Erstmal eine allgemeine Einführung:
Wir hatten fast 8 Monate im Voraus einen etwas komfortableren Camper (von Maui) über Bestcampers gebucht. Danach wurden aber einige Camper bei THL immer günstiger, so dass wir nach zwei Stornierungen den Deuce Plus für unglaubliche ca 75,- € am Tag gefunden hatten. Der erste Camper sollte mehr als das Doppelte kosten. Zu dem THL Konzern in Australien gehören mittlerweile alle großen Marken… Maui, Apollo, Britz, Mighty, Cheapa Campa & Hippie. Die Camper durchlaufen im Konzern die verschiedenen Marken, von Premium bis budgetfreundlichen Fahrzeugen für Backpacker. Unser war schon etwas älter (5 Jahre) von Mighty, die Fahrzeuge von Maui sind bis zu 4 Jahre alt. Deshalb dachten, wir okay… bei vielleicht einem Jahr Unterschied können wir auch den viel günstigeren buchen.
Wie ich kurz vorher erfuhr, werden mittlerweile alle Camper in Down Under getrackt. Es ist erlaubt max. 12 km Off-Road (auch Gravel Road) bis zum Camping-Platz oder einer Sehenswürdigkeit zu fahren. Wir sind eigentlich bisher immer längere Strecken in Australien und NZ Gravel Road gefahren, was auch nie ein Problem war. Aber gut, so entfielen schon mal einige Sights, z. B. der Ben Lomond NP.
Einige Campingplätze an den Hot Spots haben wir schon von D vorgebucht… z.B. Lake Saint Claire (weil das unsere erste Station nach Hobart war), Cradle Mountain und Freycinet NP. Alles andere wollten wir vor Ort organisieren.
Da wir Schnäppchenjäger sind, hatten wir einen günstigen Business-Flug von Helsinki über Frankfurt, Hong Kong nach Melbourne gefunden. Das hieß aber, je eine Übernachtung in Helsinki und Melbourne. Nach gefühlt 3 Tagen Flug (sehr komfortabel mit Cathay) waren wir endlich in Hobart. Unsere Unterkunft in Hobart lag genau zwischen Airport und der Vermieter-Station von THL… war aber ein ziemlicher Reinfall, da es von dort nicht erlaubt war weder zum Flughafen noch zur Vermieter-Station zu laufen. Wir organisierten ein Uber-Taxi in die Stadt, kauften ein Prepaid Karte von Telstra und erkundeten den Hafen und Battery Park.
Am nächsten Morgen wieder mit einem Uber zur nahen Vermieter-Station von THL. Die Einführung war extrem kurz gehalten, es gab keine allgemeine Einweisung ins Fahrzeug. Wir wurden nur darauf hingewiesen, welche Strecken wir mit dem Camper nicht fahren sollten. Da erinnere ich mich an die umfangreiche Einführung 2010 in Darwin. Der Vermieter (Apollo) damals erklärte uns alles sehr genau.
Hobart Battery Park
Downtown Hobart
Unser zu Hause für die nächsten 5 Wochen