THEMA: Reisebericht - vom Pazifik zum Polarmeer
09 Nov 2025 23:13 #715693
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  • yanjep am 09 Nov 2025 23:13
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Also ich bin sehr gerne dabei. Ich fahre zwar allenfalls mt dem Fahrrad zum Bäcker, aber so ein Abenteuer lasse ich mir nicht entgehen-
Gespannte Grüße
Yanjep
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10 Nov 2025 12:02 #715714
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  • BikeAfrica am 10 Nov 2025 12:02
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yanjep schrieb:
Ich fahre zwar allenfalls mt dem Fahrrad zum Bäcker, aber so ein Abenteuer lasse ich mir nicht entgehen-

Wenn Du in Anchorage startest und zum nächsten Bäcker radelst, dann kommt so etwas wie meine Tour raus. Dann stehst Du irgendwann am Polarmeer, warst aber immer noch nicht bei einem Bäcker. ;-)

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
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10 Nov 2025 17:47 #715734
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  • freshy am 10 Nov 2025 17:47
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Hallo Wolfgang,
da du dich gemeldet hast, weiß ich nun, dass es weitergeht. Ich interessiere mich nicht für prahlerische Fotos von teuren Unterkünften ud hoffe, bei deiner Tour auf meine Kosten zu kommen.

VG freshy
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14 Dez 2025 19:32 #717655
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Moin Wolfgang,

Ich stelle jetzt mal ganz schüchtern und höflich eine Frage :
Darf ich auf eine Fortsetzung dieses Berichts hoffen ? :whistle:

Ohne drängeln, aber mit freundlichem Gruss

Manfred
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16 Dez 2025 23:11 #717712
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  • Habicht1864 am 16 Dez 2025 23:11
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Der Bericht würde mich auch noch sehr interessieren. Ich warte schon die ganze Zeit auf die Fortsetzung.

Namibia ist lange ein Traumziel gewesen, das ich nach über 20 Jahren Pause in den vergangenen drei Jahren immer wieder wahr machen konnte. Von den arktischen Gegenden träume ich dagegen noch. Vielleicht wird das auch mal wahr. Bis dahin nehme ich jeden Reisebericht über diese Gegenden gerne in mich auf.

Deshalb, lieber Wolfgang, fühl dich ermutigt, deinen Reisebericht fortzusetzen.

LG Micha
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15 Feb 2026 13:52 #720525
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  • BikeAfrica am 10 Nov 2025 12:02
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Nach langer Zeit und aus verschiedenen Gründen geht es erst nach langer Pause weiter.

Vom Denali Nationalpark geht es weitere 200 km nach Norden bis Fairbanks. Unterwegs ist die Bergkette der Alaska Range zu überqueren. Ich frage in einer Tourist Information nach dem Streckenprofil und erhalte als Antwort, das sei mit dem Fahrrad kaum zu schaffen. Auf meine Frage, ob es schwieriger sei als der im Vorjahr geradelte Alaska Highway, ändert sich die Aussage: „Wenn du die Strecke durch die Rocky Mountains geschafft hast, ist es kein Problem“.

Auf der weiteren Strecke liegen einige kleine Dörfer. Ortsnamen wie Nenana oder Tanana lassen den indianischen Ursprung erkennen. Zur Zeit des Baus der Alaska Railroad, was um 1902 seinen Ursprung hatte, lebten hier Tausende Menschen, heute sind es nur noch wenige hundert. Entlang der Straße zwischen Anchorage und Fairbanks läuft die Bahnstrecke der Alaska Railroad meist außer Sichtweite parallel und kreuzt die Straße mehrfach. Die Bahnübergänge sind unbeschrankt. Die Personenzüge sind vorwiegend dafür da, dass die Passagiere die Landschaft genießen können. Die Züge fahren mit etwa 40 km/h und an den Bahnübergängen grüßt der Lokführer mit einem Extra-Signalton und einem Winken aus dem offenen Seitenfenster selbst einen Radfahrer.

Entlang der Strecke finden sich wieder skurrile Fahrzeuge. Ich glaube, hier kann jeder machen was er will. Auch wenn der Monstertruck keine Straßenzulassung hat, findet man häufig Fahrzeuge im Straßenverkehr, die in Deutschland sofort einkassiert würden.





Ich zelte in einem Dorf direkt am Straßenrand. Überhaupt habe ich auf dieser und der vorherigen Reise in 12 Wochen keine feste Unterkunft außer einer Nacht in Whitehorse bei zwei einheimischen Radlern, die ich unterwegs treffe und fast zwei Tage mit ihnen gemeinsam radle.

Die nächste größere Station auf der Reise ist Fairbanks in Zentralalaska, die zweitgrößte Stadt des Landes mit damals ca. 70.000 Einwohnern. Hier befindet man sich ziemlich in der Mitte Alaskas und ab hier gibt es zwei Möglichkeiten, auf dem Landweg zum Polarmeer zu gelangen.

Obwohl Nordamerika eine riesige Ausdehnung hat, gibt es nur zwei Möglichkeiten, den Polarkreis zu überqueren. Die eine ist der Dalton Highway, der einfach weiter geradeaus nach Norden zu den Ölfeldern an der Prudhoe Bay führt. Das ist eine private Versorgungsstraße der Ölgesellschaft, was bedeutet, dass hier in großer Zahl LKW mit Baumaterial und Ersatzteilen für die Ölbohrplattformen unterwegs sind und man Hunderte von Kilometern an einer Ölpipeline entlangfährt.
Die zweite Möglichkeit führt über den Dempster Highway durch Canada vorbei an geschichtsträchtigen Orten und durch offene weite Landschaft. Dreimal dürft ihr raten, für welche der zwei Möglichkeiten ich mich entschieden habe. Beide Strecken nennen sich zwar Highway, sind aber einfache Schotterpisten.

Demnächst gehts weiter ...

Gruß
Wolfgang
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