Sonntag, 30.03.2025 Saigon, Fusion Suites
So langsam sind wir am Ende unseres Urlaubes angelangt. Aber noch hatten wir einen Ausflug zum Floating Market in Cai Rang vor uns. Dieser begann allerdings sehr früh. Wir standen um 05.00 Uhr auf

, Abfahrt war um 05.30 Uhr. Das Gute daran war, es war angenehm warm und es wurde bald hell. Tamy war wieder unser Guide und das Boot hatten wir für uns allein. Wir fuhren auf einem Kanal bis wir auf einen breiteren Strom trafen und dort waren wir nicht mehr allein.
Große Boote boten ihre Waren an, kleinere Boote waren die Abnehmer für die lokalen Märkte in der Gegend. An langen Stangen hingen die Früchte bzw. Gemüse, die das Boot anzubieten hatte. Einen dieser lokalen Märkte werden wir später noch besuchen. In dem Getümmel waren auch so einige vollbesetzte Touriboote unterwegs, da hatten wir es gut.
Dann kam das Versorgungs-boot und wir orderten Pho-Suppe, die war wirklich gut. Die Suppenköchin machte das schon seit 30 Jahren. Anschließend gab es noch Ananas, dazu mussten wir allerdings auf ein anderes Boot umsteigen, das war schon eine wackelige Angelegenheit.
Wir fuhren weiter zu einem Ort an dem Reisnudeln hergestellt werden, da durften wir gleich mal mithelfen.
Weiter ging es dann zum „normalen“ Cai Rang Markt. Dort wimmelte es nur so vor Motorrollern

, die Käufer fuhren von einem Stand zum nächsten um Ware einzukaufen. Da die Produkte oftmals nahe oder auf dem Boden angeboten wurden, lagen diese voll in den Abgasen

Das fanden wir eher suboptimal.
Es gaben Obst und Gemüse in Hülle und Fülle, Fleisch und Fisch und natürlich Klamotten und Spielzeug. Es war sehr interessant, das lebhafte Treiben zu beobachten und Tamy war sehr darauf bedacht, das wir nicht zurückblieben.
Wir bzw. Tamy kaufte Jackfruit, getrocknete Bananen und rote Drachenfrucht. Wir probierten leckere kleine Kuchen und gruselten uns vor Fröschen und Mäusen, die ebenfalls zum Verzehr gedacht waren.
Wir erstanden noch eine zweite Winkekatze, sehr viel günstiger als in Ho-Chi-Minh oder auch in Hoi An. 50.000 Dong, ungefähr 2 Euro kostete die Katze, in Hoi An waren es 90.000 und in HCM 200.000

Dann ging es wieder zurück zum Boot. Unsere Bootsfrau mit dem blechernen Lachen musste sich zwischen zwei Boote zwängen, damit wir überhaupt einsteigen konnten. Aber sie konnte nichts aus der Ruhe bringen und Lachen ging immer

Unterwegs naschten wir von den eingekauften Früchten und nach ungefähr einer Stunde waren wir wieder zurück im Hotel. Dort verabschiedeten wir uns von Tamy, nicht ohne vorher noch ein gemeinsames Video gemacht zu haben (das war wichtig!). Sie war eine sehr Liebe mit ihren 19 Jahren, es hat uns großen Spaß mit ihr gemacht

Sie machte sich immer viel Sorgen um uns, denn aus ihrer Sicht waren wir ja schon alt, so alt wie ihre Eltern, und die könnten solche Ausflüge körperlich nicht mehr durchstehen erklärte sie uns

Wir räumten unsere Sachen zusammen und machten uns frisch. Bis unser Fahrer kam, hatten wir noch etwas Zeit. Um 12.00 Uhr ging es zurück nach HCM. Wir kamen flott voran unser Fahrer wechselte gerne und oft die Fahrspur.
In der Stadt war heute deutlich weniger Verkehr, das lag wohl auch am Sonntag. Wir beobachteten immer gerne die Rollerfahrer mit ihren unterschiedlichen Lasten ob es Kinder waren, Hunde oder auch ganze Türen. Für die letzten beiden Nächte hatten wir das Fusion Suites gebucht und bekamen dort ein großzügiges Zimmer mit viel Holz im 8 Stock.
Wir fläzten etwas in den Polstern vorm Hotel natürlich bei einem Kokoskaffee. Dann machten wir noch eine kleine Tour, hoben nochmal Geld ab und gingen zu Starbucks um dort nette Espressotassen mit landestypischen Motiven zu erstehen. Drinnen war es gesteckt voll, scheint sehr beliebt bei den Asiaten zu sein. Als wir eingekauft hatten, fing es an zu regnen – ein ordentlicher Schauer ging nieder.
Wir beschlossen, bei einem Matcha Frappe den Guss abzuwarten. Wir saßen draußen, aber im Trockenen und beobachteten die Leute, das finden wir immer spannend.
Als es aufgehört hatte zu regnen, gingen wir zurück ins Hotel. Nach einer Dusche und etwas Ruhe gingen wir abends in ein nahegelegenes Restaurant – es war unser letzter Abend in Vietnam

Bei Bananenblütensalat mit Rind und Sommerrollen und Hühnchen kamen wir mit dem Kellner ins Gespräch. Englisch verstand bzw. sprach er sehr schlecht, aber er konnte etwas deutsch, das er in der Schule gelernt hatte
Morgen ist der letzte Tag in Vietnam und wir haben noch etwas "schwere Kost" vor uns...
Gruß von den Panthers
Ralf + Martina