THEMA: 2020 Bangkok/Kambodscha oder you never walk alone
12 Jun 2021 16:11 #618322
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@CuF
Soll das etwa heißen, lieber Carsten, Du hast Dich in Schlips und Kragen geworfen??? ;) ;)
Liebe Friederike,
ich würde N I E M A L S einen Schlips mit in den Urlaub nehmen ;) :) :kiss:
Viele Grüße
Carsten
Letzte Änderung: 12 Jun 2021 16:12 von casimodo.
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12 Jun 2021 16:39 #618325
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16.01.2020 Bangkok Millenium Hilton Hotel – Dinner Yao Rooftop Terrace and Restaurant Bangkok Marriott Hotel The Surawongse

Nach der Flussüberquerung nehmen wir uns ein Taxi bis zum Bangkok Marriott Hotel The Surawongse. Auch hier sieht es ziemlich mondän aus. Mit dem Aufzug fahren wir nach ganz oben und gelangen auf eine Rooftop Terrace, die uns sofort begeistert.



Wir sind bei den ersten Gästen und werden an unseren reservierten Tisch gebracht.



Es ist einfach umwerfend und wir bestellen einen Strawberry G+T. Er ist zu einem unserer Lieblingsdrinks geworden. Beafeater Strawberry Gin und Feevertree Elderflower Tonic Water.



Bei Chilloutmusik lassen wir unsere Blicke schweifen und sind ziemlich zufrieden mit der aktuellen Situation.



Das gereichte Knusperzeug ist auch richtig lecker.
Die Skyline wirkt in der aufkommenden Dämmerung immer phantastischer.





Besonders angetan hat uns die Architektur des Manhakon. Dieser Wolkenkratzer sieht so aus, als ob man ihn aus Bauklötzen erstellt hätte.



Inzwischen ist es dunkel und nur schwer können wir uns zu unserem ein Stockwerk tiefer reservierten Restaurant-Tisch losreißen.





Das Yao ist ein chinesisches Luxusrestaurant und zum Zeitpunkt unseres Besuches Bangkoks Nr. 1 in Tripadvisor. Die Preise sind ziemlich gesalzen, aber für Kerstins Geburtstag gönnen wir uns das mal.
Der Personal empfängt uns unglaublich herzlich. In den Ecken des Gebäudes gibt es Räume fürs private Dinner mit unglaublichem Blick auf die Skyline.



Wir bekommen einen Tisch in der Mitte, auch mit schönem Blick.
Ich bestelle 10 chinesische Köstlichkeiten als Vorspeise. Die besondere Köstlichkeit unten in der Mitte ist (ja wirklich) Qualle !



Ich probiere drei kleine Stückchen, dann lang es. Der Rest ist gut. Kerstin hat Schweinebauch. Als Hauptspeise habe ich Hummer mit Gemüsereis und Kerstin Wagyu mit Gemüse.



Meine Hauptspeise ist sehr gut, Kerstins Wagyu besteht hauptsächlich aus Fett, was Chinesen wohl sehr mögen. Die Location ist wirklich toll und das Personal unglaublich herzlich. Kerstin bekommt dann sogar noch ein Desert aufs Haus mit einem kleinen Ständchen. Wirklich ganz süß.



Das Essen bräuchten wir zu diesem Preis nicht noch einmal. Es wird eines unserer teuersten Diners sein, aber nicht das beste (mit einigem Abstand). Trotzdem verlassen wir das Restaurant sehr zufrieden. Es war ein toller Abend, der uns ewig in guter Erinnerung bleiben wird. Das bestellte Uber Taxi ist tatsächlich ein Bakkie, das von einem coolen indianisch wirkenden Typ gefahren.

Das letzte Mal schlüpfen wir in unserer super Suite in das ultra bequeme Bett und sid gespannt auf den Flug nach Pnom Penh. Ein Kollege von Kerstin hatte uns die Stadt so sehr ans Herz gelegt. Der Tipp sollte sich als goldrichtig erweisen. Dazu später mehr.
Letzte Änderung: 12 Jun 2021 17:02 von casimodo.
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15 Jun 2021 23:07 #618507
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17.01.2020 Bangkok Millenium Hilton Hotel – Flug nach Pnom Penh / The Pavillon Hotel

Wir stehen relativ früh auf, packen unsere Sachen und gehen dann kurz zum Frühstück. Schweren Herzens checken wir aus diesem tollen Hotel aus und gehen zu unserem Flughafentaxi. Das bringt uns bequem zum Airport. Der Flug startet pünktlich.



Am Airport in Pnom Penh merkt man gleich, dass Kambodscha kein reiches Land ist. Am Geldautomat ziehen wir Bargeld und werden von einem freundlichen Fahrer abgeholt. Er bugsiert uns in einem bequemen Fahrzeug durch den absolut chaotischen Verkehr in Pnom Penh. Es erinnert uns etwas an das Bangkok vor 25 Jahren. Hier wollte ich nie und nimmer selbst Auto fahren.
Das Pavillon Hotel liegt mitten in der Stadt und ist eigentlich genauso, wie im Netz beschrieben.



Eine ruhige Oase in Mitten der lebendigen und lauten Stadt.







Nach einer sehr freundlichen Begrüßung nehmen wir am herrlichen Pool Platz und essen einen guten Lunch.





Unser Zimmer ist auch gschön. Nach einem kurzen Nickerchen wollen wir noch eine Runde durch die City laufen. Und darauf sind wir echt gespannt.

Letzte Änderung: 15 Jun 2021 23:13 von casimodo.
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15 Jun 2021 23:46 #618508
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17.01.2020 Pnom Penh / The Pavillon Hotel

Am frühen Abend treten wir bei drückender Schwüle auf die kleine Nebenstraße vor unserem Hotel. Überall Buden, ein Tempel ist gegenüber.



Um die Ecke ist bereits ein großer Platz im Zentrum.



Irgendwie fühlen wir uns hier sofort wohl.



Die Stadt ist irgendwie eher noch so, wie wir Asien vor vielen Jahren erlebt haben.



Das Leben tobt und wir lassen uns treiben und fotografieren.





In Richtung des Royal Palace begegnen uns etliche Mönche.



Immer ein schönes Fotomotiv.



Unsere Laune steigert sich immer mehr. Es macht einfach großen Spaß, sich hier einfach durch die Straßen treiben zu lassen.



Durch eine Seitenstraße erreichen wir das Ufer des mächtigen Tonle Sap Flusses.



Er fließt einige hundert Meter weiter in den noch mächtigeren Mekong.



Restlose Begeisterung übermannt uns. Überall Wahrsager, Garküchen, Blumenstände und bunte Beleuchtung. Es ist irre interessant.





An einem kleinen Tempel ist es voll mit Gläubigen, die Opfergaben darreichen.



Es raucht, riecht und klingt sehr exotisch.



Ein Rausch der Gefühle und Eindrücke. Später erfahren wir, dass heute Buddha Day ist.



Nach dutzenden Fotos versuchen wir ein Restaurant zu finden.



Das hier trifft nicht ganz unseren Geschmack.





Also zuerst einmal in eine Rooftop Bar gehen und etwas Trinken.



Von hier aus haben wir eine beeindruckende Aussicht.



In einem Pub essen wir ein ziemlich auf Touristen zugeschnittenes Curry



und fahren dann sehr zufrieden mit einem Tuktuk zurück ins Hotel. Insgesamt haben wir sowohl in Bangkok, als auch in Pnom Penh nur gute Erfahrungen mit den Fahrern gemacht.



Morgen haben wir über eine Empfehlung aus dem Netz eine Tukuk Tagestour gebucht.
Voller neuer Eindrücke im Kopf schlafen wir schnell ein.

Letzte Änderung: 16 Jun 2021 00:04 von casimodo.
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18.01.2020 Pnom Penh / The Pavillon Hotel – Tuktuk-Tour Teil 1

Kurz vor unserer Reise hatte Kerstin eine (goldrichtige) Eingebung. Eigentlich hatten wir nur einen Nacht Pnom Penh und auf dem Weg nach Siem Reap dann noch eine Zwischenübernachtung. Diese hatte sie zu Gunsten einer zweiten Nacht in Pnom Penh gestrichen. Ansonsten hätte es den nun folgenden perfekten Tag gar nicht so gegeben.
Von zu Hause aus hatte ich schon nach einem Tuktuk-Fahrer für eine Tagestour gesucht. Der Tuktuk-Fahrer in Pnom Penh war leider schon gebucht und empfahl einen Verwandten namens Visal Tuk Tuk. Was ich von ihm im Netz sah, war sofort sympathisch.
Das Frühstück direkt am Pool im traumhaft schönen Garten ist gut und total gemütlich.



Visal ist zur ausgemachten Zeit vor dem Hotel.



Er ist ein extrem netter Kerl, der gut englisch spricht. Nach einer kurzen Einweisung geht es los in Richtung Memorial Park und dem Wat Phnom.



Schon der Weg dorthin macht uns schon große Lust auf den Tag. Überall gibt es Fotomotive.



Hier tobt das asiatische Leben.



Noch ist Temperatur auszuhalten. Auf dem Platz vor dem Wat Phnom steht die Statue der Lady Penh, der Gründerin der Stadt. Visal erzählt uns einige geschichtliche Fakten.



Das tut er sehr interessant in einer für uns perfekt passenden Dosis. Nach einer halben Stunde haben wir bereits das Gefühl, ihn seit Langem zu kennen. Wir scherzen, Lachen und Unterhalten uns lebhaft über die Stadt und das Leben in Kambodscha.



Über die Visal fährt uns wenige hundert Meter weiter direkt zum Wat.



Wir sollten einfach mal hoch laufen. Im Park pfeifen die Vögel und es wird minütlich heißer und schwüler. Vor dem Tempelaufgang sind allerlei Händler, die Opfergaben und Getränke verkaufen.





An uns vorbei kommen Menschen, die komplette Spanferkel als Opfergabe mitbringen.



Unser Birderherz schmerzt, als wir die Vogelkäfige sehen. Man fängt die armen Tiere ein. Dann kann man sie gegen Geld freilassen. Kerstin hätte am liebsten alle Vögel freigelassen….



Inzwischen hat uns bereits die Begeisterung gepackt. Hier sind fast keine Touristen und die Einheimischen begegnen uns freundlich. Dann erklimmen wir ganz langsam die Stufen zum Tempel. So richtig wissen wir nicht, was uns hier erwartet.



Im Tempel-Inneren ist einiges los.





Es riecht nach Räucher-Stäbchen und das Innere sieht aus wie ein Candelight-Dinner-Buffet.



Überall betende Menschen und wir haben nicht einmal das Gefühl zu stören.



Ich bin eher gehemmt, Kerstin etwas mutiger. Sie mischt sich unter die Menschen. Dieser Moment bringt uns Eindrücke, die für uns unvergesslich sein werden.





Am Ende kommen wir mit diesen zwei netten Damen ins Gespräch. Die eine war in der DDR und freut sich mit uns unterhalten zu können.



Dann geht es weiter in den etwas unbelebteren Teil des Tempels.







Überall stehen Opfergaben.





Diese Touristin hat ein ziemlich buntes Katzenkostüm an und ist irgendwie fotogen. Sie wundert sich, dass wir sie fotografieren möchten.



Wieder unten angekommen, lässt Kerstin zwei Vögelchen frei und freut sich.





Auch hier wieder tolle Fotomotive.





Visal fragt uns wie es war. Phantastic, war es. Totally phantastic. Einige hundert Meter weiter ist die Post. Kerstin geht rein und kauft Briefmarken.





Draußen spielen sich wieder wunderbare Szenen ab.



Letzte Änderung: 19 Jun 2021 11:43 von casimodo.
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20 Jun 2021 11:34 #619087
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18.01.2020 Pnom Penh / The Pavillon Hotel – Tuktuk-Tour Teil 2

Quer durch die Stadt fährt uns Visal nun zum Wat Ounalom.







Er gilt als wichtigster Tempel in Pnom Penh.



Hier geht es ziemlich ruhig zu.







Nur wenige Touristen sind gerade hier.



Dafür ist im hinteren Teil alles voll mit Katzen.







Wir schlendern in Ruhe durch den Tempel.









Mönche sind immer ein lohnendes Motiv.









Dieser hier stellt sich für Kerstin extra in Pose. Sie musste ihn nicht einmal fragen. Wir genießen den friedlichen Platz und die Ruhe.



Nun fährt Visal zuerst am TonleSap und entlang mit einigen kurzen Stopps









weiter in Richtung eines gigantischen Neubauviertels. Chinesen bauen hier zig Wolkenkratzer.





Am Ufer zeigt uns Visal den Zusammenfluss von Mekong und Tonle Sap.



Und dann beginnt die etwas längere Fahrt zu den Stätten des Grauens, den die Roten Khmer verursacht haben.



Beginnen werden wir in den Killing Fields. Visal kämpft sich durch den dichten und chaotischen Verkehr. Immer wieder sind interessante Szenen zu beobachten.





Auf den Ausfallstraßen werden über Kilometer alte Häuser abgerissen, Reisfelder an chinesische Immobiliengesellschaften verkauft und alles mit modernen, hässlichen und gigantomanischen Gebäuden vollgebaut. Es ist zu vermuten, dass Pnom Penh bald seinen derzeitigen Charakter verlieren könnte.



Letzte Änderung: 21 Jun 2021 18:43 von casimodo.
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