Donnerstag, 20.03.2025 Hue, Pilgrimage Village
Wieder waren wir früh auf den Beinen. Eigentlich sollte es heute schöner werden, aber noch war der Himmel bedeckt

Wir suchten uns zwei Fahrräder aus, natürlich ohne Gangschaltung. Es gab aber auch keine Berge zu bezwingen. Bis zum Hang Mua waren es nur 2 Km zu fahren.
Wir tuckerten zum Parkplatz und auch Fahrräder müssen hier kostenpflichtig abgestellt werden. Es gab Parkwächter, die versucht haben uns schon weit vor dem Eingang aufzuhalten. Darauf sollte man nicht eingehen, wir waren vorgewarnt. Wir zahlten Eintritt und liefen entlang kleiner Stände, Restaurants und Unterkünften zum Aufstieg. Schön war es hier. Gegenüber lagen Felder, die in der Saison voll mit Lotusblüten sind, aktuell gab es keine. Einige Models posierten für ihre Fotografen in der hübschen Umgebung.
Dann machten wir uns an den Aufstieg. Die Stufen sind unterschiedlich hoch und das ist ganz schön gemein. Aber wir schafften es ganz gut mit kleinen Fotopausen bis nach oben.
Die Sonne kam heraus und wir genossen die schöne Aussicht auf den Fluss und die umliegenden Felder. Dann gings wieder herunter.
Zurück im Hotel packten wir die letzten Sachen ein, bezahlten unsere Rechnung, die zweimal korrigiert werden musste, bis es passte und warteten auf den Fahrer, der uns nach Hanoi zum Flughafen bringen sollte. Um 10.50 Uhr holte uns ein Kleinbus ab. In Ninh Binh stiegen wir in einen bequemeren Bus um – nur Ralf hatte ein Platzproblem, dass sich dann aber auch lösen lies. Kurz vor Hanoi stiegen wir nochmal um in einen PKW, zusammen mit einer Mitreisenden. Uns wars egal, Hauptsache wir kommen da hin, wo wir auch hinwollen. Wie das alles so Hand in Hand läuft ist schon sehr beeindruckend. Am Flughafen gaben wir unser Gepäck auf und gingen dann relativ zügig durch die Sicherheitskontrolle. Auf den Inlandsflügen waren Wasserflaschen kein Problem, die durften wir mitnehmen. Im Abflugbereich gab es viele Restaurants aber nur nichts für uns, meist gab es Pho Suppe in allen Varianten, die wollten wir aber nicht. Endlich fanden wir etwas ohne Suppe

Pünktlich startete unser Flieger nach Hue wo wir die nächsten drei Nächte verbringen werden. Auffallend war, das die meisten Passagiere Gäste aus Europa waren. Die Bestuhlung war sehr eng, nicht so toll für Ralf

In Hue warteten wir auf unseren zweiten Koffer sehr lange, er war als einer der letzten dabei. Da wurde uns schon etwas mulmig

Draußen wartete schon der Fahrer vom Pilgrimage Village auf uns mit feuchten Handtüchern und Wasser

Ca. 17 Km waren es bis zum Hotel. Dort wurden wir von Claudia, unserer „persönlichen Betreuerin“, freundlich empfangen, es gab Tee und Che, eine Geleenachspeise.
Es wurde uns alles zur Anlage erklärt und wurden dann von einer netten Angestellten zu unserem Häuschen gebracht. Eine Honeymoon Suite wartete auf uns, mit sehr viel Platz, einem großzügigen Bad und Balkon.
Wir machten uns frisch und gingen anschließend zum Abendessen ins Restaurant wo uns Claudia freundlicherweise einen Tisch reserviert hatte (es wird extra eine private WhatsApp Gruppe eingerichtet in der man seine (Service-) Wünsche kundtun kann). Der Service im Restaurant war sehr aufmerksam und freundlich, wir speisten lecker und konnten einer Nachspeise nicht widerstehen, Creme Brulee und Kokoseis mit Mango rundeten alles ab. Pappsatt verschwanden wir in unser Zimmer.
Morgen gibts dann etwas Kultur, wir besuchen die Alte Zitadelle.
Noch ein liebes Dankeschön an alle (stillen) Mitleser und Danke-Button Drücker dass ihr mit uns durch Vietnam reist
Ralf + Martina