THEMA: Reisebericht: 25 Tage durch den Oman
31 Mär 2025 15:32 #704516
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  • Schneewie am 31 Mär 2025 15:32
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Mit Bedu haben wir 2008 auch eine Selbstfahrerreise durch den Oman gebucht. www.stenders-reisen....008/Oman%202008.html

Hat alles wunderbar geklappt .
Jetzt muss ich erst mal Deinen Bericht lesen.
Gruß Gabriele (Reisebericht 1. Namibia Reise 2022 / Süden) www.stenders-reisen....22/Namibia_2022.html
Letzte Änderung: 31 Mär 2025 15:34 von Schneewie.
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31 Mär 2025 16:41 #704525
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Hallo Schneewie,
ich werde mich bemühen zügig am Reisebericht weiterzuschreiben. Bin im Moment allerdings auch noch dabei die Massen an Fotos zu sichten und zu überarbeiten. Wir waren mit Herrn Franzisky auch sehr zufrieden, da die Tour auch speziell nach unseren Wünschen geplant wurde. Unterkünfte und Reisetipps waren klasse. Das wir einen Tag später nach Hause konnten da an unserem Rückreisetag die deutschen Flughäfen bestreikt wurden, dafür konnte er nichts. Ansonsten würden wir immer wieder gerne mit ihm reisen. Für das nächste Jahr könnten wir uns gut vorstellen Armenien und Georgien mit Bedu Expeditionen zu machen, falls die politische Situation es zulässt. Viel Spaß beim weiterlesen.
LG Lothar
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01 Apr 2025 10:24 #704555
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21.02. Ins Wadi Shab und nach Sur

Heute sollte es ein sehr anstrengender Tag werden. Wir sind schon kurz nach 7 Uhr in unserem Motel aufgebrochen da es sinnvoll ist den Trail ins Wadi Shab bereits vor 8 Uhr zu starten damit man vor den Touribussen auf dem Weg bzw in den Pools ist. Das haben wir auch geschafft und gehörten mit zu den Ersten die vom Parkplatz aus von Einheimischen mit Booten auf die andere Seite des Flusses gebracht wurden und dann ging es los. Der erste Teil geht durch Palmengärten, dann wenn das Wadi enger wird, wird es auch felsiger, aber immer noch gut zu gehen. Nach etwa einer Stunde erreicht man die Stelle an der man ins Wasser muss. Wir hatten unsere Badekleidung bereits unter T- Shirt und Hose, sodass wir nur noch Schwimmschuhe und -brille und einen Schwimmsack für die Kamera anziehen brauchten. Dann ging es ins Wasser.






Der Weg ist traumhaft schön und da wir so früh waren, hatten wir auch noch keinen Gegenverkehr.





Das ist jetzt die Stelle von der aus es nur noch schwimmend weitergeht. Docht zieht man sich um und lässt die andere Kleidung am Ufer zurück.


Was wir total unterschätzt hatten ist der Algenbewuchs in den Pools. Selbst wo du hättest stehen können war es so rutschig das man ständig ins Wasser stürzte. Man musste höllisch aufpassen auch bei den Übergängen von einem Pool in den nächsten. Nach einer guten halben Stunde schwimmen erreicht man den Höhleneingang der sehr eng ist. Man muss hineintauchen. Da mir das zu eng war, habe ich mich nicht getraut. Bei meinem dritten Anlauf hat Friederike mich unter Wasser hindurch geschoben. Es ist so eng das man auch keine Schwimmbewegungen mehr machen kann. Aber der Mut hat sich ausgezahlt wie man hier sehen kann.




Neben dem Wasserfall ist ein dickes Seil am Felsen befestigt. Dort klettern die Jungs die Felsen hoch und springen vom Felsabsatz in den Pool. Viele von denen haben auch Schwimmwesten an. Ich vermute das die dann beim Sprung nicht so tief ins Wasser eintauchen und die Verletzungsgefahr geringer ist. Die Bilder dieser Tour haben wir mit Friederikes Kamera gemacht. Bei diesem letzten Bild ist die wohl zu nass geworden und hat ihren Geist aufgegeben. Man kann dort nirgends stehen und fotografieren bei gleichzeitigem Schwimmen muss ich noch üben. Wenn wir Pech haben, werden wir eine neue Kamera benötigen. So ist es auch gekommen. Zum Glück konnten wir die Speicherkarte retten. Aus diesem Grund gibt es keine Fotos vom Rückweg. Die Tour hat gut 3,5 Stunden gedauert. Wir sind stolz es geschafft zu haben. Ich denke jüngere Menschen tun sich da leichter. Für die ist das eine grandiose Gaudi. In unserem Alter sollte man vielleicht nicht mehr so leichtsinnig sein. Stolz sind wir aber trotzdem das wir uns das noch getraut haben.
Man muss allerdings sagen das es ziemlich bevölkert ist. Die Boote bringen die Menschen ab 7 Uhr auf die andere Flussseite. Dann sollte man auch dort sein bevor die Reisebusse anrücken.

Anschließend sind wir zu unserem heutigen Übernachtungsort Sur weitergefahren. Die restlichen Bilder unserer Rundreise sind dann ausschließlich mit meiner Kamera gemacht.
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Letzte Änderung: 01 Apr 2025 10:30 von Elde.
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01 Apr 2025 19:09 #704597
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Hallo Lothar,
schön, wie sich so alles jetzt verändert hat! :silly: :woohoo: Eure Flucht vor den Reisebussen ist schon interessant, das gab es bei uns nicht.
Übrigens Peter Franzisky ist der Eigentümer von Bedu. Er hat uns immer ermutigt im Zelt zu schlafen, war auch echt toll - damals. ;)

"""Mit deinem Tipp zu meinem Avatarbild liegst du falsch. Das ist 2018 in den Cederbergen in Südafrika entstanden. Viel Spaß beim Weiterlesen."""" Ich meinte meinen Avartar. :blush:

Bin gespannt,. wie es in Sur jetzt aussieht?

Liebe Grüße
Biggi
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02 Apr 2025 08:36 #704598
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22.2. Von Sur nach Al Ashkhara
In Sur haben wir im Best Western Hotel etwas am Rande der Stadt gewohnt. Solche Hotelketten sind eigentlich nicht unser Fall. Wir wohnen lieber in traditionellen Gemäuern eventuell auch direkt bei einheimischen Menschen. Da haben wir in Marokko die besten Erfahrungen gemacht. Man bekommt direkten Kontakt zu den Menschen was in einem Hotel eher nicht der Fall ist. Aber an manchen Orten ging es nicht anders, wie uns unsere Reiseagentur mitgeteilt hat. Der Aufenthalt war in Ordnung aber, wie bei Hotelketten üblich, auch austauschbar. Bei solchen Gelegenheiten haben wir uns meistens in den Orten ein Dinner to go besorgt und das abends im Zimmer gegessen. Es gibt sehr gute, meist von Indern geführte Imbisse wo man sehr schmackhaftes Essen für kleines Geld bekommt.
In Sur haben wir uns das Dhow-Museum und die noch einzige Werft besichtigt. Neben dem Dhow-Museum gibt es ein nettes kleines Kaffee bei dem man auch leckeren Kaffee und Kuchen bekommt.







Die Werft fanden wir sehr interessant und haben dort direkt eine kleine Dhow für unseren Enkel besorgt. Ansonsten fanden wir Sur nicht so interessant und haben uns gemütlich mit vielen Stopps an den schönen Stränden auf der Küstenstraße auf den Weg nach Al Ashkhara gemscht. Dabei gibt es immer wieder schöne Fotomotive.








Unsere Unterkunft lag etwas südlich, außerhalb von Al Ashkhara, das Beach Resort. Es ist eine schöne von Indern geführte Anlage. Abends haben wir uns leckeren Fisch grillen lassen. Es hat ausgezeichnet geschmeckt. Die Anlage besteht aus kleinen Hütten, sehr schön angelegt mit einem schönen Strand.


Morgen fahren wir nach Al Wazir und treffen uns mit dem Guide der uns zu unserem Camp in die Wahiba Sands begleiten soll. Wir sind gespannt ob wir den vereinbarten Treffpunkt finden werden. Notfalls haben wir die Handynummer des Guides.
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03 Apr 2025 14:57 #704658
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23.02. Fahrt in die Wahiba Sands Wüste
Als erstes habe ich heute Morgen den Sonnenaufgang über dem Indischen Ozean an unserem Resort in Al Ashkharah fotografiert.


Nach dem Frühstück, es waren so wenige Gäste da das sich ein Buffet gar nicht lohnte und wir so viel bekamen das wir gar nicht alles essen konnten, sind wir aufgebrochen. Gestern Abend haben wir uns gegrillten Fisch servieren lassen. Superlecker! Unser erster Stopp war die Stadt Ja'lan Bani Bu Ali. Dort sollte es, laut Reiseführer, eine uralte Moschee aus Umayyadischer Zeit ca. 11. Jahrhundert geben. Nach etwas suchen, haben wir sie auch gefunden. Sie ist nicht als Sehenswürdigkeit ausgeschildert da sie auch nur von außen besichtigt werden kann. Da sie aber völlig anders aussieht als heutige Moscheen, fanden wir sie interessant. Sie wird auch immer noch genutzt. Dann ging es los in Richtung Al Wasir, dem Treffpunkt mit unserem Guide für die Fahrt in die Wahiba Wüste.


Herr Franzisky von unserer Reiseagentur Bedu Expeditionen hat uns Empfehlungen gegeben was wir auf den Tagesstrecken noch alles ansehen können. Der nächste empfohlene Stopp soll das Wadi Bani Khalid sein. Im Reiseführer wurde schon gewarnt das es an arbeitsfreien Tagen sehr stark von den Einheimischen besucht wird, von Touris ohnehin. Als wir dort ankamen war der Parkplatz brechend voll sodass wir keinen Bock mehr hatten uns unter die Menschenmassen zu mischen. Da die Straße sehr voll war und wir nur langsam voran kamen, hatten wir ohnehin einen zeitverzug und waren etwas in Sorge eventuell unseren Guide in die Wüste zu verpassen. Daher sind wir rasch weiter gefahren. Ein paar Fotos haben wir aber doch gemacht. Bis zu den Pools sind wir allerdings nicht gegangen.




Nach einer kleinen Mittagspause ging es zum vereinbarten Treffpunkt mit dem Guide für die Wüstentour. Wir waren am vereinbarten Ort, nur er nicht. Zum Glück hatten wir seine Handynummer und konnten ihn anrufen. Dann hat alles geklappt. Der Luftdruck in den Reifen wurde reduziert und anschließend in Kolonne zum Camp gefahren.Hier folgen jetzt Bilder von der Fahrt ins Camp und von unserer Hütte ohne Strom und Bad und WC. Das sind extra Gebäude. Wir denken das man auch einen Tag ohne duschen auskommen kann. Das Camp ist das Nomadic Desert Camp in der Wahiba Sands Wüste.






Das ist unsere Hütte, einfach aber ok. Das Wichtigste ist ohnehin das Bett und das war ausgezeichnet. Das nächste Bild zeigt die Toilettenhäuschen, eine schönes Fotomotiv. Innen waren sie allerdings weniger toll.


Zum Schluss noch den Sonnenuntergang im Camp.

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Letzte Änderung: 03 Apr 2025 15:07 von Elde.
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