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26.02. Weiter geht es nach NIzwa.
Heute mussten wir unser uriges Hanging Terraces Hotel verlassen. Über viele Serpentinen ging es steil wieder den Berg hinunter. Nach etwa 1,5 Stunden sind wir in Nizwa, der historischen Hauptstadt des Oman angekommen. Wir waren noch früh genung um die Moschee zu besichtigen. Wenn die überhaupt für Nichtmuslime zu besichtigen sind, ist das immer von 8 - 11 Uhr. Es war aber nicht so spektakulär, da ist die von Muscat sicherlich im Oman nicht zu übertreffen. Anschließend sind wir durch die Souqs geschlendert. Die sind hier etwas ursprünglicher als in Muscat wo die Kreuzfahrer zu tausenden hindurchgelotst werden, obwohl Nizwa auch schon einiges an Touristenaufkommen hat. Diese Souqs sind immer wieder schön anzusehen. Im Oman ist das Angebot natürlich häufig Produkte aus Weihrauch und Myrrhe, daher riecht es auch häufig nach Kirche da überall Weihrauch verbrannt wird. Wir haben uns eine leckere Mischung unterschiedlicher Cashewnüsse gekauft. Die gibt es hier in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Wie ihr sehen könnt, bekommt man da auch Sachen zu kaufen die man auf einem deutschen Markt nicht finden würde. Die Araber haben halt ein anderes Verhältnis zu Waffen als wir. Kurzfristig habe ich mir überlegt ein Gewehr zu kaufen da ich mich in Deutschland zunehmend von Flüchtlingen aus arabischen Ländern bedroht fühle. (Scherz) Habe ich dann aber doch nicht gemacht, es wäre wohl beim Rückflug etwas komplizierter geworden. Direkt neben dem Souq befindet sich das Fort von Nizwa. Es ist das größte im Land und wurde vor einigen Jahren vollständig restauriert. Das Besondere ist ein riesiger runder Turm mit 24 Metern Durchmesser und einer Höhe von 40 Metern. Der Eintritt mit 12,50€ pro Person ist allerdings auch nicht günstig, aber wir machen Urlaub und da geht das ab und zu. Das Bild oben wurde auf dem Turm gemacht. Das nächste Bild zeigt den Blick vom Turm auf Nizwa und das Hadjar Gebirge an dessen Rand Nizwa liegt. Plötzlich hörten wir trommeln und singen. Wir sind vom Turm abgestiegen und sahen im Innenhof eine Gruppe Beduinen singen, trommeln und tanzen. Das war ein schöner Abschluss unserer Stadtbesichtigung. Wir wollten nun unbedingt noch die neue Moschee etwas außerhalb von Nizwa in Richtung Bahla besichtigen. Wir haben sie auch gefunden. Es ist ein imposantes Bauwerk, leider für Nichtmuslime innen nicht zu besichtigen. Im Anschluss haben wir uns noch eine Kleinigkeit zum Abendessen besorgt und sind zu unserem Hotel gefahren. Das war nicht ganz einfach, denn immer wenn das Navi sagte "Ziel erreicht" standen wir vor einer Straßenbaustelle an der es nicht mehr weiterging. Wir sind einige Male rundgefahren und standen immer wieder an der gleichen Stelle. Von einem Hotel war weit und breit nichts zu sehen. Wir haben uns an den Straßenrand gestellt um einen vorbeikommenden Menschen zu fragen. Der sagte uns dann das die Straße gesperrt ist da sie neu gemacht wird und das man das Hotel daher mit dem Auto nicht anfahren kann. Da wir ohnehin bei den häufigen Hotelwechseln unser Gepäck im Auto lassen und alles in unsere Rucksäcke packen was wir unbedingt brauchen, war das für uns problemlos machbar die Rucksäcke bis zum Hotel zu tragen. Das Valley Cliff Hotel ist ein sehr schönes Hotel. Unser Zimmer ist riesig und das Bad ebenso. Das Gegenteil der letzten beiden Tage, aber genau so lieben wir es immer wieder anders. Das Hotel hat einen wunderschönen tropischen Garten mit Mangos, Papayas und vielem mehr. Hier hat es uns wieder sehr gut gefallen. |
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27.02. Weiter geht es nach Misfah
Heute sind wir zuerst von Nizwa zum Jabrin Castle, etwa 40 Kilometer von Nizwa entfernt gefahren. Der Stadtkern von Nizwa hat uns gut gefallen. Er hat irgendwie Charme. Jabrin Castle ist ein Schloss in dem ein Scheich mit Familie und Anhang gewohnt hat. Das was wir bisher gesehen haben waren Forts, also reine Verteidigungsanlagen. Es ist eine recht imposante Anlage und sehenswert. Das folgende Bild zeigt die Aussicht von einem der Türme und den schönen Palmengarten im Tal. Wir sind dann weitergefahren in einen Ort Al Hamra. Der besteht, wie eine Reihe Dörfer in diesem Land aus einem aufgegebenen, schon ziemlich verfallenden Ort und einem neueren Teil. Einige Menschen wohnen allerdings auch noch im alten Ort und betreiben zum Beispiel ein sehr schönes, interessantes Museum und ein sehr schönes Cafe. Die alten verfallenden Gebäude bieten natürlich Unmengen an Fotomotiven. Im Museum durfte man auch fotografieren, sogar Menschen. Dafür muss man sonst jeden vorab fragen, besonders Frauen darf man nicht fotografieren, das gilt als unhöflich. Im Museum wurde gezeigt wie aus pistazienartigen Nüssen Öl gewonnen wird das für Cosmetica genutzt wird. Ich habe es probiert, es schmeckte sehr gut. Auf meine Frage ob man das Öl auch fürs Kochen nutzen kann, wurde nur gesagt das die Herstellung zu langwierig sei und der Ertrag an Öl zu gering sodass es zu teuer würde. Weiter wurde vorgeführt wie Omanibrot gebacken und Kaffee geröstet und mit Gewürzen fermentiert wird. Der Rohkaffee kommt aus dem Jemen. Mir war bisher unbekannt das der Jemen ein Kaffeeanbaugebiet ist. Ziel dieser Vorführung ist es natürlich das wir Touris die Produkte auch anschließend kaufen. Interressant fanden wir auch die Info das für die Bevölkerung das wichtigste immer noch Datteln sind. Die werden überwiegend zu Sirup verarbeitet und ist dann etwa 2 Jahre haltbar. Früher in den lehmverputzten Gebäuden wurde mit dem Sirup den man nach 2 Jahren noch übrig hatte, die Wände gestrichen. Der Sirup machte den Putz hart und abwaschbar. Zum Schluss saßen wir im Gästeraum und wurden mit Omanikaffee, Ingwertee und Datteln bewirtet. Dazu wurden informative Gespräche geführt. Das hat uns gut gefallen. Diese Frau backt Omanibrot auf dem Stein. Omanibrot sind ganz dünne Fladen durch die man hindurchsehen kann. Vom Museum aus sind wir in ein nettes Cafe gegangen und haben, da mittlerweile Mittagszeit war, etwas gegessen und getrunken. Dann ging es weiter nach Misfah. Dort wohnen wir 2 Tage im Basmat Guesthouse. Es hat nur 5 Gästezimmer. Wir haben wieder ein sehr schönes Zimmer, Altbau dieses Mal, mit toller Aussicht von der Dachterrasse. Auf der Dachterrasse gibt es auch das Abendessen und Frühstück. Wir haben uns sofort aufgemacht und sind durch die Palmengärten gewandert. Die sind auch wieder terrassenmäßig angelegt und werden durch Kanäle, hier Falaj genannt, bewässert. Wir sind ins Wadi abgestiegen und natürlich auch wieder in den Ort hoch. Trotz 27 ° macht das uns hier weniger aus da die Palmen hoch sind und man meistens im Schatten geht. Das ist ein blühender Mangobaum. Der Eigentümer unserer Unterkunft hat ebenfalls solche Gärten mit Mangos und Papayas, aber auch Gemüse. Er kocht hervorragend. Wir ihr sehen könnt, geht es auch wieder ordentlich über Felsen und Stufen bergauf und bergab. Morgen müssen wir sehr früh aufstehen, denn es ist Freitag und wir wollen zum Viehmarkt nach Bahla. Peter Franzisky hat uns empfohlen nicht zum Viehmarkt nach Nizwa zu fahren, der viel größer ist aber mittlerweile von Touristen übervölkert ist. In Bahla soll das alles noch viel ursprünglicher sein. Wir sind gespannt. |
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28.02. Tiermarkt in Bahla und Bienenkorbgräber von Al-Ayn
Heute habe wir um 7 Uhr bereits gefrühstückt. Wir wollten gegen 8 Uhr bereits auf dem Tiermarkt in Bahla sein. Der größere findet zwar freitags immer in Nizwa statt, der ist jedoch mittlerweile touristisch ziemlich überlaufen. Unsere Reiseagentur hat uns daher Bahla empfohlen. Der ist zwar kleiner aber es gibt kaum Touris. So war es auch. Das Spektakel sollte man sich schon ansehen. Die Tiere werden in einem Oval an Schnüren durch die Halle an den Kaufwilligen vorbei gezogen-. Wer von denen Interesse hat spricht den Tierhalter an und handelt den Preis aus. Das geht natürlich in einer guten Lautstärke ab. Es ist fast eine reine Männerveranstaltung. Danach sind wir zum Fort in Bahla weitergegangen. Es ist das größte in ganz Oman und UNESCO Weltkulturerbe. Es liegt dem alten Souq in dem der Tiermarkt stattfindet direkt gegenüber. Mit der alten frühislamischen Moschee zusammen kostet es 5,50 OMR, zwar kein Schnäppchen, lohnt sich aber. Das Fort beeindruckt schon durch seine Größe. Die alte Stadt Bahla wird noch von einer 13 Kilometer langen Stadtmauer umgeben. Wir haben direkt vor dem Fort einen Parkplatz bekommen. Vom Fort sind wir zur Moschee gegangen. Sie liegt vielleicht 200m davon entfernt. Es ist eine frühislamische Moschee, die allerdings nicht mehr für Gebete genutzt wird. Trotzdem muss man die Bekleidungsvorschriften wie für alle Moscheen beachten. Für Frauen gibt es die Möglichkeit einen Umhang mit Kopftuch auszuleihen. Das hat Friederike auch getan. Wir hatten nicht damit gerechnet das für Moschee-Museen ebenfalls die Bekleidungsvorschriften gelten. Die Moschee ist ein unspektakuläres Gebäude. Wenn man jedoch schon da ist, sollte man es auch besuchen. Da es mittlerweile bald wieder Mittagszeit ist und wir auch nicht wussten ob wir noch durch Orte kommen in denen man etwas einkaufen kann, haben wir uns einen kleinen Snack in Bahla besorgt bevor die Fahrt weiterging zu den Bienenkorbgräbern von Al-Ayn. Sie stammen aus dem 3. Jahrtausend vor Christus. Knochenreste oder Grabbeigaben wurden nicht gefunden. Das hatten sicherlich schon Grabräuber an sich genommen aber anhand von Tonscherben, die sich noch in den Gräbern fanden, konnte das Alter ermittelt werden. Damit gehört der Oman zu einem der am frühesten von Menschen besiedelten Gegenden der Erde. Wir sind bis zu den Gräbern auf den Hügel gestiegen und fanden das sehr interessant. Nun was fehlt für einen gelungenen Tag im Oman noch? Ihr könnt es euch schon denken, ein Wadi. Wir hatten uns gedacht eine Mittagspause im Wadi Dham zu machen. Obwohl man uns sagte das sich kein Wasser darin befindet, sind wir trotzdem hingefahren. Und wir fanden es auch mit wenig Wasser durchaus sehenswert. Und da sich in einem Wadi immer auch Bäume befinden, hatten wir auch einen schattigen Platz für die Mittagspause. Ein paar Overlander, auch aus Deutschland, hatten die gleiche Idee. Die Rückfahrt zu unserer Unterkunft Basmat Al Misfah Guesthouse wurde dann noch einmal abenteuerlich da wir eine Alternativroute fahren wollten. Die ging vielfach über Schotterpiste in Serpentinen durch das Gebirge und Wadis, landschaftlich jedoch sehr schön, aber auch anstrengend. Friederike hatte das "Glück" die Rückfahrt zu machen. Von da ab durfte ich die restlichen Pisten im Gebirge und durch die Wadis fahren. Nach dem heutigen Abendgebet beginnt der Ramadan. Unser Gastgeber hat uns nach dem Dinner unser Frühstück für den nächsten Morgen auf unser Zimmer gebracht. Da die Dachterrasse von der Straße aus nicht einsehbar ist, können wir dort aber weiterhin frühstücken. Da scheinen die Regeln, auch für Nichtmuslime, im Oman strenger zu sein als in Jordanien und Marokko die wir in den letzten Jahren bereist haben, ebenfalls teilweise während Ramadan. Wir sind zuversichtlich das wir irgendwo immer etwas zu essen finden, notfalls in Supermärkten und einen einsamen Platz andem wir etwas essen können werden wir sicherlich auch finden. Morgen heißt es Abschied nehmen von Misfah, dann geht es weiter zum Jebel Shams, dem höchsten Berg Omans mit 3009 Metern. |
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01.03. Es geht zum Jebel Shams
Unsere heutige Fahrstrecke bis zum Sama Heights Resort indem wir einmal übernachten werden, ist nicht weit, nur gut 1,5 Stunden Fahrzeit. Aber zuerst wollten wir noch den Grand Canyon des Oman, den Wadi Nakhar, mit unserem Toyota Fortuner durchfahren. Zum Glück hat er im Moment wenig Wasser, sodass es überhaupt möglich war. Auf den Bildern sieht die Strecke gar nicht so krass aus wie sie war. Es gab größere Strecken durch Wasser im Kiesbett wo wir immer nur gehofft haben das unser Tempo reicht um gut durchzukommen. Anfahren wäre sicherlich schwierig geworden. Friederike bekam zwischenzeitlich doch etwas Angst. Es ist aber alles gut gegangen. Zu den kleinen Dörfern an den Berghängen sind wir nicht gefahren. Da es da meist ziemlich steil bergauf, bzw zurück auch bergab ging, war uns das alleine zu gefährlich. Mit einem zweiten Fahrzeug zusammen hätten wir uns das sicherlich getraut. Es wurde eine traumhafte schöne Fahrt wie die folgenden Bilder zeigen. Das war schon Abenteuer pur. Nachdem wir uns den Canyon von unten angesehen haben, wollten wir auch noch den Balcony Trail wandern und von oben in den Canyon blicken. Davor mussten wir aber zum Jebel Shams über jede Menge Serpentinen hochfahren. Die Landschaft bleibt einfach wunderschön. Der Balcony Trail ist ca 4 km lang one way und führt wenige hundert Meter unterhalb der Abbruchkante entlang. Bis zum Canyongrund sind es über 1000 Meter. Wir sind etwa bis zur Hälfte gelaufen und dann wieder umgekehrt. Er hat doch einige gute Steigungen und Abstiege dabei und wir hatten keine Lust zu viele Höhenmeter anschließend wieder hochsteigen zu müssen. Für hin und zurück sind 4 Stunden angesetzt und wir hätten sicherlich mehr gebraucht. Es war trotzdem fantastisch und ich denke das wir einen guten Eindruck vom Canyon bekommen haben. Da unten sind wir heute vormittag hergefahren. Das war heute einfach ein Traumtag. Wir sind geschafft, aber total glücklich. Vom Trail End war es nicht weit bis zur Unterkunft, dem Sama Heights Resort. Das Sama Heights Resort ist eine schöne Hotelanlage mit Zelten, kleine und größere Hütten. Wir haben eine kleinere Hütte aber mit Riesenbett, schönem Bad und Terrasse. Zum Dinner gab es ein tolles Buffet. Die Anlage können wir nur empfehlen. |
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Letzte Änderung: 13 Apr 2025 16:47 von Elde.
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02.03. Über die Berge ins Wadi Bani Awf und Wadi Sahtan
Heute werde ich wenig schreiben und euch ganz viele Bilder von unserer Tour durchs Gebirge und Wadis zeigen. Morgens mussten wir zuerst gut 40 km wieder vom Jebel Shams nach Al Hamra zurückfahren, denn von dort aus ging es auf die Passhöhe hinauf. Auf der Passhöhe endete dann auch die geteerte Straße und die Schotterpiste begann. Zusätzlich ging es auch unglaublich steil bergab. Ich habe sofort auf Allradantrieb geschaltet. Wir haben zwar ein Auto mit Automatikgetriebe, es lässt sich aber umschalten von der Dauerfahreinstellung D auf S und dann kann man jeden Gang einzelnen schalten ohne zu kuppeln indem man zum Runterschalten den Hebel nach unten drückt und zum Hochschalten nach oben drückt. Das ist für eine solche Piste sehr vorteilhaft da man so auch die Motorbremse nutzen kann. So sind wir gemächlich mit Tempo 15 den steilen Hang ins Wadi hinunter und durch das Wadi gefahren. Nach Plan sollte das gut 30 Kilometer so weitergehen. Wir müssen uns aber an einem Wegeabzweig verfahren haben, sodass wir vom Wadi Bani Awf ins Wadi Sahtan geraten sind und dann noch länger das Vergnügen auf der Piste hatten. Die Strecke war sehr staubig aber auch traumhaft schön. Die Bildauswahl fiel mir sehr schwer. Man soll es kaum glauben, aber auch hier leben noch Menschen mit ihren Ziegen. Eine Moschee gibt es ohnehin immer. Übernachten tun wir im Sama Wakan Heritage Guesthouse in Wakan im Gebirge. Es ist ein kleines Ressort und gefällt uns sehr gut. Nach der langen und anstrengenden Fahrt haben wir noch einen kleinen Rundgang durch den Ort Wakan gemacht. Der Weg ist gut gekennzeichnet und führt natürlich treppauf und treppab, bietet aber schöne Aussichten. Morgen geht es weiter in den Norden nach Sohar an die Küste.
Anhang:
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Letzte Änderung: 15 Apr 2025 08:06 von Elde.
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03.03. Fahrt von Wakan nach Sohar
Heute sind wir von Wakan im Hadjargebirge weiter nach Norden ans Meer gefahren. Zuerst haben wir uns in Nakhl die warmen Quellen und das Fort angesehen. Dann haben wir unser Mittagessen eingekauft. Die großen Supermärkte haben trotz Ramadan geöffnet, denn die Einheimischen benötigen für ihr Fastenbrechen abends auch jede Menge Lebensmittel. Gegessen haben wir das auf einem sehr einsamen Rastplatz an der Autobahn nach Sohar, unserem nächsten Übernachtungsort, Zuerst sind wir zu den warmen Quellen gefahren. Außer uns war nur ein Mensch da der badete. Da es Umkleidehütten gibt gehen wir davon aus das es dort auch schon einmal bevölkerter sein wird? Wir fanden es jetzt nicht so sehenswert und hatten zudem auch noch schlechtes Fotografierlicht. Dann ging es zur Festung und die fanden wir richtig klasse. Majestätisch thront die Burg auf einem Felsen über der Oase. Bemerkenswert ist, wie Naturfelsen und Architektur ineinander übergehen. Die sechs Türme bieten einen lohnenswerten Blick über die ausgedehnte, palmenbewachsene Oase. In der Vergangenheit diente die gute Aussicht von der exponierten Lage selbstvertändlich der Kontrolle. Aber ohne eine kurze Fahrt in ein Wadi wollten wir es auch heute nicht belassen. So sind wir ins Wadi Abyad gefahren, allerdings nicht bis zu den blauen Pools. Der Weg ging durch hohen Kies. Wir sind 2 Kilometer hinein gefahren und als der Kies immer tiefer wurde, sind wir umgekehrt. Das wurde uns zu gefährlich. Mit einem zweiten Fahrzeug hätten wir uns da sicherer gefühlt. Wir haben nicht die große Erfahrung mit einem Allradfahrzeug unterschiedlichste Untergründe zu befahren. Spaß gemacht hat es trotzdem und es war völlig anders als die Wadis die wir bisher befahren haben. In Sohar wohnen wir im Radisson blu, also wieder einmal luxuriöser. Wir sind gespannt. |
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Letzte Änderung: 17 Apr 2025 09:48 von Elde.
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