy,
Betti