THEMA: Mit den Adventurecars durch Boliviens Weiten 2019
28 Nov 2021 20:14 #631104
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  • Katma1722 am 28 Nov 2021 20:14
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Sabine26 schrieb:
Hallo liebe Kathrin,

Oh je, hast Du Dir eine Lebensmittelvergiftung eingefangen?
Das hatte ich mal in Botswana und konnte nichts - noch nicht einmal Wasser - eine Nacht und einen Tag bei mir behalten und das bei fast 40 Grad Celsius. Alles ging „oben“ sofort wieder raus, mir war höllisch schlecht. Da wurde mir schon etwas mulmig. Einen Tag später ging es mir schon wieder besser, aber hatte noch ein paar Tage damit zu kämpfen, war recht schlapp.

Ich bewundere Euch, dass Ihr in La Paz selbst gefahren seid. Nein, niemals hätten wir das gewollt. So konnten wir entspannt im Auto sitzen und immer nur ungläubig zuschauen, was sich dort auf den Straßen so abgespielt hat. Man kann es nur beschreiben, aber ich glaube, man muss selbst in dieser Stadt gewesen sein, um es zu verstehen. Nur von den Bildern kann man sich sicherlich nicht diese Faszination erklären. Ich glaube, nur von Fotos würde ich sagen, na ja, keine schöne Stadt, was soll ich dort.

La Paz/El Alto - faszinierend, genau das trifft es. Nicht schön, keinesfalls schön, aber ich würde sofort noch einmal hin. Für uns war auch der Höhepunkt die Fahrt in der Seilbahn, wir sind, glaube ich, 4 Linien gefahren. Das hätte ich einen ganzen Tag lang machen können, wenn wir mehr Zeit gehabt hätten.

Wir waren ja auf der Sonneninsel, ich muss sagen, es war interessant, aber es ist auch nicht so tragisch, dass Ihr dort nicht gewesen seid, wie ich finde. An der „Werft“ für die Schilfboote haben wir auch gehalten. Fand ich wie Malbec auch hoch interessant.

Ich freue mich jetzt, was Du vom Madidi berichtest und welche Tiere Ihr so gesehen habt. Vom Park habe ich bisher keine Bilder / Bericht gesehen, soweit ich mich erinnere und bin schon seeehr gespannt.

Für nächstes Jahr werde ich (hoffentlich) nach Argentinien reisen, in die Puna Catamarca. Hach, ich freue mich, auch wenn ich es alleine machen werde mit Fahrerguide.

Viele Grüße
Sabine

Liebe Sabine!
Das klingt genau wie unsere Lebensmittelvergiftung - vielleicht war es auch irgendein Virus??? So richtig kuriert hat uns erst unser Guide Roberto, der uns im Urwald von Madidi eine "medicin indigena" verabreicht hat... B)

Schon auf dem Weg nach La Paz dachte ich mir - oh nein, wie konntest du nur ein Hotel im Stadtzentrum buchen.... :blink: Zum Glück sind die Männer absolut nervenstark und cool - ohne die digitalen Navigationsmöglichkeiten wäre das aber nicht gegangen. Trotz des Chaos war die Fahrweise der Einheimischen aber auch nicht aggressiv!

Die Sonneninsel muss auf das nächste Mal warten - würde echt gerne nochmal nach Bolivien reisen um mehr zu sehen, obwohl seit deinem Bericht das Pantanal ziemlich weit oben liegt, ebenso wie Chile und Argentinien. Mal sehen... Hoffe dass deine Reise klappt und du dann darüber berichtest!

Der Madidi war für uns alle der erst Besuch im tropischen Regenwald, der Tierreichtum kann aber keinesfalls mit dem Pantanal konkurrieren. Wir fanden es trotzdem wunderschön - allein die ganzen riesenhaften Blätter in allen möglichen Grüntönen und bizarren Formen! Viele Tiere gab es dann noch zum Abschluss in der Pampa - aber dazu kommt ja noch der Abschluss des Berichtes!

Hoffe, dass ich nächste Woche mal Zeit finde weiterzuschreiben!
Bis dahin,
viele liebe Grüße, Kathrin
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Gestern 17:51 #631480
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  • Katma1722 am 28 Nov 2021 20:14
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Abschied von den Adventurecars – von La Paz ins Amazonasbecken

Als wir uns heute morgen zum Frühstück treffen geht es mir wieder einigermaßen gut, ich beschränke mich allerdings auf Tee und trockenes Brot. Leider geht es Mario wieder schlechter und auch Jonas kämpft mit seinem Magen. :sick:

Während sich Mario im Hotel erholt :sick: :sick: , machen wir noch einen Spaziergang durch La Paz – wir sollen erst gegen Mittag in El Alto am Flughafen auf Lewis und Jamie von Petita Rent a Car treffen.
Zeit genug für einen Bummel durch La Paz...










Wir lassen uns zum Plaza San Francisco treiben



In der 1784 geweihten, imposanten Basilika findet gerade die sonntägliche Messe statt und wir lauschen ein wenig der spanischen Predigt und hängen unseren Gedanken nach.

Portal der Basilika mit indigener Steinmetzkunst




Weiter bummeln wir in Richtung Hexenmarkt...


Wir bestaunen die skurrilen Angebote: :woohoo:




Die zahlreichen Lama-Embryos sind schon ziemlich gruselig :huh:





– angeblich bringt es Glück, wenn selbige beim Bau eines Hauses an allen vier Ecken eingemauert werden… :unsure:

Natürlich nehmen wir auch noch den einen oder anderen Souvenirladen mit B)





Die Auswahl an wunderschönen Teppichen (die leider in der heimischen Höhensonne schnell ausbleichen :( …), Tischdecken, Kissenbezügen und Pullovern zu günstigen Preisen ist unschlagbar. Das Jungvolk ersteht mehrere Teppiche für die heimischen Studentenbuden, die in den Packsäcken für die Rucksäcke die Heimreise antreten. :whistle:


Gegen Mittag sind wir zurück am Hotel, checken aus und holen die Jeeps ein letztes Mal aus dem Hintehof. Wir sind fast ein bisschen wehmütig… :(
Anhang:
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  • Katma1722 am 28 Nov 2021 20:14
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Die Männer bringen uns manövrieren die liebgewonnenen Klapperkisten gekonnt durch den Stadtverkehr hinauf nach El Alto, wo wir einen Parkplatz finden. B) Als wir Richtung Flughafengebäude laufen kommen uns schon Lewis und Jamie entgegen – yeah wir haben es geschafft! :woohoo: :woohoo:
„Uralt“ und „Alt“ haben ihren Namen zwar alle Ehre gemacht, uns aber doch immerhin von Santa Cruz durch halb Bolivien, über den Altiplano, durch den Salar von Uyuni und an Boliviens höchstem Berg vorbei nach La Paz gebracht. B)
Lewis und Jamie begrüßen uns freudig – mit ihnen hatten wir auch keinen Stress… Auf meine Nachfrage nach einer kleinen Entschädigung für den ganzen Ärger mit den Autos zieht Lewis dann auch ohne Umschweife 500US$ aus der Hemdtasche und drückt sie mir in die Hand! Das ist wirklich fair! :)
Im Gegenzug erhalten sie die Autoschlüssel, unsere zusätzlich besorgte Campingausrüstung, ein paar Vorräte und kühles Bier. Ich frage Jamie, ob er jemanden weiß, der eine Marsmännchengrüne Daunenjacke gebrauchen kann und er nimmt sie erfreut entgegen. Wir verabschieden uns und machen uns auf den Weg zur letzten Etappe unserer Reise.
Aus Zeitgründen haben wir uns entschieden nicht mit den Autos hinunter nach Rurrenabaque zu fahren, sondern nehmen einen Inlandsflug, da wir die Autos im Dschungel ohnehin nicht brauchen könnten. Wir sitzen die Zeit am Flughafen ab – viel ist nicht los – nicht mal ein ordentlicher Schafkopf geht, weil Jonas und Mario vor sich hin leiden und Stefan und M. keine wirklich begeisterten Kartler sind… ;)
Irgendwann ist es Zeit zum Einchecken und die Propellermaschine hebt pünktlich um 16.30 Uhr ab in Richtung Rurrenabaque. Nicht nur ich kämpfe die ganze Zeit mit der Übelkeit, auch Stefan und Jonas sind grün um die Nase… :sick: Die Aussicht ist nichtsdestotrotz gigantisch. Wir landen gefühlt – mitten im Nirgendwo auf einem staubigen Rollfeld. Als wir aussteigen um uns herum nichts als Grün! Die Luft fühlt sich nach den erfrischenden 13 Grad in La Paz an wie in einem Tropenhaus! :blink:
Mit einem Bus rumpeln wir – es gibt Desvios!!! :woohoo: - zur Flughafenbaracke.

Gepäckband :laugh:

Das Thermometer zeigt 34 Grad und es ist schwülheiß. Die Jeans kleben uns schon jetzt an den Beinen. :blink: Da müssen wir jetzt wohl durch und als wir unser Gepäck haben wartet auch schon ein Fahrer von Bala-Tours auf uns, die uns zu unserem Hotel „Maya de la Amazonia“ bringen.


Straßenecke vor unserem Hotel - die Lautstärke ist ungewohnt! Hier tobt die ganze Nacht das Leben!

Die Zimmer sind einfach aber sauber, wenn auch ziemlich überhitzt (trotz Klimaanlage) – heute werden wir mal nicht frieren! :whistle:
Der Pool des Hotels ist sehr hübsch und so genießen wir eine Erfrischung und anschließend einen Sundowner.
B)




Es gibt sogar einen zahmen Papagei - ich glaube er kann nicht fliegen, weil er nur herumläuft! :dry:

Die Sonne versinkt hinter den Bergen und dem Rio Beni, während wir die Beine im kühlen Wasser des Pools baumeln lassen.



Nach dieser schönen Rast bummeln wir ins lebendig quirlige Rurrenabaque und kehren auf Empfehlung von Bala-Tours im „Julianos“ ein, ein super schönes Restaurant. Leider können Mario, Jonas und ich immer noch nicht viel davon genießen. Egal – den anderen schmeckt es und morgen geht es in den Madidi! B)

Fortsetzung folgt...
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