THEMA: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis
21 Apr 2020 23:54 #586998
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Von Chiloe nach Hornopirén

3.2.2020

Ab heute ging es nur noch südwärts, unser Roadtrip konnte beginnen.

Aktivitäten des Tages:
Ein fast reiner Fahr-Tag mit 2 Fährfahrten, Großeinkauf, Tanken, Fährtickets besorgen, Abendspaziergang.

Tipp:
man hätte auch die Nachtfähre von Chiloe nach Chaitén nehmen können, aber diese fährt nur an bestimmten Tagen, und bei uns hat es nicht gepasst. Man spart fast 2 Tage, verpasst aber auch eine wunderbare Landschaft.

Der Wetterbericht versprach nichts Gutes, und schon auf der Fähre von Chiloe aufs Festland öffnete der Himmel seine Schleusen :angry: . Wenn wir gewusst hätten, dass ab Morgen Nachmittag der Regen für uns auf der kompletten Tour vorbei sein sollte, hätten wir wahrscheinlich bessere Laune gehabt :dry: .
Am späten Vormittag erreichten wir Puerto Montt, und dort beginnt auch endlich die Carretera Austral (Ruta 7), die einzige Straße auf chilenischer Seite, die in den Süden des Landes führt. Fertig ist sie immer noch nicht, und zweimal hört sie einfach an einem Betonsteg auf, und man muss die Fähre nehmen.
Wir kauften noch schnell ein, vor allem Getränke, leckere Snacks, Obst, Brot, Marmelade und Salami fürs Picknick für die nächsten Tage, denn die nächste halbwegs passabel Versorgungsmöglichkeit würde es erst wieder in Coyhaique geben, und tankten den Wagen und unsere 2 Kanister voll (ab jetzt sollte man, so die einschlägigen Empfehlungen, immer den Tank füllen, denn durch die Abgeschiedenheit der Region hat u.U. nicht jede Tankstelle auch Benzin).
Dann holte ich noch schnell bei der Reederei Somarco die Tickets für die morgige Fährfahrt nach Caleta Gonzalo ab. Diese sollte man in der Hauptsaison unbedingt vorbestellen, denn einige, die noch Tickets kaufen wollten, wurden abgewiesen. Hier alle Informationen zu den Fährverbindungen: www.contactchile.cl/...hren-patagonien.html
In Ermangelung einer chilenischen Kreditkarte habe ich die Fährpassage dort gebucht, und alles hat gut geklappt.
Es hatte wieder aufgeklart, und auf unserer 2. Fährfahrt des heutigen Tages (kann nicht vorgebucht werden) von Caleta Arena nach Caleta Puelche konnten wir schon wieder das Auto verlassen und die schöne Fjordlandschaft genießen.







Im weiteren Verlauf der Straße gab es immer mal wieder nette Fotomotive. Oft sind wir nicht ausgestiegen, denn es begann leider wieder zu regnen.





Wildbäche, es rauschte und plätscherte überall.



So kann man auch wohnen.



Hornopirén selbst ist nicht sehr groß und besteht lediglich aus ein paar Häusern, dem obligatorischen Straßenaltar und lebt überwiegend vom Fährtourismus.







Weihnachten war ja noch nicht lange her B) .





Unsere Unterkunft für die heutige Nacht war die „Hosteria Catalina“. Preis-Leistung sowohl bei der Unterkunft als auch beim Dinner war absolut in Ordnung (die doch sehr gemischten Bewertungen kann ich nicht nachvollziehen, aber es soll ja Menschen geben, die für 60€/Nacht mit Frühstück das Burj al Arab erwarten. Mit dem sympathischen Eigentümer Wladimir und dessen Frau, die uns einen sehr leckeren Fisch gebraten hat, saßen wir noch eine Weile bei einem Bier zusammen, und wir erfuhren viel von der Geschichte jener Region).
Gegen 18.00 Uhr hörte es auf zu regnen, und wir gingen runter an den Fjord. Nach dem vielen Regen eine magische Stimmung. Wer will schon blauen Himmel? Langweilig :whistle: !! Das hatte etwas, und ich hätte stundenlang dort stehen können und hätte immer wieder etwas Neues entdeckt. Die Menschen hatten Zeit (viele Menschen warteten wohl auf die Nachtfähre), Kinder spielten am Ufer, irgendwo auf einem verrotteten Steg putze sich ein Geier sein Gefieder, und wenn die Sonne zum Vorschein kam und die Hügel und bunten Boote in Licht tauchte, konnte ich mich nicht satt sehen.



















Das vorläufige Ende der Carretera Austral.





Mein letzter Blick an dem Abend galt dem einsamen Steg. Durch die Schauer, die wieder aufkamen, veränderte sich die Stimmung im Minutentakt. Da würde es Morgen hinausgehen. Vorfreude pur bei meinem Mann und mir.





Tipp:
Wer genug Zeit hat, soll zu den nahe gelegenen Thermalbädern „Pichicolo“ fahren. Die sind bis 21.00 Uhr im Sommer geöffnet. Ich habe das sehr bedauert, aber das Wetter war einfach zu schlecht.

Gute Nacht!
Beate
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22 Apr 2020 22:27 #587091
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Von Hornopirén nach Caleta Gonzalo (Parque Nacional Pumalín Douglas Tompkins)

4.2.2020

Aktivitäten des Tages:
Fährfahrt von Hornopirén (12.30 Uhr-17.40 Uhr) nach Caleta Gonzalo ("Parque Nacional Pumalín Douglas Tompkins").
Es hatte die ganze Nacht geregnet, und eigentlich wäre jetzt der richtige Zeitpunkt gewesen damit aufzuhören, aber….. :angry:
So drehten wir uns noch einmal im Bett um und erschienen erst gegen 10.00 Uhr :whistle: (!) beim Frühstück.
Obwohl das Schiff ausgebucht war, ging die Einschiffung relativ zügig.







Das Wetter war gar nicht mal so schlecht, es hatte aufgehört zu regnen, und die Sonne versuchte sogar herauszukommen. Im Gegensatz zu gestern hätte ich jetzt gerne strahlenden Sonnenschein gehabt, denn dann wirkt das natürlich ganz anders. Den gab es aber nicht, wir fanden es trotzdem schön, und es blieb auch überwiegend trocken.
Eine abwechslungsreiche Fährfahrt durch die Fjordlandschaft Chiles, die Berghänge voller Wasserfälle, unsere ersten Mini-Gletscher ;) (!), wunderschön! So in etwa stelle ich mir die Fjordlandschaft in Norwegen vor.





























Kurz bevor wir anlegten fing es noch einmal an zu regnen, das war es dann aber mit der Nässe über Tag. Nachts hat es dann in Puerto Puyuhuapi und El Chaltén wohl jeweils einmal noch geregnet, mehr nicht. Der Februar scheint also für Patagonien ein relativ trockener Monat zu sein, vielleicht hatten wir aber einfach auch nur Glück :woohoo: :woohoo: .

Ein weiteres Kapitel gibt es später noch.....
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22 Apr 2020 22:53 #587093
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Und hier geht es weiter.....

Der „Parque Nacional Pumalín Douglas Tompkins“ empfing uns mit freundlichem Wetter.





Unsere Unterkunft für die nächsten beiden Tage hatte ich direkt online bei der Parkverwaltung gebucht. Alles Wissenswerte zum Park und den Wanderwegen gibt es hier: www.parquepumalin.cl/#
Und wir hätten es nicht besser treffen können. Ein ganz kuscheliges Häuschen, direkt am Fjord, gebaut auf Stegen, darunter rauschende Wildbäche. Mir hat es sehr gefallen, für meinen Mann war die Decke ein wenig zu niedrig :ohmy: , so dass er sich ein paar Mal den Kopf gestoßen hat. Frühstück und Abendessen (festes Menü) kann man im Haupthaus einnehmen, und beides ist von sehr guter Qualität. Alle (!) Abendessen brauchten wir am Ende nicht zu bezahlen, denn am 2. Tag funktionierte unser heißes Wasser schon am Morgen nicht und da durch die Straßenbarrikade in Chaitén die Ersatzteile nicht geliefert werden konnten, konnte man es nicht reparieren und wir mussten buchstäblich mit Eiswasser duschen :angry: :sick: . Wir haben es überlebt :dry: !











Die Landschaft, das satte Grün, die dichten Pflanzen und das ständige Plätschern des Wassers, uns gefiel es auf Anhieb und man kann nur dankbar sein, dass es Menschen wie das Ehepaar Douglas und Kristine Tompkins gab, denen es eine Herzenssache war, diesen Regenwald zu schützen. Douglas Tompkins hat das bekannte Outdoor-Label „The North Face“ gegründet, Kristine Tompkins war Chefin von „Patagonia“. Irgendwann haben sie alles verkauft und in den 90er-Jahren Millionen von Hektar Land gekauft, um große Regionen von Südamerikas Naturgebieten zu erhalten.
Nachdem Douglas im Jahr 2015 bei einem tragischen Unfall mit dem Kayak auf dem Lago General Carreras ums Leben kam, spendete seine Frau den Großteil ihres Landes der chilenischen Regierung, und seit kurzem ist dieser Naturpark offiziell einer der jüngsten Nationalparks Chiles.

Das Licht abends am Fjord war einmalig und so saßen wir noch lange dort auf einem Baumstamm und konnten uns gar nicht satt sehen. Gesellschaft leistete uns ein deutsches Paar. Sie hatten ihre Jobs gekündigt und waren mit dem eigenen Wohnmobil nach Südamerika gereist. Die beiden kamen aus unserer Stadt, und das verband natürlich sofort. Sie wollten jetzt Richtung Norden die Panamericana hoch bis nach Kolumbien fahren. Ihre Träume dürften 4 Wochen später wohl geplatzt sein :( .





Im nächsten Kapitel geht es dann zu Fuß tief in den Regenwald des Pumalín. Eine Wander-Erfahrung der besonderen Art :P !

Gute Nacht!
Beate
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Parque Nacional Pumalín Douglas Tompkins

5.2.2020

Trotz des ständig rauschenden Wildbachs unter unserer Hütte :dry: hatte ich hervorragend geschlafen.
Ein banger Blick aus dem Fenster,



schnell rein in die Wanderklamotten, ein schnelles Frühstück, und los ging es.
Mein Gott, was war das grün und feucht, fantastisch :) ! Das Rauschen der Wildbäche übertönte jegliches Vogelgezwitscher.

Aktivität des Tages:
„Sendero Cascadas Escondidas“ und „Sendero los Alerces“:
(Das sind eigentlich 2 Wanderwege, sie gingen aber ineinander über, daher gibt es hier keine Abgrenzung)
Beide Wanderwege, die zu zwei tief im Regenwald versteckten Wasserfällen führten, sollten eigentlich mehr oder weniger 3.5 Stunden dauern, wir aber haben dafür tatsächlich 6 (!) Stunden gebraucht. Die Landschaft, kalter Regenwald, mit einer so üppigen Vegetation, wie ich sie nicht einmal in Costa Rica gesehen habe, war einfach atemberaubend, so dass ständig angehalten wurde, um zu fotografieren. Aber das war es nicht allein: es hatte in den Tagen davor ja heftig geregnet, das Gelände war extrem schwierig zu begehen, teils ging es durch Matsch von Baumwurzel zu Baumwurzel, teils über halb verrottete Bohlen. Bäche mussten irgendwie überwunden werden, es ging über steile glitschige Stiegen, das Geländer dieser Stiegen war teilweise verrottet und man musste nach Alternativmöglichkeiten zum Festhalten suchen. Es war schon nicht einfach, und als ich nach 20 Minuten platt wie eine Flunder im Matsch lag :ohmy: :angry: , wollte ich schon entnervt aufgeben, aber die Landschaft war einfach sensationell, und irgendwie ging es dann auch weiter. Eine Wanderung, die man nicht so schnell vergisst!
Der Anfang war noch relativ einfach, das sollte sich aber ziemlich schnell ändern (ich hoffe, man kann die Nässe und den Schlamm auf den Fotos halbwegs sehen).

























Es geht gleich weiter.....
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Und hier geht es weiter.....

Unsere Rast am 1. Wasserfall tat gut. Ein wenig verschnaufen.





Nach einer halben Stunde ging es weiter, und langsam ging es wirklich ans Eingemachte :dry: :ohmy: .











Am 2. Wasserfall gab es dann den dringend benötigten Energieriegel. Es war inzwischen schwül-warm, aber aufgeben war keine Option (die Chilenen wandern mit einfachen Gummistiefeln durch solches Gelände, und wahrscheinlich ist das auch das Beste, ich hätte nur sofort Blasen in diesen Dingern bekommen).
Und weiter ging es.....









Die Ruhepause am Fjord hatten wir uns redlich verdient.



Abends dann Körperpflege mit eiskaltem Wasser :ohmy: , aber auch das ging irgendwie.
Den Tag ausklingen ließen wir mit einem (oder auch mehreren :unsure: ) Glas (Gläsern) Rotwein vor unserer Haustür am Fjord, dort wo die Carretera Austral einfach im Wasser verschwindet. Schöner geht es eigentlich nicht :) .





Im nächsten Kapitel geht es dann nach Puerto Puyuhuapi am Rande des "Parque Nacional Queulat", und es war nicht nur der hängende Gletscher der mich in seinen Bann zog.....

Gute Nacht!
Beate
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On the road again…… nach Puerto Puyuhuapi

6.2.2020

Im Pumalín wäre ich so gerne noch länger geblieben. Ein paar Wanderwege hätte es noch für uns gegeben, aber, wir mussten weiter. Die Morgenstimmung am Fjord würde ich vermissen.



Die Landschaft des nördlichen Pumalín entschädigte, urwüchsig, Natur pur.









Die Straße wurde langsam besser, und wir kamen relativ gut voran (das ist bei uns äußerst selten, denn wir neigen beide dazu, ständig anzuhalten um zu fotografieren und sind daher, zumindest bei einer Urlaubsreise, nicht gruppentauglich, da man ständig auf uns warten müsste).







Im südlichen Teil des Pumalín sahen wir die ersten schneebedeckten Berge, wunderschön, so schön, dass ich sogar vergaß, das Navi wieder einzuschalten und wir uns völlig verfuhren. Leider sind die Fotos allesamt recht schlecht geworden :angry: , Schnee ablichten muss ich noch üben :whistle: .





Wir rumpelten nun auf einer üblen Wellblechpiste dahin, teilweise ging es wegen der dicken Schlaglöcher nur im Schritttempo voran, und ich begann mir ernsthafte Sorgen zu machen :ohmy: . Irgendetwas stimmte hier nicht, und als uns ein völlig entnervtes argentinisches Pärchen nach dem Weg nach Futaleufú :dry: fragte, denn dort vorne würde man nicht weiterkommen, da mehrere Baumstämme die Straße blockierten, war ich mit meinem Latein am Ende :huh: . Ein Blick zum (ausgeschalteten) Navi, und große Erleichterung machte sich breit. Schnell gewendet und die 45 Minuten zurückgerumpelt.
Wir waren doch tatsächlich wieder in den Pumalín hinein gefahren und zwar in den Teil, der für den Autoverkehr komplett gesperrt ist :lol: .





Und immer ging es weiter gen Süden, am Lago Yelcho vorbei, wunderschön gelegen. Wir hatten nur in den Tiefen des Pumalín schon zu viel Zeit verloren, daher nur ein kurzer Fotostopp.







Und immer weiter gen Süden.....





Irgendwo am Rio Palena gegen 15.30 Uhr ein schnelles Picknick und dann weiter.





Es geht gleich weiter. Erst noch das Picknick in Ruhe genießen.....
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