THEMA: Xin chào Vietnam 2025
14 Jun 2025 15:55 #707943
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  • Christian66 am 14 Jun 2025 15:55
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KarstenB schrieb:
Moin,
Vom Servicegedanken wollen wir gar nicht erst reden :)
Da empfanden wir einen deutlichen Unterschied zwischen Nord- und Südvietnam. War dieser noch spürbar?
Also meines Erachtens definitiv. Der Süden und Zentralvietnam sind da um Längen besser als der Norden. Fand ich jedenfalls im April 2025.
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14 Jun 2025 18:24 #707947
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  • panther am 14 Jun 2025 18:24
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KarstenB schrieb:
panther schrieb:
Laut den Einheimischen hat sich in den letzten 20 Jahren doch viel (zum positiven) geändert. Wie z.B. Disney-World? :whistle:
Eher die persönliche wirtschaftliche Situation ;) Die Auswüchse des Tourismus werden durchaus kritisch gesehen. Kommt dann aber sicherlich noch im Fazit :)
Was aber wohl auf jeden Fall gleich geblieben ist, ist das hervorragende, und vor allen Dingen günstige Essen.
Auch das Frühstück?
Zum Frühstück gab es Eierspeisen in jeglicher Form, süßes und herzhaftes, Brot/Semmeln, Gebäck, Obst, Joghurt, ab und zu Sushi und vor allen Dingen auch Einheimisches wie z.B. Pho Suppe. Man darf ja nicht vergessen dass sehr viele Asiaten unterwegs sind, und da vor allen Dingen auch Vietnamesen (wir hatten extra nachgefragt weil für uns Asiaten ja nicht so leicht zu unterscheiden sind ;)
Vom Servicegedanken wollen wir gar nicht erst reden :)
Da empfanden wir einen deutlichen Unterschied zwischen Nord- und Südvietnam. War dieser noch spürbar?
Also wir haben da jetzt keinen großen Unterschied bemerkt. Maximal könnten wir sagen dass der Service im Norden etwas zurückhaltender war. Aber selbst für die Aussage mussten wir lange nachdenken :dry:

Christian66 schrieb:
Also meines Erachtens definitiv. Der Süden und Zentralvietnam sind da um Längen besser als der Norden. Fand ich jedenfalls im April 2025.
Siehe die Antwort an Karsten, hatten wir jetzt nicht so empfunden

Gruß
Panther
Letzte Änderung: 14 Jun 2025 18:30 von panther.
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14 Jun 2025 19:32 #707950
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  • Christian66 am 14 Jun 2025 15:55
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panther schrieb:
Da empfanden wir einen deutlichen Unterschied zwischen Nord- und Südvietnam. War dieser noch spürbar?
Also wir haben da jetzt keinen großen Unterschied bemerkt. Maximal könnten wir sagen dass der Service im Norden etwas zurückhaltender war. Aber selbst für die Aussage mussten wir lange nachdenken :dry:

Christian66 schrieb:
Also meines Erachtens definitiv. Der Süden und Zentralvietnam sind da um Längen besser als der Norden. Fand ich jedenfalls im April 2025.
Siehe die Antwort an Karsten, hatten wir jetzt nicht so empfunden

Gruß
Panther[/quote]

Interessant, dass Ihr das anderes wahrgenommen habt. Ich muss meine Reisebegleiterin gleich auch noch einmal fragen, wie sie das jetzt mit 7 Wochen Abstand sieht.

Aus dem Süden und der Mitte (Hoi An / Da Nang) kommend war das für uns bei der Ankunft in Hanoi sofort auffällig. Zurückhaltender, ja auch, aber vor allem weniger herzlich, distanzierter, geschäftstüchtiger und zumindest in Hanoi auch fast alles viel teurer als etwa in HCMC. Also bitte nicht falsch verstehen: Der Norden war auch toll, der Süden und die Mitte waren nur toller.

Wir sind allerdings etwas anders gereist. Im wesentlichen spontan, mal da einen Scooter ausgeliehen, mal da eine kleine Bootstour, mal da mit den Öffentlichen durch HCMC oder Hanoi. Mit Ausnahme der ersten zwei Übernachtungen haben wir alles direkt vor Ort arrangiert.
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16 Jun 2025 11:01 #708014
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Samstag, 15.03.2025 Sapa, Eden Boutique Hotel
Heute gab es beim Frühstück keinen eigenen Tisch für uns, wir mussten teilen. Das ist ein kleiner Nachteil des Hotels, dass es nicht genügend Platz für alle Gäste gibt :unsure: Die etwas unfreundlichen französischen Nachbarn blendeten wir einfach aus. Für heute hatten wir einen Ausflug zum Muong Hoa-Tal gebucht, der uns die Reisterrassen und die Kultur der hier lebenden Hmong und Red Dzao Völker zeigen sollte.
Pünktlich um 08.30 Uhr wartete schon unser weiblicher Guide, leider haben wir ihren Namen vergessen :pinch: Bevor es losging, lernten wir uns etwas kennen und hielten Small Talk. Wir hatten eine „Rentnertour“ ohne Trekking gebucht, um jeglicher Art von „Bergsteigerei“ aus dem Weg zu gehen. Nun gut, wir fuhren ein Stück mit dem Auto, dann wurden wir abgesetzt. In Begleitung von einigen Hmong Ladies liefen wir immer bergab um irgendwann das erste Dorf zu erreichen.



Die Damen konnten teilweise ein sehr gutes Englisch, das sie sich selbst beigebracht hatten. Die meisten haben keine Schule besucht. Wir bekamen zahlreich kleine Aufmerksamkeiten in Form geflochtener Gräser (ein Herz, ein Pferd). Das Ziel war klar, wir sollten etwas von ihren zugegeben sehr hübschen Handarbeiten kaufen. Wir konnten und wollten nicht von jeder etwas kaufen, so war es zunächst ein hartes Stück Arbeit immer „nein“ zu sagen. An einer Brücke verabschiedeten sich die beiden letzten Begleiterinnen, natürlich nicht ohne dass wir eine Kleinigkeit erstanden haben :)







Es war mittlerweile ganz schön warm geworden, Hut und Sonnencreme waren Pflicht nachdem Ralf ohnehin etwas gerötet von der gestrigen Fansipan Tour war.



Unser Guide erzählte uns viel vom Reisanbau, die Felder hier müssen wunderschön aussehen wenn der Reis wächst. Aber jetzt war es noch zu kalt für den Anbau – jetzt war die Zeit für den Mais.





So liefen wir immer noch weiter bergab, teilweise ganz schön steile Stücke. Nicht so gut für mein Knie :S







Wir machten Pause in einem netten Restaurant und luden unsere Begleitung zu einem Getränk ein. Nahebei fischten ein paar kleine Nackedeis winzige Fischchen aus einem Matschloch, sehr niedlich und vor allem dreckig waren die Kleinen.







Weiter ging es mit dem Auto in das nächste Tal, dort liefen wir erst noch ein Stück bis wir unser Restaurant für die Mittagspause erreichten. Das lag ganz idyllisch mit schönem Ausblick. Es kamen Reis, Tofu, Gemüse, Hühnchen und dazu noch Sommerrollen – wir waren jedenfalls pappsatt. Dann stiefelten wir weiter zu einem Aussichtspunkt auf die Reisfelder.









Durch ein steiles matschiges Stück in einem Bambuswald kamen wir wieder zur Straße. Ich gönnte mir zum Abschluss der Tour ein für die Gegend typisches Kräuterbad, bevor wir von unserem Fahrer wieder zurück zum Hotel gebracht wurden.











Abends gingen wir in den Ort und nahmen noch ein kleines Abendessen zu uns, nichts Aufregendes. Für mich Tacos und für Ralf Banh Mi. Die Straßen waren voll von Touristen und Einheimischen, es war Wochenende. Wir hörten noch einigen Musikern zu und liefen langsam zum Hotel zurück.












Morgen gehts dann wieder zurück nach Hanoi...eine Fahrt von der wir bis heute nicht wissen was wir davon halten sollen und wie wir sie überstanden haben :woohoo:

Liebe Grüße
Ralf + Martina
Letzte Änderung: 16 Jun 2025 11:13 von panther.
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17 Jun 2025 11:48 #708061
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Sonntag, 16.03.2025 Hanoi, Acoustic Hotel Hanoi

Heute Morgen konnten wir uns Zeit lassen, die Fahrt zurück nach Hanoi war erst für 10.30 Uhr gebucht. Wir frühstückten gemütlich und kamen noch mit einem netten Engländer ins Gespräch. Unser Fahrer war überpünktlich. Heute Nacht hatte es geregnet und bis jetzt hat es nicht aufgehört. Da haben wir für unsere beiden Tage hier echt Glück gehabt :) Durch SaPa durch war viel Verkehr, da brauchte es etwas Geduld. Die Straße zur Autobahn ging in vielen Kurven wieder bergab. Wir wunderten uns schon, unser Fahrer blinkte bei jeder Kurve :dry: Das fanden wir etwas seltsam. Es wurde aber noch seltsamer. Auf der Autobahn konnte je nachdem 90 oder 100 km/h gefahren werden, das war für unsere Begriffe sowieso nicht so schnell. Unser Fahrer schaffte es höchstens auf knapp unter 70. Zunehmend zappelte er auf seinem Sitz herum, schüttelte seine Hände aus, fasste sich öfter an den Kopf :unsure: Und wenn er überholen wollte, bremste er erst oder ging vom Gas um andere Fahrzeuge vorbeizulassen. Wir beide hintendrin bekamen die Krise und Englisch verstand/sprach er auch nicht :pinch: Wir machten dann an einer Raststätte eine kurze Pause. Unsere Hoffnung auf Besserung wurde leider nicht erfüllt. So blieb uns nur die Hoffnung, heil in Hanoi anzukommen. Ich glaube er bemerkte unseren Unmut über seinen Fahrstil, denn ab und zu klappte es dann auch mit dem Überholen, bevor er dann beim nächsten Vorgang wieder in alte Muster verfiel. Wir ergaben uns in unser Schicksal :( Landschaftlich war es ganz hübsch, hier wuchs der Reis schon und wir sahen viele grüne Felder. Wir freuten uns als wir uns Hanoi näherten, war es doch mit ca. 5 Stunden unser längster Transfer in diesem Urlaub. In der Stadt selbst fuhr er wie alle anderen auch, mit viel Hupen. Wir waren jedenfalls froh heil angekommen zu sein :dry: (Unsere Vermutung: er kam Nachts bereits aus Hanoi und war völlig übermüdet; evtl. hat er sich mit irgendwelchen Mitteln wach gehalten. Eine entsprechende Anfrage bei der Agentur wurde nicht wirklich beantwortet).
Die Dame am Empfang war erfreut uns wiederzusehen und begrüßte uns überschwänglich. Sie hatte für uns eine Suite vorgesehen und zeigte uns diese persönlich :) Wieder bekamen wir ein sehr großzügiges Zimmer mit großem Bad. Das fanden wir sehr schön, womit auch immer wir uns die Upgrades verdient hatten :dry:



Wir ruhten uns kurz aus, machten uns frisch und dann ging es auch schon wieder los. Da wir Karten für das Wasserpuppentheater um 20.00 Uhr hatten, wollten wir nicht zu spät zum Abendessen gehen. Für heute hatten wir uns ein Lokal mit einer super Bewertung ausgesucht „Met Vietnam“. Auf dem Weg dorthin, empfanden wir den Verkehr noch mehr. Echt der Wahnsinn.









Das Restaurant war ein sehr schmales Gebäude, wir wurden gleich mal noch oben in das 1. Obergeschoß gebeten. Alles eher einfach und zweckmäßig gehalten, aber das Essen ist ja hier wichtig. Wir hatten leckere Reispapierrollen, für mich ein Bun Cha, welches typisch für Hanoi ist – Schweinefleisch mit Nudeln und diversem Grünzeug. Ralf hatte Hühnchen in Bambus. Zum Nachtisch gab es Kokoskaffee und Pana Cotta. Alles superlecker.



Gestärkt machten wir uns dann auf den Weg ins Theater, welches am Hoan-Kiem See liegt. Hier war die Straße für alle Fahrzeuge abgesperrt, eine Bühne war aufgebaut mit Werbung für eine Fahrzeugmarke und sehr lauter Musik. Tanzpaare zeigten ihr Können.








Im Puppentheater nahmen wir unsere Plätze in der ersten Reihe ein. Trotz Platznummer saß zunächst jemand auf unseren Plätzen, wer lesen kann…. :whistle: Der Raum füllte sich und schon ging es los. Verschiedene Geschichten werden erzählt, Szenen aus dem Landleben der Bewohner und den „heiligen Tieren“ wie Drachen und Schildkröten. Ein kleines Orchester spielt live und die Mitglieder leihen den Puppen ihre Stimme. Die Akteure stehen hinter dem Vorhang im Wasser und bewegen die Puppen auf langen Holzstangen. Wir fanden die fast einstündige Vorführung ganz nett und es machte Spaß zuzuschauen. Die Darsteller bekamen zum Schluss ihren verdienten Applaus.















Wir schauten noch eine Weile dem Nachtleben zu und liefen dann weiter durch die Bierstraße, wo kaum ein durchkommen war. Die Musik dröhnte und überall versuchten die Animateure einen in die jeweilige Lokalität zu locken. Danach war uns jetzt überhaupt nicht und so liefen wir langsam zu unserem Hotel zurück.















Morgen gehts auf "Kreuzfahrt". Wir waren gespannt.

Gruß
Ralf + Martina
Letzte Änderung: 17 Jun 2025 11:58 von panther.
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18 Jun 2025 10:40 #708115
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Montag, 17.03. 2025 Bai to Long Bay, Renea Cruise

Wir hatten etwas unruhig geschlafen :side: Vielleicht weil wir den Sieg des ERC Ingolstadt (Eishockey) wegen der Zeitverschiebung nicht live verfolgen konnten oder es lag an der bevorstehenden Cruise in der Bai to Long Bucht. Wir hatten uns extra für die unbekanntere Variante der Halong Bucht entschieden, da hier wohl weniger Schiffe fahren sollten.
Um 7.00 Uhr waren wir schon beim Frühstück, bei weitem aber auch nicht die Einzigen, die schon früh unterwegs waren. Gegen 8.15 Uhr wurden wir dann vom sehr gut ausgestatteten Bus der Agentur abgeholt. Wir waren die ersten Gäste.



Es wurden noch weitere Kreuzfahrer abgeholt und mit einem kleinen Stopp waren wir gegen 11:45 Uhr am Hafen. Es ging sehr geschäftig zu – viele Menschen wollten auf viele Boote verteilt werden :huh:



Wir mussten noch eine Restzahlung leisten und dann ging es los zum Tenderboot. Nach kurzer Fahrt erreichten wir unser Schiff und konnten die gebuchte Balkonkabine beziehen (davon gab es ganze zwei), die sehr geräumig war. Sogar mit Sprudelwanne. Im Restaurant wurden wir begrüßt und das Programm vorgestellt.







Mit uns waren hauptsächlich Franzosen, davon eine Reisegruppe, der Rest waren Einzelreisende. Dann gab es Mittagessen – von der kleinen Krabbe bis zum Calamari Salat, Hühnchencurry und natürlich Nachtisch. Alles war sehr lecker und schön mit geschnitzten Blumen angerichtet. Derweil tuckerten wir langsam weiter in die Bucht mit den schönen Felsen. Sonne gab es keine, aber auch keinen Regen. Mit um die 18 °C war es aber auch nicht allzu warm.















Wir genossen auf dem Deck den Ausblick, bevor wir zu einer Kajaktour aufbrachen. Das war meine Premiere und ich hatte etwas Angst :S Aber letztendlich war es besser als gedacht und wir beide bekamen das gut hin. Wir waren zwar etwas nass, da wir uns das Wasser immer ins Boot schaufelten, aber mit mehr Übung wurde es besser.









Wir hielten an einem kleinen Strand, wer wollte konnte baden gehen. Es gab tatsächlich drei Mutige :dry: Dann paddelten wir wieder zurück. Das wir im Kreis gefahren waren, hatten wir gar nicht bemerkt, so konzentriert waren wir.





Auf dem Tenderboot gab es Ingwertee zum Aufwärmen, das tat gut. Wir wärmten dann weiter in unserer Badewanne, sehr angenehm.



Zur Happy Hour gönnten wir uns einen Gin Tonic. Später führte der Koch noch seine Künste vor und schnitzte aus diversem Gemüse schöne Blüten. Und dann war es auch schon wieder Zeit für das Abendessen.







Alles hat sehr gut geschmeckt und der Service war schnell und aufmerksam :kiss: Wir waren müde und gingen bald in unsere Kabine.

Morgen endet dann unsere "Kreuzfahrt" wieder und wir haben einen längeren Privattransport zum nächsten Ziel vor uns. Na hoffentlich ist der Fahrer ausgeschlafen :dry:

Gruß
Ralf+ Martina
Letzte Änderung: 18 Jun 2025 10:51 von panther.
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