THEMA: Familienabenteuer ins Paradies? Seychellen 2023
27 Sep 2023 18:00 #674532
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Von der Grande Anse zur Black Pearl Ocean Farm

Auf Praslin befindet sich die Black Pearl Ocean Farm, die einzige Perlenzuchtfarm im Indischen Ozean, in der schwarze Perlen gezüchtet werden. Ich habe mir im Vorfeld in den Kopf gesetzt, die Perlenfarm zu besuchen und hier eine Perle zu kaufen.
Dafür sind wir mit dem Bus zur Grande Anse gefahren. Hier wollen wir nach einem Einkauf im Supermarkt am Strand essen und dann weiter zur Perlenfarm laufen.



Der „gemütliche“ Spaziergang dauert länger als erwartet. Und wir haben das Gefühl, wir sind die einzigen Menschen hier am Strand.
Vielleicht ist es die falsche Inselseite zur falschen Jahreszeit…? Trotz der Einsamkeit und paradiesischen Umgebung ist die Stimmung irgendwie seltsam.



Das Unternehmen wird begleitet vom Murren und Fluchen unserer Söhne… :whistle: Ich muss zugeben, dass ich die Entfernung und natürlich auch das feucht-warme Klima am Mittag unterschätzt habe. :dry: Zudem sind wir einfach zu früh aus dem Bus ausgestiegen…
Die Perlenfarm befindet sich direkt am Flughafen. Wir betreten den kleinen Shop und sind auch hier die einzigen Gäste.



Im Vorfeld hatte ich gelesen, dass man Eintritt zahlt, um etwas über die Zucht der Black Lip Oyster zu erfahren. Wir brauchen keinen Eintritt zu bezahlen, erfahren aber auch nichts über die Perlenzucht. :huh: Hm, das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt, aber es besteht immer noch der Plan, eine Perle zu kaufen. Natürlich präsentieren sich sämtliche der gezeigten Perlen in verschiedenen Grau- und Silber-Nuancen. Was ja kein Wunder ist, da es sich hier schließlich um eine Zuchtfarm von schwarzen Perlen handelt. ;) Nur blöd, dass mir das „Gräuliche“ überhaupt nicht steht und ich tatsächlich gehofft hatte, hier auch eine echte weiße Perle zu bekommen. So muss die Dame Kästchen um Kästchen voller Perlen zeigen, und ich kann leider immer nur mit dem Kopf schütteln. Matthias ist leicht genervt, Lenni und Matthis sitzen schon draußen vor dem Laden und warten nur noch darauf, dass wir endlich zurückfahren. Schließlich holt sie einen letzten Kasten hervor, in dem tatsächlich zwischen all den silbrig-dunklen Perlen eine einzige helle und für mich wunderschöne, champagnerfarbene Perle schimmert. :woohoo: Die muss es sein! Klar, es ist das Kästchen mit den größten und damit auch teuersten Perlen, aber das ist mir egal. Wir müssen noch auf das Echtheits-Zertifikat warten und ich darf mir als Geschenk noch eine weitere Perle aussuchen, die ich meiner Freundin schenken möchte.

Im Anschluss werfen wir noch schnell einen Blick auf die Aquakulturanlagen für die Riesenmuschel „Tridacna Maxima“, die hier für den Export nach Europa und USA gezüchtet wird. Informationen gibt es leider auch dazu nicht.





Glücklicherweise gibt es hier am Airport eine Bushaltestelle und wir müssen nicht allzu lange auf einen Bus zurück Richtung Côte d´Or warten.

Fazit:
Meine Erwartung, hier etwas über die Perlenzucht zu erfahren, hat sich leider nicht erfüllt. Wer auf der Suche nach Schmuck oder einzelnen Perlen ist, die es hier ab 25 Euro gibt, der kann hier fündig werden.
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02 Okt 2023 17:05 #674702
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Besuch des Praslin Museums

Der Pteropus seychellensis hat mich vom ersten Moment an fasziniert. Bis zur Ankunft des Menschen war er das einzige Säugetier auf den Inseln. Es handelt sich um den Seychellen Flughund, der so gegen 17 Uhr aktiv wird und auf Nahrungssuche geht. Dabei fliegt er in die Bäume auf der Suche nach Früchten oder anderen in der Regel vegetarischen Leckereien. Er sieht von unten aus wie Batman:



Ich hatte im Vorfeld gelesen, dass es im Praslin Museum Flughunde aus der Nähe zu sehen gibt, was für mich der Hauptgrund für einen Besuch ist. Meine Familie möchte nicht mit, aber das macht nichts. Also gehe ich alleine. ;) Es ist ein ganzes Stück die Anse Volbert entlang und irgendwann fängt es in Strömen an zu regnen. :( Der Besitzer des Museums lotst mich zuerst ins Trockene, wo es historische Fotos zu sehen gibt. Außerdem wird auf einem traditionellen Instrument musiziert und ich darf dazu tanzen. Es mutet ein wenig seltsam an, da ich die einzige Besucherin bin, aber auch das macht nichts. Für sowas bin ich zu haben. :silly:
Danach geht es zu den Flughunden, die in einer Voliere untergebracht sind. Die Tür steht offen, so dass die Tiere jederzeit ins Freie können. Wir nehmen Bananen mit, betreten die Voliere und ich darf füttern.
Wahrscheinlich sieht man mir an, wie fasziniert ich die Fledertiere bestaune, die zu Beginn noch eingewickelt in ihren Flughaut-Schlafsack kopfüber herumhängen. :woohoo:



Sie sind vom Körper her kleiner, als ich gedacht hätte (so etwa 20 cm). Ihre Flügelspannweite beträgt bis zu 110 cm.
Die kleinen Bananen lassen jedoch Leben in die Voliere kommen und die Flattertiere mit ihren großen, runden Glupschaugen und der hundeartigen Schnauze bewegen sich flink kletternd auf uns zu.



Sobald die Banane mit der Spitze im Flughund-Maul verschwindet, soll ich sofort loslassen. (Sie festzuhalten würde ich auch lieber nicht ausprobieren… :whistle: ) Sie nehmen die Banane mit der Schnauze auf, danach wandert sie sofort in die „Hand“ und wird von dort ins Maul gestopft.



Mir wird gesagt: „Take your time!“ Klar, das tue ich mit großem Vergnügen! :woohoo:
Ich habe mein Handy in der einen Hand zum Filmen und Fotografieren und in der anderen ist stets eine kleine Banane auf der Suche nach hungrigem Flughund.
Als ich abends die Filme anschaue, fällt mir besonders einer auf, in dem sich unauffällig hinten links einer der Fledertier-Vertreter als kleiner Turner herausstellt. Während die übrigen Flughunde schmausen, bereitet sich ihr Kollege hinten links unauffällig auf seine Turnübung vor:

Uuuuund tadaaaaa! Füße loslassen :woohoo: :


Da hängt er nun und baumelt leicht... :laugh: Ich muss sehr lachen und schaue mir immer wieder das Video an… Wahrscheinlich turnen Flughunde häufiger so rum, aber ich fand die Situation megalustig. (Ein Video einzustellen, bekomme ich immer noch nicht hin… Deshalb gibt es leider nur Fotos…)

Schließlich verabschiede ich mich von den tollen Flughunden und sehe mir den Rest des Freiluftmuseums an. Diesmal werde ich von der Tochter begleitet. Es gibt den Nachbau einer traditionellen Küche und viele heimische Pflanzen und Heilpflanzen zu sehen, deren Nutzen erläutert wird. Diese hier kennt man wohl:



Es gibt auch Früchte zu kosten, eine Kokosnuss wird geöffnet und unterschiedliche Pflanzen wie Zitronengras werden zum Beschnuppern gereicht. Gegen den Durst erhalte ich frischen Fruchtsaft.
Anschließend werden noch unterschiedliche Mitbringsel präsentiert, die es zu kaufen gibt. Ich entscheide mich für Zitronengrastee und Takamaka-Honig.
Als ich wieder in unserer Unterkunft ankomme, habe ich von meinen mitgenommenen 500 Rupien noch ein paar Münzen übrig. Ich habe also gut 35 Euro im Museum ausgegeben.

Fazit:
Ich habe mich recht lange bei den Flughunden in der Voliere aufgehalten. Hätte ich das nicht getan, wäre ich sicher nach 20 Minuten mit dem Museum „durch“ gewesen.
Die Flughunde aus der Nähe beobachten zu können, fand ich jedoch großartig! :woohoo: Ich weiß nicht, ob man das an anderer Stelle auf den Seychellen in der Form so erleben kann. Dafür habe ich auch sehr gerne den Eintritt bezahlt. Die gehörten Ausführungen fand ich informativ, das Probieren der unbekannten Früchte war spannend.
Hätten wir mit 4 Personen das Museum besucht, hätten wir knapp 50 Euro Eintritt für uns alle bezahlt. Das ist schon echt eine Nummer, finde ich…
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Letzte Änderung: 02 Okt 2023 17:11 von binca75.
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11 Okt 2023 16:35 #675158
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Es tut mir leid, dass es jetzt erst weitergeht, aber hier ist gerade wieder so viel los... :whistle:

Schnuppertauchen bei „Whitetip Divers“

Die Tauchschule „Whitetip Divers“ befindet sich keine 50 m von unserem Guesthouse entfernt direkt am Strand. Matthias und die Jungs waren vor ein paar Jahren auf Mallorca Schnuppertauchen und wollen das Erlebnis nun gerne hier wiederholen. Ich habe es damals auch probiert mit dem Tauchen, aber die Panik bereits 30 cm unter Wasser war so groß, dass ich es nicht noch einmal versuchen möchte. :blink: Für den Preis von 30 Euro kann ich meine Familie jedoch begleiten und habe die Möglichkeit, vom Boot aus schnorcheln zu gehen.
Während die Männer im Pool die wichtigsten Tauchregeln und Verhaltensweisen unter Wasser lernen, gehe ich schnell nochmal einkaufen.
Danach heißt es „ab ins Boot“, nachdem alle Tauch-Utensilien für jeden passend und überprüft zusammengesucht waren.



Es sind noch zwei jüngere Frauen und ein Ehepaar mit Tauchschein dabei. Eine weitere junge Frau hat im Pool Angst bekommen und dann abgebrochen. Zwei Tauchlehrer begleiten den Tauchgang.
Ich bewundere den Mut aller Beteiligten und finde es schon beeindruckend, wie sie sich wie die Profis rückwärts vom Bootsrand in die Wellen stürzen und dann nach kurzer Einweisung alle abtauchen. Die Wellen finde ich mal wieder durchaus beachtlich.
Schnorcheln möchte ich hier aus diesem Grund nicht und der Skipper erklärt mir, dass die Tauchgruppe sich jetzt langsam um den Felsen bewegen wird, wo wir die Taucher dann wieder einsammeln werden.
Für Matthias ist der Tauchgang leider nach 10 min zu Ende, weil er das Wasser aus seiner Taucherbrille nicht wieder herausbekommt… :S Unsere Jungs sind jedoch gute 30 min verschwunden und können die Unterwasserwelt erkunden. :woohoo:
Ich gehe mit meiner Taucherbrille schließlich doch noch zum Schnorcheln in etwas ruhigeres Wasser. Nachdem wir den Felsen umrundet haben, sind die Wellen nicht mehr ganz so stark. Zu Beginn sehe ich im aufgewühlten Wasser erstmal gar nichts und schwimme vorsichtig in Richtung Felsen, wo die Sicht deutlich besser wird.
Dort traue ich meinen Augen kaum…


gemopstes Bild ;)
Ich erblicke einen Schwarm bestehend aus lauter „Dories“! :woohoo:
Zumindest denke ich das zu diesem Zeitpunkt noch. Es handelt sich bei dem Schwarm jedoch nicht um Paletten-Doktorfische, sondern um Weißkehl-Doktorfische. Aber das ist mir in meiner Euphorie egal. Ich habe „Dorie“ gefunden! Leider habe ich keine Kamera dabei, so dass es keine Fotos gibt.
Nachdem der Rest der Tauchgruppe wieder sicher an Bord ist, geht es zurück zur Tauchschule, wo bereits ein Kaffee auf uns wartet.



Fazit:
„Whitetip Divers“ würden wir als Tauchschule auf jeden Fall empfehlen. Meine Familie hat sich zu jederzeit sicher gefühlt. Die Buchung des Schnuppertauchkurses ging problemlos vor Ort. Die Ausrüstung machte einen guten Eindruck und die Tauchlehrer waren nett und zugewandt.


Spaziergang zur Anse Possession

Ursprünglich ist der Plan, zur Anse Petite Cour (Nachbarbucht) zum Schnorcheln zu gehen. Ich hatte gelesen, dass man dazu das Privatgrundstück des Domaine de la Réserve Hotels überqueren müsse. Aufgrund des kurzen Weges vom Acquario Guesthouse wollen wir spontan loslaufen und uns dann dort an der Rezeption melden.
Es hat kurz vorher geregnet und plötzlich tauchen überall am Weg afrikanische Riesenschnecken auf. Ich weiß nicht, ob es sich um große Achatschnecken handelt, aber groß sind sie in jedem Fall.
Bei näherem Hinsehen zeigt sich, dass der Regenschauer wohl zu einer riesigen „Schnex-Orgie“ – so witzelt Matthis schließlich – geführt hat…

Es geht also immer mit Blick auf den Boden Hügel hoch und Hügel runter… :whistle: Irgendwann muss es nach rechts abgehen in die Bucht. Und dann sehen wir plötzlich Bagger... Scheinbar wird am Hotel Le Domaine de la Reserve an der Anse Petite Cour gebaut und damit ist auch der komplette Zugang zum Strand gesperrt. Man kann den Strand oben von der Straße nicht mal sehen. Ein Hinkommen ist unmöglich. :dry:
Also folgen wir weiter der Straße. Schließlich kommt der nächste Strand in Sicht.



Hier liegen einige Boote im Wasser, es ist aber keine Menschenseele weit und breit zu sehen. Vielleicht liegt es am Wetter? Wobei sich mittlerweile die Sonne wieder blicken lässt.
Wir befinden uns an der Anse Possession, einem eher zart goldfarbenen, 500 m langen Strand, der sich direkt neben der Küstenstraße erstreckt und einen freien Blick auf Curieuse bietet. Lennard und ich setzen uns an den Straßenrand mit den Füßen im Sand, während der Rest meiner Familie einen Laden sucht. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommen Matthias und Matthis mit ein paar Chips und Getränken zurück und wir machen uns auf die Suche nach einem schönen Plätzchen unter Takamakabäumen.



Das Wasser ist sehr seicht, aber unsere Jungs finden einen Ort zwischen ein paar Felsen, an dem sie sich schnorchelnd auf der Suche nach Krebsen, Schnecken und Fischen die Zeit vertreiben.

Fazit:
Ursprünglich wollten wir Schnorcheln in der Anse Petite Cour. Die Bauarbeiten haben uns einen Strich durch die Rechnung gemacht (mit Bauarbeiten hatten wir übrigens desöfteren zu tun :whistle: ).
Wir waren an der Anse Possession über mehrere Stunden komplett allein. Das Wasser ist zum Schwimmen sehr flach. Die Straße direkt hinter der Vegetation am Strand hat uns nicht gestört. Dennoch gefällt uns die weiße Anse Volbert mit ein bisschen Leben deutlich besser als diese Bucht. ;)
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11 Nov 2023 20:11 #676982
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Essen auf Praslin:

Es war uns bekannt, dass die Nebenkosten auf den Seychellen sehr hoch sind. Um diese möglichst gering zu halten, bieten sich sogenannte „Takeaways“ an. Da bekommt man für etwa 5 Euro durchaus leckere Sachen zu essen – sozusagen Fast Food auf kreolische Art. ;) Ich hatte mir für jede Insel im Vorfeld ein paar solcher Takeaways herausgesucht. Mittags haben wir meistens im Laden ein paar Samosas (lecker gefüllte Teigtäschchen mit Gemüsecurry oder Fleisch), Kuchen, Kekse, Chips und Obst gekauft und dieses dann unterwegs oder am Strand gegessen.

Ma`s Takeaway
- liegt recht zentral an der „Hauptstraße“ im Ort


- hat meistens eine Schlange vor der Tür
- bietet täglich wechselnde Gerichte und neben den typischen Gerichten wie Currys, Fisch etc. auch täglich unterschiedliche Burger in der Pappschachtel zum Mitnehmen an

- superleckere Desserts


- unbedingt empfehlenswert! :woohoo:

Pizzeria Berjaya (Hotel Berjaya)
- hatten hier Pizza und Burger zum Mitnehmen
- mussten seeeeeehr lange auf das Essen warten
- Preis-Leistung stimmt stimmt hier nicht wirklich
- aus unserer Sicht nicht unbedingt zu empfehlen

St. Pierre Beach Restaurant (Paradise Sun Hotel)
Wir kamen öfter gegen Abend hier vorbei und es sah einfach total nett aus und duftete verführerisch. Und so wünschten sich Lennard und Matthis ein Abendessen vom Buffet im Restaurant. Wir fragten einfach nach und konnten spontan einen Tisch für den nächsten Abend reservieren. Ich meine, dass wir pro Person ohne Getränke um die 30 Euro bezahlt haben, was uns durchaus angemessen erscheint. Geboten bekamen wir einen Tisch im Sand in schönem Ambiente,

eine sehr nette Bedienung, schmackhaftes und vielfältiges Essen vom Buffet mit frischem Fisch vom Grill und Musik von einer Liveband mit überraschend guten Sängern. :woohoo: Dieser Abend war für uns alle eine gelungene Abwechslung und wir können das Buffet im Restaurant des Paradise Sun Hotels von Herzen empfehlen.
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15 Nov 2023 15:51 #677198
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Und schon geht es auf unsere 2. Seychelleninsel: La Digue

Die 7 Tage auf Praslin sind nun auch schon rum und so kommen wir nach 15 Minuten auf der Fähre bereits auf La Digue an, der mit etwa 5 Quadratkilometern kleinsten der von uns besuchten Inseln. Hier gibt es keine Stadt und wohl auch nur wenige Autos, dafür viele Hunde und erstaunlicherweise unzählige freilaufende Hühner. Mit einem Taxi werden wir am Hafen abgeholt. Unser Gepäck kommt recht spät an Land und unser Taxifahrer macht bereits einen nervösen Eindruck, was sich direkt auf mich überträgt. Es muss alles recht schnell gehen und läuft auch nicht besonders freundlich ab. :( Die Fahrt zu unserem Guesthouse „Bois d´Amour“ dauert nur ein paar Minuten.

Guesthouse „Bois d´Amour“

Hier werden wir freundlich begrüßt und bekommen zwei Zimmer nebeneinander in einem der drei mit viel Abstand zueinander gebauten Holzbungalows im traditionellen Baustil der Seychellen. Es sieht alles sehr gepflegt und durch das viele Holz äußerst gemütlich aus.



Besonders schön finden wir die Veranda aus Holz mit Blick in den Garten, auf der es sich prima essen und spielen lässt.



Die Küche ist ausreichend ausgestattet mit allem, was für die Selbstversorgung nötig ist. Ganz in der Nähe gibt es einen kleinen Laden, so dass man auch zu Fuß die nötigsten Dinge einkaufen kann.

Eine Klimaanlage gibt es nicht, da die natürliche Bauweise aus Holz und offene Lamellen in Türen und Fenstern für eine ausreichende Luftzirkulation sorgen sollen. Für mich ist das auch so, Matthias und die Söhne empfinden es nachts als zu warm. :whistle:




Die ersten Nächte verbringen wir im Bungalow „Kokourouz“, der sich nah an der Straße befindet. Das sorgt dafür, dass wir die Unternehmungen der Nachbarn gegenüber recht deutlich mitbekommen. Glücklicherweise enden die Familientreffen gegen 22 Uhr… ;)



Danach müssen wir auch im Bois d´Amour umziehen, da es im Zimmer unserer Jungs einen Wasserschaden gibt und das Wasser aus dem Bad ins Schlafzimmer läuft. Wir ziehen in den Bungalow, der von der Straße am weitesten entfernt liegt, was es abends deutlich ruhiger macht.

Wir hatten im Vorfeld angenommen, dass es auf einer Insel wie La Digue ohne großen Straßenverkehr nachts generell recht still und ruhig zugehen sollte. Matthias und ich bekamen in den 6 Nächten jedoch kaum Schlaf. Schuld war das nächtliche Hundegebell. Tagsüber hört man sie gar nicht, aber nachts werden die ansonsten freilaufenden Tiere wohl oft angebunden. In einer Nacht wurden Matthias und ich zeitgleich gegen 1.15 Uhr von einem Laster geweckt, auf dem hinten grölende Menschen saßen. Klar, dass darauf sofort die Hunde reagierten. Um 1.30 Uhr war dann anscheinend auch für einen Hahn die Nacht zu Ende und er fing mit lautstarkem Hahnentenor das Krähen an. :huh: Zu allem Überfluss krakeelten und stritten in einem Brotfruchtbaum nahe unserem Schlafzimmer eine Horde Flughunde. Wir waren hellwach. :angry:
So wirklich gut geschlafen haben wir in keiner der von uns auf La Digue verbrachten Nächte…

Insgesamt können wir das Bois d´Amour aber empfehlen. Die Gastgeber (leider war nur die Tochter da, die sich aber gut gekümmert hat) sind aufmerksam, freundlich und wirklich bemüht. Wir haben auch Fahrräder über sie gebucht. Die Bungalows sind wirklich schön. :)
Ich weiß nicht, ob das nächtliche Hundegebell generell ein Problem auf La Digue ist oder ob es an der Lage des Gästehauses liegt. Das hat uns tatsächlich gestört.
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