THEMA: Island - Eisländ, die Eins im Winter
30 Dez 2020 23:52 #602529
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Liebe Fomis,
der wunderschöne Reisebericht über Island im Sommer 2020 von Betti (Beatnick) hat mich motiviert meinen Island Reisebericht ebenfalls hier einzustellen. Statt wunderschöner Bilder aus dem Sommer gibt es hier das Kontrastprogramm.

Es warten 51 Beiträge mit 393 Bildern auf Euch.
Ich wünsche Euch viel Spaß.
Bernd

Island - Vorwort

Im Januar 2016 reist Kiboko für eine Foto­reise nach Is­land. Freunde schütteln nur mit dem Kopf. Da ist es doch jetzt dunkel und kalt. Ja! Genau des­halb will Kiboko dort hin. Kiboko hofft auf Polar­lichter (Auroroa Borealis), ge­frorene Wasser­fälle und Licht­stimmungen bei tief­stehender Sonne. Nach­dem zwei Jahre vor­her Wolken, Nebel und eine lust­lose Sonne Polar­licht­bilder in Finn­land ver­hindert haben, hofft Kiboko in Is­land auf mehr Glück.

Reiseverlauf

Vom Flughafen Keflavík dreht Kiboko mit einem Miet­wagen eine Runde auf der National­straße Eins. Im Uhr­zeiger­sinn wird die Insel bereist. Nur die Hotels für die erste und letzte Nacht sind vor­gebucht. Der weitere Reise­ver­lauf ist von Wetter und Sonnen­aktivität ab­hängig. Daraus hat sich dann die fol­gende Reiseroute er­geben:
• Tag 1: Reykjavík
• Tag 2: Reykjavík - Akureyri
• Tag 3: Akureyri - Mývatn - Akureyri
• Tag 4: Akureyri - Mývatn
• Tag 5: Mývatn - Egilsstaðir
• Tag 6: Egilsstaðir
• Tag 7: Egilsstaðir - Höfn
• Tag 8: Höfn - Vík
• Tag 9: Vík
• Tag 10: Vík - Keflavík
• Tag 11: Rückflug und Fazit

Abflug

Ein Flieger bringt Kiboko nach Amster­dam. Dort wartet schon eine Boeing B757-200 der Iceland­air auf Kiboko. Es ist ein trüber, regen­reicher Januar­tag.


Bild 1: B757-200 Krafla in Amsterdam

Dichte Wolken liegen über dem Atlantik. Es gibt wenig zu foto­grafieren. Kiboko kann im Flug ent­spannen.



Bild 2: Steilkurve zwischen den Wolken

Island in Sicht

Die Färöer Inseln bleiben unter den Wolken ver­borgen. Auch Is­land ver­steckt sich unter der Wolken­decke. Aber es kommen ein paar Wolken­lücken. Eine schnee­bedeckte Felsen­landschaft schaut zwischen den Wolken heraus.


Bild 3: Felsen und Schnee - Island auf dem ersten Blick


Bild 4: Island auf dem zweiten Blick

Beim Landeanflug durch­bricht der Flieger die Wolken­decke. Eine sturm­umtoste Küste er­scheint vor dem Flugzeug­fenster. Ein Leucht­turm auf einer Land­spitze trotzt dem Wetter. Es ist kurz vor 16 Uhr Orts­zeit. Die Nacht bricht bereits über Island ein. Es sieht ungemütlich aus.


Bild 5: Island kommt näher. Landeandlug auf Keflavik

Rennsemmel

Island gehört zum Schengen­raum. Die Einreise ist un­problematisch und ereignis­los. Die Suche nach dem Miet­wagen­schalter ist die größte Heraus­forderung. Ein Shuttle bringt Kiboko zur Vermiet­station. Hier bekommt Kiboko ein schickes Auto. Es ist ein schwarzer Flitzer, mit sport­lichen Sitzen, sport­lichem Fahr­werk und sport­lich motori­siert. Die Rennsemmel hat immerhin Winterreifen. Für Spikes hat es nicht mehr ge­reicht. Es ist ein tolles Auto, um damit in Deutsch­land über die Auto­bahn zu flitzen. Für eine winter­liche Runde durch Eisländ ist es nicht un­bedingt die optimale Wahl. Das wird sich später rächen.


Bild 6: Rennsemmel auf Eispiste

Kiboko fährt im dunkeln bei Stark­regen mit einem fremden Auto durch ein fremdes Land. Der Ab­stand der Pedale ist mit der Größe der Wanderstiefel nicht so richtig kompa­tibel. Nach ein paar un­beabsichtigten Um­wegen er­reicht Kiboko ohne Schrammen das Hotel in Reykjavik.

Rundgang am Abend

Bei strömenden Regen und starkem Wind wandert Kiboko in die Innen­stadt. Der komprimierte Schnee auf dem Geh­wegen wird durch den Regen zu buckligen Rutsch­bahnen. Am besten geht es sich noch auf der Straße. Aber das lässt der Verkehr nicht zu. Es ist ein Wetter, bei dem man kein Nil­pferd vor die Tür jagt. Schnell sind Jacke, Hose und Schuhe nass. Kiboko bricht die Erkundungs­runde wegen Sinn­losig­keit ab. Fotografiert hat Kiboko am ersten Abend nicht mehr.
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31 Dez 2020 00:22 #602530
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Island Tag 1-1: Reykjavík

Morgens um halb elf beginnt ein trüber Tag in Reykjavík. Es ist regnerisch. So richtig hell wird es heute nicht werden.


Bild 7: Morgendämmerung um halb elf

Im Jahr 2016 sind die Aus­wirkungen der schweren Finanz­krise noch zu spüren. Einige Schau­fenster­puppen haben auch im strengen Winter nix an­zuziehen.


Bild 8: Sparzwang in der Finanzkrise. Heißblütige Schaufensterpuppen bleiben nackt.

Hallgrímmskirkja

Es regnet schon wieder oder immer noch. Kiboko schlendert etwas de­motiviert durch die Stadt. Auf der Skólavarða-Höhe steht eine große Kirche. Es ist die Hallgrímms­kirkja. Namens­geber ist der Isländische Dichter Hallgrímmur Pétursson (1614-1674). Ein hoher beton­grauer Kirch­turm ragt in den grauen Himmel.


Bild 9: Hallgrímmskirkja von hinten

Der Staatsarchitekt Guðjón Samúelsson erhielt 1937 den Auf­trag die Kirche zu planen. Die Architek­tur sollte die isländische Natur­land­schaft ein­beziehen. Die Stehlen am Kirchturm stellen Basaltsäulen dar. 1947 wurde mit dem Bau be­gonnen. 1986 wurde die Kirche geweiht.


Bild 10: Hallgrímmskirkja von hinten.

Altar

Innen ist die Kirche eher schlicht und soll die karge Weite Islands sym­bolisieren.


Bild 11: Altarraum der Hallgrímmskirkja

Auf einem schlichten Altar stehen ein Kreuz, zwei Vasen mit weißen Blumen, sowie vier hohe Kerzenständer mit weißen Kerzen.


Bild 12: Altar der Hallgrímmskirkja

Die Fenster sollen später durch bunte Blei­glas­fenster ge­tauscht werden. Ein Motiv aus einem der ersten Fenster.


Bild 13: Maria und Jesus im Glasfenster

Moderne Gläubige haben dank WLAN einen direkten Draht zu Gott.


Bild 14: Erleuchtung mit dem Smartphone

Orgel

Die Orgel stammt vom Orgel­bauer Klais aus Bonn.


Bild 15: Innenansicht der Hallgrímmskirkja

Eine Kirchenorgel geht über mehrere Etagen. Ein Mann steht unten in der Orgel.


Bild 16: Orgel der Hallgrímmskirkja. Der Mensch ist der Maßstab.

In der Kirche finden regelmäßig Orgel­konzerte statt. Der nette Organist bringt der Orgel die Flöten­töne bei und lässt die Pfeifen tanzen.


Bild 17: Organist beim Training
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31 Dez 2020 00:44 #602533
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Island Tag 1-2: Reykjavík

Nach dem Tauwetter der letzten Nacht sind die Geh­wege wieder begeh­bar. Kiboko setzt seinen Stadt­bummel fort. Die Archi­tektur ist sehr ab­wechslungs­reich, aber wenig spannend. Kleine und große Holz­häuser mit Blech­dach, Stein­häuser und Wohn­blöcke wechseln sich ab. Eine Struk­tur ist nicht er­kenn­bar.


Bild 18: Wohnviertel mit gemischter Architektur

Kiboko geht ziel­los durch die Stadt. Im Zentrum von Reykjavík liegt der Stadt­see Tjörnin. Der See ist ver­eist.
Als die schöne Nixe im See Kiboko sieht, wird es ihr warm ums Herz. Das bringt sofort das Eis um sie herum zum Schmelzen.
Die Beine von Kiboko werden auch schon ganz weich. Kiboko geht schnell weiter, bevor er auch noch dahinfließt.


Bild 19: Warmherzige Nixe im Tjörnin

Der Tjörnin wird durch eine Straße ge­teilt. Von der Brücke gibt es noch­mal eine Aus­sicht auf die Innen­stadt. Die Dom­kirche steht direkt am See. Der große schwarze Kasten im Hinter­grund ist die Harpa.


Bild 20: Stadtsee Tjörnin von der Straßenbrücke

Vögel

Der Tjörnin ist zugefroren. Der ganze Tjörnin? Nein, eine Ecke wird von einer Gruppe winter­harter Wasser­vögel noch eis­frei ge­halten. Hier tummeln sich Enten, Schwäne, Gänse, Möwen und See­schwalben. Nur wenige Vögel blei­ben im Win­ter auf Is­land.


Bild 21: Singschwäne und weitere Wasservögel im Tjörnin



Bild 22: Der Singschwan ist schwarz-gelb geschminkt und damit Fan von Borussia Dortmund




Bild 23: Frau Reiherente trägt ein gediegenes Braun-in-Braun.


Bild 24: Herr Reiherente im schwarz-weißen Anzug



Bild 25: Zahme Wildgans



Bild 26: Küstenseeschwalbe

Nachdem Kiboko alle Vögel foto­grafiert hat, fängt es wieder an zu regnen.
Kiboko flüchtet in die große schwarze Kiste.
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31 Dez 2020 00:55 #602534
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Island Tag 1-3: Reykjavík Harpa

Kiboko kommt an einem großen dunklen Gebäude vor­bei. Es hat eine interessante Glas­front. Es ist die das Konzert- und Opern­haus Harpa, die Isländische Musik­box. Es wurde im Mai 2011 er­öffnet. Die Archi­tektur ist preis­gekrönt.



Bild 27: Die Musikbox Harpa

Wasserbecken vor dem Harpa er­lauben Fotos mit Spiegelungen.


Bild 28: Düstere Spiegelungen an einem düsteren Tag

Der Eintritt in die Harpa ist frei.
Der zweite Tritt auch.
Kiboko tritt ein und ent­flieht dem Regen.

Kiboko ist drin

Das Foyer ist dreieckig. Lange, flache Treppen verbinden die Ebenen.


Bild 29: Das luftige Foyer der Harpa

Blick in die Gegenrichtung vom vorhergehenden Bild. Das Foyer hat eine dreieckige Grundstruktur.
Die Ebenen sind innen mit dunklen Steinplatten belegt.


Bild 30: Blick in die Gegenrichtung von der langen Treppe

Während die Harpa von außen sehr dunkel wirkt, ist es innen luftig und hell.


Bild 31: Die Fenster vom Foyer sind kubische Glaselemente

Glas und Spiegel

Spiegelelemente an der Decke re­flektieren das ein­fallende Licht.


Bild 32: Viel Glas und Spiegeldecke



Bild 33: Spiegeldecke im dreieckigen Foyer der Harpa

Spiegel

Die Spiegeldecke mit ihren würfel­förmigen Ele­menten hat es Kiboko be­sonders angetan. Kleine Ver­schiebungen des Stand­orts liefern wieder ganz neue Ein­drücke der Spiegelungen. Davon kann Kiboko einfach nicht genug bek­ommen. Kiboko ist über eine Stunde in der Harpa und foto­grafiert die Spiegel­decke. Niemand stört es. Kiboko ist fas­ziniert und be­geistert. Daher gibt es jetzt ohne große Worte eine Serie von Decken­spiegel­fotos.


Bild 34: Spiegeldecke in Harpa


Bild 35: Spiegeldecke in Harpa


Bild 36: Spiegeldecke in Harpa


Bild 37: Spiegeldecke in Harpa


Bild 38: Spiegeldecke in Harpa


Bild 39: Spiegeldecke in Harpa

Denkmal

Auf dem Rückweg zum Hotel kommt Kiboko am Denk­mal Sóifar (Sonnenfahrt) vor­bei. Jón Gunnar Arnarson hat es einem Wikinger­boot nach­empfunden. Kiboko hat hier­von schon stimmungs­volle Bilder mit der Mitter­nacht­sonne im Sommer ge­sehen. Die Sonne ist aber heute hinter den Wolken. Statt einer Sonnenfahrt bleibt eine triste graue Stimmung. Die Blechwikinger rudern im Regen.


Bild 40: Sonnenlose Sonnenfahrt

Damit endet ein nass­kalter Tag in Is­land.

Das Wetter soll in den nächsten Tagen in Reykjavík nicht besser werden. Im Nordosten von Island scheint das Wetter besser zu sein. Da will Kiboko hin ...
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Letzte Änderung: 31 Dez 2020 01:09 von Kiboko.
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Island Tag 2-1: Akranes - Hraunfossar

Am zweiten Reisetag startet Kiboko am frühen Morgen. Es ist noch dunkel. Kiboko verlässt die Reykjavík auf der National­straße Eins nach Norden. Plötz­lich ist die Straße grell beleuchtet. Kiboko fährt in einem langen Tunnel unter dem Hval­fjörður (Walfjord) durch. Dann biegt Kiboko links ab und ist am Aus­gang des Fjordes in Akranes.

Akranes

Der Ort scheint noch tief und fest zu schlafen. Es ist immer noch dunkel. Dabei zeigt die Uhr schon 09:15. Die Kirche mit dem be­leuchteten Kreuz ist Kiboko ein Bild wert.


Bild 41: Kirche in Akranes

Dann stattet Kiboko dem Leucht­turm einen Besuch ab. Eine lange Belichtungs­zeit macht den ersten blauen Schimmer am Himmel sichtbar. Bis zum Tagesanbruch wird es noch etwas dauern.


Bild 42: Leuchtturm in Akranes

In Akranes ist einer der größten Fischerei­häfen in Island. Die NS14 Lundey wird gerade be­tankt und träumt von der nächsten großen Fahrt.


Bild 43: NS14 Lundey im Hafen von Akranes

Reykholt

Der Himmel weint. Kiboko will dem Regen ent­fliehen und fährt weiter Richtung Nord­westen. Dann macht Kiboko einen Ab­stecher in das Landes­innere. Um 11 Uhr ist es heller geworden. Der Isländer nennt das Tag. Bei Reykholt steht an der Straße eine moderne Kirche aus dem Jahr 1997. Sie spiegelt sich auf dem regen­nassen Park­platz.


Bild 44: Kirche in Reykholt

Hraunfossar

Der Reiseführer preist einen wunder­schönen Wasser­fall Hraun­fossar an. Er soll in lieb­lichen Wald­gebieten liegen. Aus einer po­rösen Lava­schicht dringt das Wasser her­vor. In breiten Kaskaden fällt das Wasser in den Fluss Hvítá.


Bild 45: Das Wasser kommt aus einer Lavaschicht

Kiboko ist hier alleine. Es gibt keine weiteren Touristen. Ein Wegenetz führt zu kleinen Aussichts­punkten und Platt­formen. Von dort hat Kiboko einen schönen Blick auf die gegen­über­liegenden Wasser­fälle. Die Wege sind durch Seile ab­gegrenzt.

Der fest­getretene, unebene Schnee ist bei Regen­wetter extrem glatt. Kiboko rutsch, schlittert, verliert die Kontrolle und landet mehr­fach auf dem Nilpferd­hintern. Abschnitt­weise zieht sich Kiboko am Seil ent­lang. Auf kurzen Passagen geht es nur auf alle Viere weiter. Wie gut, dass Kiboko dabei nicht beo­bachtet wird. Das Er­reichen der Aussichts­punkte ist müh­sam. Im Kontrast dazu findet Kiboko, dass die Reali­tät mit der Be­schreibung im Reise­führer nicht mit­halten kann.


Bild 46: Das Wasser fällt breit gefächert über Kaskaden


Bild 47: Mit langer Belichtungszeit

Unter einer kleinen Brücke rauscht die Hvítá drunter durch.


Bild 48: Über troubled Water

Die lieblichen Wälder sind Busch­birken, die um diese Jahres­zeit wenig lieblich wirken.


Bild 49: Birkenwälder am Fluss
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Island Tag 2-2: Norðurá - Hunarfjörður

Der Regen treibt Kiboko weiter. Bei Ferjukot über­spannt eine 106m lange und 3m breite Brücke die Hvítá. Kiboko macht ein paar Bilder vom Fluss im Winter­schlaf.



Bild 50: Still und starr ruht der Fluss



Bild 51: Winterstarre


Norðurá

Kiboko ist zurück auf der National­straße Eins. Die tief­gefrorene Norðurá be­gleitet Kiboko.



Bild 52: Tiefgefrorene Norðurá



Bild 53: An einer Brücke über die Norðurá

Hrútafjörður

Am Hrútafjörður trifft Kiboko wieder auf das Meer. Bei Eyjanes liegt ein Bauern­hof direkt am Fjord. Endlich hört der Regen auf.



Bild 54: Eyjanes am Hrútafjörður


Der übernächste Fjord ist der Hunarfjörður. Auf dem Land­rücken da­zwischen sind die ersten Wolken­lücken des Tages. Kiboko be­findet sich aber noch unter eine dichten, dunklen Wolken­decke. Das erzeugt eine düstere Licht­stimmung. Im Tal liegt ein weiterer Bauern­hof.



Bild 55: Die erste Wolkenlücke


Weiter geht die Fahrt auf der Eins nach Nord­westen. Die Wolken hängen tief.


Bild 56: Unter den Wolken


Bei Laugarbakki sieht Kiboko das erste Mal die Sonne über Island.



Bild 57: Sonnenlicht und Islandwetter
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