THEMA: Sri Lanka 2024 Soloreise im Land der vielen Pfauen
07 Jun 2024 04:03 #688352
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Wir fahren weiter Die Landschaft in dieser Gegend ist schön offen, was einen guten Weitblick auf die teils überschwemmte Fläche ermöglicht. Auch hier sieht man rechts im Bild einen entfernten Elefanten.



Direkt neben uns am Weg bietet sich ein etwas merkwürdiges Schauspiel. Ein Changeable Hawk-Eagle kauert auf dem Boden und lässt uns viel zu dicht heran, ohne wegzufliegen. Ob er wohl Beute gemacht hat, die er nicht entkommen lassen will?



Ich werde es nicht mehr erfahren, denn mein Fahrer gibt plötzlich Gas und fährt wieder in Richtung des nahen Wasserlochs, wo die Hutmakaken im Baum waren. Er hat eine Elefanten-Familie am Wasser entdeckt.



Die Mutter vorne kühlt sich ab und spritzt sich Wasser über den Rücken. Auch das Kleine in der Mitte bekommt dadurch etwas ab. Mit nassen Rücken ziehen sie schließlich weiter.







Das wir schon länger keine anderen Touristen mehr in der Mittagshitze gesehen haben, haben wir auch diese schöne Sichtung zum Glück ganz für uns.

Doch so langsam macht sich der Hunger bemerkbar. Eine Mittagspause wäre jetzt nicht schlecht. Das findet auch mein Fahrer und weiß schon einen guten Platz dafür. Wir werden im Park bleiben und zu einem kleinen Felsplateau fahren. Auf dem Weg dorthin sehen wir noch ein etwas ungleiches Paar. Einen Painted Stork direkt neben einem Asian Woolly-necked Stork.



Für den uns entgegenkommenden Elefanten bleiben wir nicht mal mehr stehen. So schnell kann sich das ändern. Das Bedürfnis den Magen zu füllen ist gerade stärker. ;)



Geschafft!



Wie gut sich mal wieder die Beine zu vertreten und sich auszustrecken. So eine 12 Stunden Safari in der Hitze ist (bestimmt erst Recht für meinen Fahrer) auch nicht so ganz ohne. Aber ich wollte es ja nicht anders und würde es beim nächsten Mal wieder genauso machen. Man kommt einfach auch in andere Regionen des Parks, die leer und einsam sind und das ist genau mein Ding.

Unser Essen (wie so oft Bratnudeln mit Gemüse) nehmen wir mit dieser Aussicht vom Plateau ein.





Es ist friedlich und man hört nur die Vögel zwitschern. Hier oben gibt es übrigens auch einige. Am Wasserloch landen u.a. zwei Black-winged Stilts.



Und in den Büschen hinter uns, sitzt ein Purple rumped Sunbird.



Diesen kleinen Vogel konnte die Merlin-App mal nicht identifizieren. Vermutlich ein Jungtier.

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07 Jun 2024 04:25 #688353
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Nach einer längeren Mittagspause geht es direkt mit Neusichtungen weiter. Ich sehe das erste Mal eine andere Affenart, Hanuman-Languren. Eine ganze Gruppe läuft schnell über die Straße. Leider viel zu schnell für vernünftige Bilder. Aber einer bildet die Nachhut und posiert zumindest seitlich. Besser als nichts.



Und dann folgt – meinem aufmerksamen Fahrer sei Dank - das vogeltechnische Highlight des Tages für mich. Ein Malabar-Pied Hornbill. Einen solchen Nashornvogel wollte ich schon immer mal sehen. :woohoo: Ich bin ganz aus dem Häuschen.



Er sitzt am Boden und gönnt sich ein kleines Sandbad





Damit hatte ich gar nicht gerechnet. Solche Überraschungen mag ich einfach an einer Safari.

Wir fahren nun in eine waldreiche Gegend, wo es laut meinem Fahrer Axishirsche (auch Chital genannt) geben soll. Nach wenige Minuten taucht auch schon ein erster weiblicher auf und eilt mit großen Sprüngen vor unserem Wagen davon.



Mit gefällt die abwechslungsreiche Landschaft im Park und ich mag besonders diese idyllische Strecke durch den Wald. Hier ist es schön schattig.



Die Axishirsche sind hier tatsächlich öfter und auch in Gruppen zu sehen. Die Tiere sind gar nicht mehr so scheu.





Zwischendurch ein recht neugierig wirkender Hutmakake.







Und dann kommt uns doch tatsächlich ein Auto entgegen. Das erste seit längerer Zeit. Das sind ab jetzt wieder die Touristen, die eine späte Nachmittagssafari gebucht haben, meint mein Fahrer.



Wir sehen nach der waldreichen Region – wie ganz zu Anfang - erneut viele Elefanten im Buschland. Ich genieße aber nur noch und mache keinen weiteren Fotos davon, da es schon so viele sind. Einzig ein Pfau, der ein wunderschönes Rad schlägt, schafft es noch aufs Bild





Damit heißt es schweren Herzens Abschied nehmen aus dem schönen Udawalawe Nationalpark. Eine Safari zu beenden, fällt mir immer schwer und ich mag nicht raus. Das wieder deutlich mehr Fahrzeuge unterwegs sind, erleichtert es immerhin.

Wir fahren am Stausee entlang zurück und müssen kurz für eine Gruppe Wasserbüffel stoppen, die ohne Rücksicht auf Verluste die Straße quert. Die haben immer Vorfahrt lacht mein Fahrer.



Fortsetzung folgt – allerdings erst nach meinem Albanien /Montenegro-Urlaub – ab dem 17.06. Da hoffe ich zumindest ein paar Krauskopfpelikane am Lake Shkodra ablichten zu dürfen. Mini-Safari. ;)
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27 Jun 2024 03:05 #689368
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13.03.2024 (Stratishla Tea Estate / Bei Matale)

Heute habe ich mit Abstand die längste Autofahrt der Reise vor mir. Es sind lt. Google Maps ca. 250 km Entfernung von Udawalawe bis zu meinem nächsten Ziel, dem Stratishla Tea Estate bei Matale. Oder auch 6:20 Stunden Fahrt (!) Was soll´s. Da muss ich einmal im Urlaub durch, denn ich möchte das zentrale Hochland von Sri Lanka mit bekannten Touristenorten wie Ella und Nuwara Eliya auslassen. Das hat mehrere Gründe. Zum einen möchte ich nicht ganz alleine dort in der Bergwelt umherwandern. Das scheint mir dann doch etwas zu gefährlich, wenn etwas passieren sollte. Aber ich habe auch in mehreren Berichten von eher kälterem Wetter und höherer Regenwahrscheinlichkeit in der Region gelesen (u.a. Honey-Badgers-Bericht war da doch etwas abschreckend für mich Sonnenanbeterin. ;) ) Und zudem soll das besonders schön gelegene Ella mittlerweise ziemlich überlaufen sein mit Touris. Das schreckt mich auch ab. Umso besser, dass die Region somit auf dieser Reise ausscheidet, denn es gibt noch so viel anderes zu sehen in Sri Lanka, wo man auch schon die Qual der Wahl hat…

Unbedingt möchte ich z.B. einmal in einem historischen Tea Estate in Sri Lanka übernachten. Diesen Traum kann ich mir nun mit dem Stratishla Tea Estate erfüllen. Die Bilder auf der Homepage sahen schon mal vielversprechend aus und ich wusste direkt, genau das ist es, was ich suche. Nicht zu teuer und übertrieben luxuriös, sondern eher authentisch mit viel altem Mobiliar, wunderbarem Garten mit Pool und schönem Ausblick in die umliegenden Berge. Um das recht einsam und abseits gelegene Tea Estate überhaupt erreichen zu können, war dann aber einige Planung vorher notwendig. Ich brauchte einen Fahrer, der den weiten Weg von Udawalawe aus macht. (Das Tea Estate bietet selbst keine so weiten Transporte an und das Silent River Cottage auch nicht.) Das der Urlaubstraum nicht geplatzt ist, habe ich Banda, dem Besitzer der Ama Eco Lodge in Sigiriya, zu verdanken. Es bot mir von selbst an einen Fahrer zu senden, der mich nicht nur vom Tea Estate zu seiner Lodge nach Sigiriya fährt, sondern mich auch zwei Tage vorher in Udawalawe abholt. Ich musste zwar noch etwas über den Preis verhandeln, aber wir wurden uns bald einig. Der Fahrer würde sich für die Zwischenzeit selbst für 2 Tage eine Unterkunft in Matale nehmen und mich dann später wieder abholen und weiterfahren. Dazu gibt es im Preis enthalten noch einen längeren Zwischenstopp an den Felsentempeln in Dambulla und weiteren Sehenswürdigkeiten auf dem Weg nach Sigiriya später. Perfekt. Ich war total positiv überrascht, was sich nicht alles auch ohne eigenes Auto regeln ließ. :cheer:

Die lange Autofahrt war wie erwartet schon etwas anstrengend. Das zentrale Hochland musste weiträumig umfahren werden. Und der nette Fahrer sprach diesmal leider nur wenig englisch. Aber mit Übersetzungsprogramm und ein paar Brocken Englisch ging es dann doch ganz gut. Und seine Familie in den Pausen auf Handy-Bildern zu sehen und ihm meine zu zeigen war auch unterhaltsam.

Auf jeden Fall lohnt das Stratishla Tea Estate die weite Anfahrt. Ich bin direkt begeistert von dem wunderbaren, historischen Anwesen aus dem Jahre 1860. Die Atmosphäre und der Stil der Einrichtung gefällt mir und passt zum Haus.





Sehr nett ist der Empfang mit Begrüßungsgetränk und vielen Informationen durch den Manager. Ich schaue mich erstmal etwas im Garten um und genieße den tollen Ausblick auf die umliegenden Berge. Die ganze Anlage wirkt wie eine idyllische, grüne Oase und ist von hohen Bäumen und Palmen eingerahmt. Dazu noch der große, saubere Pool.







Und hier die schöne Eingangshalle, wo es zu den Zimmern geht, die im oberen Stockwerk liegen.



Auch mein großes Zimmer ist im Stil des letzten Jahrhunderts eingerichtet. Das es hier auch ein Himmelbett gibt, gefällt mir als Fan von Schlössern und historischen Bauten natürlich ganz besonders. So kann man gedanklich gut in die damalige Zeit eintauchen.



Und auch die tierischen Bewohner lassen keine Wünsche offen. Endlich wieder Hunde zum Knuddeln. Und was für Schöne. :)





Nachdem ich etwas im Garten ausgeruht und gefaulenzt habe, komme ich in den Genuss der hiesigen Küche. Und die ist erwartungsgemäß köstlich. Ich habe diesmal ein Hähnchengericht (sogar ohne Knochen) mit verschiedenen Gemüse und leckerer Sauce, dass ich aufgrund des großen Hungers aber leider nicht mehr als Fotobeweis liefern kann.

Pappsatt und zufrieden geht es für mich unters Moskitonetz im Himmelbett. Morgen möchte ich die nähere Umgebung und die Teefabrik besuchen und freue mich auf weitere neue Eindrücke.
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02 Jul 2024 23:56 #689698
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14.03.2024 (Stratishla Tea Estate - Tag 2)

Heute werde ich früh gegen 6 Uhr vom Wecker geweckt. Ich möchte die Morgenatmosphäre im Tea Estate in Ruhe genießen. Und auch schauen, ob Vögel oder sonstige Tiere zu sehen sind. Dafür kann ich gut auch mal viel früher aufstehen als zu Hause. Wenn man sich für etwas richtig interessiert, kommt man sowieso viel besser und mit Elan aus dem Bett morgens. Sogar wenn es sich um ein Himmelbett handelt. ;) Vom Fenster im Zimmer aus, kann ich direkt in den schönen Garten blicken.



Vögel sind zwar überall zu hören, aber leider schlecht oder nur weit entfernt zu sehen. Dafür entschädigt mich der Anblick der vielen kleinen indischen Palmenhörnchen. Sie wuseln und rennen direkt auf dem Vordach vor meinem Fenster herum. Das gefällt mir doch schon mal sehr gut.



Die Hörnchen machen dabei ihrem Namen beim Knabbern in der großen Palme vorm Dach alle Ehre.



Ich wechsle in den Garten. Dort ist es noch idyllisch ruhig und niemand ist zu sehen.





Vor dem kleinen Buddha-Schrein wurden schon frische Blüten gestreut. Eine schöne Tradition.



Eine Spotted Dove lässt sich am Rand vom Pool nieder. Es gibt also doch noch einen fotowilligen Vogel auf dem Gelände.



Und auch im Garten kann man indische Palmenhörchen beobachten. Sie mögen offensichtlich auch Blüten und Knospen.





Ich lasse mir viel Zeit die putzigen Tiere zu beobachten und finde es herrlich von niemanden dabei gedrängelt zu werden. Einfach machen, was mir Spaß macht und den Moment auskosten. Das tut gut und entspannt total.

Und ich genieße es nach den 6 Tagen in den gemütlichen und schönen, aber eher etwas einfacheren Home-Stays auch mal wieder etwas mehr Komfort und ein ausgiebiges europäisches Frühstück zu haben. Irgendwie ist man doch ab und zu noch ein Gewohnheitstier beim Essen. Aber auch das landestypische ist spannend. Die Abwechslung macht es und ich möchte beides nicht missen.

Das Frühstück mit verschiedenen Marmeladen, frischgepressten Saft, Früchten, Toast, Eierspeisen, nach Wunsch etc. unter der schattigen Veranda ist jedenfalls ein kulinarisches Vergnügen. Dazu noch der traumhafte Blick. So startet es sich gut in den Tag!



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03 Jul 2024 00:24 #689699
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Meine erste Aktivität heute ist ein ca. einstündiger Rundgang auf dem Tea Estate. Der wird jedem Übernachtungsgast kostenfrei angeboten und nehme ich gerne wahr. Ein netter junger Mann, der hier arbeitet und auch aufgewachsen ist, zeigt mir die nähere Umgebung.

Auf dem Tea Estate wird neben Tee alles Mögliche für den eigenen Bedarf angebaut. Unter anderem Bananen, Aubergine, Papaya, Pfeffer, Ananas, Kokosnuss und vieles mehr. Hier ein paar exemplarische Bilder dazu.









Nicht weit entfernt befindet sich ein kleiner Hindu-Tempel.





Neben dem Schrein für den Elefantengott Ganesha ist auch ein Buddha-Schrein in direkter Nähe vorhanden. Sinnbild für ein friedliches Miteinander der Religionen.





Wir spazieren entlang von Häusern und Gärten, die zu den Arbeitern des Estates gehören.



Hatte ich eigentlich schon geschrieben, dass Sri Lanka für mich nicht nur das Land der Pfauen, sondern auch das der Hunde ist? Zumindest findet man fast überall, wo menschliche Behausungen sind, auch friedliche Hunde in der Nähe. Äußerst sympathisch für mich als Hunde-Fan.





Wie überqueren einen idyllischen kleinen Bachlauf



Und kommen danach in die Nähe einer buddhistischen Tempelanlage.



Ein heiliger Bodhi-Baum gehört hierbei zur Standardaustattung. Siddharta Gautama soll lt. buddhistischer Überlieferung unter einer solchen Pappelfeige meditiert und zur Erleuchtung gefunden haben.



Zuletzt queren wie ein kleines Dorf. Die Menschen lächeln einen hier freundlich an und diese gute Laune ist ansteckend. Fast alle Frauen denen ich begegne tragen einen Sonnenschirm und der ist bei ca. 35 Grad heute Vormittag auch dringend angeraten.



Ich bekomme trotz Sonnenhut fast einen Hitzschlag und die eine Stunde Spaziergang reicht fürs Erste. Jetzt heißt es erstmal in den Schatten am schönen Pool liegen und ab und zu schwimmen. Mehr ist bei den Temperaturen nicht möglich. Das Mittagessen fällt heute auch aus. Ich bin zu träge mich zu bewegen und umzuziehen. Ein paar Bananen vom Frühstück und ein Müsliriegel von zu Hause müssen reichen.

Fortsetzung mit Besuch Teefabrik am Nachmittag folgt.
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14.03.2024 (Stratishla Tea Estate - Tag 2 Fortsetzung)

Nach dem ausgiebigen Entspannen am Pool freue ich mich am späten Nachmittag auf neue Entdeckungen. Mit dem jungen Mann, der mich schon morgens begleitet hat, geht es zu Fuß in Richtung Teefabrik. Die liegt nur etwa 10 Minuten entfernt auf einem Hügel inmitten der sattgrünen Plantagen.









Frischer Tee ist gerade in Säcken verpackt angekommen und wird entladen.



Ich bin heute Nachmittag spät der einzige Besucher und komme daher in den Genuss einer Einzelführung durch den Eigner der Fabrik. Alle behandeln ihn mit äußerstem Respekt. Er wirkt streng und unnahbar und erteilt mit einem Kopfnicken Anweisungen. Zu mir ist aber freundlich und erklärt mir mit sichtlichem Spaß, was er mir gleich zeigen wird. Mich wundert hier schon gar nichts mehr. Irgendwie habe ich diesen Urlaub bisher Glück und vieles fühlt sich total individuell an. Massentourismus Fehlanzeige auch in der Teefabrik. So macht der Urlaub doch gleich noch mehr Spaß.

Wir durchlaufen zusammen die einzelnen großen Hallen mit diversen Maschinen zum Zerkleinern, Fermentieren, Trocknen, Rütteln, Sortieren etc. Alles wird mir ausführlich von ihm erklärt. Schon erstaunlich, wie aufwendig die Verarbeitungskette ist, bis das Endprodukt fertig ist. Die unterschiedlichen Verarbeitungsmöglichkeiten bestimmen Aroma, Farbe und Geschmack des Tees. Hier wird ausschließlich schwarzer Tee in verschiedenen Qualitäten hergestellt. Ich lasse mal die Bilder sprechen, da ich mir einzelnes sowieso nicht merken konnte. ;)











Die Temperaturunterschiede in den Hallen sind jedenfalls enorm. Von einer angenehm kühlen Halle geht es in eine andere mit gefühlt feucht-heißer Sauna-Temperatur. Bestimmt nicht gerade angenehm hier zu arbeiten. Puh. Die Außentemperatur reicht derzeit ja schon so.

Am Ende kommt alles in bunte Plastikkörbe. Die feineren Sorten werden noch weiter verarbeitet.





Und es werden mir die unterschiedlichen Sorten und Proben von einer Mitarbeiterin und vom Chef gezeigt.





Und dann hat der Eigner noch einen kleinen Anschlag auf mich vor. Ich möchte doch bitte mit seiner Tochter telefonieren. Wie bitte??? Ich schaue ihn etwas verblüfft an. Sie hat einige Zeit in Deutschland gelebt und dort studiert, wie er mir erzählt. Nun unterrichtet sie neben dem Jura-Studium deutsch und würde sich über deutsche Gesprächspartner freuen. Er ist sichtlich stolz auf sie. Natürlich kann ich das auf keinen Fall ablehnen und nehme schicksalsergeben sein Handy. Die Tochter ist anfangs übrigens genauso verwundert wie ich. Aber um ihres Vaters Willen überspielen wir das beide schnell und es kommt sogar ein nettes Gespräch zustande. Zufrieden grinsend verabschiedet er mich danach herzlich und wünscht mir alles Gute und noch eine schöne Reise. Was man nicht alles in Sri Lanka erleben kann. :lol:

Auf dem Rückweg zeigt sich die Natur wieder von Ihrer schönsten Seite mit tollen Ausblicken.



Und wir gehen am urigen, alten Grenz-Stein des Mount Eliza Estate vorbei.



Noch ein letztes Bild vom schönen Pool und Garten.



Ich gönne mir heute Abend ein leckeres vegetarisches Curry zum Abschied. Es schmeckt sogar noch besser als das gestrige Essen.



Ich bin etwas traurig morgen früh wieder fahren zu müssen, denn hier im traumhaft grünen Tea Estate habe ich mich einfach wohl gefühlt. Nicht zuletzt dank der netten Angestellten. Die Atmosphäre in dem historischen Gebäude ist eine besondere gewesen und man konnte sich ein bisschen fühlen, wie in längst vergangener Zeit.

Fortsetzung folgt. Dann geht es nach Sigiriya weiter.
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