THEMA: Camperreise in die Tasmanische Wildnis
31 Mär 2026 17:53 #723198
  • Makra
  • Makras Avatar
  • Beiträge: 878
  • Dank erhalten: 645
  • Makra am 31 Mär 2026 17:53
  • Makras Avatar
Genau so hab ich mich auch auf der Wiese mit Wombats beschäftigt. Und nur auf diese geachtet und nicht auf die Tigersnakes ..... :woohoo: Im Frühjahr waren diese ausgesprochen zahlreich und aktiv !
Liebe Grüße
Makra
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
31 Mär 2026 18:22 #723201
  • fahrinurlaub
  • fahrinurlaubs Avatar
  • Beiträge: 390
  • Dank erhalten: 1016
  • fahrinurlaub am 31 Mär 2026 18:22
  • fahrinurlaubs Avatar
Ja, genau… gefährlich :evil:

Keine Tigersnakes, aber ich habe mir beim Bücken und Fotografieren der Wombats von dem Boardwalk leider das Knie total verdreht.
Camperreise in die tasmanische Wildnis www.namibia-forum.ch...wildnis.html?start=0
Mora, Mora unterwegs auf Madagaskar www.namibia-forum.ch...nord-madagaskar.html
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
31 Mär 2026 18:58 #723205
  • Makra
  • Makras Avatar
  • Beiträge: 878
  • Dank erhalten: 645
  • Makra am 31 Mär 2026 17:53
  • Makras Avatar
Ich bin auf einer Wiese herumgelaufen, irgendwo zwischen Campingplatz und Visitor Center, da gab es keine Boardwalks....
Liebe Grüße
Makra
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
02 Apr 2026 18:38 #723294
  • fahrinurlaub
  • fahrinurlaubs Avatar
  • Beiträge: 390
  • Dank erhalten: 1016
  • fahrinurlaub am 31 Mär 2026 18:22
  • fahrinurlaubs Avatar
Wie schon erwähnt, konnten wir mit unserem Camper den Western Explorer Highway nicht fahren. Stattdessen nahmen wir den Umweg über Cradle Mountain und Stanley und kehrten anschließend noch einmal ins Tarkine-Gebiet zurück, um den Tarkine Drive zu fahren.

Stanley ist ein kleiner historischer Fischerort an der Nordküste und vor allem bekannt für den markanten Vulkankegel „The Nut“ sowie für seine Pinguine, die nach Sonnenuntergang zu ihren Höhlen am Campingplatz zurückkehren. Meiner Erinnerung nach gab es 2001 die Zwergpinguine dort noch nicht.

Ein weiteres Highlight ist der Aufstieg auf den Vulkankegel „The Nut“. Da ich mir leider am Tag zuvor das Knie verrenkt hatte, brachte mich der Sessellift ganz entspannt auf den 143 Meter hohen Gipfel. Die Aussicht auf das Meer sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Am nächsten Tag starteten wir zur etwa 200 Kilometer langen Rundfahrt auf dem Tarkine Drive. Die Hauptstrecke ist inzwischen größtenteils befestigt. Mindestens eine Übernachtung sollte man für diese Tour einplanen. Wir begannen mit dem Abschnitt durch den Regenwald und hielten an mehreren Lookouts an. Ein besonderes Highlight ist der „Trowutta Arch“, ein riesiger Felsbogen, der den Blick auf eine Höhle freigibt. Diese ist auf einer Seite offen und hat in der Mitte ein kleines Sinkhole, umgeben von üppigen Baumfarnen.

Nach dem Regenwald erreicht man die raue, windgepeitschte Küste. Wir stoppten an den Felsen der Couta Rocks und schauten noch kurz beim „Edge of the World“ vorbei… es war unglaublich stürmisch, kalt und regnerisch. Danach organisierten wir im Park Office am Arthur River einen einfachen Campsite für drei Dollar, die Wahl fiel auf Prickly Water.

Von unserem fast leeren Campground führte ein kurzer Spaziergang zur wilden Küste. Am Strand lagen zahlreiche angespülte Stämme der alten Huon Pines. Die Nacht war regnerisch, und am nächsten Morgen fuhren wir noch einmal zum „Edge of the World“. Der Name passt perfekt: Der Wind war unglaublich stark, und die Wellen schlugen mit voller Kraft gegen die Felsen und Küste, aber dafür schien die Sonne. Nachdem wir noch einen kurzen Abstecher zum Bluff Hill Point Lighthouse gemacht hatten, fuhren wir direkt zu unserer nächsten Station: dem traumhaften Boat Harbour Beach.


Stanley, mit dem Ayers Rock Tasmaniens 'The Nut'


Mit dem Sessellift nach oben. Blick auf unserem Campingplatz




Blick in die „Trowutta Arch“




Die Küstenstraße


Ceuta Rocks mit dramatischem Himmel




Spaziergang von Campground Prickly Wattle zum Strand


Riesige Houn Pine Stämme am Strand




„Edge of the World“ die weiteste Ausdehnung an Meeresflächen ohne Landmasse… 15.000 km bis zur Ostküste Patagoniens in Argentinien

Camperreise in die tasmanische Wildnis www.namibia-forum.ch...wildnis.html?start=0
Mora, Mora unterwegs auf Madagaskar www.namibia-forum.ch...nord-madagaskar.html
Letzte Änderung: 02 Apr 2026 19:28 von fahrinurlaub.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Barth_Wolfgang, speed66, yp-travel-photography, Makra, jirka
03 Apr 2026 13:00 #723340
  • fahrinurlaub
  • fahrinurlaubs Avatar
  • Beiträge: 390
  • Dank erhalten: 1016
  • fahrinurlaub am 31 Mär 2026 18:22
  • fahrinurlaubs Avatar
Boat Harbour Beach ist der ideale Ausgangspunkt, um die Strände der Umgebung und den nahegelegenen Rocky Cape National Park zu erkunden. Vom Campingplatz aus hatten wir einen atemberaubenden Blick über die Bucht mit ihrem kristallklaren Wasser und der hügeligen Küste. Im Park selbst gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten, daher unternahmen wir von hier einem Strandspaziergang entlang des Sister Beaches und im Park kurze Touren zum Leuchtturm und zu verschiedenen Aussichtspunkten. Im Park gibt es viele Höhlen, die den Aboriginals früher als Schutzräume dienten, und nicht betreten werden dürfen.

Nach zwei Nächten fuhren wir weiter zum Narawntapu National Park, der auch als „Serengeti Tasmaniens“ bezeichnet wird. Vor 25 Jahren trug der Park noch den Namen Asbestos National Park. Im Parkbüro bezahlten wir für einen einfachen Busch-Campground, auf dem wir zwei Nächte bleiben wollten. Da es Wochenende war, hatten bereits viele „Grey Nomads“ die meisten Stellplätze belegt, Mit etwas Glück fanden wir jedoch noch ein schönes Plätzchen in der Nähe von Bakers Beach… einem kilometerlangen, wunderschönen Strand, den wir noch am selben Tag entlangspazierten. Von Reisenden aus Übersee wird der Park oft übersehen.

Durch die vielfältigen Landschaftsformen – Grasland, Laubwälder, Feuchtgebiete, Lagunen und Küstenabschnitte – ist der Park besonders artenreich. Allerdings war es an diesem Tag sehr warm, sodass wir hauptsächlich Wallabys, Pademelons und Forester-Kängurus zu Gesicht bekamen. Auf unserem Spaziergang zu einer Vogelbeobachtungshütte an der Lagune konnten wir außerdem zahlreiche Wasservögel beobachten.

Am nächsten Tag fuhren wir noch etwas weiter in den Park hinein und unternahmen eine weitere Wanderung entlang von Bakers Beach und hinauf zum Aussichtspunkt auf dem 115 Meter hohen Archers Knob. Von dort oben bot sich uns ein beeindruckender Blick über den langen Strand, die Feuchtgebiete und das weite Grasland – einfach traumhaft.


Boat Harbour, das Meer schillert in den unterschiedlichsten Blautönen. Wir hatten endlich auch wärmeres und sonniges Wetter




Was für ein Ausblick vom Campingplatz!


Er und sein Hund hatten sich einen noch besseren Aussichtsplatz gesucht


Wanderung vom Sisters Beach


Mittagsrast am Parkplatz neben dem Sisters Beach


Im wenig besuchten Rocky Cape NP


Traumhafte Rastplätze aber übernachten im Park war nicht erlaubt


Und weiter zum Narawntapu NP: hier ein Spaziergang am endlosen Bakers Beach




Surfen und Angeln, die Hauptbeschäftigung der Aussies in ihrer Freizeit


Besuch am Buschcamp im Park


Australischer Grasbaum


Wanderung zum Aussichtspunkt Archers Knob




Ausblick von Archers Knob auf das Grasland und die Lagune


Etwas scheu das Pademelon


Spaziergang zum Bird Hide an der Lagune


Lappenente


Wir nannten sie Buschhühner
Camperreise in die tasmanische Wildnis www.namibia-forum.ch...wildnis.html?start=0
Mora, Mora unterwegs auf Madagaskar www.namibia-forum.ch...nord-madagaskar.html
Letzte Änderung: 03 Apr 2026 13:02 von fahrinurlaub.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: speed66, yp-travel-photography, Makra, jirka
07 Apr 2026 11:07 #723451
  • fahrinurlaub
  • fahrinurlaubs Avatar
  • Beiträge: 390
  • Dank erhalten: 1016
  • fahrinurlaub am 31 Mär 2026 18:22
  • fahrinurlaubs Avatar
Auf dem Weg zur Bay of Fires lag das Trowunna Wildlife Sanctuary nahezu auf unserer Route, sodass wie einen kurzen Abstecher dorthin machten. In diesem privat geführten Naturschutzgebiet kümmert man sich um verletzte und verwaiste einheimische Tiere, die nicht mehr ausgewildert werden können. Auch gibt es Zucht- und Erhaltungsprogramme. Der Tasmanische Teufel leidet seit 1996 unter einer spezifischen, tödlichen Krebserkrankung.

Besucher haben hier die seltene Gelegenheit, die Tiere in einer naturnah gestalteten Umgebung zu beobachten. Das Gelände lässt sich eigenständig erkunden, zusätzlich werden mehrere Führungen angeboten. Bei den interaktiven Touren, jeweils um 11:00, 13:00 oder 15:00 Uhr, kann man einem Wombat ganz nah kommen und den Tasmanischen Teufel kennenlernen. Ein besonderes Highlight ist dabei die Fütterung einer Gruppe lebhafter Tasmanischen Teufel. In weiteren Gehegen lassen sich außerdem verschiedene Vogelarten, Possums und Beutelmarder entdecken.

Den großen Campingplatz in St. Helens am Bay of Fires erreichten wir am Nachmittag. Hier verbrachten wir den restlichen Tag mit Wäsche waschen, kochen und relaxen.


Ein Wombat wird vorgestellt




Der Wombat auf dem Laufsteg




Ein erwachsener Tasmanischer Teufel




Ein totes Wallaby wurde in weniger als 15 Min von der Meute vollständig verzehrt


Ihm ist es zu heiß


Tasmanische Teufel besitzen im Verhältnis zu ihrer Körpergröße eine extrem starke Beißkraft, die zu den höchsten aller lebenden Säugetier-Fleischfresser zählt.


Ein Beutelmarder, ein Verwandter des Tasmanischen Teufels

Camperreise in die tasmanische Wildnis www.namibia-forum.ch...wildnis.html?start=0
Mora, Mora unterwegs auf Madagaskar www.namibia-forum.ch...nord-madagaskar.html
Letzte Änderung: 07 Apr 2026 11:10 von fahrinurlaub.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: speed66, yp-travel-photography, jirka