THEMA: Badger's Birding-Tours II - Indien-Edition
09 Jul 2025 23:36 #709233
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17. Kapitel: Abschied von Ranthambhore

Heute ist Mittwoch. Und das ist aus zweierlei Gründen bedauerlich. Erstens haben wir damit nur noch drei Nächte in Indien vor uns. Zweitens haben mittwochs die Kernzonen des Nationalparks geschlossen und der letzte Gamedrive in Ranthambhore muss damit in einer der Buffer-Zones 6-10 stattfinden, deren Eingangstore verstreut um den Kernbereich des Parks herum liegen. Uns ist Zone 10 zugeordnet worden und diese steht im Vergleich zu manch anderem der heute geöffneten Bereiche in einem guten Ruf.

Nach dem so erfolgreichen Vortag beschließt der Rest der Familie heute früh auf die Ausfahrt zu verzichten und so fahre ich allein mit CB und unserem neuen Fahrer/Forestguide-Gespann im Morgengrauen gen Zone 10.
Wir durchfahren die Stadt Sawai Madhopur, die zu dieser frühen Stunde noch weitestgehend vor sich hinschlummert, und sind bestimmt gut zwanzig Minuten unterwegs, bevor wir das Tor zum Nationalpark erreichen.

Heute sind wir fast allein hier: Nicht mehr als zwei andere Gypsys sehen wir auf der gesamten Ausfahrt. Und auch das vergleichsweise große Pistennetz der Safari-Zone trägt zum Gefühl der Einsamkeit bei.
Diesen Pluspunkten stehen aber auch deutliche Nachteile gegenüber: Zone 10 ist im Vergleich mit den bisher besuchten Arealen des Nationalparks stark verbuscht. Oft fühlt es sich an, als würde man auf dem Rhino-Drive im Etosha oder im dichten Mopanebusch des Kruger unterwegs sein – wer die Pisten kennt, weiß was ich meine. :S
Außerdem sind die Dirtroads über weite Strecken in einem schwierigen Zustand. Dicke Steinbrocken sorgen immer wieder dafür, dass die Fahrt zu einer echten indischen Massage wird. Balanciert man dabei zwei Kameras auf dem Schoß, wird das auf die Dauer ganz schön anstrengend. :side:

Neben dem dichten Buschwerk gibt es bergige Strecken und auch einige Wasserstellen. Landschaftlich kann das Gebiet meiner Ansicht aber nicht mit der Schönheit der Kernzonen, ihren lichten Wäldern, malerischen Seen und Ruinen mithalten. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass zu dieser Jahreszeit hier alles derart ausgedörrt ist.
Sichtungen sind in diesem dichten Buschwerk naturgemäß vergleichsweise schwierig – gute Fotos sowieso – und daher bin ich gar nicht enttäuscht, dass auf der gesamten Fahrt kein Tiger gehört oder gesehen wird. Nach den wunderbaren Erlebnissen des Vortags bin ich diesbezüglich sowieso extrem tiefenentspannt.
Und so nutze ich die Ausfahrt ohne jeden Erwartungsdruck zum Lebewohlsagen. Das heftige Geruckel lindert dabei zusätzlich erfolgreich den Abschiedsschmerz… ;)

Direkt an der Piste begegnen wir einem Nilgau-Bullen. So nah an dieser massigen Antilope zu sein, ist immer wieder ein beeindruckendes Erlebnis.



Und dann passiert lange nicht viel. Wir sehen manches Mal Vertreter der „üblichen Verdächtigen“ – dies aber immer recht verbuscht.
An einer Wasserstelle können wir aus der Ferne tatsächlich Lippenbär Nummer 6 erspähen. Schon erstaunlich, dass wir auf unseren Ausfahrten so viele dieser Pelzkugeln zu Gesicht bekommen haben.



Die rumpelige Fahrt beschert mir in ihrem Verlauf noch einige Neusichtungen für meine indische Vogel-Liste.


Shikra


Rotschulterwürger (Bay-backed Shrike)


Indienpirol (Indian Oriole) – Weibchen

Es wird Zeit, sich von den Huftieren und Affen des Parks zu verabschieden. Ein letztes Mal fotografiere ich Nilgau, Sambar- und Axishirsch. Die Pflanzenfresser zu beobachten, macht ohne Tiger-Sichtungsdruck gleich nochmal so viel Freude.







Vor allem ist es schön, ein wenig länger an einer Languren-Horde zu halten und ihnen beim Herumtollen zuzuschauen.







Auf der weiteren Fahrt bieten sich noch einige schöne Vogelsichtungen.


Graufischer (Pied Kingfisher)


Heckenkuckuck (Greater Coucal)

Meine persönlichen Highlights kommen aber erst ganz kurz vor Ende der Safari.
Auf mein Stoppsignal hin halten wir ganz nah an einem Brahmakauz, der uns auf Augenhöhe aufmerksam betrachtet. Hier entsteht mein Lieblingsfoto dieser possierlichen Eulenart. B)



Wenig später können wir dann noch eine für mich neue Säugetierart beobachten: Eine indische Gazelle, auch Chinkara genannt. Dieses filigran wirkende Tier setzt einen schönen Schlusspunkt unserer Safaris im Ranthambhore Nationalpark.





In der Hitze des Vormittags verlassen wir schließlich das Schutzgebiet und fahren zurück durch die nun zum Leben erwachte Stadt zu unserem Hotel.
Nach dem Frühstück und der herzlichen Verabschiedung von dem ungemein freundlichen und liebenswerten Hotelpersonal brechen wir gen Jaipur auf: Rund 180 Kilometer sind zu fahren, circa dreieinhalb Stunden werden wir dafür benötigen. Zwischendurch wird wieder eine Mittagsrast an einem guten Restaurant eingelegt. So lässt es sich entspannt reisen.

Der Besuch des Ranthambhore Nationalparks war für uns einer der großen Höhepunkte dieser an Eindrücken nicht gerade armen Reise. Und ich denke, dass unsere sechs Ausfahrten eine gute Zahl waren, um die Vielfalt des Schutzgebiets intensiv erleben zu können. Dass wir am Ende auf vier Eulenarten, zwei Leoparden, sechs Lippenbären, eine Streifenhyäne und vier Tigersichtungen – von denen zwei wirklich außerordentlich schön waren – zurückblicken dürfen, sorgt auch beim Schreiben dieser Zeilen noch für ein Gefühl tiefer Zufriedenheit. :)

Nach all den Gamedrives ist nun aber wieder Zeit für Kultur: Jaipur wartet mit seinen Sehenswürdigkeiten im nächsten Kapitel auf euch.
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12 Jul 2025 10:55 #709420
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18. Kapitel: Jaipur I

Nachdem wir Jaipur, die Hauptstadt Rajasthans erreicht haben, steuern wir zuerst unser Hotel für die kommenden zwei Nächte an: Das Shahpura House – ein Heritage Hotel, das in einem Palast aus dem neunzehnten Jahrhundert untergebracht ist.



Bereits die Eingangshalle empfängt uns mit einer unglaublichen Pracht aus Marmor, Einlegearbeiten und Golddekor. Streift man durch die Gänge des Hotels, fragt man sich immer wieder, ob man auf einer Besichtigungstour unterwegs ist oder tatsächlich hinter diesen Mauern wohnt. Shahpura House gehört sicher zu den schönsten Hotels, in denen wir je genächtigt haben.





Wir bekommen die Maharaja-Suite und haben damit viel Platz in eleganter Atmosphäre.





So lässt es sich gut leben!

Auch hier wird von den Kindern der Pool unsicher gemacht, bevor wir am späten Nachmittag noch zu einer kleinen Ausfahrt aufbrechen. Unser neuer Cultural Guide und CB möchten uns Jaipur bei Nacht zeigen. Leider ist das leichter gesagt als getan, denn der von Natur aus dichte Großstadtverkehr ist heute noch um einiges krasser. Es sind wegen des Besuchs des amerikanischen Vizepräsidenten, der zeitgleich mit unseren Jaipur-Tagen stattfindet, wichtige Verkehrsachsen gesperrt und daher stehen wir oft mehr als dass wir fahren. :pinch:
Kurzerhand schlägt unser Guide vor, auszusteigen und die Stadt ein wenig zu Fuß zu erkunden. Am nächsten Kreisverkehr könnten wir dann auf unser Auto warten. Gesagt, getan: Außerhalb des klimatisierten Schutzraums auf vier Rädern empfängt uns das pralle Leben. Überall sind Menschen unterwegs, es ist laut und stickig und für mich persönlich durchaus fordernd.







Nachdem wir uns einen Teil des Fleischmarktes angesehen haben, treffen wir nach einiger Zeit auf unser Fahrzeug, das Mr Satdev seelenruhig durch das Verkehrschaos manövriert hat.
Langsam quälen wir uns weiter durch die engen Gassen Jaipurs. Als es bereits dunkel ist, geht die Fahrt besser voran: Wir haben das Zentrum der Stadt verlassen und nähern uns dem Amber Fort. Hier findet allabendlich (?) eine Lichtshow statt, die den wehrhaften Palast in bunteste Farben taucht. Vom Ufer des am Fuße des Forts gelegenen Sees sehen wir uns den regelmäßigen Farbwechsel, der von pompöser Musik und Soundeffekten begleitet wird, an. Das ist durchaus beeindruckend. Für das mitteleuropäische Auge aber erscheinen die gewählten Farben teilweise doch etwas gewagt.



Auf der Rückfahrt legen wir einen Stopp am Hawa Mahal, dem Palast der Winde ein, einem der Wahrzeichen der Stadt.



Der Bau ist Teil des riesigen Stadtpalasts und wurde 1799 errichtet – dabei ist der Palast der Winde nur fünf bis acht Meter tief. Sein Zweck war es einzig und allein, den Haremsdamen eine Möglichkeit zu geben, das Geschehen auf der Straße und vor allem Festumzüge zu beobachten, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Bereits im Kunstlicht ist die Schmuckfassade mit ihren 953 kleinen Fensteröffnungen ein prächtiger Anblick. Am nächsten Tag wollen wir uns das Bauwerk aber unbedingt noch im natürlichen Licht ansehen.

Unser letzter Stopp – was sind wir müde! – findet am Albert Hall Museum ein, das in der Nacht besonders prächtig beleuchtet wird.



Zurück im Hotel kommen wir gerade noch rechtzeitig zu einem späten Dinner und fallen danach bald in die gemütlichen Betten. Es heißt Kraft sammeln, denn am nächsten Tag werden wir viele Stunden auf Sightseeing-Tour in Jaipur verbringen – und es soll gut über 40 Grad heiß werden. :blink:
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13 Jul 2025 16:13 #709496
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19 Kapitel: Jaipur II

Nach einem ausgesprochen guten Frühstück im noblen Ambiente des Shahpura House brechen wir zu unserer heutigen Besichtigungstour auf. Damit es nicht zu heiß für uns wird, beginnt die Tour bereits am frühen Morgen.

Zuerst legen wir einen kurzen Stopp am Palast der Winde ein, um eines der für Jaipur typischen Stadttore und natürlich die Schmuckfassade des Hawal Mahals im schönen Morgenlicht zu betrachten.





Unser Guide schlägt vor, noch einen Halt am Blumenmarkt einzulegen, um ein wenig vom Alltagsleben in Jaipur mitzubekommen. Da sagen wir natürlich nicht nein. Auf dem Markt tobt das Leben. Überall sind Menschen unterwegs, die ver- oder einkaufen. Und wir sind mittendrin und werden von den vielfältigen visuellen und olfaktorischen Eindrücken einmal mehr beinahe überwältigt. In dem ganzen Rummel treffen wir zufällig den Besitzer des Restaurants, das wir heute Mittag besuchen werden. Nach einem kurzen Plausch nimmt er gern unsere Wünsche für marktfrisches Gemüse entgegen. :)













Wir halten wie am gestrigen Abend am Ufer des Maota-Sees mit schönem Blick auf das Amber-Fort. Die Morgensonne taucht auch das Fort in ein warmes Licht.





Auf dem Parkplatz buhlen zwei Schlangenbeschwörer um die Aufmerksamkeit der Anwesenden. Der Versuchung, auf Einladung eine der Kobras zu berühren, kann ich mit Leichtigkeit trotzen.



Nach einigen Minuten dezenter Außenbesichtigung setzen wir unsere Fahrt in Richtung Palast fort. Unser nächstes Ziel ist Panna Meena ka Kund, ein beeindruckender Stufenbrunnen. Viele Stufen führen im Zickzackmuster hinunter zum Wasser. Die Symmetrie dieses Ortes fasziniert uns sehr.









Bald geht es weiter hinauf zum Amber-Fort, der Hauptattraktion der Stadt. Das Fort ist der ehemalige Hauptsitz der Kachchwaha-Dynastie. Es wurde im Auftrag von Raja Man Singh I. (reg. 1589–1614), einem Feldherrn des Großmoguls Akbar, in den Jahren um 1590 aus rotem Sandstein und Marmor auf einem Bergkamm des Aravalli-Gebirges erbaut. Wir fahren mit dem Auto bis zum Eingangstor. Alternativ kann man sich einen anderen Weg auf dem Rücken von Elefanten herauftragen lassen. Aus Gründen des Tierschutzes ist das nicht unser Weg.
Die gelben Mauern und Höfe sind in ihren Ausmaßen beeindruckend. Die Hitze ist es ebenso, denn die steinerne Umgebung sorgt bereits früh am Tag für einen krassen Backofeneffekt. Man beachte auf den folgenden Fotos, wo sich die Menschen mehrheitlich aufhalten... ;)





Nachdem man den Paradeplatz überquert hat, erreicht man durch ein großes Tor den nächsten Hof mit der großen Audienzhalle.



Von dort aus gelangt man durch das prächtige Ganesha-Tor in die privaten Bereiche des Palastes.



Am eindrucksvollsten ist hier der Sheesh Mahal, der Spiegelpalast.





Aber auch darüber hinaus ist das Amber Fort ein beeindruckender Ort: Z.B. im Charbagh Garden.



Unser Rundgang endet im Hof der Damen, den in historischer Zeit nur der Herrscher als einziger Mann betreten durfte, denn hier hatten seine Frauen und Konkubinen ihre Gemächer.





Trotz der großen Hitze ist die Besichtigung des Forts ein weiterer Höhepunkt der Reise.

Durchaus erschöpft fahren wir zurück in Richtung des Zentrums von Jaipur. Einen kurzen Halt legen wir am Jal Mahal ein, der sich inmitten eines Sees erhebt. Hier sind auch einige Wasservögel zu entdecken. Wir haben aber mal wieder nur unser Kultur-Objektiv montiert und so bleiben die Pelikane auf dem Foto in weiter Ferne. Wenig überraschend ist auch das Licht am späten Vormittag alles Andere als schmeichelhaft.





Die letzte Station am Vormittag ist eine Blockdruck-Werkstatt. Hier wird uns das Handwerk präsentiert. Die Kinder dürfen mitmachen und einen Stoffstreifen mit Elefantenmuster bedrucken. Danach geht es natürlich in den obligatorischen Shop. Ganz entgegen meiner Erwartungen werden wir hier fündig und die Kinder erstehen maßgeschneiderte Stoffhosen, die am Abend in unser Hotel geliefert werden.

Zur Mittagsrast steuern wir das kleine Lokal „The Grand Peacock“ an. Freundlich werden wir vom uns bereits bekannten Eigentümer begrüßt. Kulinarisch ist der Besuch unter den Highlights der Reise. Es gibt typische Gerichte Rajasthans – so raffiniert gewürzt, dass wir selbst in der Erinnerung an den Gaumenschmaus noch ins Schwärmen geraten. Wenn wir mal wieder in Jaipur sein sollten, würden wir dieses Restaurant auf jeden Fall ein zweites Mal besuchen.

Nach dem Mittag ist es so richtig heiß geworden und unser letztes Besichtigungsziel liegt weitestgehend in der unbarmherzigen Sonne. Wir besuchen das größte Observatorium Jantar Mantar, das von 1727 bis 1733 im Auftrag des Maharadschas Jai Singh II. errichtet wurde. Es beherbergt 14 nach astronomischen Gesichtspunkten entworfene Bauwerke. Diese dienen unter anderem der Messung der Zeit, der Voraussage von Sonnenfinsternissen und der Beobachtung der Planetenbahnen. Das größte Bauwerk auf dem Gelände ist das Samrat Jantar, eine Sonnenuhr mit einer Höhe von 27 m, die die Zeit auf etwa 2s genau anzeigen kann. Das ist schwer beeindruckend. Wenn nur die Hitze nicht so enorm wäre… :S







Nach diesem umfangreichen Programm geht es zurück ins Shahpura House. Wir nehmen Abschied von unserem wieder einmal sehr kompetenten Cultural Guide und genießen den Rest des Tages in dem schönen Hotel. Es kommt zu einer Irritation, weil ein anderer Hotelgast unsere Töchter im Pool mit seinem Smartphone filmt und sich – alkoholisiert wie er ist – dabei keines Fehltritts bewusst ist. Aber auch hier hilft später CB dabei, die Lage zu sortieren.

Für unser letztes Abendessen in Jaipur laden wir Mr Satdev und CB zum Dinner in unser Hotel ein. Ersterer lehnt die Einladung leider höflich ab und so verbringen wir immerhin zu fünft einen vergnüglichen Abend bei sehr gutem Essen.

Morgen müssen wir noch einmal sehr früh aufstehen. Am Stadtrand von Jaipur wartet bereits um 5:45 Uhr unsere letzte Safari auf uns. Wir besuchen das Jhalana Leopard Reserve am Fuße des Aravalligebirges.
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16 Jul 2025 09:24 #709676
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20. Kapitel: Leopardenland am Stadtrand

Draußen ist es noch dunkel und das Aufstehen fällt heute schwer. Ein Erholungsurlaub ist das hier nicht. :silly:
Vor dem Hotel empfangen uns CB und Mr Satdev und gemeinsam machen wir uns auf den Weg zum Jhalana Leopard Reserve, das am Stadtrand von Jaipur situiert ist. So früh am Morgen kommen wir zum Glück ohne Beeinträchtigung durch die Straßen der Metropole und geraten nur kurz in Aufregung, weil wir den Eingang zum Reservat nicht auf Anhieb finden können und ein wenig durch die engen Gassen eines Wohngebiets irren.
Bald darauf erreichen wir das Tor jedoch und finden uns auf einem staubigen Parkplatz ein, auf dem eine gute Handvoll Gypsys herumsteht. Auch einige müde Touristen schleichen bereits um die Fahrzeuge herum. Auffällig ist, dass die Reisenden hier weit weniger „outdoorsy“ unterwegs sind als in Ranthambhore und Co. Insgesamt zehn Fahrzeuge dürfen den Park an jedem Morgen und Nachmittag befahren.
Wir bekommen ein ziemlich abgerocktes Elektromobil zugewiesen und sind erstmal überrascht vom Anblick dieses seltsamen Kastenwagens mit seinen total zerschlissenen Kunststoffsitzen. Wir nehmen auf der rundherum offenen Sitzfläche Platz und harren der Dinge, die da kommen. Nach einiger Zeit ungeduldigen Wartens erscheint unser Fahrer, nachdem bereits der ein oder andere Gypsy aufgebrochen ist, und angenehm leise holpern wir in Richtung Einlasskontrolle zu dem 23 Quadratkilometer umfassenden Schutzgebiet. Hier werden wir darauf aufmerksam gemacht, dass man keine Wasserflaschen mit ins Reservat nehmen dürfe. Wir müssen also all unsere Flaschen hier deponieren. Das erscheint uns in Anbetracht der nicht lange auf sich warten lassenden Hitze doch etwas bedenklich… :S Wir fügen uns trotzdem in unser Schicksal, was sollen wir auch machen?

Im Jhalana Reserve sollen etwa 30 bis 35 Leoparden leben, von denen sechs oder sieben Katzen ihr Revier in den im Rahmen von Gamedrives befahrbaren Bereichen haben. Immer wieder dringen die Katzen wohl auch in die Randgebiete Jaipurs vor, wo Straßenhunde zu ihrer Beute werden. Da der Leopard hier Spitzenprädator ist, können die Katzen deutlich häufiger gesichtet werden als in Tiger-Reservaten wie Ranthambhore.

Nach wenigen Augenblicken gemütlicher Fahrt erreicht auch schon ein Funkspruch unseren Fahrer. Sofort drückt er aufs Gaspedal und unser E-Mobil beschleunigt erstaunlich flott. Was diese wilde Fahrt motiviert, können wir uns leicht ausmalen. B)
Kurz darauf erreichen wir die erste Wasserstelle des Schutzgebiets. Hier stehen bereits die Fahrzeuge, die vor uns eingefahren sind – ein sicherer Indikator dafür, dass wir unser Ziel erreicht haben. Und auch der Grund für den kleinen Fahrzeugauflauf ist schnell lokalisiert: In vielleicht zwanzig Metern Entfernung liegt ein stattlicher Leopard völlig offen direkt am Wasserloch. Zu unserer Freude spiegelt sich die Katze dabei höchst fotogen in dem kleinen Bassin.



Der Kater scheint tief und fest zu schlafen und so ist erstmal Geduld angesagt, wenn man die Raubkatze noch in anderen Posen außer der stabilen Seitenlage erleben möchte. Wir verbringen viel Zeit unserer Safari an diesem Ort, was der Ausfahrt einen etwas merkwürdigen Charakter verleiht: Circa zwei Minuten flotte Fahrt und voilà: Hier ist Ihr Leopard! ;)
Wenn die Katze einmal kurz ihren Kopf aufrichtet, klicken die Kameras. Was für ein prächtiger Kerl!



Einige Pfauen würden gern ihren Durst stillen und stolzieren vorsichtig um die Wasserstelle herum. Der Leopard nimmt keine sichtbare Notiz von ihnen. Trotzdem wagen sie sich nicht ans kühle Nass heran und müssen durstig ihres Weges ziehen.



Für Abwechslung beim Warten auf eine Großkatzenbewegung sorgt einmal mehr die Vogelwelt. Eine Rotschulter-Grüntaube (Yellow-footed Green Pidgeon) ist dabei ein Neuzugang auf der Liste fotografierter Vögel.



Langsam taucht die höhersteigende Sonne das Areal in ein warmgoldenes Licht. Und in den Leoparden kommt etwas mehr Leben. Höchst fotogen lagert der Kater nun an der Wasserstelle. Und wir haben Zeit, jede Rosette der Raubkatze genau zu studieren.



Kurz erhebt sich seine Majestät sogar – aber nur um zwei Meter entfernt wieder auf die Seite zu plumpsen.



Irgendwann schlägt der Fahrer vor, doch ein wenig durch das Reservat zu fahren, um einen Eindruck von der weiteren Landschaft zu bekommen. Da der Leopard nun wieder schlafen möchte, willigen wir ein und fahren alsbald auf einer engen Piste durch dicht verbuschte Umgebung. Hier sind in unregelmäßigen Abständen kleine Wasserstellen angelegt, aber auch diese sind von undurchdringlichem Buschwerk umgeben. Auf der Runde sehen wir kein einziges weiteres Säugetier und begreifen erst jetzt, was wir für ein Glück mit dem Leoparden auf der offenen Fläche hatten. Und auch wenn man Beschreibungen auf Tripadvisor liest, wird deutlich, dass es hier durchaus auch leopardenfreie Gamedrives gibt.
Zwei Vogelsichtungen sind erwähnenswert und lassen die Fahrt nicht zu einer reinen Büsche-Schau werden.
Gleich neben der Straße posiert ein Königsdrongo (Black Drongo) in bestem Licht.



Und wenig später zeigt uns der Fahrer den letzten Brahmakauz (Spotted Owlet) unserer Reise. Und wieder sind wir verzückt von diesem niedlichen Kobold.



Zurück an der Leoparden-Wasserstelle finden wir diese verwaist vor. Die Katze hat sich während unserer Abwesenheit entfernt. Und so fahren wir zu einem verlassenen Wachturm, in dessen Schatten der Leopard wohl gern die heißen Tagesstunden verdöst. Als wir dort ankommen, gibt es aber erstmal nur einige Wachtelfrankoline zu sehen.



Tatsächlich zeigt sich der Leopard nach wenigen Minuten unseren Blicken. Er schleicht um das Gebäude und lässt sich hechelnd im Schatten nieder.





Bald ist es Zeit, den Park zu verlassen. Auch im Jhalana Reserve gelten strenge Vorgaben. Auf der Rückfahrt zum Gate können wir tatsächlich noch einen weiteren Leoparden entdecken. :) Dieses Mal ist es ein weibliches Tier, das viel filigraner ist als der massige Kater. Die Katze hat es aber leider sehr eilig und wendet uns nicht ihr Gesicht zu, bis sie schließlich im tiefen Dickicht auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Daher entstehen hier auch keine vorzeigbaren Bilder.

Zufrieden mit der Ausbeute unserer letzten indischen Safari können wir am Gate unsere Wasserflaschen wieder in Besitz nehmen, deren Inhalt uns nach den zweieinhalb Stunden im Busch höchst willkommen ist.
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21. Kapitel: Drei Abschiede

Nach der erfolgreichen Leopardensafari genießen wir ein gutes Frühstück im Shahpura House. Bald heißt es dann Abschied nehmen von Jaipur, denn wir brechen auf unsere letzte Transferfahrt gen Delhi auf.
Rund fünfeinhalb Stunden dauert diese Fahrt von einer Metropole in die andere auf einem gut ausgebauten Highway. Eine indische Subway-Filiale in einer typischen Mall am Straßenrand dient uns als Ort unserer Mittagspause und unsere Große versucht leider erfolglos in diversen Shops von ihr begehrte Sneaker zu finden. Auch bei dieser eher ungewöhnlichen Mission unterstützt uns CB wieder engagiert.
Durch dichtesten Großstadtverkehr erreichen wir am Nachmittag unser letztes Hotel der Reise: Das Radisson Blu in der Nähe des internationalen Flughafens.



Auch diese Bleibe genügt wieder hohen Ansprüchen in Punkto Ausstattung und Kulinarik und ist damit ein perfekter Ort, um eine erlebnisreiche und durchaus anstrengende Reise ausklingen zu lassen.



In der Lobby wird es emotional. Wir müssen uns von CB verabschieden. Nach zwei Wochen gemeinsamer Zeit ist das ein seltsames und trauriges Gefühl. Es ist, als würde man einem Freund, den man schon sehr lange kennt, auf Wiedersehen sagen. Und alle vier von uns sind sich sicher: Wenn wir nach Indien zurückkehren, dann würden wir auf jeden Fall wieder mit CB reisen wollen. Und auch aus der Ferne stehen wir nach der Reise noch in einem sehr netten Kontakt zueinander – liebe Grüße an dieser Stelle an dich, CB, als stillen Mitleser dieses Berichts! Du bist ein wunderbarer Mensch und fantastischer Guide! :)
Auf Wiedersehen, CB!

Den gar nicht so großen Rest des Tages verbringen wir im Hotel. Eine tolle Spa- und Poolanlage lockt die Kinder, ein sehr gutes (aber nicht gerade günstiges) Abendbuffet füllt unsere Mägen.





Und die Nacht verbringt sich gut in den bequemen Betten unseres schönen Zimmers.



Am nächsten Morgen packen wir unsere Siebensachen zusammen und werden nach dem wirklich großartigen Frühstück von Mr Satdev abgeholt und zum nahen Flughafen gefahren.

Dort haben wir dann den zweiten emotionalen Abschied dieser Reise, denn auch unser Fahrer ist uns in den letzten zwei Wochen ans Herz gewachsen und hat mit seiner ruhigen und besonnenen Art sehr viel dazu beigetragen, dass wir uns in jedem Moment als Familie mit Kindern sehr gut aufgehoben gefühlt haben.
Auf Wiedersehen, Mr Satdev!

Noch ein Blick zurück, dann betreten wir das Flughafengebäude und die Türen schließen sich hinter uns.
Auf Wiedersehen, Indien!

Und das war sie nun: Unsere erste Reise nach Indien. Geht es nach uns, wird es nicht die letzte gewesen sein, denn es gibt noch so viel zu erleben in diesem vielfältigen Riesenstaat.

Danke vor allem an CB für die großartige Organisation und die ebenso wunderbare Begleitung unserer Reise. Ohne dich hätten wir so manchen Vogel weniger beobachten können! Es sind am Ende stolze 80 Arten hier im Bericht fotografisch aufgetaucht! :cheer:

Danke auch an euch fürs Mitlesen und vor allem das fleißig-interessierte Kommentieren des Berichts. Es war mir wieder eine Freude, mit euch eine Reise nachzuerleben. Dieses Forum beheimatet einfach die beste Community! :cheer:

फिर मिलेंगे
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Liebe Christa, Elisabeth, Usha, Beate, Konni, Elke, Kordula, Gabi, Ralf, Martina, Tina, Katrin, Manfred, Vanessa, Bele und Friederike,

vielen Dank für eure Abschiedsworte zu meinem Indien-Bericht! :) Ich habe mich über jeden eurer Beiträge sehr gefreut und natürlich auch darüber, dass ihr so interessiert mit uns durch Indien gereist seid – einem Land, das uns mit seinem Mix aus Kultur und Natur als Reiseland wirklich sehr gefallen hat und so viele tolle Tierbeobachtungen für uns bereithielt. Die Reise konnte viele Vorurteile, die wir gegenüber dem Land als Destination hatten, vollständig ausräumen. Und ich freue mich (auch für CB) sehr darüber, dass unter den Leserinnen und Lesern des Berichts Personen sind, die nach der Lektüre mit mir oder CB in Kontakt getreten sind, um selbst eine Reise gen Indien anzutreten. :woohoo: Euch wünsche ich ganz viel Freude und ähnlich tolle Erfahrungen, wie wir sie machen durften. (@ Gabi-Muc: CB spricht Englisch. Das hat für uns sehr gut funktioniert. Und auch die Chemie hat zwischen uns einfach gestimmt!)

Es ist immer sehr schön, wenn sich so viele Menschen am Ende eines Berichts nochmal zu Wort melden. Denn es macht doch ein Vielfaches an Freude, einen Bericht nicht nur in ein digitales Vakuum zu stellen. Daher: Nochmals Danke für eure Kommentare! :cheer: :cheer: :cheer:

Die Sommerferien haben wir an einem für uns weit weniger exotischen Ort als Indien verbracht. Vielen Dank für die guten Wünsche zu unserem ersten Hausbooturlaub, die ihr uns hier mit auf den Weg gegeben habt. Auf so einem Boot unterwegs zu sein, ist einerseits eine ganz tolle Art des Reisens, andererseits ist ein gut vier Meter breiter und elf Meter langer Kahn mit rechteckigem Hausaufbau bei Wind und Wetter als Schifffahrtsneuling gar nicht so leicht zu manövrieren. Wir haben jetzt einige graue Haare mehr und gehen als Ehepaar gestärkt aus dieser Erfahrung hervor… :P

Dass man aber auch in Deutschland viel Natur mit wenig Menschen erleben und schöne Tierbeobachtungen (zugegebenermaßen mit mehr Aufwand als in Afrika oder Indien…) haben kann, haben die letzten drei Wochen an der Müritz und auf der Peene uns nochmal eindrücklich gezeigt. Ich hänge für die an Wildlife interessierten Menschen in der Runde einfach mal einige Fotos der schönsten und teilweise extrem überraschenden Tier-Begegnungen an. :)

Ganz liebe Grüße
Sascha






























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