THEMA: Badger's Birding-Tours II - Indien-Edition
28 Mai 2025 07:52 #707115
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6. Kapitel: Letzter Gamedrive im Corbett-Nationalpark

Gegen 14.30 Uhr brechen wir zu unserer letzten Ausfahrt auf – wir sind gespannt darauf, was uns der Corbett-Nationalpark noch zeigen möchte.
Wieder geht es in die Dhela-Zone. Nach der Einfahrt biegen wir gleich auf Nebenpisten ab und fahren durch dichten und hohen Wald. Immer wieder zeigen sich Axishirsche und einmal sogar ein Elefantenbulle. Jedoch fällt das Fotografieren durch das dichte Geäst schwer. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn wir haben ja schon einige Aufnahmen dieser Tiere "im Kasten".



Viel Zeit verbringen wir an einer der wenigen Wasserstellen des Gebiets. Für den geneigten Birder ist es hier paradiesisch: Um uns herum zwitschert, flötet und trommelt es unablässig und immer wieder lassen sich vielfältige Vögel am Wasser nieder, um in der Nachmittagshitze ihren Durst zu stillen.


Braunliest (White-throated Kingfisher)



Rotohrbülbül (Red-whiskered Bulbul)

Besonders freuen wir uns über einen Vogel, der ziemlich weit oben auf der Sichtungswunschliste stand:


Orienthornvogel (Oriental Pied Hornbill)

Und CB ist ganz begeistert, als er ein Pärchen selten zu sehender Spechte ausmachen kann.




Schuppengrünspecht (Scaly-bellied Woodpecker)

Nach ausgiebiger Vogelbeobachtung setzen wir die Fahrt fort. Einmal mehr zeigt sich viel Bewuchs und dazwischen einer der niedlichsten Bewohner des Dschungels: Ein Axishirschkalb.



Wir kommen an einem Baum vorbei, in dem ein Great Hornbill seinen Nistplatz hat. Hornvögel schlüpfen zur Eiablage in eine Baumhöhle und verschließen den Eingang bis auf einen kleinen Spalt, damit kein Beutegreifer an Mutter und Jungtiere herankommen kann. Während der Brutzeit versorgt das Männchen seine Familie durch den verbliebenen Schlitz.



An einer weiteren Wasserstelle im Grasland der Zone ist unter der heißen Sonne des voranschreitenden Tages nichts los. Einzig ein juveniler Haubenadler (Changeable Hawk Eagle) lässt sich hier beobachten.



Und so entfliehen auch wir bald der großen Hitze und kehren in den dichten Wald zurück. Auf dem Weg dorthin setzt sich die Vogelparade fort.


Pagodenstar (Brahminy Starling)


Pflaumenkopfsittich (Plum-headed Parakeet)


Bengalenspecht (Lesser Goldenback)

Wir steuern erneut die Wasserstelle im Wald an und erleben dort ein ornithologisches Highlight. Nicht weit entfernt fliegt ein Asiatischer Paradiesschnäpper (Indian Paradise Flycatcher) immer wieder das kühlende Nass an. Dieses Mal handelt es sich jedoch um die weiße Morphe: Ein wunderschöner Vogel!



Flankiert wird er im gleichen Farbton: Dajalschama (Oriental magpie robin)



Während die schönen Graukappen-Glanztauben (Emerald Dove) sich am Rand des Wasserlochs aufhalten.



Erneut verlassen wir den kleinen Teich und fahren einen weiteren Waldweg.

Hier treffen wir bald auf eine große Makakenfamilie. Mehrere Generationen sitzen hier beisammen und tun das, was Affen eben so tun.





Dabei haben es uns natürlich vor allem die Babys angetan. Nicht nur den Kindern entfährt unwillkürlich ein „Oh – wie süß!“





Wir lauschen dem Ruf des Puderspechts (Great slaty woodpecker), können den größten Vertreter der Spechte aber leider nicht erblicken.

Dafür raschelt es bald darauf im trockenen Laub und ein Bengalenwaran betritt die Bühne. Züngelnd sucht sich die große Echse ihren Weg über die Piste. Ein willkommener Neuzugang auf unserer Sichtungsliste.





Nur einer fehlt erneut… :evil: Und der Tag neigt sich schon gefährlich seinem Ende entgegen. Da erhält unser Fahrer einen Tipp und wir brausen mit hoher Geschwindigkeit hinaus ins offene Buschland. Ein Tiger wurde gesichtet!

Nach einigen Minuten haben wir unser Ziel erreicht – das ist unverkennbar. Denn hier stehen bereits fünf andere Autos, deren Insassen angestrengt zu einer Seite starren. Wir gesellen uns also dazu und starren mit. Nur dauert es etwas, bis wir das Objekt unserer Begierde ausmachen können. Denn der Tiger lagert zwar gar nicht weit entfernt von uns, aber leider ist ein offener Blick auf die Katze nicht möglich: Dichtes Buschwerk trennt uns von dem Tier. Wir suchen einen Winkel, in dem das Gesicht des Tigers nicht vollständig von Geäst verdeckt ist – das ist aber fast unmöglich. Aber immerhin: Unser erster Tiger, den wir in freier Wildbahn länger als zwei Sekunden ansehen dürfen! Wir sind allesamt ganz schön aufgeregt. Und zufrieden. Auch wenn es fotografisch noch viel Luft nach oben gibt. Aber es soll ja noch etwas für den Ranthambhore-Nationalpark übrig bleiben… ;)



Viele Minuten sehen wir uns den ruhenden Tiger an und sind ziemlich froh. Die Sonne geht unter und wir müssen den Park endgültig verlassen.



Was für eine Dramaturgie: Ein Sekundentiger ganz zu Beginn und nun schließt ein (zwar ziemlich verbuschter) Tiger den Rahmen. Dazwischen viel Hoffen, Bangen sowie zahlreiche schöne Sichtungen von Elefanten, Schakalen und vor allem überaus vielen wunderschönen Vögeln. Für Birder ist Corbett ein großartiger Ort.

Kaum aus dem Park heraus, empfängt uns nach wenigen Kilometern das pralle indische Leben. Nachdem die Hitze des Tages ein Ende hat, wird es an und auf den Straßen quirlig.





Und teilweise auch richtig chaotisch.



Mit etwas gelindertem Sichtungsdruck lässt sich das tolle Abendessen des Hotels noch besser genießen und wir fallen bald müde in die Betten.

Morgen steht ein Transfertag gen Greater Noida an – das bedeutet einige Stunden im Auto. Doch bevor wir auf große Fahrt gehen, wollen wir die frühen Morgenstunden noch für einen kleinen Birding-Ausflug in die Berge am Rand des Nationalparks nutzen.
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01 Jun 2025 22:35 #707309
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Lieber Sascha und Familie,
Ich bin sehr froh dass ihr heil und glücklich wieder aus Indien zurück seit. Vieles was du erzählst kann ich gut nachvollziehen. Bin sehr froh das die Chemie mit CB bei euch geklappt hat. Und ja, wenn man sich auf Tigersuche programmiert, was fast nicht anders geht, kann man schon etwas enttäuscht sein, wenn die Tiere sich nicht auf jedem Game Drive präsentieren. Ging uns auch so.

Ich teile mit euch unsere Tigerstatistik:

So grand total is 25 Tigers in 13 sightings and 20 game drives

Ranthambore 4 (1 sighting) 5 GD ( 4 GD no tigers)
Bandhavgarh 7 ( 3 sightings) 4 GD (2 GD no tigers)
Kanha 7 (6 sightings) 5 GD (2 GD no tigers)
Corbett 7 (3 sightings) 6 GD) ( 3GD no tigers)

Wie du sagst, ist es wirklich ein Wunder wenn man überhaupt Tiger findet da ihre Zahl im Land sehr niedrig ist. Nachträglich kann ich fast nicht glauben dass wir diese Anzahl gefunden haben. Aber ich erinnere mich auch an einige frustrierende Momente wo man wartet und wartet und es passiert nichts….
Ich bin gespannt wie es bei Euch weitergeht. Das Schöne ist ja dass ihr auch Freude habt an allen anderen Tieren, vor allem an Vögeln und das ist bei einer Indien Safari ein riesiges Plus.

Ich möchte dich noch fragen wieso ihr im Corbett NP nicht in der Dhikala Zone wart? War es etwa wegen der kurzen Ferien?

Mit lieben Grüßen and die ganze reisefreudige Familie von Katrin
(die gegenwärtig in Utah bei den roten Steinen ist)
If life is a journey be sure to take the scenic road!

Expedition Antarktis:
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Island In Herbstfarben
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Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019

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Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different.
Juni 2018
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Trip reports in English:

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02 Jun 2025 15:41 #707346
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7. Kapitel: Vom Corbett-Nationalpark nach Greater Noida

Den heutigen Tag beginnen wir als Familie ausnahmsweise getrennt. Während meine Frau und die Kinder wohlverdient noch ein wenig ausschlafen und dann den Pool nutzen möchten, fahre ich in den frühen Morgenstunden mit Mr. Satdev und CB auf eine kleine Birding-Tour in die Berge am Rand des Nationalparks.

Bereits im Hotelgarten sichte ich einen Purpurnektarvogel (Purple Sunbird). Trotz des noch schummrigen Tageslichts glitzert das Gefieder des kleinen Gesellen wunderschön. Und als er für wenige Momente für eine Nahaufnahme stillhalten mag, freue ich mich umso mehr über die Begegnung.



Das eigentliche Ziel des heutigen Ausflugs ist das Auffinden des Himalayafischuhus. CB kennt zwei Tageseinstände in der Gegend. Leider sind beide heute verwaist. So ein Pech: CB meint, dass der Verkehr hier in letzter Zeit zugenommen habe und die Eulen sich vielleicht dadurch gestört fühlen. Aber auch ohne den Anblick einer Tawny Fishowl ist der Ausflug eine richtig schöne Sache. Wir parken das Auto am Straßenrand und streifen ein wenig durch die Gegend. Dabei achten wir einerseits auf das reiche Vogelleben, dürfen aber auch den spärlichen und durchaus rasanten Verkehr nicht gänzlich aus den Augen verlieren, der nicht mit zwei Vogelverrückten am Straßenrand rechnet. Das Birden wird sonst mit einem hohen Preis bezahlt. :S

Es begegnen uns allerhand alte Bekannte aus den letzten Tagen. Aber auch einige Erstsichtungen sind für mich zu verzeichnen.


Großer Feuerrückenspecht (Greater Goldenback)



Glanzspitzendrongo (Hair-crested Drongo) – man beachte die eleganten Schwanzfedern

Am meisten freue ich mich als Eulenfreund jedoch über die Sichtung eines Kuckuckszwergkauzes (Asian Barred Owlet). Zuerst singt der kleine Kobold hoch oben in den Wipfeln und ändert regelmäßig seinen Standort, ohne dabei an Höhe zu verlieren.



Irgendwann hat er aber zum Glück ein Einsehen mit mir und verharrt für wenige Momente fast auf Augenhöhe, bis ein um die Kurve bretternder Bus ihn endgültig vertreibt.



Für mich war diese Begegnung ein richtig schöner Ersatz für den fernbleibenden Fischuhu.

Nach unserer Rückkehr ins Hotel heißt es mal wieder Koffer packen und frühstücken. Rundum schön war es im River Edge Resort. Am späten Vormittag ist das Gepäck auf dem Autodach verschnürt und wir brechen auf.

Vor uns liegt nun eine stundenlange Transferfahrt nach Greater Noida, wo wir eine Zwischenübernachtung im Radisson Blu haben werden – einem schicken 5-Sterne-Hotel zum Wohlfühlen. Die Fahrt wird nur durch eine Mittagspause an einer der typischen Raststätten unterbrochen. Auch hier finden wir wieder Speisen, die schmackhaft sind und die wir gut vertragen können. Und erneut fragen wir uns, wo wir das viele Essen eigentlich hinstecken sollen… ;)

Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichen wir schließlich unser Ziel. Bevor es aber ins Hotel geht, schlägt CB einen weiteren Stopp vor. Er kennt einen Parkwächter, der in einer der großen Grünanlagen der Stadt arbeitet. Dieser würde uns nach Toresschluss aufs Gelände lassen, damit wir noch ein wenig ungestört birden können. Da sage ich natürlich nicht nein und so durchstreifen wir nach langer Fahrt das schöne Parkgelände, das an einem großen See liegt. CB möchte mir gern eine Indian Scops Owl zeigen. Es bleibt jedoch bei einer Hörbeobachtung. Die Eule ist schüchtern und mag sich nicht zeigen.
Aber auch dem Auge wird auf der kleinen Exkursion einiges geboten.


Weißbrust-Kielralle (White-breasted Waterhen)


Nachtreiher (Black-crowned Night Heron)


Kuckuck (Eurasian Cuckoo)

Auch Nilgauantilopen sind hier unterwegs, lassen uns aber nicht allzu nah an sich herankommen, bevor sie die Flucht ergreifen.



Der unbestrittene Sichtungshöhepunkt ist eine Schwarzdommel (Black Bittern), die man wahrlich nicht jeden Tag vor die Linse bekommt.



Zurück im Hotel wartet ein sehr gutes Buffet auf uns. Und auch das schöne Hotelzimmer mit bequemen Betten verspricht eine gute Nacht. Hier gibt es nichts zu beanstanden. :)

Morgen geht es in einem nahen Feuchtgebiet auf die Suche nach dem Saruskranich, dem größten Kranich der Welt. Hoffentlich ist er nicht so schüchtern wie die Indian Scops Owl. ;)
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10 Jun 2025 11:22 #707777
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Nachdem es aufgrund eines akuten Krankenhausaufenthalts zu größeren Verzögerungen auf unserer virtuellen Reise durch Nordindien gekommen ist, geht es hier nun endlich weiter...

8. Kapitel: Birding im Dhanauri Wetland

Früh beginnt auch der heutige Morgen, den wir einmal mehr getrennt verleben werden, da die Kinder lieber ein wenig ausschlafen möchten und der eigentliche Vogelnarr wohl ich bin…

Noch vor dem Frühstück werden CB und ich von Mr Satdev zum nahen Dhanauri Wetland gefahren. Auf dem Weg dorthin machen wir Halt an einem kleinen Hindu- Tempel. Hier ruhen regelmäßig Schleiereulen in den Turmfenstern. Als wir ankommen, sind sie jedoch nicht zu sehen. CB ist verwundert, ist dies doch ein ziemlich sicherer Spot. Ich bin nur ein wenig enttäuscht, denn Schleiereulen konnte ich schon einige Male beobachten und das morgendliche Leben in einem völlig untouristischen Tempel zu verfolgen, ist für mich ein mindestens genauso wertvolles Erlebnis: Immer wieder kommen Menschen mit Opfergaben in die kleinen Schreine, es wird gebetet, alles ist wunderbar friedlich. Es ist eine Frage des Respekts, dass die Kamera hier weitgehend in der Tasche bleibt.



Im Anschluss geht es weiter ins Dhanauri Wetland. Wir müssen nicht lange fahren und erreichen ein landwirtschaftlich genutztes Gelände, das mit einigen Tümpeln durchsetzt ist. Das Gebiet ist 98 Hektar groß und ist akuter Bedrohung ausgesetzt. Es wird zu viel Wasser abgezweigt, so dass viele Feuchtflächen zu trocken fallen. Außerdem lastet enormer Baudruck auf dem Land. Das Gebiet wartet noch immer vergeblich auf einen offiziellen Schutzstatus – ist es doch einer der wichtigsten Orte der Region für den Saruskranich, den bedrohten Wappenvogel von Uttar Pradesh. Rund 120 Tiere sollen hier regelmäßig anzutreffen sein. Man muss die Daumen drücken, dass dieses Feuchtgebiet und damit der wertvolle Lebensraum in den nächsten Jahren nicht komplett verschwinden wird.

Aktuell ist das Dhanauri Feuchtgebiet sogar in der ausgeprägten Trockenheit des Aprils ein wahres Paradies für Vogelbeobachter. Wir parken das Auto auf einem Feldweg und marschieren zu zweit los. Die Vögel erleben wir heute Morgen zu Fuß und trotzdem aus geringer Distanz. Die Tiere sind völlig entspannt und lassen sich wunderbar beobachten. Die nächsten zwei Stunden gehören damit unbedingt zu den Birding-Highlights der gesamten Reise.

Neben den überall präsenten Silber- und Mittel- und Kuhreihern zeigt sich unseren Blicken eine enorm vielfältige Vogelwelt.

Zahlreich unterwegs ist hier das Purpurhuhn (Purple Swamphen), über das ich mich in Südfrankreich oder auch am Okavango immer besonders gefreut habe.



Zwei Streifengänse (Bar-headed Goose) lassen sich in einiger Entfernung entdecken.



Ein Höhepunkt ist für mich die Beobachtung von einigen Purpurreihern (Purple Heron) – teilweise sogar bei der erfolgreichen Jagd.



Auch der Asien-Wollhalsstorch (Woolly-necked Stork) ist mit einigen Vertretern vor Ort.



Der Schwarzkopfibis (Black-headed Ibis) ist immer ein schöner Anblick.



Ein absoluter Höhepunkt ist für mich die Beobachtung von zwei Riesenstorchen (Black-necked Stork), die uns ganz nah an sich herankommen lassen. Was für enorm große Vögel! Das männliche Tier hat ein schwarzes Auge, während der Blick des Weibchens mit leuchtendem Gelb fasziniert.







Als nächste Erstsichtung kann ich den Warzenibis (Red-naped Ibis) verzeichnen.



Paddy-Reiher (Indian Pond Heron) sind hier überall unterwegs.



Und auch der asiatische Verwandte des afrikanischen Nimmersatts, der Buntstorch (Painted Stork), fliegt irgendwann ein.





Der unbestrittene Höhepunkt der Exkursion ist aber natürlich die Beobachtung der riesigen Saruskraniche (Sarus Crane) mit ihren prächtig roten Köpfen. Rund 1,50 Meter sind diese Vögel groß – besonders große Exemplare bringen es sogar auf 1,70 Meter! Während CB sich für ein Päuschen ins Gras setzt, pirsche ich mich geduckt Schritt für Schritt immer näher an ein Paar heran. In guter Fotodistanz lasse ich mich schließlich auf meine Knie nieder und genieße die Anwesenheit der Kraniche, die unbeeindruckt von mir im nahen Sumpf stehen und immer wieder ihr Trompeten hören lassen. Das sind ganz tolle Minuten!







Auf dem Rückweg zum Auto kommen uns noch einige Neusichtungen vor die Linse.


Black Kite (Schwarzmilan)


Orientspornpiper (Paddyfield Pipit)


Königsdrongo (Black Drongo)


Common Stonechat (Schwarzkehlchen)

Und auch weitere Saruskraniche – dieses Mal mit Nachwuchs – lassen sich blicken.



Von der Artenvielfalt und auch von der Beobachtungsqualität her war das eine ganz tolle Exkursion und ich bin froh, mich bei der Planung für diesen Programmpunkt entschieden zu haben.

Nach einem reichhaltigen Frühstück und einem gemütlichen Vormittag werden wir unsere Zelte in Greater Noida abbrechen und nach Süden gen Agra fahren. Am heutigen Tag steht noch der Vorläufer des legendären Taj Mahals auf unserem Plan: Das Mausoleum von I'timād-ud-Daulah – touristisch gern als Baby-Taj vereinfacht. Dazu dann mehr im nächsten Kapitel: Buildings instead of birds.
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13 Jun 2025 08:58 #707915
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9. Kapitel: Ankunft in Agra

In den späten Morgenstunden verlassen wir das Radisson Blu in Greater Noida in Richtung Agra. Beide Städte sind durch einen modernen Highway miteinander verbunden, so dass man für indische Verhältnisse recht zügig vorankommt. Nur die Warteschlangen an den Mautstationen bremsen uns immer wieder aus. Unterbrochen wird der Transfer durch die schon obligatorische Mittagsrast. Heute stoppen wir an einem Foodcourt, in dessen Halle diverse Fastfoodanbieter versammelt sind. Hier finden sich KFC, Subway und Co neben indischen Regionalmatadoren. Vor allem die Kinder freuen sich über Pizza-Hut-Pizzen: Not spicy at all. Überhaupt ist es ziemlich spannend, die indischen Variationen von Subs und Burgern zu begutachten. Am Ende bleibe ich aber bei einem leckeren Mangolassi, der an sich schon eine eigene Mahlzeit ist.

In den Nachmittagsstunden erreichen wir Agra, einen der kulturellen Höhepunkte der Reise, und steuern als erstes unser Hotel für die kommenden zwei Nächte an: Wieder werden wir in einem westlich-eleganten Radisson Blu wohnen. An den Standard könnten wir uns gewöhnen: Alles ist picobello gepflegt: Von der weitläufigen marmornen Lobby, über den auf dem Dach befindlichen Pool bis zu den großzügigen Zimmern. Und auch das Hotelrestaurant mit seinem umfangreichen Buffetangebot lässt keine Wünsche offen.

Wir haben ein wenig Zeit, uns von der Reise zu erholen. Dann wartet aber bereits unser Cultural Guide in der Lobby. CB hat einmal mehr ein gutes Händchen bewiesen: Unser Führer ist uns auf Anhieb sympathisch und wird sich als ein angenehmer und vor allem kenntnisreicher Begleiter herausstellen.

Den späten Nachmittag werden wir heute mit einem Besuch des Mausoleums von I'timād-ud-Daulah verbringen, einem Gebäudekomplex, der etwas abseits der touristischen Hauptpfade in Agra liegt.
Sicher lotst uns Mr Satdev durch den dichten Verkehr der Metropole – wieder gleicht der Blick aus den Fenstern einer Vielzahl parallel an uns vorbeiziehender Filme – und bald können wir vor den Toren des Monuments aussteigen und werden von unserem Guide durch ein Spalier von Souvenirhändlern geleitet.
Während die meisten Besucher den Ort bereits verlassen, beginnen wir mit der Besichtigung. Der Park, in dem das Mausoleum liegt, ist zu dieser Tageszeit eine Oase der Ruhe.





Zu unser aller Freude sind hier einige Kleine Mungos (Small Indian Mongoose) unterwegs. Nur leider haben wir unsere Monument-Objektive montiert – auf interessantes Wildlife sind wir fotografisch gar nicht vorbereitet.



Der unangefochtene Star des Nachmittags bleibt aber natürlich das Mausoleum selbst. Das Grab des Humayun in Delhi hat uns ja bereits einen Vorgeschmack auf die Pracht der Grabmäler der Mogulzeit gegeben, aber dieses Kleinod entfaltet nochmal einen größeren Reiz. Selten haben wir ein derart harmonisches Bauwerk gesehen, das mit seinem rein-weißen Understatement erst bei näherer Betrachtung den kunstvoll-kostbaren Schmuck aus Edelsteinintarsien offenbart.



Das Mausoleum wurde in den Jahren zwischen 1622 und 1628 von Nur Jahan, der Hauptfrau des Mogulherrschers Jahangir, für ihren Vater Mirza Ghiyas Beg errichtet. Dieser stammte aus Persien und erhielt wegen seiner Verdienste als Schatzmeister und später als Wesir des Reiches den Ehrentitel I'timād-ud-Daulah („Stütze des Staates“). Mirza Ghiyas Beg war der Großvater von Mumtaz Mahal, der Frau des fünften Mogul-Herrschers Shah Jahan, die am nächsten Tag der Reise noch eine Hauptrolle spielen wird.





Lange spazieren wir rund um das Gebäude herum und genießen dabei seine Symmetrie und strahlende Reinheit. Aus jedem Winkel weiß das Mausoleum uns aufs Neue in seinen Bann zu ziehen. Vor allem meine Frau ist tief berührt von der Wirkung des Gebäudes. Zu diesem Augenblick möchte man sagen: Verweile doch, du bist so schön.





Der Besuch des Mausoleums von I'timād-ud-Daulah ist für uns eine absolut friedliche und damit überaus intensive Erfahrung – ein Programmpunkt der Reise, an den wir immer gern zurückdenken. So exklusiv und damit intensiv werden wir das Taj Mahal am nächsten Morgen wohl kaum erleben.



Die Abendstunden verbringen wir bei gutem Essen im Hotel. Heute finden hier zwei Hochzeiten statt. Bereits die Vorbereitungen sind spannend zu beobachten, denn in diesem Zusammenhang lassen es Inder so richtig krachen. Und auch im weiteren Verlauf des Abends spielen wir gern Mäuschen und sind beeindruckt von den festlich gekleideten Gesellschaften, die u.a. mit Live-Video-Übertragungen auf eine Großleinwand ihren Freudentag zelebrieren.

Bald geht es dann auch in Richtung Bett. Morgen steht zwar keine Safari an, aber auch der Besuch des Taj Mahals – ein lange gehegter Traum – soll bereits wieder um 5:30 Uhr beginnen. Indien ist definitiv kein Reiseland für Langschläfer…
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16 Jun 2025 14:32 #708030
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10. Kapitel: Das wahrscheinlich schönste Gebäude der Welt

Es ist noch stockdunkel, als wir uns aus den Betten quälen. Aber die Vorfreude besiegt die Müdigkeit schnell: Gleich geht es zum Taj Mahal. Wir können es kaum glauben.
Unser Cultural Guide erwartet uns bereits in der Lobby, CB bleibt dem Ausflug heute fern.
Wenn man das Taj besuchen möchte, muss man sein Gepäck vorher bewusst zusammenstellen: Einzig Wasser ist auf dem Gelände erlaubt. Essen ist verboten, Stative und Sitzkissen ebenso. Und die Einhaltung der Regeln wird tatsächlich genau überprüft.

Mr Satdev fährt uns zu einem Parkplatz in der Nähe des Taj Mahal. Hier müssen wir aus- und auf einen Elektrobus umsteigen. Die unmittelbare Umgebung des Mausoleums ist eine verkehrsberuhigte Zone. Die Aufregung steigt, als wir bemerken, wie viele Menschen trotz des gerade anbrechenden Tages hier bereits unterwegs sind. :silly:

Nach kurzer Fahrt steigen wir erneut aus und gelangen zum eigentlichen Eingang des Gebäudekomplexes. Hier findet eine genaue und geschlechtergetrennte Sicherheitskontrolle statt. Alle Besucher werden abgetastet und das Gepäck wird durchleuchtet. Ist das Abtasten sehr gut organisiert, lässt die Taschenkontrolle aber sehr zu wünschen übrig. Alle Rucksäcke landen nach dem Röntgenvorgang bei einer Handvoll Bediensteter, vor deren Tischen sich eine überforderte und zunehmend genervt-aggressiv agierende Menschentraube bildet. Es dauert eine ganze Weile, bis die eigene Tasche zurück bei ihrem Besitzer ist und diverse Streitfälle bezüglich der Auslegung der strengen Regeln beigelegt sind.

Als wir alle wieder beisammen sind, bin ich schon fix und fertig. Aber es bleibt keine Zeit zum Ausruhen, denn es geht zu Fuß nun direkt weiter zum Taj Mahal.



Von außerhalb des Mauerrings, der das Mausoleum umgibt, ist das Gebäude nicht zu sehen. Die hohen Mauern und die großen Torburgen versperren dem neugierigen Besucher den Blick. Und so empfängt das Taj Mahal seine Besucher erst mit voller Wucht, wenn man die Torburg gemeinsam mit einer Vielzahl anderer Menschen durchschreitet.

Plötzlich ist der Rummel für einen Moment vergessen. Der Blick heftet sich auf das in ein paar hundert Metern Entfernung thronende Gebäude. Zahllose Fotos hat man von diesem Ort gesehen und doch ist der erste eigene Blick auf das weltberühmte Bauwerk ein ganz besonderer Moment. Wir realisieren: Wir sind tatsächlich hier. Wie cool ist das denn!


Das Taj Mahal im Dunst des anbrechenden Tages

Hier am Eingang sammelt sich die Besuchermasse. Das wird im weiteren Verlauf des Besuchs besser werden, denn das Parkgelände des Taj Mahal ist sehr weitläufig und sobald man die klassische Blickachse verlässt, trifft man nur noch auf vereinzelte Besucher.





Vom Eingang aus ist der Blick auf das Taj jedoch besonders schön. Und so warten wir geduldig auf einen zentralen Fotospot. Unser Guide ist uns hierbei eine unbezahlbare Hilfe. Vor dem Himmel freigestellt erhebt sich der fantastische Bau. Trotz des Massenandrangs Gänsehaut.



Der Großmogul Shah Jahan ließ das Taj Mahal zum Gedenken für seine im Jahre 1631 verstorbene Frau Mumtaz Mahal erbauen. Neben seiner Frau, die im Zentrum des Mausoleums ruht, ruht auch Shah Jahan selbst im Inneren. Das Taj Mahal ist damit vielleicht das prachtvollste Zeugnis einer den Tod überdauernden Liebe. Und das hat sich der Mogulherrscher einiges kosten lassen: Der Bau des Taj Mahal wurde sechs Monate nach dem Tode Mumtaz Mahals im Jahr 1632 begonnen, und das Gebäude 1648 fertiggestellt. Beteiligt waren über 20.000 Handwerker aus vielen Teilen Süd- und Zentralasiens und verschiedene Architekten. Sie verschmolzen persische Architektur mit indischen Elementen zu einem herausragenden Werk der indo-islamischen Baukunst. Die Baumaterialien wurden aus Indien und anderen Teilen Asiens mit Hilfe von ca. 1000 Elefanten herangeschafft.

Nachdem die ersten Bilder im Kasten sind, spazieren wir auf das Mausoleum zu und können die Augen kaum von dem schönen Gebäude lassen. Immer wieder halten wir und machen Fotos. Und ständig lädt uns unser Guide dazu ein, vor dem Gebäude zu posieren. Hier ist eine schöne Bank, dort ein schöner Winkel, hier sitzen Staatsgäste normalerweise für ihre Fotoaufnahmen. Hier saß in Abgrenzung dazu einst Prinzessin Diana… Lächelnd (im Falle unserer Teenie-Tochter mehr und mehr gequält) lassen wir uns immer wieder ablichten. Das ist am Ende ziemlich anstrengend und unserem Guide viel wichtiger als uns selbst. Überhaupt scheint es der Mehrzahl der Besucher vor allem darum zu gehen, sich vor dem Taj ablichten zu lassen – hier ist die Selfie-Kultur der Gegenwart in all ihren Facetten zu studieren. Ich posiere, also bin ich. :silly:
Ich finde am Ende, dass das Taj Mahal ohne uns im Vordergrund das schönere Fotomotiv ist.


Blick zurück auf das Eingangstor



Und auch zum Birden bleibt etwas Zeit. :laugh:


Kuhreiher (Cattle Egret) im Prachtkleid

Um Zugang zu der Plattform zu bekommen, auf der sich das Mausoleum erhebt, müssen wir unsere Schuhe mit Überziehern versehen. Durch den überschaubaren Innenraum schiebt man sich mit zahlreichen anderen Menschen. Hier sind prächtige Schmuckarbeiten rund um die Grabmäler zu besichtigen, Wächter achten dabei darauf, dass niemand Fotos macht. Wegen der Vielzahl der Menschen ist es eng und stickig. Besonders forsche Mitbesucher werden zu allem Überfluss nicht müde, die Echofähigkeit der Kammer auszuloten. :pinch: Das sorgt als Gesamtpaket dafür, dass die Innenbesichtigung zu den weniger erbaulichen Momenten des Taj-Besuchs zählt und wir ganz froh sind, nach einigen Minuten wieder an der vergleichsweise frischen Luft zu sein. :side:

Wir umrunden das Taj Mahal. Besehen das Gästehaus und die Moschee, die das Hauptgebäude flankieren und staunen darüber, wie sehr der Sonneneinfall den Charakter des Mausoleums verändert, verwandelt er das reine Weiß doch in ein strahlendes Goldgelb.


Moschee





An den Seiten des Gebäudes hält sich der Besucherandrang in Grenzen und wir können alles ganz entspannt ansehen.
Einige Stunden bleiben wir im Garten des Taj Mahal und wollen uns gar nicht verabschieden. Trotz des Besucherandrangs, der aber auch nicht größer ist als gegenwärtig in diversen europäischen Metropolen, war das ein ganz tolles Erlebnis für uns alle.





Noch ein Blick zurück: Eines meiner Lieblingsfotos vom Taj:



Randvoll mit Eindrücken besteigen wir erst den Elektrobus und dann unser Auto und kehren ins Hotel zurück. Hier wartet ein spätes Frühstück auf uns. Dann beginnt eine längere Mittagspause mit Pool- und Ruhezeit. Am Nachmittag soll dann der Besuch des roten Forts auf dem Programm stehen.
Website: www.picturesgonewild.de

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Letzte Änderung: 16 Jun 2025 14:33 von H.Badger.
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