THEMA: Picco in Costa Rica 2026
08 Apr 2026 08:04 #723503
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Oben: ...und ihn, um mir mal ein Bild der Schärfe der Kombi mit total auf KB-umgerechnet 1600mm Brennweite zu machen, auf 100%
herangezoomt, also Pixel für Pixel. Da scheint der Fokuspunkt nicht ganz auf dem Auge zu sitzen, was auf die Entfernung aber
nicht wirklich ein Wunder ist.




Oben: Solche und...



Oben: ...solche Vögelchen kommen, sitzen und gehen am laufenden Band...



Oben: ...während wenige Meter neben uns ein grausamer Angriff auf einen, zu allem Übel auch noch festgewachsenen, Baum stattfindet!



Oben: Die Blattschneidera-Meisen schneiden Blätter entzwei und missbrauchen den armen Baum auch noch als Leiter!
Hau Schokking!!!


Viel machen wir heute nicht mehr, mal noch nach oben ins Zimmer gehen, duschen und schon ists Zeit fürs Abendessen, das wir Grund-
sätzlich eher früh einnehmen, um nicht allzusehr den Jetlag spühren zu müssen.
Anschliessend noch etwas in die Hängematte beziehungsweise auf die Schaukelstühle und ab in die Heia!
Buenas Noches!
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09 Apr 2026 07:19 #723548
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Tag 5: Corcovado, der Begehrte!

Der Wecker rasselt nicht los, denn wir beide haben keinen gestellt...obwohl wir früh raus müssen!
Und ausgerechnet heute schlafen wir länger als sonst!
Dabei gehts heute ja in den Corcovado National Park!
Jenen Nationalpark, der je nach Quelle bis zu 5% der weltweit vorkommenden Tierarten beherbergt!
Jener Nationalpark, wegen dem wir hier sind!
Und wir verpassen ihn fast!
Und ein Frühstück haben wir ja auch noch bestellt, das wir hastig in unsere Münder schieben, so gut es geht!
Wir haben erst mit den Ommelettes angefangen da steht schon einer neben dem Restaurant und sucht die zwei Touris, die noch
mit wollen.
Denn zwei französische Touris, etwas ältere Semester als wir sind, stehen schon bei ihm, nur wir noch nicht.
Das ändern wir aber schnell und lassen den Grossteil des Frühstücks alleine zurück.
Schon gehts los und die Treppe hinunter, dann unten nach Westen in Richtung des Katamarans am Strand und schon stehen wir in
einer Menschenmenge...
Ui!!!
Ich wusste dass wir nicht alleine sein werden und habe mich schon gefreut als wir uns zu viert auf den Weg gemacht haben, aber
ich hab gehofft dass wir vier zusammen in den Nationalpark gehen.
Und nun stehen wir mit rund sechzig oder noch mehr Personen hier am Strand und warten aufs Boot.
Unser Guide beginnt uns schon mal zu briefen, auch wegen des Bootes, das uns nicht am Strand sondern einige Meter im Meer
auf den Wellen rumschaukelnd aufnimmt und nach unserer Ankunft im Park wieder rausspuckt.
Da ich einer der ersten im Boot bin setz ich mich schon mal auf einen der hinteren Plätze, denn je weiter vorne man sitzt umso
härter werden die Schläge, wenn das Boot auf eine Welle trifft, sein.
Bald ist das Boot fast auf den letzten Platz besetzt und meine Freundin auch neben mir und schon gehts los!
Erstmal zu einem Hotel einige hundert Meter weiter wo wir zwei weitere Passagiere abholen und dann ohne weiteren Halt, also
sozusagen haltlos bin zur Sirena Station des Nationalparks.
Dort hüpfen wir ins Wasser und waten an Land, wo wir auf unsere Guides warten sollen.
Tun wir auch, brav wie wir sind.



Oben: Im Corcovado National Park angekommen waten wir an den Strand um dort zu warten...

Unser Guide, der zwar einen Namen hatte und ihn auch gesagt hat, ihn aber wohl am Feierabend wieder mit sich mitgenommen hat
(Zumindest hab ich ihn nicht hier), wie hier alles läuft und mir kommt das alles etwas militärisch streng und zu touristisch vor.
Na ja, Regeln sind Regeln, also befolgen wir sie halt mal.
Also erst die Wanderschuhe montieren, dann in eine Reihe stehen und so langsam zu einem Tisch mit zwei Rangern vorgehen.
Diese zwei Ranger durchsuchen alles was man dabei hat und überprüfen die Registrierung, die per Vorabanmeldung gemacht werden musste.
Jede Tasche, jeder Rucksack wird untersucht, am schweizer Taschenmesser meiner Freundin haben sie gar keine Freude!
Unser Guide nimmt es an sich und verspricht es am Feierabend wieder zurück zu geben.



Oben: Jaja, irgendjemand muss sich immer aufs Bild schmuggeln...

Dann dürfen alle die müssen noch kurz aufs Klo und bekommen anschliessend nochmals eine Instruktion inklusive einer genauen Angabe, zu welcher Zeit wir spätestens wo sein müssen.
Mann, mann, mann, es ist mir definitiv zu durchgetaktet!
Dagegen ist ja ein Gorillatracking ein unorganisiertes rumlatschen...
Schon geht unsere Gruppe aus etwa 12 Personen los in den Wald, wo schon einige Gruppen entfleucht sind.
Aus den Augen verlieren wir die anderen Gruppen nie, auch deshalb kommt nicht wirklich ein Naturerlebniss bei mir auf.
Aber auch weil es gewisse Leute gibt die dauernd quasseln müssen, das nervt!
Speziell die Französin aus unserer Lodge quasselt fast ununterbrochen mit ihrem Mann, es braucht wirklich viele 'unnette' Blicke
gepaart mit Stirnrunzeln bis sie sich minim zurücknimmt...
...ganz aufhören tut sie aber nicht.
Unser Guide erklärt auf dem Weg diesen Baum, jene Ameise und das Gewächs, bis wir auf eine andere Gruppe aufschliessen, die nach
oben schaut...wo sich Brüllaffen befinden!
Unser Guide richtet sein Monokular ein und lässt die Gruppenmitglieder da durch schauen, da ich der einzige bin der eine Kamera
mit langem Objektiv hat such ich mir meine Standorte im Rahmen der Wege selbst, ins Gebüsch treten darf und soll man hier
ja nicht um nichts zu beschädigen.
Plötzlich herrscht Aufregung in der Gruppe, denn die Affen beginnen zu pieseln und zu kacken...
...erwischt hats aber soweit ich weiss niemanden, auch wenn ich mir sicher bin dass die Viecher absichtlich auf die Gruppe
gezielt haben!
Kenn ich doch von den Schimpansen...die sind auch solche 'Witzbolde'...



Oben: Nicht ganz einfach die Brüllaffen zu fotografieren, zumal es im Wald dunkel ist und man gegen den hellen Himmel fotografiert...



Oben: Man sieht ihr fast schon an wie er die Treffsicherheit seiner Freunde beurteilen will...



Oben: Aber da oben sind nicht nur Brüllaffen sondern auch die Klammeraffen ('Spider Monkey') zu sehen!

Wir alle finden die Aktion der Affen ziemlich kacke und gehen deshalb trotzdem nicht angepisst weiter, bis wir umweit ein
Rascheln hören, was dann auf weitere Tiere hinweist...



Oben: Zum Beispiel sehen wir diesen Nasenbären, der uns seinen Allerwertesten fotogen präsentieren will...



Oben: Doch er besteht nicht nur aus dem Hinterteil sondern hat auch eine Seitenansicht zu bieten.



Oben: Beim mich etwas umschauen entdecken der Guide und ich unabhängig voneinander noch den Kleinen hier.



Oben: Schon bald stossen wir auf eine weitere Gruppe, die ein faul abhängendes Faultier gesehen haben...wozu ich doch etwas
Zeit benötige, obwohl ich genau in Richtung des Tieres schaue, die sind nämlich wirklich gut getarnt!




Oben: Hier auf diesem Bild sieht man auch etwas besser dass es nicht sooo gut zu sehen ist, in der Realität hat man aber
nicht diesen Zoom vor den Augen und sieht diese Tiere dementsprechend noch schlechter.
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10 Apr 2026 07:48 #723582
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Weiter gehts mit unserer Truppe, die sich nun etwas auseinanderzuziehen beginnt...was unseren Guide etwas deutlicher als nötig sagen lässt dass die Gruppe zusammenbleiben soll.
Verständlich dass er das sagt, der Tonfall hat mich jedoch etwas gestört.
Aber es war schon so dass die Hälfte der Gruppe inklusive mir bis zu rund 100m hinter dem Guide rumdümpelte.
Nach der Ansage blieben wir zusammen...



Oben: Das Tierchen haben wir zufällig neben dem Weg entdeckt, das müsste ein Vogel sein, nehm ich an.
Wenn ja, dann ein weiblicher 'Grand Hocco' oder 'Great Curassow' oder 'Crax Rubra' oder 'Tuberkelhokko', was alles dasselbe ist...




Oben: Auch das dürfte ein Vögelchen sein, obwohl er anders aussieht, darum auch ein anderer Name: Grünschwanztrogon
(Trogon caligatus) oder eben Trogon Pattu oder auch Gartered Trogon, schön wie er ist muss er ein Männchen sein.




Oben: Der Cousin dieses Vögelchens nervt mich zuhause immer, die Türkentaube! Das hier ist aber die Kurzschnabeltaube oder Short-billed Pigeon oder Patagioenas nigrirostris oder Pigeon à Bec Noir...



Oben: Nein, das ist kein Vogel, der hat höchstens einen und brüllt darum rum: Der Brüllaffe!



Oben: Jaja, nicht nur das Krokodil hat einen kräftigen Schwanz...



Oben: Auch wenn die Welt nicht Kopf steht, der Brüllaffe tut's!



Oben: Und er versucht sich dauernd zu verstecken, aber ich finde ihn und seine Kumpels auch hinter den Ästen!



Oben: Sehr hoch oben in den Kronen der Bäume turnen die rum, war gar nicht so einfach die zu knippsen!

Und nun ists Zeit um aus dem Wald wieder zur Station zurückzukehren, wo meiner Freundin das Taschenmesser abgenommen wurde.
Nicht um das zurückzugeben sondern um über den Strand zur Lieblingssuhle eines Tapirs zu gehen, wo schon zwei andere Gruppen
sind und für Fotos anstehen.



Oben: Über den Strand gehts zur Tapirsuhle...

Mann ist das ein Gerangel!
Einer nach dem Anderen kommt ran, aber wir haben locker 20 Leute vor uns.
Irgendjemand entdeckt irgend ein Tier im Geäst nahe der Suhle, unser Guide sieht es auch und richtet sein Monokular aus.
Dann dürfen alle mal durchschauen und er macht wie vorhin schon mit den Handys unserer Gruppe Fotos durchs Monokular, was gar
nicht mal so einfach ist und darum viel Zeit braucht.
Find ich guten Service vom Guide, macht auch nicht jeder!
Da ich in der Zwischenzeit noch immer nicht gefunden habe was die da sehen stell ich mich auch hinter jemandem als Letzter an
und darf dann zuhören wie die Dame sagt 'Jetzt ist er weg...'
...
Aha, keine Ahnung wer , keine Ahnung was, aber weg ists und ich habs nicht gesehen, geschweige denn fotografiert!
Blöd...
Na dann wenden wir uns halt wieder dem Warten auf den Blick auf den Tapir zu...
Und endlich ist meine Freundin dran, der ich natürlich den Vortritt lasse.
Aber dann komm ich!
Und was seh ich?
Blätter!
Und Zweige!
Und...Moment...ja...da ist was!!!



Oben: Ich seh ein schlammiges Etwas in einem schlammigen Loch...
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11 Apr 2026 06:24 #723626
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Oben: ...und dieses Etwas ist das Ohr des Tapirs, Heureka, Jabadabadu und Halleluja zusammen!!!

Wer kann schon von sich behaupten dass er ein wild lebendes Tapirohr gesehen hat?
Ja, ich kann das behaupten und sogar mit Fotos belegen!
Ob das Tier jedoch als Ganzen da lag oder nur ein halbes kann ich nicht mit Sicherheit sagen, ebenso nicht ob es freiwillig dalag oder an der Kette war...
Hmm...
Na ja, gehen wir mal davon aus dass uns die Costa Ricaner nicht so bescheissen und freuen uns über eine Tapirohrsichtung in
der mittelamerikanischen Wildnis zwischen hunderten Touristen...
Aber irgendwie kommt nicht so das 'Juhu'-Gefühl auf das ich bei anderen Tiersichtungen beziehungsweise in anderen Nationalparks habe...
Na ja...ich muss sagen dass ich beim Corcovado mehr erwartet habe...
Aber nachdem wir das Ohr des Tapirs gesichtet haben gehen wir wieder über den Strand zurück zur Empfangsstation, wo alle die
müssen mal kurz auf die Toilette dürfen.
Die Anderen entdecken eine Spinne und verbringen ihre Wartezeit damit der Spinne beim spinnen zuzusehen.
Ich hingegen versuche sie zu fotografieren und scheitere recht kläglich am durch den leichten Wind sich bewegenden Netz und den
vielen Blättern rundherum... na ja...
Endlich gehen wir weiter auf einem anderen Pfad in den Wald und sehen auch da schon bald Tiere.



Oben: Das dürfte dann Geoffroy sein, Nachname Klammeraffe, also ein Geoffroy-Klammeraffe (Ateles geoffroyi frontatus)



Oben: Wie man sieht klammert er sich zwar nicht an Strohhalme, aber an jedem beliebigen Ast fest.



Oben: Bald ist wieder Zeit für ein Faultier mit drei Fingern: Das Dreifingerfaultier!



Oben: Auch der Grünschwanztrogon erscheint uns wieder, diesmal in weiblicher Form...



Oben: ...aber wo die Damen sind finden sich auch die Herren schnell ein!
Wahrscheinlich heisst er 'Lumpi', zumindest scheint er scharf zu sein wie Nachbars Lumpi...




Oben: Und ein weiteres Faultier...von der Fellfarbe her würde ich auf ein Dreifingerfaultier tippen...sehen tu ich aber nur zwei Finger...



Oben: Diese Trogone hats hier im Wald ja so einige...hier Weibchen von hinten...



Oben: ...da Männchen von vorn...



Oben: ...und Weibchen von der Seite.
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12 Apr 2026 08:56 #723657
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Oben: Aha, also doch ein Dreifingerfaultier, jetzt zeigt er sich etwas besser, der dritte Finger!



Oben: Frosch, weder mit Pfeil noch mit Gift, aber mit Höhle und Tümpel! Sozusagen Eigenheimbesitzer mit Pool.



Oben: Unweit davon eine Weiterentwicklung des Frosches, jedoch ohne Eigenheim und ohne Pool...



Oben: Um bei den Flattertierchen gerecht zu sein zeig ich mal was Anderes als Vögel...

Bald erreichen wir eine wohl eher ehemalige Landepiste, auf der wir bei leichtem Tröpfeln in Richtung der eigentlichen Rangerstation gehen.
Von weitem sehen wir auf einem hohen Baum einen roten Ara sitzen, und unser Ranger meint dass der schnell wegfliegen würde wenn wir uns zu schnell der Station nähern.
Was eigentlich unsinnig ist, denn bei der Station hats schon unendlich viele Touristen, und wegen denen hätte er mehr Grund
sich zurückzuziehen!
Denn die sind viel näher dran als wir.
So mach ich dann mit auf Kleinbild umgerechnet 1600mm Brennweite ein Bildchen, von dem ich dann einen Ausschnitt zeige:



Oben: Ausschnitt vom Bildchen...danach fliegt er bald mal weg...

Bei der Rangerstation haben wir unsere Schuhe auszuziehen um auf die Plattform mit Unterkünften, Souvenierladen, Küche, Essahl, Schlafsahl und Toilettenanlagen kommen zu dürfen.
Besonders freu ich mich ohne Schuhe, aber in Socken zu den Toiletten zu gehen...angenehm ist Anders!
Natürlich weiche ich dort jeder Feuchtigkeit auf dem Boden grosszügig aus, aber eklig ists trotzdem.
Aber erst gehts mit dem Ranger rundherum, wo er uns alles zeigt.
Und dann ab in die Küche, Essen fassen!
Es gibt Reis mit Meeresfrüchten, Gemüse, Fleisch und so weiter und so fort.
Die Küche ist auch auf der sich knapp über dem Boden befindlichen Plattform, also auch von der Lage her keine 'Haute Cuisine', was durch den Geschmack des Essens noch zusätzlich bestätigt wird.
Na ja, immerhin machts satt.
Beim Essen sprechen wir noch mit einem Franzosen aus unserer Gruppe, der ein sehr interessantes Modell zur Verbringung der Ferien mit seiner Familie lebt.
Erst geht er mit seiner Tochter einige Wochen in den Urlaub, dann mit seinem Sohn einige Wochen, seine Frau wird wohl auch noch zu ihrem Urlaub kommen und ich bin mir nach diesem Gespräch sicher dass er auch noch viele Verwandte hat, die in den Urlaub gehen wollen...
Schlaues Kerlchen! ;-)
Nach dem Essen haben wir noch Zeit und so gehen wir in den Souveniershop, wo ich es nur wenige Minuten aushalte und raus an die frische Luft gehe.



Oben und unten: Statt Puma und Jaguar gibts Blümchen...auch schön, aber nicht dieselbe Liga...



In der Hoffnung dass meine Schuhe noch da sind und vielleicht ein Puma mit seinem Freund Jaguar vor meine Kameralinse hoppeln geh ich also raus auf die Wiese, wo zwar kein Puma und kein Jaguar, aber dafür einige Regentropfen vorhanden sind.
Bald ist auch meine Freundin da und schon bald bemerken wir dass auf der anderen Seite des ehemaligen Flugfeldes viele Leute in die Bäume schauen, was wir dann bald auch tun.
Und was sehen wir da?



Oben: Genau, lebende Totenkopfäffchen!



Oben: Und sogar welche mit Jungen auf dem Rücken! Wird wohl ein Weibchen mit Kind sein, nehm ich mal an...

Die Fotos sind nicht ganz scharf weil es extrem dunkel war dort, alle Touris haben sich beklagt dass ihre Fotos alle unschaft waren.
Auch von meinen sind maximal diese zwei brauchbar.
Aber nun ists eh so weit dass wir und beim Guide sammeln sollen, es hat nun auch wieder etwas angefangen zu tröpfeln.
Nachdem alle unserer Gruppe eingesammelt sind gehts wieder zurück an den Strand, nicht ohne noch folgenden Windsack mit drauf drappiertem Vögelchen zu entdecken:



Oben: Das müsste ein jugendlicher Krabbenbussard (Buteogallus anthracinus) sein, obwohl er gar nicht nach Krabbe aussieht.
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13 Apr 2026 07:17 #723737
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Oben: Am Strand angekommen sehen wir die für die dortigen Strände typischen Rabengeier (Coragyps atratus) mit einem Fressi, das ich nicht (mehr) definieren kann, am Rummachen...



Oben: Der Strand ist dank Ebbe viel grösser, was dazu führt dass wir gefühlt fast bis Asien durchs flache Wasser waten müssen...



Oben: Ansicht von 'Drake Bay' beziehungsweise 'Bahia Drake' vom Meer her, viel schöner als an Land...



Oben: Links der Bildmitte hats einen hohen Baum, dahinter erkennt man das Dach unseres Zimmers...
...und davor das des zum Hotel gehörenden Restaurantes.


Kaum am Strand wieder angekommen latscht unser Guide davon bevor wir ihm ein Trinkgeld geben können...
Na ja, wer nicht will hat halt nichts...
Wir und das französische Paar hüpfen beschwingt wie altersschwache Faultiere die Treppen zu unserer Unterkunft hoch und verabschieden uns da voneinander, denn sie gehen ins Zimmer und wir ins Restaurant.
Ich nehm die Kamera aus dem Rucksack und muss dazu die am Rucksack befestigten Wanderschuhe abmachen.
Denn es schwirren wieder einige Vögelchen rum, nur leider keine roten Aras oder Tukane...



Oben: OK, schwirren ist vielleicht das falsche Wort, sagen wir 'sitzen'...



Oben: Schon bald ist Abend und die Sonne will wieder mal im Pazifik baden gehen...



Oben: Wir hingegen bestellen uns was zu essen, sie das da oben, was wohl ein Fisch war...



Oben: ...und ich das da, was die für Mittelamerika typischen 'Cevice' sind. Essbar? Ja. Aber aus den Latschen kippen sie mich nicht.

Schon bald nach dem Essen verziehen wir uns nach oben ins Zimmer und duschen uns den Urwald von der Haut, bevor wir schlafen gehen.
Morgen gehts ja auf die Mangroventour, damit wir übermorgen noch die Waltour machen können.
'FREU'

Buenas Noches!
Letzte Änderung: 13 Apr 2026 07:20 von picco.
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