Montag, 31.03.2025 Saigon, Fusion Suites und Heimflug
Unser letzter Tag in Vietnam brach an

Und wir hatten wirklich noch einen ganzen Tag, da unser Flug erst kurz vor 24:00 Uhr ging. Wir liefen durch einen Park zum Kriegsrelikte Museum. Der Park ist eine grüne Oase im Großstadtdschungel mit Spielplätzen. Einige Damen spielten Badminton, Kinder Fußball und eine Gruppe älterer Ladies schwang eine Art Säbel mit langsamen Bewegungen. Ein Schuhputzer sprach uns an – vor denen wird ja immer gewarnt – aber er war der erste seiner Art. Natürlich wollten wir keine Schuhe putzen lassen
2025, das Jahr der Schlange, nicht zu übersehen
Für den letzten Tag gab es noch etwas schwere Kost im War Remnants Museum (Kriegsreste-Museum), das die schrecklichen Folgen des Krieges aus der vietnamesischen Sicht zeigt. Bilder, die die Folgen des Einsatzes von Napalm und Entlaubungsmitteln zeigen, sind zum Teil nur sehr schwer zu ertragen

Ebenso schrecklich sind die Methoden, wie die Gefangenen untergebracht und gefoltert wurden. Es gab auch eine Abteilung die sich mit den Kriegsreportern und deren gefährlichen Job beschäftigt. Insgesamt ein sicherlich sehenswertes Museum, welches die Grausamkeiten und die Sinnlosigkeit eines Krieges aufzeigt. Für Zartbesaitete aber eher nicht zu empfehlen
Das dazugehörige Cafe war uns zu voll, alle Besucher suchten etwas Erfrischung – heute war es unglaublich schwül. Wir liefen ein Stück zur hübschen rosa Kirche Tan-Dinh, leider war gerade Mittagspause und deshalb war das Gelände geschlossen, schade.
Eine Mittagspause konnten wir beide auch gut gebrauchen und suchten das gegenüberliegende Cafe auf. Mit kühlen Kaffeespezialitäten kühlten auch wir wieder etwas runter. Anschließend riefen wir uns ein Taxi und ließen uns beim Landmark 81, dem höchsten Gebäude (461,5 m und 81 Stockwerke) von Vietnam, absetzen. Nach etwas Trouble mit unserem Eintritt, konnten wir nach oben auf die Aussichtsplattform fahren. Hier hatten wir einen supertollen Ausblick über die Stadt.
Für die Aussicht von der äußeren verglasten Plattform wird man angeleint. Es war nicht viel los, von daher sehr angenehm. Abends mag das anders sein.
Im Shoppingcenter wurde ich noch fündig und erstand noch eine Hose und zwei T-Shirts. Es gab auch eine Indoor-Eisbahn auf der sich Könner und Nichtkönner tummelten. Im Foodcourt fanden wir nicht das passende Angebot, es war wahrscheinlich zu umfangreich und wir konnten uns nicht entscheiden
Wir fuhren daher noch zu einer Rooftopbar und aßen dort eine Kleinigkeit. Da der Kellner die Überdachung öffnete und es kurz darauf zu tröpfeln begann, zahlten wir und nahmen noch einen kalten Kaffee im Cafe Apartment Building, wo sich ein kleines Cafe ans andere reiht.
Irgendwie wollten wir noch nicht weg von hier, aber dann wurde es doch langsam Zeit, zurück ins Hotel zu fahren. Dort duschten wir noch, zogen uns um und checkten dann aus. Der Fahrer wartete schon.
Ein letztes Mal durchs Straßenchaos, es war nicht weit zum Flughafen. Der Fahrer schwafelte in seinem schlechten Englisch irgendwas von einer Gebühr von 90.000 Dong

Wir stellten uns taub, da versuchte uns doch noch einer am letzten Tag abzuzocken – aber nicht mit uns

Leider wurde unser Flug verschoben, statt um 23:50 Uhr war er nun für 01:30 Uhr geplant

Das war nun nicht so prickelnd, aber mit einem teuren Burger überbrückten wir die Zeit. Wir nahmen wieder in der Premium Eco Platz, versuchten etwas zu schlafen und kamen wohlbehalten wieder in der Heimat an
Tja, jetzt ist die Reise durch ein Land wie wir es so gar nicht kennen vorbei. Schön wars wieder mal was Neues zu sehen und zu erleben und besonders gefreut hat es uns dass doch der ein oder andere mit uns auf Reisen war. Auch wenn man vielleicht noch etwas Überzeugungsarbeit leisten muss

Nächstes Jahr steht (bis jetzt) auch kein Afrika auf dem Programm

... es geht nach Neuseeland...wieder ein bisschen andere Kultur und viiieeel Natur erleben.
Grüße von den Panthern
Ralf + Martina
P.S.: Ein Fazit der Reise kommt dann gleich noch