THEMA: Island - Eisländ, die Eins im Winter
19 Jan 2021 22:59 #604341
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Island Tag 6-2: Seyðisfjörður

Seyðisfjörður entstand im Jahre 1834 aus einer Handels­station. 1895 wurden dem Ort die Stadt­rechte ver­liehen. Der geschützte Hafen am Ende des Fjordes und reiche Fisch­gründe sind die Grund­lage des Ortes. Heute hat der Ort rund 700 Einwohner. Kiboko macht einen Stadt­rund­gang und schaut sich die älteren Holz­häuser an. Es gibt aber auch viele neue Gebäude.


Bild 175: Häuser am See



Bild 176: Innenstadt



Bild 177: Blaue Kirche (Bláa Kirkja)



Bild 178: Gehobenes Wohnhaus



Bild 179: Blaues Gästehaus



Bild 180: Ein Ladengebäude wurde ein Hotel



Bild 181: Alte Schule



Bild 182: Wohnen am Fluss


Die Straße nach Seyðisfjörður ist eine Sack­gasse. Kiboko fährt über den 620m hohen Pass der Fjarðar­heiði zurück nach Egils­staðir. Die Straße hat eine Eis­schicht. Durch den scharfen Splitt ist die Ober­fläche er­staunlich griffig.


Bild 183: Auf der Fjarðarheiði
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19 Jan 2021 23:15 #604342
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Island Tag 6-3: Tjarmarland - Bakkagerði

Die vorhergesagte Sonnenaktivität ist wieder bei Mini­mum. Polar­lichter sind nächste Nacht nicht zu erwarten. Bei sehr geringer Sonnen­aktivität ist der Ring, bei denen Sonnen­wind­partikel mit der Erd­atmosphäre inter­agieren, weit nörd­lich von Is­land. Daher sucht sich Kiboko einen Be­obachtungs­punkt möglichst weit im Norden. Dieser Punkt muss freie Sicht am Horizont haben, da die weit ent­fernten Polar­lichter eher niedrig über dem Himmel sind.

Tjarmarland

Kiboko fährt von Egilsstaðir nach Norden an die Schwemm­land­schaft vor der Bucht von Héraðsflói. Eine ge­schwungene, hügelige, ver­eiste aber mit Splitt ge­streute Straße führt durch das Tjarmar­land.


Bild 184: Auf der 94 nach Norden


Die Straße führt über Kuppen. Der weitere Straßen­verlauf ist hinter einer Kuppe nicht zu sehen. In Is­land werden dort Schilder für Blind­köpfe auf­gestellt.


Bild 185: Vorsicht hier kommt ein Blindkopf entgegen


Der parallele Fluss ist vereist. An einigen Stellen haben sich große Eis­platten am Rand auf­getürmt. Eine Hoch­wasser­welle muss sie an das Ufer ge­spült haben.


Bild 186: Dicke Eisschollen liegen am Ufer


Das Tal wird durch eine verschneite Berg­kette be­grenzt. Die beiden höchsten Bergen ist der Herfell (1064m) und der Dýörfell (1134m).


Bild 187: Viel Landschaft bei Tjamarland


An der Héraðsflói

In der Schwemmlandschaft vor der Bucht von Héraðsflói zweit ein Feld­weg ab. Hier kann Kiboko im dunkeln parken, ohne den Straßen­verkehr zu ge­fährden. Leider gibt es hier keinen mar­kanten Vorder­grund. Die Sonne steht noch hoch im Süden. Hier möchte Kiboko den Grünen Lichtern auf­lauern.


Bild 188: Feldweg für die Polarlichtfotografie


Bakkagerði

Kiboko hat noch etwas Zeit bis es dunkel wird. Daher fährt Kiboko die Straße weiter nach Osten über den Pass Vatnsskard. Eine kleine Farm liegt direkt am Borgar­fjörður. Um Ver­wechselungen zu ver­meiden wird der gleich­namige Ort auch Bakka­gerði ge­nannt.


Bild 189: Bauernhof am Borgarfjörður


Hauptattraktion in Bakkagerdi ist das Lindar­bakki. Es ist ein tra­ditionelles Haus. Der Keller stammt von 1899. Die Auf­bauten wurden 1934 erneuert. Die Seiten­wände be­stehen aus Torf. Das Haus wird noch als Sommer­haus von Privat­leuten ge­nutzt. Es hat eine Wohn­fläche von 50m² und hat ein Schlaf­zimmer, eine Küche und eine Diele.

Das Lindabakki ist aber nicht ein­fach zu foto­grafieren, da rund­herum moderne Gebäude stehen, die sich mit auf das Bild drängeln.


Bild 190: Lindarbakki


Nicht weit vom Lindarbakki steht die kleine Kirche von Bakka­gerði.


Bild 191: Kirche von Bakkagerði


Álfaborg

In Bakkagerði leben rund 100 Menschen. Aber es gibt hier noch sehr viele Elfen. In der Álfaborg (Palast der Elfen) lebt die Elfen­königin Borghilður. Die Burg besteht aus einem großen Fels in der Ebene. Ein Wander­weg führt auf die Elfen­burg.


Bild 192: Palast der Elfenkönigin Borghilður


Kiboko ist der Elfen­königin auf das Dach ge­stiegen. Dieses ist er­laubt, wenn man sich respekt­voll be­wegt. Die Elfen leben im Ver­borgenen. Sie sind daher nur sehr selten zu sehen. Beim Besuch hat Kiboko weder eine Elfe noch ihre Elfen­beine ge­sehen. Aber von der Álfaborg hat Kiboko einen schönen Blick auf den Ort und den Fjord.


Bild 193: Der 100-Seelen-Ort Bakkagerði
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Letzte Änderung: 19 Jan 2021 23:28 von Kiboko. Begründung: "f" mit Pattex an das Tor geklebt
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Die Auf­bauten wurden 1934 erneuert. Die Seiten­wände be­stehen aus Tor.
Da haben doch die Trolle schon wieder einen Buchstaben geklaut!
Unglaublich, wie schnell die das machen...

Grüße,
Heivi
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Island Tag 6-4: Dýrfjöll - Héraðsflói

Kiboko fährt zurück zum Foto­stand­punkt für die Polar­lichter. Eine Schotter­straße führt über einen Pass.

Njarðvík

Dann geht die Fahrt zur Bucht von Njarðvík. Weiter geht es dann nach links über den Pass Vatnasskard am 640m hohen Sönghofsfjall vorbei.


Bild 194:Bucht von Njarðvík


Von der Passhöhe schweift der Blick auf die Schwemm­land­schaft vor der Bucht von Héraðsflói.


Bild 195: Schwemmsandebene vor der Héraðsflói


Die Sonne hat sich bereits in den Feier­abend ver­abschiedet. Ein letzter Schimmer geht über den Hori­zont und taucht die Schwemm­land­schaft in orangenes Licht.


Bild 196: Brücke an der Héraðsflói


Nachts an der Héraðsflói

Kiboko parkt im aus­gekund­schafteten Feld­weg. Fleißige Trolle schalten nach und nach die Sterne ein. Ein paar Blink­sterne fliegen nach Amerika. Im fahlen Sternenlicht schimmert blass die Gebirgskette mit dem dem 640m hohen Sönghofsfjall. Die Sonne ist passiv. Grüne Lichter gibt es nicht. So gegen 19 Uhr macht Kiboko ein paar Probe­fotos.


Bild 197: Es wird Nacht an der Héraðsflói


Gegen 21 Uhr tauchen ein paar graue Wolken am Horizont auf. Der Kamera­sensor ent­tarnt sie als schwaches Polar­licht. Das Band bewegt sich fast nicht. Es wirkt statisch. Bei starker Über­belichtung wirkt es viel heller und bunter, als es in Wirklich­keit ist.


Bild 198: Schwaches Polarlicht über der Héraðsflói (Überbelichtet)


Bei Unterbelichtung kommt das Grüne Band von Aurora Borealis besser zur Gel­tung. Da­für ver­sinkt die Um­gebung in Dunkel­heit.



Bild 199: Schwaches Polarlicht über der Héraðsflói (Unterbelichtet)


Das Polarlicht bewegt sich nicht. Kiboko ist es langweilig. Kiboko spielt mit der Kamera. Während der Be­lichtung wird die Brenn­weite ver­ändert. Es entsteht ein Bild aus der Kate­gorie: Ist das Kunst oder kann das weg?


Bild 200: Auf den Spuren der Sterne

Die Sonne hat ihr Pulver an hoch­ener­getischen Par­tikeln ver­schossen. Das Grüne Band wird schwächer. Dann tut sich am Horizont nicht viel. Kiboko fährt zur Her­berge nach Egils­staðir zurück. Beim Blick in den Rücks­piegel bleibt der Nacht­himmel un­verändert.
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HeiVi schrieb:
Die Seiten­wände be­stehen aus Tor.
Da haben doch die Trolle schon wieder einen Buchstaben geklaut!

Danke, ich habe das fehlende "f" jetzt mit Pattex auf den Bildschirm geklebt.
Das kriegen die Trolle nie wieder ab. :silly:
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20 Jan 2021 22:47 #604442
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Island Tag 7-1: Egilsstaðir - Fáskrúðsfjörður

Die Wettervorhersage ist weiterhin schön für den Osten von Is­land. Aber Kiboko muss seine Rundreise fort­setzen, damit er recht­zeitig am Flug­hafen Keflavík ist. Am Abend will Kiboko in Höfn sein. Das liegt schon im Süden von Is­land. Kiboko startet in Egils­staðir im ersten Tages­licht um 10 Uhr.

Gesperrt

Am Ortsausgang von Egils­staðir steht ein Schild. Die National­straße Eins ist in den Bergen ge­sperrt. Kiboko muss einen Umweg ent­lang der Fjorde fahren.


Bild 201: Die Straßen sind gesperrt


Grund der Straßensperrung ist der viele Schnee im Hoch­land.

Der Troll,
der die Straße räumen soll,
liegt sternhagelvoll,
im verschneiten Häuschen. Toll!


Ein kleines rotes Haus mit spitzen hohen Dach ist von hohem Schnee eingeschlossen.


Bild 202: Wer hat eigentlich Winterdienst?


Reyðarfjörður

Nachdem Kiboko einen Pass überquert hat, schlängelt sich die Straße am Süd­ufer des Reyðar­fjörður ent­lang. Der Fjord liegt noch im Schatten. Die Sonne reicht nur auf die schnee­bedeckten Berge am anderen Ufer. Erst in den nächsten Monaten wird die Sonne hoch genug stehen, um den Fjord zu be­leuchten.


Bild 203: Der Reyðarfjörður am Ende



Bild 204: Reyðarfjörður


Dann verschwindet die Straße im Tunnel.

Fáskrúdsfjörður

Der Tunnel spuckt die Renn­semmel mit Kiboko in einem schattigen Tal aus. Der Fluss durch das Tal strebt dem Fjord Fáskrúðs­fjörður ent­gegen.


Bild 205: Ein schattiges Tal zum Fáskrúðsfjörður



Bild 206: Bald hat der Fluss den Fjord erreicht.


Die Straße führt wieder im schattigen Sü­dufer des Fáskrúðs­fjörður ent­lang. Die Sonne strahlt die schnee­bedeckten Berge an. Der höchste Berg ist über 1100m hoch.


Bild 207: Am Südufer vom Fáskrúðsfjörður


Am Fjord hat jemand auf­geräumt. Die herum­liegenden Steine wurden an­gehäuft.


Bild 208: Steinmännchen am Fáskrúðsfjörður


Am Leuchtturm von Strembitangi endet der Fáskrúðs­fjörður. Am der gegen­über­liegenden Spitze liegt Vattarnes.


Bild 209: Leuchtturm Strembitangi bewacht den Ausgang des Fáskrúðsfjörður
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