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Samstag, 29.03.2025 bei Can Tho, Green Village Mekong
Heute Morgen hatten wir einen Ausflug zum Lung Ngoc Hoang Mangrove Forest gebucht. Kurzfristig erhielten wir die Anfrage ob wir eine Familie mit zwei Kindern mitnehmen würden. Haben wir natürlich gemacht. Dann ging es los mit Tamy unserem Guide und der deutschen Familie mit zwei Kindern 4 und 6 Jahre alt. Wir zwängten uns alle in einen SUV, was gerade mal so ging Wasserschneckeneier Bei einer Unterbrechung genossen wir Kokosnuss und getrocknete Bananen. Das war ein schöner relaxter Ausflug. Die Kinder waren etwas knatschig, es war einfach zu schwül. Anschließend besuchten wir noch einen Korbflechter und durften auch selbst flechten. Für den letzten Stopp des Ausfluges, einen Tempel – zugegebenermaßen sehr hübsch und vor allem farbenfroh, hatte keiner mehr so richtig Interesse, es war einfach zu heiß Im Hotel gönnten wir uns ein kleines Mittagessen und eine Pause auf unserer Terrasse. Am späten Nachmittag fuhren wir mit einem kleinen Boot auf den Kanälen und konnten das Leben am Fluss beobachten. Kein schöner Anblick war der Plastikmüll, der an einigen Stellen gehäuft schwamm. Wir sahen auch einen Anwohner, der seine Abfälle einfach ins Wasser schmiss. Grenzwertig Wir erreichten dann den Fluss Hau mit einer immensen Breite Dann bogen wir wieder ins ruhigere Fahrwasser, in die kleineren Kanäle ab und sahen kleine Fischzuchten und viele winkende Kinder. Abends gab es Hot Pot, bei über 30° Grad eigentlich keine gute Idee, aber es schmeckte sehr lecker. Den Abend ließen wir wieder in unserer Hängematte ausklingen. Morgen müssen wir früh aufstehen...sehr früh Gruß Ralf + Martina |
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Letzte Änderung: 08 Jul 2025 11:53 von panther.
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Sonntag, 30.03.2025 Saigon, Fusion Suites
So langsam sind wir am Ende unseres Urlaubes angelangt. Aber noch hatten wir einen Ausflug zum Floating Market in Cai Rang vor uns. Dieser begann allerdings sehr früh. Wir standen um 05.00 Uhr auf Große Boote boten ihre Waren an, kleinere Boote waren die Abnehmer für die lokalen Märkte in der Gegend. An langen Stangen hingen die Früchte bzw. Gemüse, die das Boot anzubieten hatte. Einen dieser lokalen Märkte werden wir später noch besuchen. In dem Getümmel waren auch so einige vollbesetzte Touriboote unterwegs, da hatten wir es gut. Dann kam das Versorgungs-boot und wir orderten Pho-Suppe, die war wirklich gut. Die Suppenköchin machte das schon seit 30 Jahren. Anschließend gab es noch Ananas, dazu mussten wir allerdings auf ein anderes Boot umsteigen, das war schon eine wackelige Angelegenheit. Wir fuhren weiter zu einem Ort an dem Reisnudeln hergestellt werden, da durften wir gleich mal mithelfen. Weiter ging es dann zum „normalen“ Cai Rang Markt. Dort wimmelte es nur so vor Motorrollern Es gaben Obst und Gemüse in Hülle und Fülle, Fleisch und Fisch und natürlich Klamotten und Spielzeug. Es war sehr interessant, das lebhafte Treiben zu beobachten und Tamy war sehr darauf bedacht, das wir nicht zurückblieben. Wir bzw. Tamy kaufte Jackfruit, getrocknete Bananen und rote Drachenfrucht. Wir probierten leckere kleine Kuchen und gruselten uns vor Fröschen und Mäusen, die ebenfalls zum Verzehr gedacht waren. Wir erstanden noch eine zweite Winkekatze, sehr viel günstiger als in Ho-Chi-Minh oder auch in Hoi An. 50.000 Dong, ungefähr 2 Euro kostete die Katze, in Hoi An waren es 90.000 und in HCM 200.000 Unterwegs naschten wir von den eingekauften Früchten und nach ungefähr einer Stunde waren wir wieder zurück im Hotel. Dort verabschiedeten wir uns von Tamy, nicht ohne vorher noch ein gemeinsames Video gemacht zu haben (das war wichtig!). Sie war eine sehr Liebe mit ihren 19 Jahren, es hat uns großen Spaß mit ihr gemacht Wir räumten unsere Sachen zusammen und machten uns frisch. Bis unser Fahrer kam, hatten wir noch etwas Zeit. Um 12.00 Uhr ging es zurück nach HCM. Wir kamen flott voran unser Fahrer wechselte gerne und oft die Fahrspur. In der Stadt war heute deutlich weniger Verkehr, das lag wohl auch am Sonntag. Wir beobachteten immer gerne die Rollerfahrer mit ihren unterschiedlichen Lasten ob es Kinder waren, Hunde oder auch ganze Türen. Für die letzten beiden Nächte hatten wir das Fusion Suites gebucht und bekamen dort ein großzügiges Zimmer mit viel Holz im 8 Stock. Wir fläzten etwas in den Polstern vorm Hotel natürlich bei einem Kokoskaffee. Dann machten wir noch eine kleine Tour, hoben nochmal Geld ab und gingen zu Starbucks um dort nette Espressotassen mit landestypischen Motiven zu erstehen. Drinnen war es gesteckt voll, scheint sehr beliebt bei den Asiaten zu sein. Als wir eingekauft hatten, fing es an zu regnen – ein ordentlicher Schauer ging nieder. Wir beschlossen, bei einem Matcha Frappe den Guss abzuwarten. Wir saßen draußen, aber im Trockenen und beobachteten die Leute, das finden wir immer spannend. Als es aufgehört hatte zu regnen, gingen wir zurück ins Hotel. Nach einer Dusche und etwas Ruhe gingen wir abends in ein nahegelegenes Restaurant – es war unser letzter Abend in Vietnam Morgen ist der letzte Tag in Vietnam und wir haben noch etwas "schwere Kost" vor uns... Gruß von den Panthers Ralf + Martina |
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Letzte Änderung: 09 Jul 2025 11:27 von panther.
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Montag, 31.03.2025 Saigon, Fusion Suites und Heimflug
Unser letzter Tag in Vietnam brach an 2025, das Jahr der Schlange, nicht zu übersehen Für den letzten Tag gab es noch etwas schwere Kost im War Remnants Museum (Kriegsreste-Museum), das die schrecklichen Folgen des Krieges aus der vietnamesischen Sicht zeigt. Bilder, die die Folgen des Einsatzes von Napalm und Entlaubungsmitteln zeigen, sind zum Teil nur sehr schwer zu ertragen Das dazugehörige Cafe war uns zu voll, alle Besucher suchten etwas Erfrischung – heute war es unglaublich schwül. Wir liefen ein Stück zur hübschen rosa Kirche Tan-Dinh, leider war gerade Mittagspause und deshalb war das Gelände geschlossen, schade. Eine Mittagspause konnten wir beide auch gut gebrauchen und suchten das gegenüberliegende Cafe auf. Mit kühlen Kaffeespezialitäten kühlten auch wir wieder etwas runter. Anschließend riefen wir uns ein Taxi und ließen uns beim Landmark 81, dem höchsten Gebäude (461,5 m und 81 Stockwerke) von Vietnam, absetzen. Nach etwas Trouble mit unserem Eintritt, konnten wir nach oben auf die Aussichtsplattform fahren. Hier hatten wir einen supertollen Ausblick über die Stadt. Für die Aussicht von der äußeren verglasten Plattform wird man angeleint. Es war nicht viel los, von daher sehr angenehm. Abends mag das anders sein. Im Shoppingcenter wurde ich noch fündig und erstand noch eine Hose und zwei T-Shirts. Es gab auch eine Indoor-Eisbahn auf der sich Könner und Nichtkönner tummelten. Im Foodcourt fanden wir nicht das passende Angebot, es war wahrscheinlich zu umfangreich und wir konnten uns nicht entscheiden Wir fuhren daher noch zu einer Rooftopbar und aßen dort eine Kleinigkeit. Da der Kellner die Überdachung öffnete und es kurz darauf zu tröpfeln begann, zahlten wir und nahmen noch einen kalten Kaffee im Cafe Apartment Building, wo sich ein kleines Cafe ans andere reiht. Irgendwie wollten wir noch nicht weg von hier, aber dann wurde es doch langsam Zeit, zurück ins Hotel zu fahren. Dort duschten wir noch, zogen uns um und checkten dann aus. Der Fahrer wartete schon. Ein letztes Mal durchs Straßenchaos, es war nicht weit zum Flughafen. Der Fahrer schwafelte in seinem schlechten Englisch irgendwas von einer Gebühr von 90.000 Dong Tja, jetzt ist die Reise durch ein Land wie wir es so gar nicht kennen vorbei. Schön wars wieder mal was Neues zu sehen und zu erleben und besonders gefreut hat es uns dass doch der ein oder andere mit uns auf Reisen war. Auch wenn man vielleicht noch etwas Überzeugungsarbeit leisten muss Nächstes Jahr steht (bis jetzt) auch kein Afrika auf dem Programm Grüße von den Panthern Ralf + Martina P.S.: Ein Fazit der Reise kommt dann gleich noch |
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Letzte Änderung: 10 Jul 2025 09:10 von panther.
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Fazit:
Wenn wir ein Gesamtfazit der Reise ziehen möchten, würde es lauten: „Wir haben uns in Vietnam sehr wohl gefühlt“ Organisation: Da wir alles selbst organisiert haben, können wir da jetzt wenig meckern. ABER, alles was wir gebucht hatten wurde auch so durchgeführt; pünktlich und zuverlässig und manchmal auch mit dem extra thrill (Fahrt von Sapa nach Hanoi) Preise: Was soll man sagen, günstiger gehts kaum noch und das bei sehr hohem Standard und ausgesprochen guten Service. Unterkünfte Alle unsere Unterkünfte waren mehr als angemessen für den Preis und Freundlichkeit war sozusagen immer mit dabei im Übernachtungspaket. Die Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten ist reichlich und jeder wird in seiner Preiskategorie etwas finden. Essen (Für uns) Gut verträglich, nicht scharf, reichlich und (wer möchte) vielfältig Transport Zugfahren mit Übernachtung war verhältnismäßig teuer, günstiger ist ein Privattransport oder aber man fährt mit dem Bus (gibt’s auch als Schlafvariante).Die Van’s mit denen wir gefahren sind (Tunnelausflug, Transport zum Schiff) hatten Clubsessel und man sieht schon auf was die Asiaten wert legen…Komfort und Bequemlichkeit Kommunikation Die Kommunikation für die Buchungen fand fast ausschließlich per Smartphone und WhatsApp statt. Im touristischen Sektor konnten eigentlich alle Englisch, wenn nicht, wurde auch gerne geschwiegen (z.B. Taxifahrer) Ansonsten…Hände und Füße geht auch Verkehr Wer nach Vietnam fährt weiß (hoffentlich) dass das Verkehrsaufkommen in den Großstädten immens ist. Die Roller sind überall, es geht immer eng zu, es wird gehupt (aber nur um zu sagen dass man da ist) und es passieren wohl auch genug Unfälle. Als Fußgänger ist das Ganze nach kurzer Eingewöhnung aber erstaunlich unkompliziert. Ruhige, einsame Straßen findet man bei den Standardzielen aber eher nicht. Landschaft Ja, gibt es in Vietnam. Noch sehr schöne dazu… Berge, Reisfelder, Dschungel, Wasserkanäle, Meeresbuchten, Strand und weiter südlich auch Sanddünen (waren wir aber nicht). „Stadtlandschaft“ gibt’s reichlich und da das Land enorm wächst verschwindet leider so langsam auch das ein oder andere Natürliche. Menschen Das größte Kapital des Landes sind sicherlich die Menschen; extrem freundlich, zuvorkommend, fleißig, serviceorientiert, manchmal auch ein bisschen zu „aufdringlich“, aber insgesamt kann man sich sehr wohlfühlen. Was uns nachdenklich macht Das Land hat eine enorme wirtschaftliche Entwicklung hinter sich, mit all seinen Licht- und Schattenseiten. Man sieht doch die ein oder andere Hotel- und Bauruine (z.B. DaNang) und von den ursprünglichen Kulturschätzen ist nach den Kriegen auch nicht mehr allzu viel übrig… Einer unserer Fahrer sagte dass es etwa 10 – 15 Hotspots im Land gibt und die werden touristisch gnadenlos „erschlossen“ inkl. ausgewiesenen Fotospots für alle Influencer dieser Welt (entsprechendem Equipment wie Schaukeln oder Herzen wird natürlich auch in die Gegend gestellt) . Hoffen wir mal dass nicht alles zum „Disneyland“ verkommt und dass es am Ende „totgeliebt“ wird… auch wenn wir als Reisende natürlich Teil des Problems sind ABER, für uns war es ein faszinierendes Land mit liebenswerten Menschen, das wir jedem, der für Asien aufgeschlossen ist, empfehlen können…nur mit dem südlichen Afrika hat es halt so gar nichts zu tun In diesem Sinne, schön dass ihr mitgelesen habt, „heimlich“ oder mit Kommentar, Danke auch an die „Dankebutton-Drücker“ und wir hoffen wir konnten euch das Land etwa näher bringen und wenn noch persönliche Überzeugungsarbeit notwendig ist einfach beim nächsten Treffen ansprechen Xin chào, die Panthers Ralf + Martina |
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