THEMA: 2018 - Rund um Spitzbergen mit der MS Bremen
15 Sep 2020 22:13 #594819
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Hallo Lotusblume,

gleich geht's weiter. Eine Expeditionsfahrt nach Grönland fände ich auch toll. Ich hoffe, dass uns Corona bald wieder reisen lässt.

LG

Gabi
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15 Sep 2020 22:28 #594822
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04.08.2018

Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass wir bei einer Umrundung von Spitzbergen immer ein wenig durch Eis fahren. Aber nix davon. Sofern wir nicht in der Nähe eines Gletschers sind, gibt's auch keine Eisberge. Aber unser Kapitän möchte uns natürlich zeigen, wie es ist, durch Eis zu fahren.

Der Morgen begrüßt uns mit dichtem Nebel, das ist natürlich nicht schön. Kurz nach dem Frühstück beginnt die BREMEN zu rumpeln, untrügliches Zeichen dafür, dass wir die ersten Eisschollen mehr oder weniger behutsam zur Seite schieben. Die Sicht ist schlecht und die Dicke des Eises lässt zu wünschen übrig, sodass es schwierig wird die erhofften Tiere, wie z.B. Eisbären zu sichten.









Außer ein paar Vögel sehen wir die nächsten 3 Stunden nichts. Und so beschließt der Kapitän wieder zurückzufahren und wir trösten uns mit Hotdogs beim Mittagessen.

Am Nachmittag gibt es eine Bildungsreise. Es gibt einen Vortrag über das Eis von Spitzbergen sowie über die Wale des arktischen Ozeans und auch über die Robben.

Es ist der erste Tag wo wir es geruhsam angehen können und auch ein wenig Zeit zum Ratschen mit anderen Gästen haben.

Nach dem Abendessen erreichen wir Alicehamna. Um 21.30 Uhr sind wir dann starklar. Alicehamna liegt im Raudfjord. Dieser ist der westlichste Fjord an der Nordküste Spitzbergens und rund 20 km lang und fünf km breit. Der Name Alice bezieht sich auf das Schiff, mit dem Albert I. von Monaco dieses Gebiet erkundet hat.

Wir werden bereits von dem Expeditonsleiter erwartet, natürlich mit Hinweis auf die "Boardingzeit".





Eine kleine Schutzhütte gibt es auch:







Unser Ziel ist eine kleine Anhöhe. Bei inzwischen ruhigen Wetter wandern wir zu einem Walfängergrab. Am höchsten Punkt können wir den ganzen Fjord überschauen und das Panorama ist sehr eindrucksvoll.












Auch wenn hier viel Steine sind, so sind immer wieder Blumen zu finden.




Um kurz vor Mitternacht sind wir wieder an Bord.

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Letzte Änderung: 15 Sep 2020 22:54 von Gabi-Muc.
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16 Sep 2020 22:03 #594898
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05.08.2018

Heute morgen ist nichts mit ausschlafen, denn um 8 Uhr haben wir bereits unser Ziel erreicht. Der Liefdefjord (Liebesfjord) mit dem Monacobreen am südwestlichen Ende ist ein besonders schönes Gebiet im nördlichen Spitzbergen. Die Sonne lacht, es ist 5 Grad und der Gletscher strahlt blau in der Sonne. Der Fjord wird von spitzen Bergen umrahmt, und als wenn die nicht schon spektakulär genug wären, fließen auch noch einige kleinere Gletscher von ihnen zu Tag. Der Fjord endet am Monacobreen, einem der größten Gletscher von Spitzbergen. Er ist nach Albert I von Monaco benannt, der Spitzbergen zu Beginn des 20. Jahrhunderts besucht hat.

Die Zodiacs sind startklar und wir haben traumhaftes Wetter: strahlender Sonnenschein und windstill.




Die knapp 4 km lange Gletscherfront des Monacobreen sehen wir uns mit Hilfe der Zodiacs aus maximal möglicher Nähe an. Wir bestauen das blaue Eis und beobachten natürlich auch die Möwen. Hin und wieder bricht ein kleines Stück vom Gletscher ab.















In der Nähe der Bremen gibt es ein Versorgungszodiac und wir können zwischen Champgner oder heißer Schokolade wählen. So gefällt es uns.





Auf dem Rückweg liegt unser Schiff in einem tollen Panorama:



Ein einsames Segelschiff hat es auch bis hierher geschafft.



Vom Schiff aus können wir noch einen schönen Blick zurück werfen.




Nach diesem anstrengenden Vormittag haben wir uns das Mittagessen verdient. Dieses wird im Club serviert.



Nachdem heute schönes Wetter ist, kann man auch draußen sitzen:



Während des Mittagessens nimmt die BREMEN Kurs auf Makeoya, die Möweninsel. Sie ist ein wichtiges Brutgebiet für Schwalben und viele Vögel. Die Insel hat einen kleinen See, der von den Vögeln bevölkert ist. Die Insel hat ihren Namen nicht zu Unrecht, es tummeln sich wirklich ausgesprochen viele Vögel auf der Insel.

Die Anlandung ist wie immer schnell erfolgt:



Sogar mein Sohn übt sich heute mit dem Fotografieren:









Blumen sind auch hier zu finden:





Die Eisbärenwächter sind sehr aufmerksam. Man merkt, dass in der Woche zuvor ein Vorfall mit einem Eisbär war.



Dieser See liegt inmitten der Insel:











Heute steht nichts weiter auf dem Programm, außer den Abend mit einem leckeren Abendessen im Restaurant zu beenden. Hier gibt es übrigens 2 verschiedene 7 Gang Menü's.











Nach dem leckeren Dinner geht es dann in's Bett. Was wir noch nicht gesehen haben, sind Eisbären. Das würden wir uns natürlich wünschen. So wie diesen hier:

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Leider war es mit den Eisbären nur ein Traum. Als wir am nächsten Morgen aufstehen, sehen wir wie jeden Tag den Eisbären nur über unserem Bett hängen.



Aber meine Kinder haben ihre Eisbären von zu Hause mitgebracht. Uns so wird uns Kuschel-Wuschel helfen, dass wir noch einen Eisbären live sehen. Ob das funktioniert?

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Wahnsinnig tolle Landschaft! Ich träume schon lange davon, mich einmal zwischen Eisbergen und Eisbären zu bewegen. Danke für Fotos und Bericht.
lg
Gu-Ko
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17 Sep 2020 22:27 #594948
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06.08.2018

Die letzte Nacht haben wir vor Mushamna vor Anker gelegen. Mushamna wird als Mäusebucht bezeichnet, warum lässt sich nicht eindeutig klären. Die Tundra ist in Mushamna vergleichsweise üppig. Allerdings kommt es anders als geplant. Um 7 Uhr kommt die Durchsage von der Brücke, dass ein Eisbär in Sicht ist. Im dichten Neben sehen wir schemenhaft einen Eisbären direkt an der Trapperhütte. Eine Anlandung ist nicht möglich, aber die Gäste sollen in Zodiacs näher an den Eisbären rangefahren werden. Nachdem es mehr Gäste als Zodiacs sind, geht es Gruppenweise vonstatten. Erst wenn eine Gruppe wieder zurück ist, kommt die nächste Gruppe dran. Welche Gruppe als erstes an Land geht, ist jeden Tag anders, wir sind heute die 3. Gruppe. Insgesamt ist jede Gruppe mindestens 30 Minuten unterwegs (einsteigen, hinfahren, schauen, zurückfahren, aussteigen), sodass es bei uns 1 1/2 Stunden dauert, bis wir an der Reihe sind. Zumindest konnten wir in Ruhe frühstücken.

Allerdings hat der Eisbär auf diesen Trubel keine Lust. Bereits als die erste Gruppe abfährt, trollt er sich den Hang hinauf. Bei uns ist er leider nur noch als kleiner Punkt zu erkennen.





Die andere Gruppe hatte mehr Glück. Bei ihnen sah die Eisbärsichtung so aus (Foto vom Bordfotograf):



Passend dazu gibt es im Anschluß dann einen Lektorenvortrag über Eisbären.

Nach dem Mittagessen erreicht die BREMEN Grahuken. Christiane Ritter hat hier die Jahre 1934 und 1935 verbracht und ein Buch "Eine Frau erlebt die Polarnacht" geschrieben. Die Originalhütte steht noch. Da der Eisbär von heute Morgen nicht weit weg sein kann, sind die Eisbärenwächter besonders vorsichtig und wir dürfen auch nicht alle gleichzeitig an Land.








Heute Abend bekommen wir auch alle Gesichter zu sehen, die für unser leibliches Wohl zuständig sind. Der Chefkoch ist noch ein junger Kerl von 27 Jahren.



Nach dem Dinner erreichen wir das letzte Ziel des heutigen Tages, die Insel Moffen. Hier soll man gut Walrosse beobachten können. Tatsächlich ruhen sich ca. 50 der großen Meeressäuger auf der flachen Insel aus, in dem abendlichen Sonnenschein können wir sie gut beobachten. Hier auf Moffen sind nur männliche Tiere am Strand und im Wasser.






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