THEMA: Thailand - Reisebericht und "Workshop" ... ;-)
10 Mai 2021 18:14 #615575
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  • BikeAfrica am 10 Mai 2021 18:14
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Mit dem Rezept des Black Sticky Rice Pudding (kaew neow dum biag) folgt nun der letzte Beitrag des mit Kochrezepten kombinierten Reiseberichts.

1 Tasse schwarzer Klebreis / Black Sticky Rice
3 Tassen Wasser
3-5 Esslöffel Zucker
1/2 Tasse Kokosnussmilch
1/2 Teelöffel Salz

Topping Sauce:
1/2 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Zucker
1/4 Tasse Kokosnusscreme
1 Esslöffel Maismehl, in vier Esslöffeln Wasser aufgelöst


Sticky Rice über Nacht in Wasser einweichen, dann für 20-30 min. kochen, bis etwa 90% des Wassers vom Reis aufgeommen wurden. Dabei gelegentlich umrühren.
Gas auf mittlere Hitzestellen Kokosnussmilch, Salz und Zucker hinzugeben und rühren, bis der Zucker aufgelöst ist.


Topping Sauce:
Alles zusammen erhitzen und dabei umrühren.

Black Sticky Rice Pudding kann kalt oder warm gegessen werden und wird als Dessert verwendet.

Gruß
Wolfgang
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Letzte Änderung: 10 Mai 2021 18:15 von BikeAfrica.
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10 Mai 2021 22:17 #615610
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  • Flori am 10 Mai 2021 22:17
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Das Rezept für die Satay-Spieße ist notiert, den Klebreis lass ich mal weg. ;)

Die Hühnerspieße auf dem Grill sehen total lecker aus. Und der Koch hat die echt verschenkt? :woohoo:

Ich erinner mich, auf dem Nachtmarkt in Chang Mai vor Jahren zig Plagiats-Produkte gesehen zu haben. Ich geb zu, auch eins gekauft zu haben. :blush:
Sah aus wie ne Handtasche von Vuitton. Roch sogar nach Leder. :lol:
Nachdem ich die Verkäuferin überzeugt hatte, dass ich wusste, dass es nicht echt war, ging sie rapide mit dem Preis runter. :laugh:

Allerlei Lampen zu fotografieren - farbige Idee!

LG Doro
~ Africa is a feeling ~
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11 Mai 2021 17:55 #615696
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  • BikeAfrica am 10 Mai 2021 18:14
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Flori schrieb:
Die Hühnerspieße auf dem Grill sehen total lecker aus. Und der Koch hat die echt verschenkt? :woohoo:

… an Gäste im Außenbereich und zufällig vorbeikommende Passanten.
Das war wohl als Werbeaktion für das Lokal gedacht.

Gruß
Wolfgang
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11 Mai 2021 19:26 #615701
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  • loser am 11 Mai 2021 19:26
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Flori schrieb:
Sah aus wie ne Handtasche von Vuitton. Roch sogar nach Leder. :lol:
Nachdem ich die Verkäuferin überzeugt hatte, dass ich wusste, dass es nicht echt war, ging sie rapide mit dem Preis runter. :laugh:
Hallo, anschließend an Flori. Schon vor mindestens 40 Jahren haben mir die Schlepper im Bazar von Istanbul zugeflüstert: Mister, want Lacoste? Tschip, tschiiieep, very tschiiiiieeep!
Zwanzig Jahre später, nach Erweckung des chinesischen Tigers, sind die in Ostösterreich Wohnende in Scharen in die Excalibur City an der böhmischen Grenze oder zu den Märkten nach Ungarn oder Slowakei gefahren, um Handtasche und Accessoires von L. Vuitton zu kaufen, …… veeerrriii tschiiiieeep. Die Ver- und Bekanntschaft dahoam war echt impressed.
Vor vielleicht 20 Jahren wollte ein chinesischer Investor an meinem Wohnort (einer kleinen Provinzhauptstadt) 40.000 m² (!!) Verkaufsfläche kaufen oder bauen, um L. V. udgl. ein Mal so richtig veri tschip unter’s Volk zu bringen….. könnte man fortsetzen.
Wenn ich aber auf Graben/Tuchlauben durch die Auslage des echten L. V. spioniere, die Fläche in dieser Lage kalkuliere und die schönen Frauen bewundere (die Verkäuferinnen, nicht die KundInnen), dann verstehe ich ein bisschen, warum das so viel kostet….. alleine die Visagistinnen für das Personal, das kostet echt und so man muss das auch verstehen. Schließlich verstehen die ChinesInnen das ja aber auch selbst, sie sind nämlich eine Premiumkundengruppe dort. Sie wollen nämlich auch L. V., aber nix tschip. Die Echtheit belegen sie zu Hause mit der Rechnung und Zertifikat von der Tuchlauben….
….. aber auch so was ist mittlerweile im www für kleines Geld erhältlich B)
Grüße
Und sorry BikeAfrica für das OT,
und deine Lampenbilder finde ich auch gut
Letzte Änderung: 11 Mai 2021 20:57 von loser.
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loser schrieb:
Und sorry BikeAfrica für das OT,

… kein Problem. Der Bericht ist ja ohnehin fertig
Ein Kollege hatte vor Jahren mal auf 'nem tschechischen Flohmarkt eine Breitling-Replik (Breitling ist preislich noch oberhalb von Rolex angesiedelt) gekauft. Als er bei einer Weihnachtsfeier mit der Faust auf eine Walnuss haute, um sie zu knacken, ist die Uhr in 1.000 Teile auseinander gefallen. ;-)

Und in Afrika halte ich auf Märkten auch gerne mal Ausschau nach Fake-Klamotten, die so absurd sind, dass man es gleich erkennt. Ich habe zwei T-Shirts mit Adidas-Steifen, aber einmal mit der Aufschrift "Nike" und einmal "Reebok". Lustigerweise haben die 'ne offenbar gute Qualität und einen robusten Stoff. Das eine der T-Shirts gab es wahlweise auch noch mit der Aufschrift "Puma".

Gruß
Wolfgang
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12 Mai 2021 22:02 #615824
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BikeAfrica schrieb:
... Melli ist auch zuhause der Typ, der mit den Hühnern zu Bett geht und mit ihnen aufsteht Das liegt möglicherweise daran, dass sie selbst irgendwie ein verrücktes Huhn ist. Auch hat sie mal wochenlang mit einer Gruppe Emus bei Wind und Wetter zusammen im Freien übernachtet, aber das ist wieder eine andere Geschichte. ;-)

… diese Geschichte mit den Emus möchte ich nun auch noch erzählen, damit es vollständig wird.
Melli hatte eine Weile bei einem Arbeitskollegen gewohnt, der Nebenerwerbslandwirt war und nebenher Ferienwohnungen und Campingmöglichkeiten vermietete. Abgesehen von Wald und Wiesen betrug allein das Privatgrundstück 15.000 qm. Etwa die Größe eines Fußballplatzes war abgetrennt für Damwild und da lebten etwa 12 Damhirsche. Irgendwann kamen fünf Emus hinzu, die jemand in der Nachbarschaft in viel zu engen Bedingungen hielt. Die Tiere wurden bedrohlich aggressiv und letztlich umgesiedelt. Nun fühlten sie sich wohl. Sie kamen freiwillig ran und man konnte ihre flauschigen Hälse streicheln. Sie waren wieder völlig zutraulich. Ich habe die selbst bei der ersten Begegnung anfassen können.

Sie brüteten und einige der Nachkommen schafften es z.T. mit Hilfe der Eltern ans Tageslicht.
Das letzte der Küken wurde alleine gelassen und hätte es wohl alleine nicht geschafft, da das Brüten abgebrochen wurde.

Melli hat ihm aus dem Ei geholfen und es letztlich aufgepäppelt. Das Küken lief ihr überall hin hinterher, als wäre sie die Mutter, aber irgendwann musste sie halt auch wieder tagsüber zur Arbeit. Sie beschaffte sich einen wasserdichten Schlafsack und versuchte, das Küken an die Gruppe zu gewöhnen, indem sie mit ihm dort übernachtete. Tagsüber sollte das Küken dann dort mit den anderen Tieren dort bleiben. Einige Zeit klappte das. Eines Tages kam sie nach Hause und das Küken war tot. Ob von den anderen Küken oder den Eltern umgebracht, weiß man nicht. Es wurde mit Schnabelhieben umgebracht, warum auch immer. Melli war verständlicherweise sehr traurig, weil sie so viel Aufwand getrieben hatte.

Gruß
Wolfgang
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