THEMA: Island - Eisländ, die Eins im Winter
05 Jan 2021 22:18 #602869
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Island Tag 3-1: Akureyri

Mit der Morgendämmerung steht Kiboko wieder in aller Frühe auf. Um 10:45 Uhr wird es hell. Als erstes knipst Kiboko seine Herberge. Sie liegt im ersten Stock über dem Giftladen.


Bild 70: Kiboko wohnt über dem Giftladen


Die Nationalstraße Eins kürzt das letzte Stück des Ejyafjörður ab. Kiboko blickt vom Damm zu­rück auf Akureyri. In der Bild­mitte ist die Her­berge. Darüber thront eine Kirche mit markanten Türmen aus Beton.


Bild 71: Akureyri liegt an einem Fjord


Aussichtspunkt

Nach dem Abfüllen der Renn­semmel fährt Kiboko weiter nach Osten, um einer an­rückenden Regen­front zu entfliehen. Weit kommt Kiboko nicht. Der Aussichts­punkt gegen­über Akureyri ist der nächste Halt. Akureyri ist mit rund 18000 Ein­wohnern die größte Stadt Islands außerhalb des Groß­raums Reykjavík. Ein Blick auf die Innen­stadt.


Bild 72: Innenstadt von Akureyri


Ein wichtiger Wirtschafts­zweig ist die Fischerei, Werftern und Fisch­verarbeitende Indus­trie.


Bild 73: Hafen von Akureyri


Die Kirche von Svalbarðseyri blickt über dem Ejyaf­jörður auf rund 1400m hohe Berge.


Bild 74: Jeder Ort hat seine Kirche


Kiboko fährt weiter nach Osten. Es geht wieder in die Berge. Ein Fluss namens Fnjóská wird mehr­fach über­quert. Noch fließt das Wasser. Der Winter kann bisher nur den Rand fest­frieren.


Bild 75: Der Fnjóská in karger Landschaft
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05 Jan 2021 22:30 #602871
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Island Tag 3-2: Goðafoss

Kiboko fährt durch eine schnee­bedeckte Land­schaft. Auf halben Weg zwischen Akureyri und dem Myvatn ist die nächste Attraktion. Nahe der Ring­straße ist ein schöner Wasser­fall, der Goða­foss. Hier stürzt sich der Skjálfandafljót über eine rund 10m hohe Kante.

Götterfall

Goðafoss bedeutet auf Deutsch Götter­fall. Am Wasser­fall sind im Jahr 1000 die Götter rein­gefallen. Damals hatte der Häupt­ling das Christen­tum an­genommen. Die Götzen­bilder der früheren Gottheiten hatten aus­gedient. Sie wurden im Wasser­fall ent­sorgt.


Bild 76: Goðafoss im Winter


Der Parkplatz am Wasserfall ist total ver­eist. Bei rund 7°C ist ein Wasser­film auf dem Eis. Der Park­platz und die Wege zum Wasser­fall sind spiegel­glatt. Viele Aussichts­punkte sind un­erreich­bar. Kiboko spielt mit unter­schiedlichen Bel­ichtungs­zeiten. Lange Be­lichtungs­zeiten ver­wischen die Wasser­strukturen.


Bild 77: Goðafoss mit langer Belichtungszeit


Eine Insel teilt die Fälle. An der Insel haben sich mehrere Meter lange Eis­zapfen ge­bildet.


Bild 78: Goðafoss, etwas näher dran



Bild 79: Die Insel im Detail mit langer Belichtung



Bild 80: Eiszapfen im Goðafoss


Skjálfandafjót

Nachdem sich der Fluss Skjálfanda­fljót vom Sturz über die Klippe erholt hat, rauscht er durch eine enge Schlucht aus dunklem Lava­gestein.


Bild 81: Blick von der Brücke der Ringstraße


Eine Gitter­brücke führt über den Skjálfandafljót. Daneben bereichern ein Gäste­haus, Café und Souvenir­laden die Szenerie. Der Wasser­fall ver­steckt sich in der Schlucht am rechten Bild­rand.


Bild 82: Brücke am Skjálfandafljót
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06 Jan 2021 00:04 #602878
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Dibbveler
...... den merk ich mich :laugh: :laugh: :laugh:
und das markante
markenten
auch....
kichert grüßend
Friederike
Letzte Änderung: 06 Jan 2021 00:07 von CuF.
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06 Jan 2021 22:41 #602955
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Danke Friederike, den markenten Dibbveler habe ich auch korrigiert. :)

Island Tag 3-3: Mývatn

Kiboko fährt weiter auf der National­straße Eins nach Osten. Im ge­schwungenen Ver­lauf führt die Straße über eine schnee­bedeckte Hoch­ebene. Es gibt keinen Vorder­grund. Das einzige Foto­motiv ist der Straßen­verlauf.


Bild 83: Auf der winterlichen Hochebene gibt es keine Fotomotive


Mývatnsheiði

Am Horizont sind ein paar kleinere Berge. Die diffuse Licht­stimmung ist schon sehr speziell. Dunkle blau­graue Wolken be­decken den Himmel. Einzelne graue und weiße Wolken­bänder hat der Isländische Wetter­dienst netter­weise zur Deko­ration auf­gehängt.


Bild 84: Lichtstimmung auf der Hochebene


Von der Hochebene führt die Nationalstraße Eins in geschwungenen Bögen abwärts in ein weitläufiges Tal. Der Abfluss des Mývatn ist der Lachsfluss Laxá. Die namensgebenden Fische haben gerade Winterpause.


Bild 85: Die lachslose Laxá


Hier teilt sich die Straße. Kiboko wählt die südliche Route um den Mývatn. Es ist schon 13:40 Uhr. Die Winter­sonne steht tief über dem Horizont. Damit hat sie ihren Zenit schon er­reicht. Immerhin hat sie nach längerer Suche eine Lücke in den Wolken ge­funden. Das Flüsschen Kráká sorgt für ein wenig Ab­wechslung in der Land­schaft. Es ist ein Zufluss der Laxá und fließt am Mývatn vorbei.


Bild 86: Lichtblick um Isländisch High Noon


Die Land­schaft ist vulkanisch ge­prägt. Flüssige Lava ist über Sümpfe und Seen ge­flossen. Das ein­geschlossene Wasser wurde dabei er­hitzt. Der Wasser­druck wurde immer höher, bis durch eine Explosion die Lava ab­gesprengt wurde. Geblieben sind Pseudo Krater, sowie Skulp­turen und Säulen aus schwarzer Lava.


Bild 87: Bizarre Felsen rund um den Mývatn

Myvatn

Der Mývatn, der Mücken­see, ist mit 37km² der viert­größte See in Island. Er liegt rund 277m über dem Meer in einem vulkanisch sehr aktiven Ge­biet. Die jetzige Form ist erst durch Vulkan­ausbrüche vor rund 2500 Jahren ent­standen. Der See ist nur rund 2,5m tief. Durch unter­irdische warme Zu­flüsse friert er aber im Winter nicht komplett zu. Kiboko sucht auf der Süd­seite nach Foto­stellen, falls nachts grüne Lichter über den See hüpfen.

Der Myvatn ist für die reiche Tier- und Pflanzen­welt be­rühmt. Davon ist aber im Januar nicht viel zu sehen. Nur ein paar Mücken führen vor der Auto­scheibe einen ver­frühten Frühling­stanz auf.


Bild 88: Lavasäulen am Mývatn


Kiboko fährt gegen den Uhrzeiger­sinn um den See. Von der Nord­westseite schweift der Blick über den Mývatn auf einen Krater, dem Hverfjall.


Bild 89: Mývatn mit Hverfjall von Nordwesten


Kiboko hat die Runde um den See voll­endet. Auf einer Wiese sind ein paar winter­feste Island­pferde.


Bild 90: Islandpferde in der Abenddämmerung



Bild 91: Winterfeste Islandpferde

Es ist schon nach 16 Uhr am Nach­mittag. Wolken bedecken wieder den Himmel. Es wird dunkel. Das Foto­licht ist vor­bei. Kiboko macht sich schon mental auf dem Rück­weg nach Akureyri.
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06 Jan 2021 22:59 #602956
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Danke Kiboko, für die winterlichen Bilder. Mir gefallen besonders die Pferde im Schnee und die Eiszapfen am Godafoss. So ganz anders als wir die selben Orte im Hebst besucht haben. Ich wünsche mir ein Bild von Kiboko im Schnee... von hinten. :lol: ;)
Das Licht im Winter ist wirklich speziell aber schade dass du so wenig Tageslicht hast um zu photographieren.
If life is a journey be sure to take the scenic route

Meine RBs
Expedition Antarktis:
www.namibia-forum.ch...s-und-s-georgia.html

Island In Herbstfarben
www.namibia-forum.ch...-september-2018.html


Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019

www.namibia-forum.ch...landschaft-2019.html

Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different.
Juni 2018
www.namibia-forum.ch...e-but-different.html

Trip reports in English:

Namibia and KTP 2016
safaritalk.net/topic...-tr-nam-sa-bots-nam/

Botswana 2016:
safaritalk.net/topic...fari-tr-bots-nam-sa/

Tanzania 2015:
safaritalk.net/topic...s-and-lions-in-camp/

Nam-SA-Bots 2014:
safaritalk.net/topic...-and-namibiab/page-1
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06 Jan 2021 23:00 #602957
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Island Tag 3-4: Mývatn

Das isländische Wetter ist immer für eine Über­raschung gut. Am Horizont reißen die Wolken an einer Berg­kette auf. Die Sonne ist bereits hinter den Bergen ver­schwunden. Aber durch die Wolken­lücke dringt ein oranger Licht­schein. Kiboko beschließt spontan eine zweite Runde um den Mývatn zu drehen.

Mývatn

An der Nordostecke in Reykjahlíð spiegelt sich das Abend­licht auf dem Eis des Mývatn.

.
Bild 91: Oranges Eis

Kiboko hat eine Elfe am See fotografiert. :woohoo:
Da die Elfen unsichtbar sind, ist das Bild auch unsichtbar.
Jetzt fehlt Bild 92 hier. :blink:

Der Lichtstreifen wird größer. Ein­zelne Wolken sonnen sich am Hori­zont. Während die Um­gebung des Mývatn bereits in tiefer Dunkel­heit liegt.


Bild 93: Der Himmel reißt auf


Orange wechselt das letzte Blau am Himmel ab.


Bild 94: Lavafelder im Abendlicht


Vindbergarfjall

Westlich vom Mývatn ist der Vulkan Vindbergar­fjall ein mar­kanter Blick­fang.


Bild 95: Vulkan im magischem Licht


Die blaue Stunde ist in Island sehr lang. Blick von Reykjahlíð über den Mývatn auf den Vindbergar­fjall.


Bild 96: Mývatn zur Blauen Stunde



Bild 97: Blaue Stunde


Kiboko hat die Hoffnung auf einen wolken­freien Abend. Auch wenn die Sonnen­vor­hersage nur geringe Aktivität ver­spricht, möchte Kiboko die Chance auf grüne Lichter nutzen. Zum Auf­wärmen landet Kiboko im einzigen ge­öffneten Lokal am Mývatn. In einer Holz­baracke ist so eine Art Truck­stop. Kiboko ist der einzige Gast. Für um­gerechnet 30 Euro gibt es eine grotten­schlechte Pizza. Es ist die Pizza mit dem schlechtesten Preis-Leistungs-Verhältnis, die Kiboko jemals ver­tilgt hat. Aber Kiboko sitzt im Warmen und kann die Zeit bis zur Dunkel­heit ab­warten.


Bild 98: Pizzabude zur Blauen Stunde
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Ruanda, Sambia, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x)

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