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Montag, 24.11.25 Samara
Heute schlafen wir aus und sind erst gegen 8:30 Uhr auf der Terrasse beim Frühstück. Eine turtle tour für heute Abend und eine Bootstour für den morgigen Vormittag ist schnell gebucht und wir laufen am Strand entlang in die Innenstadt von Samara mit Ziel ATM und Supermarkt. Unterwegs noch ein Smoothie am Strand und für den morgigen Abend einen Tisch im Restuarant La Dolce Vita gebucht. Mittags ein leckeres Sandwich am Hotel und danach ausführliche Siesta im Schatten, später ins Meer - endlich mal ohne Regen! Abends zogen wir uns dann lange, dunkle Kleidung an und wurden mit einem kleinen Bus zu der gebuchten turtle tour am Playa Corozalito abgeholt. Interessante Fahrt auf unbefestigter Buckelpiste mit steilsten Berg- und Talstrecken, die wir zum Glück nicht selbst fahren mussten. Unterwegs erklärte uns der Guide, wie wir uns am Strand zu verhalten hätten und dass er noch beinahe jeden Abend Schildkröten bei der Eiablage hätte beobachten können. Die große arrivaba direkt nach dem November-Neumond sei allerdings eben vorbei, es gäbe aber immer wieder einzelne Nachzüglerinnen. Am Playa Corozalito finden sich zumeist Oliv-Bastardschildkröten ein und wir hofften nicht vergeblich. Nachdem wir als eine von mehreren Gruppen mit Rotlichtlampen, um die ggf. zu sehenden schlüpfenden Schildkröten nicht zu irriteren, eine Weile am Strand entlang gelaufen waren, sahen wir tatsächlich ein eben aufbrechendes Nest. Die kleinen Schildkröten schlüpfen alle auf einmal und die obersten werden durch die unteren förmlich aus dem Sand gedrückt. Bis zu 120 Schildkröten kommen so pro Nest aus dem Sand - es war faszinierend und sehr berührend, wie die Kleinen übereinander purzelten und die meisten sich sofort in Richtung Meer bewegten. Weiter am Strand entlang sahen wir weitere seltsame "Baggerspuren" im Sand und folgten ihnen. Tatsächlich sahen wir eine Schildkröte, die eben begann ihre Eier in ihrem frisch gegrabenen Nest abzulegen. Immer so in Zehnerpäckchen plumpsten die Eier in das Nest und wir konnten sie bis zum Ende der Eiablage und zurück ins Meer begleiten. Glücklich kehrten wir zum Hotel zurück. |
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Letzte Änderung: 28 Dez 2025 18:06 von kharry.
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Dienstag, 25.11.25 Samara
Sehr frühr raus, da wir um 8:00 Uhr für die gebuchte Bootstoour abgeholt werden. Der Bus sammelt noch einige Passagiere auf und wir erreichen bald den Nachbarstrand Playa Carillo, wo das überdachte Boot bei Sonnenschein auf uns noch eine weitere Gruppe wartete. Wir waren dann ca. 20 Personen und fuhren zunächst direkt aufs Meer hinaus und ließen uns den Wind um die Nase wehen. Unser Guide hielt Ausschau nach Delphinen und Schildkröten und wir hatten bald Erfolg. Die Jugend schnorchelte noch etwas und wir vergnügten uns mit einem Imbiss. Nachmittagsprogramm: Siesta, Schwimmen, am Strand sitzen, nach Samara am Strand entlang spazieren und später hervorragende italienische Küche genießen. Im Dunkeln dann mit Taschenlampe am Strand entlang zurück zum Hotel, immer aufpassend, dass wir keine der vielen Einsiedlerkrebse erwischen. |
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Letzte Änderung: 30 Dez 2025 18:24 von kharry.
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Mittwoch, 26.11.25 Samara - Montezuma, Cabuya, Calala Lodge
Der Abschied von Samara fiel uns schwer: die Lage des Hotels und die Herzlichkeit des Personals war einfach schön. Weiter ging es Richtung Montezuma und darüber hinaus bis nach Cabuya. Eigentlich nur knapp 100 km in direkter Strecke entfernt, aber ohne Flussdurchfahrten dann doch rund um die Nicoya-Halbinsel auf längerer Strecke und zuletzt wieder einmal auf nicht befestigter Schlaglochpiste bis zur Calala Lodge. Wir wurden sehr herzlich empfangen und bezogen unser Stelzenhaus auf einem schönen Gelände mit Pool direkt am felsigen Strand. Wir erholten uns von der Holperstrecke und versuchten, die Pelikane weiter draußen einzufangen. Eine größere Waschaktion mit anschließendem sehr gutem Abendessen in der Lodge beschloß diesen Tag. |
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Letzte Änderung: 30 Dez 2025 18:53 von kharry.
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Donnerstag, 27.11.25 Calala Lodge
Da die Calala Lodge nach Osten ausgerichtet ist, erreichte uns die Sonne bei schönem Wetter sehr früh. Wir waren dann auch sehr früh unterwegs, um einige Kilometer weiter bis zum Eingang des Cabo Blanco Nationalparks zu fahren. Mehrere Rundwege führen durch das Reservat. Wir entschieden uns dann doch angesichts der gefühlten 200% Luftfeuchtigkeit bei 35 Grad dafür, nicht bis an die Spitze der Halbinsel zu gehen. Der Weg führte über mehrere Bachläufe und begeisterte uns weniger durch die Tiersichtungen als durch die unglaublich vielfältige und dichte Vegetation. Zurück am Eingang fiel uns noch der hier auf.... ... bevor wir dann doch noch eine Gruppe von Brüllaffen hörten und dann auch sahen.... Auf dem Rückweg blitzte es dann bunt zwischen den Ästen.... ... als wir bei dem Cafe eines indigenen Kaffee- und Kakaoprojektes hielten, in dem wir viele Arten von Schokolade und Kakao kennenlernten. Völlig schokoliert kehrten wir zur Lodge zurück. |
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Letzte Änderung: 30 Dez 2025 19:27 von kharry.
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Freitag, 28.11.2026 Montezuma - Tarcoles, Rancho Capulin B&B
Der heutige Sonnenaufgang war eher verhalten und wir machten uns früh auf den Weg an der Küste zurück nach Paquera, wo wir locker die Fähre nach Puntarenas um 12:00 Uhr nehmen konnten. Mit etwas Abstand betrachtet würden wir uns den Abstecher nach Montezuma eher sparen wollen. Die Küste war nach der Erfahrung von Samara eher "underwhelming". Allerdings hat die Calala Lodge eine tolle Lage und auch die Tour durch den Cabo Blanco Nationalpark war sehr schön. Die Fähre war eine interessante Unterbrechung der Fahrt und wir konnten uns 2 Stunden den Wind um die Nase wehen lassen. Puntarenas machte auf uns den Eindruck einer großen, chaotischen Hafenstadt, die wir schnell hinter uns ließen, da es nicht mehr weit zu unserer nächsten Unterkunft in den Hügeln oberhalb des Rio Tarcoles war. Wieder ein vollkommener Szenenwechsel hin zu einem luxuriösen Zimmer mit Terrasse, einem kleinen privaten Pool und einer wunderschönen Aussicht ins Tal. Im Hintergrund sahen wir die "berühmte" Tarcoles-Brücke, an der sich wg. der Krokodile den ganzen Tag über die Autos stauten. Abends auf Empfehlung der französischen Besitzerin des B&B in das Restaurant La Teska, einer Churrascaria an der Hauptstraße. |
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Letzte Änderung: 01 Jan 2026 16:51 von kharry.
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Samstag, 29.11.25 Rancho Capulin
Frühstück mit Aussicht, selbst gebackenem Brot und in Begleitung von einigen lauten Aras. Ich hatte abends noch ein permit für den Carara Nationalpark gebucht, dessen Eingang wir kurz nach der Tarcoles-Brücke erreichten. Eine ganz unscheinbare Einfahrt zu einem kleinen Parkplatz mit Rangerstation, aber mit vielen interessanten Wegen, die wir zu einer größeren Runde verbinden konnten. Direkt am Weg trafen wir alte und neue Bekannte.... Der Carara Nationalpark hat uns sehr begeistert und wir wären sicher noch länger geblieben, wenn uns nicht der Beginn eines heftigen Regens zum Auto getrieben hätte. Wir kauften noch einige Vorräte im nächsten Supermarkt auf dem Weg nach Hause und machten es uns für den restlichen Nachmittag auf unserer Terrasse gemütlich. Da wir nicht mehr in den Regen wollten, bot die Dame des Hauses an, uns abends zwei Vesperplatten zu bringen. So richtig mit Wurst, Käse, Brot, Ei und Gemüse - war auch mal wieder gut, heimische Kost zu genießen |
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Letzte Änderung: 01 Jan 2026 17:35 von kharry.
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