THEMA: Xin chào Vietnam 2025
30 Jun 2025 08:49 #708684
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Sonntag, 23.03.2025 Hoi An, Little Hoi An

Um 09.00 Uhr wurden wir heute abgeholt und mit diversen Stopps nach Hoi An gebracht. Zuerst frühstückten wir wieder auf der Terrasse, hielten ein Schwätzchen mit unserer wirklich sehr freundlichen Betreuung Claudia, die aus Barcelona stammt und eigentlich nur 6 Monate hier bleiben wollte. Mittlerweile wurden daraus 5 Jahre :dry: Wie angekündigt, wurde unser Gepäck abgeholt und wir checkten aus. Wir waren wirklich sehr zufrieden mit unserem Aufenthalt und gut gefallen hatte es uns auch. Unser Fahrer Ming war pünktlich da und wir unterhielten uns mit ihm über die vietnamesische Kultur, Autos und anderes. Wir hielten an einer Lagune, in der Austern wuchsen – ein beliebter Stopp für Busgruppen. Wir vertraten uns kurz die Füße.





Als nächstes erreichten wir Lang Co mit einem schönen Strand. Allerdings war der Strand nur bei den beiden Restaurants gepflegt, außerhalb davon war alles vermüllt. Schade :(





Etwas später konnten wir von einem Aussichtspunkt noch einen Blick auf die schöne Lagune werfen.



Wir fuhren über den Wolkenpass bei strahlendem Sonnenschein. Oben angekommen, stiegen wir hoch zum Aussichtspunkt, aber so spektakulär war der nicht.











Dann erreichten wir Da Nang. Hier stoppten wir bei den Marmorbergen, die ca. 10 km vor der Stadt liegen. Wir hatten jetzt keinerlei Erwartung an diesen Ort. Aber in die Berge, die aus fünf Hügeln bestehen, waren verschiedene Tempel und Pagoden gebaut und es gab auch zwei Höhlen und natürlich viele, viele Treppen. Die erste Höhle sparte ich mir, wegen der Treppen und meinem Knie. Aber die zweite Höhle Huyen Khong war echt eine Überraschung. In die 25 m hohe Höhle fiel durch zwei Öffnungen jeweils ein Sonnenstrahl herunter, das gab natürlich ein tolles Fotomotiv. Diverse in den Fels gehauene Altäre und ein Buddha rundeten das Ganze ab. Im Vietnamkrieg diente die Höhle den Vietcong als Krankenhaus.


















Unser Fahrer hatte das Auto im Schatten geparkt und wartete mit zwei kalten Flaschen Wasser auf uns. Dann war es nicht mehr weit nach Hoi An. Wir erreichten unser gebuchtes Hotel „Little Hoi An“, welches unweit der berühmten Altstadt lag. Wir wurden mit Tee begrüßt und erhielten umfangreiche Informationen über den Ort und die Aktivitäten. Bei der englischen Aussprache der netten Angestellten mussten wir allerdings richtig aufpassen um alles zu verstehen. Wir bekamen ein Zimmer mit Blick auf den Fluss, wie bestellt.



Allerdings lag die Terrasse des Restaurants direkt darunter :dry: In das Restaurant gingen wir dann auch gleich, wir hatten Hunger. Ich probierte die hiesige Spezialität Cao Lau -gelbe dicke Nudeln in einer leckeren Sojasauce mit Schweinefleisch. Ralf hatte wie immer: Reis und Hühnchen :whistle:



Nachdem wir uns gestärkt hatten, gingen wir in die Altstadt. Hier war eine Menge los, viele Touristen (wir gehörten auch dazu :whistle: ).









Hoi An ist berühmt für seine Schneider, also suchten wir zunächst den Laden unserer Wahl auf „Be Be Tailor“. Ralf wollte sich einen Anzug schneidern lassen für die Hochzeit unseres Neffen im Herbst. Die geschäftstüchtigen Damen baten uns sofort an einen Tisch um die Wünsche zu besprechen. Danach ging es an die Auswahl des Stoffes und des Innenfutters. Bei zwei Sakkos würde es entsprechend billiger werden – wie gesagt, geschäftstüchtig waren sie ja. Aber ein Hemd ging noch und ich suchte mir einen Leinenhose aus. Für ein Kleid o.ä. konnte ich mich nicht entscheiden. Wir wurden vermessen, leisteten eine Anzahlung und vereinbarten einen ersten Anprobetermin für morgen Abend um 19.00 Uhr. Anschließend bummelten wir durch die Gassen. Geschäft an Geschäft, Restaurant an Cafe, Hotels nicht zu vergessen – reihten sich aneinander. Unglaublich, aber die ganze Stadt ist auf Touristen ausgerichtet.
Die Gebäude wurden im Krieg nicht zerstört, somit hat sich ihr Charme erhalten. Wir setzten uns in ein Kaffee und beobachteten den Trubel bei Kaffee und Kokoskaffee. Diverse Straßenverkäufer boten ihre Ware an. Ein freundliches Nein war ausreichend.





Wir liefen durch den Markt, bewunderten die vielen Lampions und vor allem die bunten Lampionboote, die aufgereiht auf Kundschaft warteten.



















Wir nahmen noch ein kleines Abendessen zu uns, bevor wir den Abend, begleitet von diverser lauter Musik aus den Bars, bei einem Bier ausklingen ließen. Auch in der Straße unseres Hotels werden jeden Abend Tische und Stühle aufgebaut, Essen- und Getränkestände sorgen für Verpflegung. Könnte sein, das die Nacht nicht so ruhig wird :dry: Das war dann auch so, gefühlt fuhren die Motorroller durch unser Zimmer – wir konnten lange, sehr lange nicht einschlafen :angry:

Das Zimmerproblem verlangt nach einer Lösung...mal sehen ob es eine gibt :dry:

Grüße
Ralf + Martina
Letzte Änderung: 30 Jun 2025 09:15 von panther.
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01 Jul 2025 08:20 #708741
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Montag, 24.03.2025 Hoi An, Little Hoi An

Irgendwann heute Morgen sind wir dann doch eingeschlafen, aber zwei weitere Nächte dieser Art konnten und wollten wir uns nicht vorstellen :S Ralf fragte deshalb gleich morgens nach einem anderen Zimmer. Das musste aber zuerst mit dem Manager besprochen werden. So gingen wir zuerst zum Frühstücken – es gab eine sehr umfangreiche Auswahl an asiatischen Speisen, aber auch für uns war genügend dabei. Wobei ich bei den Salaten und Frühlingsrollen gar nicht abgeneigt bin, schöne Abwechslung. Die Lady vom Empfang entschuldigte sich dann ausreichend für den Lärm – für den sie ja nichts konnte – und bot uns ein Zimmer im 3. Stock an, aber ohne Aussicht. Das war uns so was von egal, Hauptsache wir konnten ruhig schlafen :)
Wir gingen in die Stadt und es war noch erstaunlich leer. Wir erkundeten die Sehenswürdigkeiten, wie die Japanische Brücke, die sehr schöne Versammlungshalle mit den großen Räucherspiralen und ein altes Geschäftshaus. Für die Sehenswürdigkeiten kauften wir eine Eintrittskarte, die für 5 Gebäude gilt.























Wir sahen uns auf dem Markt um wo mich Ralf bei einer Marktfrau auslösen musste, die für ein gemeinsames Foto nachträglich Geld wollte. Wir setzten uns in das Cafe von gestern und tranken leckeren Kokoskaffee.
















Zurück im Hotel, bezogen wir unser neues Zimmer – das Bett war noch etwas größer – die Aussicht war auf eine halbhohe weiße Wand. Für die entstandenen Unannehmlichkeiten wurde uns auch noch die Fahrt zum Flughafen in Da Nang übermorgen gebucht. Das fanden wir schon fast wieder überzogen, nahmen die Aufmerksamkeit jedoch gerne an :)
Wir fuhren mit dem Taxi zum Strand und saßen dort angenehm im Schatten bei einem kleinen Mittagssnack. Anschließend nahmen wir uns zwei Liegen, die es nur gegen Abnahme von zwei Cocktails gab. Auch recht. Wir entspannten etwas.









Abends ging es dann zur Anprobe beim Schneider. Meine Leinenhose passte wie angegossen, bei Ralf waren noch kleine Änderungen nötig, sah aber schon sehr gut aus in seinem schicken Outfit.





Wir gönnten uns eine Fahrt auf einem Lampionboot und ließen zwei Kerzen ins Wasser gleiten. Im von uns favorisierten Restaurant hätten wir lange auf einen Platz warten müssen, da suchten wir doch lieber die Zweigstelle auf, die in einer ruhigen Ecke der Stadt lag. Für mich gab es Cao Lau und für Ralf Bun Cha.





Anschließend bummelten wir noch durch die Gassen und guckten die Auslagen auf dem Nachtmarkt. Vor allem gegrillte Frösche erregten unser Aufmerksamkeit, gruselig. Wir tranken noch ein Bier, bevor wir zurück ins Hotel gingen und unser ruhiges Zimmer genossen :)











Morgen heißt es früh aufstehen, es ist ein Ausflug nach My Son geplant.

Liebe Grüße
Ralf + Martina
Letzte Änderung: 01 Jul 2025 08:39 von panther.
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02 Jul 2025 11:07 #708806
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Dienstag, 25.03.2025 Hoi An, Little Hoi An

Wir hatten wirklich gut geschlafen in unserem neuen Zimmer, allerdings klingelte der Wecker schon sehr früh heute :huh: Um 06:30 Uhr wurden wir zu unserer Tour nach My Son abgeholt. Superpünktlich stiegen wir mit unserem umfangreichen Frühstückspaket vom Hotel in den Kleinbus. Die Fahrt dauerte ca. 1 Stunde bis wir die Tempelstadt (Weltkulturerbe) in einer waldreichen Gegend erreicht hatten. Übrigens, wie unser Guide immer wieder erklärte hat „My Son“ nichts mit „Mein Sohn“ zu tun, sondern wird „Mi Son“ ausgesprochen und bedeutet „Schöner Berg“ .



Wir waren mit die ersten Besucher an diesem Tag, die zunächst eine kleine Fahrt mit einem Elektrocart machten und dann noch ein Stück laufen mussten, bis wir bei den Sehenswürdigkeiten ankamen.



Unserer Führer erklärte uns die Geschichte und vor allem das Heiligtum Lingam, ein Symbol der Hindu-Gottheit Shiva, sehr ausführlich. Die Restauration der heiligen Stätten der Cham gestaltet sich heutzutage schwierig, da die damaligen Erbauer schon Methoden hatten, die die Steine zusammenhielten die die Forscher bis heute nicht genau entschlüsseln konnten. So kommt es mit den heutigen Restaurationsarbeiten zu vermehrtem Moosbewuchs. Im Krieg wurden leider viele Gebäude durch Bomben zerstört, so einige Bombenkrater sind noch vorhanden.








Heiligtum Lingam

















Anschließend bekamen wir noch ein traditionelles Frühstück serviert – Pho Suppe :) So kamen wir auch mit unseren Mitreisenden aus Deutschland, Österreich und Lettland ins Gespräch und tauschten Erlebnisse und Tipps aus.
Dann ging es wieder zurück nach Hoi An zu unserem Hotel. Im nahegelegenen Hostel (Etagenbett im Schlafsaal inkl. Frühstück aktuell bei 4 € !!! ) mit Restaurant erfrischten wir uns mit einem kühlen Getränk. Später holten wir unser Sachen beim Schneider ab, alles passte nun wunderbar.
Danach bastelten wir beide jeder einen Lampion und mit der im Hintergrund leise laufenden Musik, hatte es fast schon etwas Meditatives. Jeder bekam noch einen Babylampion geschenkt und wir hatten die Bastelstunde nicht bereut.





Später machten wir uns stadtfein, waren etwas essen und liefen noch durch den trubeligen Ort. Ralf erstand noch eine Winkekatze und ich einen Mangomochi, welche die Marktfrauen an der Straße anboten.

Typisches Wohnhaus






Morgen gehts dann tasächlich schon nach Saigon (Ho-Chi-Minh City) :dry:

Liebe Grüße
Ralf + Martina
Letzte Änderung: 02 Jul 2025 11:16 von panther.
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03 Jul 2025 08:48 #708856
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Mittwoch, 26.03.2025 Saigon, Fusion Original Saigon Centre

Wir frühstückten wieder mal früh, da es heute weiterging nach Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon).



Der vom Hotel gebuchte Fahrer stand schon da als wir auscheckten. Wir fuhren nach Da Nang zum Flughafen, wurden dort unser Gepäck schnell los und starteten relativ pünktlich kurz nach 10.00 Uhr. Flugdauer war ca. 1 Stunde und 10 Minuten. Die Abholung klappte reibungslos und wir wurden vor unserem gebuchten Hotel Saigon Center Fusion Original abgesetzt. Wir bekamen wiederum ein sehr schönes Zimmer mit tollem Bad und Badewanne.







Dann erkundeten wir den Teil der Stadt, welcher fußläufig von unserem Hotel aus erreichbar war (Postamt, Bookstreet und die Oper).









Es war sonnig, heiß und vor allem schwül. Wir fühlten uns etwas matschig und kehrten in ein sehr modernes Cafe ein und tranken dort kühlen Salt Coffee und den unvermeidlichen Kokoskaffee dazu einen leckeren Apfelcrepe. Hier war es angenehm kühl und wir blieben eine Zeitlang sitzen und beobachteten die Leute :)





Dann waren wir wieder fit und wir liefen zum Ben-Than-Markt, wo uns gefühlt jeder Standbetreiber seine Waren anpries. In der Mitte waren die Essenstände angesiedelt und außen rum jede Menge Nippes… vor allem war es teuer :unsure: Was wir hier erstmals sahen, waren getrocknete Insekten – müssen wir aber nicht haben.













Weiter gings zum Onkel Ho Denkmal und dann Richtung Saigon-Fluss, wo ein Höllenverkehr herrschte.











Wir dachten, wir haben schon so einiges gesehen, aber das übertraf nun alles. Hunderte von Motorrollern waren unterwegs. Die Straße bei so einem Verkehr zu überqueren, das hatten wir schon drauf – einfach langsam losgehen, Hand heben, Blickkontakt, evtl. Fahrzeugen ausweichen, nicht stoppen und nicht laufen und so kamen wir sicher wieder auf der anderen Seite an.









Für das Abendessen hatten wir heute mal ein japanisches Restaurant ausgewählt. Bei Ramensuppe, Karage Don und einem Bier ließen wir es uns gutgehen.



Später saßen wir noch auf einen Absacker in einem Straßencafé und beobachteten die Strassenszenen.











Morgen gehts dann in den Untergrund... :dry:

Gruß
Ralf + Martina
Letzte Änderung: 03 Jul 2025 09:05 von panther.
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04 Jul 2025 11:09 #708910
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Donnerstag, 27.03.2025 Saigon, Fusion Original Saigon Centre

Das Frühstück wurde heute mit Aussicht im 24. Stockwerk serviert.



Heute standen die Cu Chi Tunnel auf unserem Programm. Wir hatten extra eine Tour zu den weniger überlaufenen Tunneln in Ben Duoc gebucht. Die Tunnel wurden von den Partisanen (Vietcong) im Vietnamkrieg genutzt und auf 200 Km auf drei Ebenen mit Kommandozentralen, Küchen, Schlafräumen, Waffendepots und sogar Krankenhäuser erweitert.
Wir wurden von einem bequemen 7-Sitzer abgeholt – zwei Damen aus Österreich, eine englische Familie mit Sohn und wir Beide waren die Gäste, die Jo unser wirklich supergute Guide heute begleitete.



Die Tunnel waren ca. 55 Km von Ho-Chi-Minh entfernt – eigentlich nicht so weit, aber verkehrsbedingt benötigten wir dann doch fast zwei Stunden :dry: Jo ging während der Fahrt auf die Geschichte des Krieges ein und erzählte uns einige nicht so schöne und auch sehr traurige und bewegende Geschichten. Da musste ich schon mal schlucken :( Er selbst hatte als junger Mann sehr schwere Verletzungen bei der Explosion einer Mine davongetragen, die ein Freund von ihm gefunden hatte. Die Narben hat er uns gezeigt :unsure: Jo nahm seinen Job als Guide sehr ernst und erzählte uns viel Wissenswertes.
Ein kurzer Stopp bei einer Behindertenwerkstatt gehörte bei den meisten Fahrten dazu und natürlich sollte man dort etwas kaufen. Bedrängt wurde man aber nicht.



Kurz vor der Ankunft bei den Tunneln, statteten wir einem Schießstand einen Besuch ab. Dort war es möglich, mit einer AK47 zu schießen und im wahrsten Sinne Geld zu vernichten :S Wir hätten gut und gerne auf den Besuch verzichten können, aber der englische Vater und sein Sohn wollten die Gelegenheit nutzen und schießen. Jo bescheinigte den beiden später, die schlechtesten Schützen „ever“ gewesen zu sein :laugh:





Wir besichtigten dann die Tunnel, die für die heutigen Besucher etwas vergrößert wurden. Die meisten Tunnelsysteme sind heute aber verfallen. Wir sahen schreckliche Fallen :woohoo: , geheime Eingänge, schmale Tunnel, neben Munition und diversen übrigen Hubschraubern, Fahrzeugen usw. und bekamen das System anhand einer Übersicht erklärt.



































Zwischendurch machten wir mal Pause und versuchten Maniok, was gar nicht mal so schlecht schmeckte, wie gekochte Kartoffeln – roh sollte man die Wurzel nicht verzehren. Den ganz schmalen und sehr niedrigen Tunnel zu besichtigen, ersparten wir uns aber, wir warteten bis die anderen wieder auftauchten.










Insgesamt war die ganze Anlage beeindruckend und erschreckend zugleich :dry:

Später fuhren wir noch zum Mittagessen, welches bei unserer Buchung inkludiert war. Das Restaurant war zwar auf Besuchergruppen ausgerichtet, aber die servierten Speisen waren sehr lecker und wir unterhielten uns mit unseren Mitreisenden.



Bei der Fahrt zurück dösten wir ein bisschen vor uns hin. Im Hotel angekommen, legten wir uns an den Pool.




Zum Sonnenuntergang fuhren wir auf die 265,5 m hohe Aussichtsplattform des Bitexco Financial Tower. Die Sonne verschwand unspektakulär, dafür war die Aussicht auf die beleuchteten Hochhäuser und das nicht enden wollende Band der Fahrzeuglichter durchaus imposant.











Zum Abendessen suchten wir uns einen anderen Japaner aus, war ok aber nicht so gut wie der Gestrige. Zum Abschluss des Tages gingen wir nochmals in das Cafe von gestern und beobachteten den Trubel der Stadt.





So langsam neigt sich die Reise dem Ende zu. Es geht als nächstes ins Mekong Delta...nächste Woche ;)

Ein schönes Wochenende wünschen
Ralf + Martina
Letzte Änderung: 04 Jul 2025 11:46 von panther.
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07 Jul 2025 11:05 #709051
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Freitag, 28.03.2025 bei Can Tho, Green Village Mekong

Heute fuhren wir in das Mekong Delta. Da wir auch etwas sehen bzw. erleben wollten, haben wir auch eine Bootstour und einen kleinen Fahrradausflug gebucht. Wie immer war der Fahrer sehr pünktlich und wartete schon. Bis wir aus der Stadt heraus waren, dauerte es wieder einige Zeit.





In Ben Tre angekommen, wartete ein Guide auf uns mit dem wir ein Boot bestiegen und auf dem Fluss dahinschipperten, bis wir an einer Kokosbonbonfabrik ankamen.

















Die Gegend ist bekannt für die zahlreichen Kokospalmen. Wir bekamen eine kleine Führung, durften selbst mal Hand anlegen und vor allem die verschiedenen Erzeugnisse probieren. Bei Schnaps mit Schlangen und anderem Getier lehnten wir aber dankend ab :blink:


















Dann schwangen wir uns aufs Fahrrad fuhren durch die Palmenplantagen und die Wohngegend. Bei ca. 35° um die Mittagszeit eine etwas schweißtreibende Aktivität :S Die Räder haben natürlich keine Gangschaltung und Ralf, der auf seinem Drahtesel sehr tief saß, tat sich etwas schwer :S Aber wir bekamen einen kleinen Einblick wie die Menschen hier wohnen und arbeiten.











Das Mittagessen bekamen wir in einem Homestay (Gastfamilie) auf einer kleinen Terrasse nur für uns serviert. Es gab Elefantenohrfisch, dessen Stücke in Reispapier gewickelt wurden, sehr lecker :kiss: Weiterhin Suppe und Hühnchen mit Reis und zum Nachtisch Longan Früchte (wie Litschi). Wir waren pappsatt, aber wieder erholt.









Wir schipperten mit einem kleinen Boot durch einen Kanal und lernten dort die Wasserkokosnuss kennen – eine harte nicht süße Frucht.






















Nach der Fahrt wartete schon ein Tuk-Tuk um uns wieder zu unserem größeren Boot zu bringen.



Wir machten uns wieder auf den Rückweg zum Auto und legten noch bei einem großen Schiff an, welches Kokosnussschalen nach China transportiert. Die Männer sammelten die Schalen in großen Körben, die dann über Holzplanken auf das Schiff gebracht wurden - alles Handarbeit :woohoo: Das war schon heftig. Wir schipperten weiter und mir fielen die Augen zu.













Unser Fahrer erwartete uns wieder und weiter ging es nach Can Tho zu unserer Unterkunft Green VillageMekong . Zunächst standen wir aber im Stau, dann ging es aber flüssig auf der Autobahn mit 90 km/h dahin – waren es doch noch ungefähr 3 Stunden bis zum Ziel. Wir waren froh endlich anzukommen und uns frisch machen zu können. Es war ganz schön schwül hier.





Zu Abend gab es wieder den Fisch nur ohne Reispapier :)



Später lagen wir noch in der Hängematte auf der Terrasse unseres Häuschens und lauschten den Karaokeklängen aus der Nachbarschaft.

Morgen stehen dann Ausflüge auf dem Programm.

Liebe Grüße
Ralf + Martina
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