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Dienstag, 18.11.2025 Cahuita - Maquenque Lodge, Boca Tapada
Nach einem frühen Frühstück packten wir wieder um für eine weitere Bootsfahrt am Nachmittag und hatten heute die längste Fahrstrecke unserer Reise vor uns. Das El Encanto hatte für uns die perfekte Lage, da wir alle Möglichkeiten zu Fuß in Reichweite hatten: sowohl gute Restaurants als auch den Nationalpark mit den Stränden. Die Hotelanlage ist sehr ansprechend, aber eben auch größer als die Lirio Lodge und damirt nicht ganz so persönlich. Zum Glück war die Straße Richtung Norden wieder befahrbar und wir fuhren in ca. 5h die 250 km zur Maquenque Lodge. Unterwegs noch eine Stärkung an einer Soda.... Und überraschend bald waren wir dann auch an der Anlegestelle. Im Loose-Reiseführer wurde noch auf die Holperstrecke gegen Ende hingewiesen, aber seit Anfang des Jahres ist nun die Straße komplett geteert und fährt sich, abgesehen von ein paar Schlaglöchern, sehr angenehm. Wie stellten das Auto am Ufer des Rio San Carlos ab und wurden rasch auf die andere Seite des Flusses gebracht. Nachmittags konnten wir dann direkt das Baumhaus beziehen, das sich doch in einiger Entfernung vom Haupthaus auf dem großen Gelände der Lodge befand. Wir bekamen zwei Taschenlampen und ein Walkie Talkie für Notfälle ("in case you find something in your room, you don't want to have there"). Nachdem wir dann 51 Stufen hoch gegangen sind, wartete bereits das Gepäck auf uns Bis wir uns eingerichtet hatten und etwas herum spaziert waren, wurde es bereits Abend. |
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Letzte Änderung: 26 Dez 2025 12:23 von kharry.
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Mittwoch, 19.11.2025 - Maquenque Lodge
Noch vor dem Beginn der Frühstückszeit waren wir mit unseren Kameras auf der Terrasse der Maquenque Lodge. Zum Thema "Anfüttern" gibt es ja geteilte Meinungen, aber schön war es schon, vom Frühstück aus die Futterstelle zu sehen und das bunte Treiben zu beobachten. Wir kamen nur kaum zum Essen.... Gleich danach startete die Bootstour auf dem Rio San Carlos Richtung Grenze zu Nicaragua. Wir kreuzten den breiten Fluss mehrfach und waren fasziniert von der Landschaft und den Tieren in den Uferbäumen. In einem kleinen Dorf an der Mündung des Rio San Carlos in den Rio San Juan machten wir Mittagsrast. Danach brach der große Regen aus und wir flüchteten ins Boot und zurück in die Lodge. Mit einem Imbiss setzten wir uns erneut auf die Terrasse und konnten bei nachlassendem Regen nicht genug von dem Treiben davor bekommen. Der anschließende night walk rundete dann unseren erfüllten Tag ab. Um 18 Uhr waren wir bereits wieder am Haupthaus und liefen zu viert mit Guide auf Nebenwegen durch das Gelände der Lodge. Tolle Erfahrung, auch einmal bei Nacht durch den Wald zu gehen. Eine größere Schlange, einige kleinere Frösche und noch kleinere Sanduhrfrösche sowie Tapirspuren zeigten sich, garniert mit vielen Informationen des Guides über die uns umgebende Natur. Bei einem letzten Abstecher an einen Tümpel sahen wir dann noch viele Kaimane und einen faszinierenden Sternenhimmel. Gegen 19:30 waren wir zu viert die letzten beim Abendessen. Mit Taschenlampen zurück zum Baumhaus. |
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Letzte Änderung: 26 Dez 2025 21:37 von kharry.
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Donnerstag, 20.11.25 Maquenque Lodge - Casitas Tenorio B&B, Bijagua
Nachts fing es an, zu regnen und es sollte den ganzen Tag nicht mehr aufhören. Das Frühstück in der Lodge konnten wir ungestört durch irgendwelche Vögel genießen und packten dann unsere Sachen für die Weiterfahrt. Die Maquenque Lodge hat uns wg. des großen Geländes sehr gut gefallen. Alles ist professionell organisert, aber durch die Größe eher unpersönlich, wie wir fanden. Highlight war für uns tatsächlich die Terrasse mit der Möglichkeit, den Vögeln ganz nah zu kommen. Ein Baumhaus müsste für uns allerdings nicht mehr sein. Im strömendem Regen fuhren wir dann in einem Rutsch weiter nach Nordwesten zuletzt an den Hängen des Tenorio entlang bis nach Bijagua. Selbst waze merkte irgendwann, dass es regnet... An Aussteigen und Fahrerwechsel war nicht zu denken. Nach anstrengenden 3 Stunden erreichten wir unsere nächste Unterkunft Casitas Tenorio B&B. Wir wurden von Jeff sehr herzlich empfangen und erstmal mit einem Kaffee versorgt, bevor wir dann unsere Hütte für die nächsten drei Nächte bezogen. Gemütlich und praktisch, mit großer Glasfront, durch die wir den Regen genießen konnten. Nach der Regenfahrt waren wir nicht gerade erpicht darauf, am kommenden Tag eine Cano Negro-Tour zu machen, da uns Jeff sagte, dass die direkte Strecke wg. des anhaltenden Regens praktisch nicht befahrbar wäre und wir noch einmal 3 Stunden Umweg fahren müssten. Wir entschlossen uns, die Tour abzusagen, die trotz des Regens stattgefunden hätte. Da wir abends in dem Regen auch ungern nach Bijagua zum Essen fahren wollten, machte Jeff den Vorschlag, uns einen Pizzadienst zu organisieren. Er deckte dann auch noch einen Tisch für uns, damit wir die Pizza nicht in der Hütte essen mussten. Perfekter Abend auf der Terrasse! |
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Letzte Änderung: 27 Dez 2025 19:36 von kharry.
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Freitag, 21.11.25 Casitas Tenorio
Nachts immer wieder heftiger Regen. Gegen Morgen lässt es endlich nach und wir kommen trocken zum Frühstück: Obst, Rührei, Toast und die bisher leckerste Marmelade mit Maracuja und Mango, wie uns Nana, die Managerin und demnächst Ehefrau von Jeff erklärte. Vor der Terrasse hängen einige Bananen und werden von der Vogelwelt sehr gewürdigt. Da weiterer Regen erst wieder nachmittags angesagt war, fuhren wir zu einer Kakao- und Gewürzfarm in der Nähe, hatten eine sehr interessante Tour über das Gelände und bekamen die einzelnen Schritte der Kakao- und Schokoladenproduktion gezeigt. Die Mittagsstunden verbrachten wir dann mit Fachgesprächen über Google-Translator in einem Drugstore in Bijagua, da Ingrid bei der Tour so fies gestochen wurde, dass die ganze rechte Hand angeschwollen ist. Uns wurden zwei einzelne Tabletten verkauft und abends war die Hand beinahe wieder ok. Zurück am B&B fing es pünktlich an zu regnen. Wir machten es uns auf der Terrasse des Haupthauses gemütlich. Als Jeff die Hand von Ingrid sah, machte er erstmal Kaffee und versorgte uns mit Toast und Marmelade. Unterstützt durch eine Wasserlappenkühlung wurde die Hand allmählich besser , aber wir wollten an diesem Tag nichts Großes mehr unternehmen. In einer Regenpause ließ ich Ingrid in der Obhut von Jeff und lief auf einem der Pfade durchs Gelände. Auf einer Lichtung dann das erste vorzeigbare Bild eines Kolibris (auf eine intensivere Bildbearbeitung und Rauschreduktion habe ich mal zugunsten der Aktualität verzichtet, da die endgültige Bearbeitung und das Aussortieren - so wie ich mich kenne - noch etwas dauern kann....) Ich kam nach dem Spaziergang gerade noch trocken in die Hütte, bevor es erneut schüttete. Abends dann ein kleiner Ausflug mit dem Auto den Berg herunter auf einer Straße, die wie ein Bachbett aussah, in das Restaurant La Terrazza. Sehr gutes Essen mit verschiedenen Casados. |
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Letzte Änderung: 28 Dez 2025 12:47 von kharry.
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Samstag, 22.11.2025 Casitas Tenorio
Es regnet immer noch, soll aber gegen mittag nachlassen. Deshalb buchen wir morgens noch einen time slot im Nationalpark des Vulkans Tenorio. Hier war dann doch trotz der tiefhängenden Wolken ein ziemlicher Andrang. Zunächst ging es auf geteerten rollstuhlgeeigneten Wegen in den Wald, nach der Überquerung von zwei Bächen dann steil aufwärts und es fing prompt wieder an zu regnen. Begleitet von interessanten Tieren mühten wir uns aufwärts. Irgendwann verloren wir allerdings die Lust, in dem strömenden Regen weiter aufwärts zu wandern und wir beschlossen, dass der türkisfarbene Rio Celeste ohne uns auskommen muss.... Also drehten wir um und trockneten uns im Cafe am Parkeingang. Als wir dann wieder abwärts fuhren, kam tatsächlich die Sonne aus den Wolken hervor. Praktischweise befanden wir uns da direkt vor dem Lokal der Blue River Brewery, das uns bereits auf der Fahrt nach oben aufgefallen war. Damit war das Nachmittagsprogramm gebucht Danach wurde die Siesta bei wieder einsetzendem Regen umso länger. Als es dunkel war und wieder einmal nicht mehr so nass, versuchten wir uns rund um unsere Hütte an einem night walk ohne guide, sahen aber nicht gar so viele Tiere. Dafür hörten wir umso mehr! |
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Letzte Änderung: 28 Dez 2025 16:32 von kharry.
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Sonntag, 23.11.25 Casitas Tenorio - Samara, Hotel Bahia Beachfront
Wir verabschieden uns von den Casitas Tenorio. Hier hat es uns trotz des Regens sehr gefallen - nicht zuletzt durch die herzliche Betreuung von Nana und Jeff. Gerne wieder! Unsere Strecke führt uns einmal rund um den Vulkan Tenorio und bei mehr und mehr blauem Himmel in die Ebene, bevor es dann noch einmal über eine Hügelkette geht und immer wärmer wird. Bis wir dann direkt aus den Hügeln in Samara am Pazifik und gefühlt mit dem Auto direkt am Strand landen. Welch ein Szenenwechsel! Das Hotel trägt den Namen zu Recht! Den Nachmittag und Abend verbringen wir mit einem Strandspaziergang, Cocktails und einem hervorragenden Essen am Hotel. |
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Letzte Änderung: 28 Dez 2025 17:23 von kharry.
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