THEMA: Picco in Costa Rica 2026
14 Apr 2026 06:45 #723788
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Tag 6: Mit dem Auto nach Sierpe und mit dem Boot zurück!

Es ist vorbei mit der Nacht, denn der Morgen erwacht!
Und trotz dieses Satzes eines Schweizers denken die Deutschen sie wären das Volk der Dichter...
;-)
Nach all den nötigen Vorrichtungen um aus uns wieder vorzeigbare Menschen zu machen gehen wir runter und fragen wo genau wir zur Mangroventour sein sollen.
Von der Uhrzeit her sind wir früh genug, aber der Angestellte an der Rezeption staunt über unsere Frage.
Denn er hat keine Reservierung für unsere Mangroventour!
Jo zagrataifl!!!
Wir bleiben hartnäckig bis er seinen Mitarbeiter anruft, bei dem wir gebucht haben.
Und der erzählt was von Sonntag, dabei haben wir heute doch Samstag!
Und am Sonntag wollten wir doch auf Waltour gehen!
Ist denn die heute???
Wie wir erfahren findet die Waltour erst am Montag statt, also an dem Tag an dem wir abreisen...
Und offenbar haben wir den Angestellten beim Buchen falsch verstanden, oder er uns...und somit haben wir heute nichts vor!
Nach kurzem Hirnen schlägt uns der Mitarbeiter vor doch nach Sierpe zu fahren und dort heute schon eine Mangroventour zu machen.
Und morgen halt nochmals...
Machen wir natürlich nicht, aber nach Sierpe fahren klingt nicht so schlecht, denn dann könnten wir das Auto dort lassen und mit dem
Boot zurück!
Vorteil wäre dann am Montag dass wir 1,5 bis 2 Stunden Zeit einsparen, denn so viel länger dauert die Fahrt mit dem Auto als die
Fahrt mit dem Boot.
Und so hüpfen wir die Rampe runter zu unserem Auto und fahren los!
Natürlich ohne Navi, denn das was will man sich hier im Ort verfahren...
Die Piste ist noch immer nicht geteert worden und so hält sich die Geschwindigkeit in überschaubaren Grenzen.
Das Dorf ist nun hinter uns und die Piste beginnt rauf und runter zu gehen, Kurve an Schlagloch an Steinbrocken an Kiesnest,
wir kennen das ja.
Bei jeder längeren Abfahrt fragen wir uns ob es diese war oder nicht, aber die alle kommen uns zu wenig steil vor.
In einer unübersichtlichen Linkskurve hat ein entgegenkommender Motorradfahrer riesiges Glück dass ich solche Kurven möglichst
nah am rechten Rand fahre und nicht wie die Meisten die Kurve schneide...denn seine Räder sind nicht mehr auf seiner Strassenseite
und beim Ausweichen stürzt er beinahe...
...wobei...
...war das nicht der Servierboy unseres Restaurantes?
Hauptsache er ist nicht hingefallen!
Wir kommen zum nächsten Gefälle und sind uns sicher dass es das ist wo wir in umgekehrter Richtung stecken geblieben sind!
Doch kurz bevor wir ganz unten sind sehen wir dass die Strasse in einen Fluss führt!
Nicht schon wieder!!!
Und nun wissen wir dass wir falsch sind und warum Google Maps, das meine Freundin in der Zwischenzeit eingeschaltet hat, mit dem
Pfeil in die 'falsche' Richtung zeigt!
Doch wir stehen nun da unten, auf einer der schlechtesten Pisten bisher.
Und wir können nicht weiter nach vorne fahren, müssen also wieder zurück!
Da ich mir sicher bin dass es hier steiler ist als dort wo wir stecken geblieben sind und fürs Wenden eh wenig bis gar kein
Platz vorhanden ist entscheide ich rückwärts hoch zu fahren...
...auch wenn ich durchs Heckfenster die Piste kaum sehen kann, aber wir haben Spiegel und eine Rückfahrkamera!
...in der man aber absolut nicht einschätzen kann wie der Boden beschaffen ist...
Und da wir ja einen Fronttriebler haben der nun rückwärts fährt ist so die Traktion auch noch besser als vorwärts!
Aber es ist nicht einfach, links weiche ich einem grossen Stein aus und rechts hat meine Freundin Angst dass ich in den Graben runter fahre!
Wie gesagt, es ist eng!
Und im Graben wärs noch etwas enger, vermute ich mal.
Darum fahr ich da nicht rein...
Nach langen Minuten haben wirs geschaft und fahren endlich wieder in der Horizontalen, aber noch immer rückwärts!
Eine Stelle zum umdrehen finden wir aber auch nach hunderten Metern nicht, so muss ich auf einer rund drei Meter breiten Stelle mit viel Aufwand und Präzision und wohl auch Glück umdrehen, wobei ich beidseits etwas in den Graben fahren musste um das zu schaffen.
Also zurück, bis nach Drake Bay, denn dort ist mir der Fehler des Verfahrens unterlaufen.
Toll, denn jetzt haben wir plötzlich nur noch einen Strich auf der Tankanzeige!
Na ja, also so fahren dass wir möglichst wenig Benzin verbrauchen...und auf dem Navi die nächste Tankstelle eingeben!
Diese wird in 13km angezeigt, die Restreichweitenanzeige gibt da noch 42km an.
Sollte also passen!
Irgendwann erkennen wir die Stelle wo wir stecken geblieben sind und kurz darauf will das Navi dass ich rechts abbiege...
...in die Piste, auf der wir zwei Flussdurchquerungen hatten!
Nix da, nicht mit mir, denn die Stufe, über die wir runter gefahren sind, kann ich niemals rauffahren, unmöglich!
Also links abbiegen und schauen wo die nächste Tankstelle auf der Seite ist.
...in 34km erst...
...hmmm...
Hoffen wir mal dass die Reichweitenanzeige halbwegs stimmt!
Die Piste ist nun frisch vom Grader gehobelt worden und so gehts zumindest bis zum Grader recht gut und mit tiefen Drehzahlen weiter, Spritsparend halt!
Aber auch danach ists nicht schlimm und irgendwann kommen wir an eine Kreuzung wo Sierpe angeschrieben ist...mit einem Hinweis auf eine Fähre!
Das ist mir zu viel Risiko, denn von einer Fluss-Autofähre bei Sierpe habe noch nie was gehört.
Also weiter geradeaus.
Irgendwann erreichen wir die geteerte Strasse, aber da leuchtet die Tankwarnanzeige schon hell genug um nur schon wegen ihr die Sonnenbrille zu benötigen...
...und das Navi gibt nun 41km bis zur Tankstelle an!
Ui!
Denn die Reichweitenanzeige zeigt nun noch 34km...
Ich geb alles um so sparsam wie nur irgend möglich zu fahren, doch irgendwann zeigt die Reichweitenanzeige 0km an...
Trotzdem fährt das Auto noch weiter...
Ich fahre und hoffe, meine Freundin will dass wir uns was ausdenken was wir tun wenn uns der Sprit ausgeht, ich seh da keinen Sinn drin...
Jaja, die Luft im Auto war schon mal weniger dick...
Als wir bei einem 'Soda', also einem typischen kleinen Restaurant vorbeifahren will sie dass ich anhalte.
Widerwillig mach ichs...in der Angst Das Auto nicht mehr starten zu können.
So steig ich aus, gehe über die Strasse zum 'Soda' namens 'Restaurante El Tucán' in Santa Cecilia und versuche mit dem jungen Betreiber zu sprechen, was nicht ganz einfach ist, da er kaum englisch spricht.
So radebrechen wir uns durch die Zeit bis sich das ältere Paar am Tisch (die einzigen Gäste) auch zu Wort meldet.
Irgendwann haben wir fünf uns so weit verständigt dass der Betreiber eine Idee hat wie er uns helfen könnte!
So sind die meisten Costa Ricaner, die wir kennen lernen durften: Extrem hilfsbereit und sehr freundlich!
OK, die Dame des älteren Paares ist Letzteres nicht wirklich, sie stört sich offenbar an unserer Anwesenheit.
Wohl weil wir für ihren Mann interessant genug sind sich uns zuzuwenden...
Soll sie sich halt an uns stören, wir haben sie nicht angesprochen und sie nicht belästigt...
Im Hintergrund hören wir wie ein Motorrad per Kickstarter gestartet wird, offenbar ein Einzylinder.
Und schon braust der Betreiber auf einer Enduro-Maschine zu uns hoch!
Er hat einen Schlauch dabei und schon ist mir klar was er machen will: Benzin mit dem Mund per Schlauch ansaugen und dann den Schlauch in unseren Tank schieben, wo das Prinzip der korrespondierenden Flüssigkeitssäulen das Benzin fliessen lässt!
Hab ich ja vor vielen Jahren auch schon gemacht und dabei den Mund mit Benzin gespühlt bekommen.
Unserem Helfer geht es leider nicht anders...der arme Kerl!
Aber schon bald plätscherts in unserem Tank, also war noch minim Benzin drin.
Und ja, die Enduro war eine Viertaktmaschine, also wars geeignetes Benzin und kein Zweitaktgemisch.
Er lässt geschätzt eine Minute lang das Benzin reinlaufen und packt dann wieder zusammen.
Dann das übliche 'Danke' sagen und ihm etwas Geld geben, genau gesagt meine allerletzten Collones, 7000 in Noten und einiges an Münzen möcht ich ihm geben, er aber weigert sich das anzunehmen.
Und er bleibt standhaft!
Da entdecke ich eine Büchse auf der inetwa 'bezahl mir meine nächste Reise' auf Spanisch steht, schmeiss das Geld da rein und wünsche ihm eine schöne Reise!
Da lacht er und bedankt sich.
So sind beide zufrieden, obwohl ich ihm gern mehr gegeben hätte.
Aber ich hatte nur noch 50$-Noten, nichts Kleineres, das wäre dann schon mehr gewesen als er ohne beleidigt zu sein angenommen hätte.
Meine Freundin ist derweilen auf dem Klo, das ich nach ihr auch noch kurz besuche, dann verabschieden wir uns von dem liebenswerten Typen und fahren sehr spritsparend weiter bis wir nach 10 Kilometern an die Tankstelle kommen, an der meine Freundin damals gesagt hat dass wir doch noch tanken sollen!
Die Reichweitenanzeige zeigt übrigens noch immer 0km an, nicht -20 wie es sein müsste... ;-)
Nach dem Auftanken zeigt sie sich wieder resettet!
Weiter gehts nach Sierpe!
Vor einer grossen Brücke bei Palmar Sur müssen wir links abbiegen und dann nur noch dieser Strasse folgen bis wir in Sierpe ankommen.
Dort fahren wir zur 'Marisquería, Bar y Restaurante Las Vegas' und parken davor.
Denn dort kann man sein Auto auf einem bewachten und vor allem eingezäunten Parkplatz gegen Gebühr abstellen!
Und genau das wollen wir tun.



Oben: Unsere heutige Autofahrtstrecke (Orange), unter der orangen Strecke sieht man hellblau den Umweg auf dem Hinweg...
Grün ist die Bootsfahrt in den Nationalpark.
Violet die Bootsfahrt von Sierpe nach Drake Bay
Dunkelblau die Mangroventour mit Inselbesichtigung


Zum Glück treffen wir auf die einzige Angestellte, die gutes Englisch spricht und klären schnell wie das abläuft und wie wir wieder zurück nach Drake Bay kommen.
Schnell wissen wir dass das Boot um 16:00 Uhr fährt und buchen das, was aber nicht per Kartenzahlung sondern nur bar möglich ist.
Und zwar beim Einsteigen ins Boot!
Aber wir brauchen ja eh noch Dollar um sicher genügend Bargeld zu haben um das Hotel mit den Aktivitäten zu bezahlen, denn Kartenzahlung geht da erstaunlicherweise nicht!
Und eine Bank oder einen Bancomaten hats in Drake Bay auch nicht.
Dummerweise aber auch in Sierpe nicht, darum müssen wir nochmals zur Brücke zurück, über die Brücke und dann die erste Strasse rechts an zwei Blocks vorbei fahren, um einen Bancomaten zu finden.
Und wir finden einen!
Ich lass vier mal 100$ raus und muss, wenn ich mich recht erinnere, je 7000 Colones Gebühr zahlen.
Dann wieder zurück nach Sierpe und im 'Las Vegas' was Essen und trinken, immerhin ists 13:40 Uhr!



Oben: Unser Tisch direkt am Bootsanlieger...wir geniessen es hier im Schatten zu sitzen und auf den Sierpe River zu schauen...



Oben: Mein Essen: Fisch und Meeresfrüchteteller mit Gemüse...besser als es aussieht!



Oben: Ihr Essen: Frittierte Shrimps mit Gemüse und Kartoffelstock, war auch geniessbar!

Nach dem Essen bringe ich zusammen mit einer der Angestellten, die nur Spanisch spricht, das Auto auf den Parkplatz in einem Innenhof.
Denn der normale, umzäunte Parkplatz ist voll!
Wieder zurück ins Restaurant und ein Bierchen trinken, die Zeit vergehen lassen und um 16:00 Uhr ins Boot steigen!
Kaum sind wir eingestiegen entdeckt meine Freundin ein grosses Krokodil in wenigen Metern Entfernung auf unser Boot zuschwimmen...
Wir sehen zwar nur den Kopf, aber der ist wirklich mächtig gross!
Im Vergleich zu den Nil-Krokodilen, die wir aus Afrika kennen, würde ich schätzen dass dieses hier rund 4m lang ist!
Also ein Riesenbrocken und definitiv ein gefährliches Tier!
Es denkt wohl dass vielleicht jemand beim Einsteigen ausrutscht und ins Wasser fällt odrr so...
Da unser Boot aber in dem Moment ablegt taucht es unter und ward nicht mehr gesehen.
Erst sind wir nur zu viert und ich freu mich schon darüber, aber wir fahren nur zum nächsten Restaurant wo sich das Boot füllt!
Vor meiner Freundin sitzt eine ältere, wenn nicht sogar sehr alte, ungepflegte Hippie-Frau mit langen, ungepflegten Haaren...
...die vom Fahrtwind natürlich nach hinten geblasen werden...igitt!
Zum Glück sind sie nicht lang genug um meiner Freundin im Gesicht zu landen...
Der Bootsführer prescht mit hoher Geschwindigkeit über den Sierpe River in Richtung Meer, mein GPS misst über 60km/h!
Kurz nach der Abfahrt sehe ich auch auf der anderen Uferseite die Fähranlegestelle und die Fähre etwas weiter Flussabwärts auch.
Zum Glück sind wir nicht jenem Wegweiser gefolgt, wir wären da garantiert gestrandet, denn die Fähre sah nicht wirklich einsatzfähig aus!
Und die Sandpiste zur Anlegestelle wurde wohl schon ewigs nicht mehr befahren...
Glück gehabt!
Nach vielen schnellen Kurven erreichen wir bald das offene Meer und preschen dort über die Wellen, auch dort mit höchstmöglicher Geschwindigkeit!
Angenehm ist diese Bootsfahrt nur bedingt...es ist schon sehr schnell!
Aber da wir weder an einem Unterwasserfelsen scheitern noch sonst irgendwie untergehen erreichen wir den Strand von Drake Bay, wo wir alle ins rund 30cm hohe Wasser (plus Wellenhöhe) steigen und an Land spazieren.
Rauf ins Hotel, unter die Dusche und ab zum Abendessen, diesmal nicht im Terrassenartigen Teil, denn da sind alle Tische besetzt.
Sondern bei der Rezeption.
Dort sehen wir auch die Franzosen vom Vortag sitzen und grüssen sie.
Gruss wird mit Lächeln erwidert und kurz unterhalten wir uns auch noch, dann gehen wir rauf ins Zimmer und sagen Buenas Noches!
Letzte Änderung: 14 Apr 2026 07:10 von picco.
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15 Apr 2026 07:15 #723869
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Tag 7: Ab in die Mangroven!

Wieder beginnt der Tag mit dem Morgen und die Sonne wandert auch schon bald über den Himmel.
Ein neuer Tag, diesmal ein Sonntag mit Ausflug in die Mangroven des Sierpe Rivers!
Der ausflug beginnt um 08:30 Uhr unten beim Katamaran, so dass wir noch das bestellte Frühstück mampfen können und ich meinen morgens notwendigen Kaffee bekomme.
Sie bekommt natürlich ihren Tee auch, keine Angst...
Danach watscheln wir mal runter zum Katamaran...aber da ist niemand!
Wir warten und werden etwas nervös...sollte auch heute was schief gelaufen sein???
Nach wenigen Minuten des alleine wartens sehen wir bei einem benachbarten Unternehmen zwei Herren und gehen auf die zu.
Unsere Frage ob die wissen wo der Versammlungsplatz ist und ob wir eventuell falsch liegen erfahren wir dass einer davon unser Guide ist und wir heute vier Touris sind!
OK, klingt minim besser als 'die sind vor einer Stunde abgefahren' odrr so...
Und so warten wir am Strand und sprechen etwas mit José, dem Guide über das gestrige Erlebniss, das mir ja nicht so toll eingefahren ist.
Er verteidigt die Touristenmassenabwicklung und legt seine SIchtweise dar, kann ich auch akzeptieren.
Statt der anderen Touris kommt dann unser Boot mit dem dazu gehörenden Bootsführer Rafael (genannt 'Patschanga') angerauscht und wir entern es waffenlos und ohne Augenklappe, aber mit Wasserschuhen.
José telefoniert dabei immer rum bis er erfährt dass die anderen Zwei in ein anderes Boot gestiegen sind!
Tja, somit haben wir eine Privatführung zum 'Unprivatpreis'.
Auch nicht schlecht.
José fragt welche Tiere uns speziell interessieren und meine Freundin sagt sofort 'Vögel'...und schon ist José an erzählen.
Währenddessen beginnt Patschanga in Richtung der Islas Violincitas nahe der Mündung des Rio Sierpe zu fahren.
Und was sehen wir da?
Vögel!



Oben: Unser Bootsführer Rafael, genannt 'Patschanga'



Oben: Die Islas Violincitas

Wir fahren nah an die felsigen Inseln ran, was dank der doch etwas welligen See nicht ganz ohne Gefahren ist, aber unser Bootsführer weiss offensichtlich was er tut!
Denn er fährt zwar sehr nah ran, aber immer so dass er so im Wasser steht dass er nach vorne fliehen kann.
Also die Unterwasserfelsen neben oder hinter sich hat.
Fürs fotografieren sind die Wellen aber auch suboptimal...vor allem bei diesen Brennweiten von bis zu 1600mm (auf Kleinbild umgerechnet) wirds echt schwirig die Vögelchen zu treffen und im Fokus zu halten.



Oben: Weißbauchtölpel (Sula leucogaster)



Oben: Das dürfte auch ein Vogel sein und ich bin mir sicher dass José uns gesagt hat was für einer...aber ich weiss es nicht mehr!
Könnte ein Fregattvogel sein...




Oben: Haha! Die alte Fregatte ist ein Fregattvogel, da bin ich mir sicher!



Oben: Nochmals Tölpel die auf einem Baum rumtölpeln, diesmal als Familie mit Kind.



Oben: So ähnlich habe ich als Kind Vögel gezeichnet, jetzt erkenn ich endlich mein damaliges Genie!



Oben: Hier haben wir einen Rotfusstölpel (Sula sula) mit eher braunem statt weissem Gefieder...war wohl zu lange in der Sonne um weiss zu bleiben...



Oben: Einige Bindenfregattvögel (Fregata minor), dabei ein die Damen mit seinem roten Kehlsack anmachendes Männchen.
Worauf Weibchen doch immer stehen, tststs...




Oben: Jugendlicher Weissbauchtölpel, und wie Jugendliche so sind trägt er ein anderes Kleid als seine Eltern...



Oben: Alt und Jung zusammen auf einem Bild...aber wie man sieht zeige sie sich die Schulter...ob kalt oder nicht sei dahingestellt.
Letzte Änderung: 15 Apr 2026 07:21 von picco.
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15 Apr 2026 08:27 #723873
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  • Nacho am 15 Apr 2026 08:27
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Hallo Picco,
an dieser Stelle auch mal ein herzliches Dankeschön von mir für deinen wunderbaren Reisebericht. Ich amüsiere mich königlich, du hast eine unglaublich unterhaltsame Schreibe. Tatsächlich hatte ich Costa Rica auch schon mehrmals auf dem Schirm. Aber wenn ich deinen Bericht so lese: kreative Kommunikation mit allerlei Interpretationsspielraum, Navigation, die Nerven aus Stahl abverlangt...da müsste ich wohl mal im Stahlgroßhandel nachfragen, ob sie neben der Abteilung für Geschmacksnerven auch Upgrades für Kommunikation und Orientierung führen.

Liebe Grüße und einen schönen Tag,
Silvia
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15 Apr 2026 13:28 #723903
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  • picco am 14 Apr 2026 06:45
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Hoi Silvia

Schön dass auch Du nebst den Danke-Drückern dabei bist (Dass Ihr Dankedrücker dabei seid ist natürlich ebenfalls schön!)!
Jaja, der Stahlhandel wird nach Deinem Einkauf für Costa Rica wohl ausverkauft sein... :laugh:
Aber eigentlich ist CR wirklich einfach zu bereisen, getrau Dich ruhig dahin! B) :)
Und schön ists da ja definitiv!
Letzte Änderung: 15 Apr 2026 13:29 von picco.
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15 Apr 2026 17:27 #723911
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  • Hella am 15 Apr 2026 17:27
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Hallo Picco, ich amüsiere mich ebenfalls sehr. Wir waren letztes Jahr in Costa Rica, aber unsere Reise war irgendwie nicht so abenteuerlich. ;-) Nach Drake hätte ich mich niemals per Auto hingetraut. Unsere Eindrücke vom Corcovado NP waren ähnlich. Wir fühlten uns sehr gehetzt und massenabgefertigt dort. Aber sonst ist Costa Rica schon sehr schön. Ich in gespannt, wie es bei euch weitergeht ...
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15 Apr 2026 19:25 #723917
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  • picco am 14 Apr 2026 06:45
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Hoi Hella

Kannst mir glauben, meiner Freundin wäre minim weniger Abenteuer lieber gewesen, aber selber schuld dass sie mit mir zusammen ist :laugh: ;) B)
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