THEMA: Tempel, Tiere, Teeplantagen - Sri Lanka 2018
08 Mai 2020 12:10 #588403
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@ Oldwoman
Liebe Beate,
du hast recht, diese Elefantenansammlung zu beobachten war etwas ganz Besonderes für uns alle.
Aber auch die Erkundung von Tempeln und Ruinen macht den Kindern große Freude - wenn man sie dann noch mit Such- und Beobachtungsaufträgen ausstattet (typische Handhaltungen Buddhas, auffällige Merkmale unterschiedlicher Stilepochen) und sie sich vorstellen, wie das Leben früher hier konkret ausgesehen haben könnte, kommt kaum Langeweile auf. Und wenn doch, stehen einem diverse Bestechungsmöglichkeiten zur Verfügung, die alle mit einem erhöhten Zuckergehalt aufweisen... ;)

@ Schoggi
Danke für das Einstellen deines Fotos! Das ist wirklich ein beeindruckender Kontrast. Diese Ursprünglichkeit haben viele Ziele in den letzten Jahrzehnten durch das rasant steigende Besucheraufkommen verloren.
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11 Mai 2020 15:55 #588579
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13. Kapitel: Anuradhapura und Umgebung

Als wir aufwachen, ist unsere Große leider immer noch ein wenig schlapp. Das Fieber ist zum Glück gesunken, sodass wir alle reisefähig sind.

Heute führt uns unser Weg in die erste Hauptstadt des Inselreichs: Anuradhapura. Zuvor jedoch machen wir einen kleinen Schlenker und statten dem beeindruckenden Tempelareal Thanthirimale Raja Maha einen Besuch ab, das etwa 30 Kilometer von Anuradhapura entfernt ist.
Die Anlage steht nicht auf dem Ausflugsplan der Standardtouren und so suchen wir hier weitere Touristen vergeblich. Lediglich einige Einheimische besuchen mit uns gemeinsam das weitläufige Areal. Auch für unseren Guide ist es das erste Mal, dass er diesen Ort besichtigt.
Der Tempel fügt sich in eine schöne Felsenlandschaft und beherbergt neben einem erst 1981 erbauten Haupttempel eine schöne Dagoba und einen Bodhi-Baum. Gemäß der buddhistischen Überlieferung erlebte Siddhartha Gautama unter einer solchen Pappelfeige sitzend das „Erwachen“ und wurde damit zum Buddha.







Als eigentliche Highlights des Tempels befinden sich hier außerdem zwei Felsenstatuen Buddhas, die den Vergleich mit denen von Gal Vihara kaum zu scheuen brauchen. Wir sind sehr glücklich, dass wir diesen kleinen Umweg eingeplant haben. Ein echter Geheimtipp.







Gegen Mittag erreichen wir Anuradhapura und genehmigen uns dort ein einfaches Mittagessen in einem der typischen Straßenimbisse – Dhal-Curry und Co schmecken hier überall lecker.

Unserer Großen setzt dieser Besichtigungstag dann doch zu. Und so tragen wir sie oft durch die schönen Tempelanlagen Anuradhapuras und machen immer wieder längere Pausen.
Unsere erste Station am Nachmittag ist das Felsenkloster Isurumuniya, das durch seine Lage beeindruckt und schöne Blicke auf Anuradhapuras andere Sehenswürdigkeiten eröffnet. Außerdem befinden sich hier einige sehr sehenswerte Reliefs. Unser Guide sorgt dafür, dass unsere Große einen priesterlichen Segen und Heilwasser erhält, das sie trinken und auf die Stirn streichen soll. Und warum auch immer: Bald geht es ihr etwas besser.









Besonders freue ich mich auf dem Areal des Klosters über eine kleine Grotte, in der eine Flughundkolonie den Tag verschläft. Es macht Spaß, die Masse der Tiere aus nächster Nähe zu beobachten.





Dann geht es zum uralten Bodhi-Baum Sri Mahabodhi, der ein wichtiges Pilgerziel der hiesigen Buddhisten ist. Es ist überliefert, dass dieser Baum aus einem Zweig des angeblichen Nachfahren des Baumes gewachsen ist, unter dem Buddha sein Erwachen erlebt hat. Dieser Zweig kam bereits im dritten Jahrhundert vor Christus auf die Insel – ein beeindruckend alter Baum also.







Im Anschluss besuchen und umrunden wir einige der großen Dagobas der Stadt – Ruwanweli und Thuparama und sehen den aus dem vierten Jahrhundert stammenden Samadhi-Buddha an, der jedoch unsere Aufmerksamkeit mit absolut hinreißenden Hundewelpen teilen muss. :P











In der Nähe ist das Klosterbad Kuttam Pokuma einen Besuch wert.





Einen der schönsten Mondsteine der Insel – jene Schwelle, die den Sakralraum von dem Profanen abgrenzt – kann man am Queen’s Pavillon bewundern.





Den berühmten Bronzepalast finden wir aber leider erst nach Sonnenuntergang – wir müssen ihn erst eine ganze Weile suchen – unser Guide kennt sich hier nicht so gut aus und auch Erklärungen beschränken sich erneut auf Hinweise auf selbst zu lesende Informationstafeln… :whistle:

Total erschöpft erreichen wir das Rajarata Hotel am Stadtrand und fühlen uns hier sehr wohl. Zimmer und Essen sind hier prima. Bald schlafen wir ein.

Morgen steht unsere letzte Safari in Sri Lanka an: Wir werden den Wilpattu Nationalpark besuchen, der etwa 40 Kilometer von Anuradhapura entfernt ist. Wir sind gespannt – und zwar völlig zu Recht! :whistle:
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12 Mai 2020 10:51 #588628
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Hallo Sasche,

eure letzten Etappen haben viele von uns ebenfalls besuchte Örtlichkeiten beinhaltet und Erinnerungen aufgefrischt.
Dein neuester Beitrag ist jedoch absolutes Neuland für uns und von daher besonders interessant. Dieser Tag hätte uns auch gut gefallen.

Liebe Grüße
Kordula :)
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13 Mai 2020 10:12 #588679
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Hallo Kordula,
das war tatsächlich ein sehr lohnenswerter Tag - der aber etwas voll war. Mit mehr Zeit würden wir Anuradhapura allein einen vollen Tag spendieren, um die Stadt mit mehr Muße erkunden zu können. Und auch der Fakt, dass unsere Große so schlapp war, hat den Tag doch etwas eingetrübt.

Noch lohnenswerter wird aber der kommende Tag sein - denn da geht es endlich wieder in einen Nationalpark. Und der ist ganz anders als die Schutzgebiete, die wir bisher auf der Insel besucht haben.

Lieber Gruß
Sascha
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13 Mai 2020 18:58 #588724
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14. Kapitel: Im Dschungel von Wilpattu

In der Nacht liegen meine Frau und ich lange wach. Wir diskutieren, wie am frühen Morgen handeln wollen, da unserer Große ja heute am Vortag noch kränklich war. Schweren Herzens beschließen wir, dass ich allein vor Sonnenaufgang in Richtung Wilpattu aufbrechen werde und der Rest der Familie – je nach Gesundheitszustand – den Nachmittagsgamedrive mitmacht. Das heißt zwar, dass wir am Mittag zweimal hin und her fahren müssen – und wie wir wissen, kommt man auf der Insel nicht wirklich schnell voran – aber das erscheint uns im Blick auf die aktuelle Situation die beste Lösung zu sein, um nicht alle auf die Morgensafari verzichten zu müssen. Ich sage an dieser Stelle nochmal ausdrücklich Danke, dass ich fahren durfte. :kiss:

Um 5 Uhr fahre ich also allein mit meinem Betreuerteam in Richtung Schutzgebiet.



Der Wilpattu Nationalpark ist mit 1317 Quadratkilometern der größte seiner Art auf der Insel. Von 1988 an war er wegen der Bürgerkriegswirren geschlossen und wurde erst 2003 wieder für die Öffentlichkeit freigegeben. Auch 16 Jahre später ist noch kaum Infrastruktur entstanden. Es gibt ein einfaches Hauptgate mit Rangerstation und daneben einfache Sanitäranlagen. Im Gegensatz zu den anderen von uns besuchten Parks, ist man hier in den frühen Morgenstunden beinahe allein – vielleicht eine Handvoll weiterer Jeeps fährt mit uns um sechs Uhr früh zur Toresöffnung in den Park. Das gefällt mir schonmal sehr. Hier wird es zu keinen Konvoifahrten kommen. :)

Der Park trägt seinen Namen wegen der Vielzahl von Seen, die auf seinem Gebiet zu finden sind, den Willus. Diese bilden Lichtungen in dem ansonsten von dichtem Dschungel geprägten Gebiet. Im Vorfeld habe ich über Wilpattu gemischte Berichte gelesen – einerseits hat der Park einen guten Ruf in Bezug auf Beobachtungsmöglichkeiten von Leopard und vor allem Lippenbär. Andererseits ist die Wahrscheinlichkeit von Sichtungen durch die Dichte der Vegetation schon sehr eingeschränkt. So habe ich viele Reiseberichte gelesen, die davon erzählen, in diesem Park nicht sehr viel gesehen zu haben. :S

Tatsächlich kann man jenseits der Lichtungen oftmals nur wenige Meter abseits der engen Straßen in den Wald sehen, dann wird der Pflanzenbewuchs zu dicht und das Sonnenlicht dringt nur spärlich bis zum Boden. Bezeichnenderweise macht ein Schild am Eingang des Parks darauf aufmerksam, dass die hier lebenden Leoparden zwar die Besucher sehen würden, dass dies aber noch lange nicht heißen müsse, dass auch die Besucher die Leoparden erblicken werden… :whistle:

Damit man sich die Landschaft und deren Bewuchs etwas besser vorstellen kann, schicke ich zwei Fotos von typischen Wegen durch den Wald Willpattus voraus. Mir hat der Wald sehr gut gefallen und auch unabhängig von Tiersichtungen hat die Fahrt durch die urwüchsige Natur Spaß gemacht.





Nicht weit vom Gate entfernt – es ist noch recht dunkel – taucht neben der Straße plötzlich ein Muntjak auf. Leider ist die Vegetation hier dicht und das Licht spärlich und so entstehen keine guten Fotos. Trotzdem freue ich mich über diesen Neuzugang auf meiner Säugetierliste.



Wenig später kommt es zu einer weiteren Sichtung, über die ich mich sehr freue: Das endemische Ceylonhuhn lässt sich endlich von mir ablichten. Ohne den Nationalvogel Sri Lankas zu sehen, wäre ich tatsächlich ungern abgereist.



Die weitere Fahrt lässt uns Pfaue entdecken und führt einmal mehr an einigen Axishirschen vorbei.





Die Schlangenweihe scheint ein sehr typischer Raubvogel der Region zu sein – einige Male kann ich einen Vertreter dieser Art auf bodennahen Ästen auf Beute lauern sehen.





Die Sonne ist noch nicht ganz aufgegangen, als es auf einer kleinen Lichtung zu einem ersten Höhepunkt der Ausfahrt kommt: In einiger Entfernung sitzt tatsächlich ein Leopard, der sich von uns bei der Morgentoilette beobachten lässt. :woohoo: Das Licht ist nicht optimal und das Tier sitzt auch nicht gerade neben der Straße – aber immerhin: Leopard im Wilpattu: Check! Ich freue mich. :)





Nachdem wir unseren Weg fortgesetzt haben, kommt es bald zu einer weiteren schönen Sichtung: Einige Sambarhirschkühe sind nah des Weges unterwegs. Das Licht wird langsam besser und so freue ich mich über diese Sichtung sehr – im Yala sahen wir schließlich nur einen Sambar in der Düsternis der Abenddämmerung.





Weiter geht es mit viel Vegetation und einigen Axishirschen. Eine Schlangenweihe ist wieder auf der Lauer. Und im Dickicht liegt ein Sambarbulle. Toll.







An den Willus, an denen wir vorbeikommen, ist dagegen wenig los. Immerhin einige trinkende Grünflügeltauben können wir beobachten.



Dann geht es durch über einen engen Waldweg durch dichtesten Bewuchs. Mitten auf der Straße steht hier ein weiterer Jeep. Ohne diesen wären wir wahrscheinlich einfach weitergefahren und hätten die zwei Leoparden, die sich im Dickicht verborgen halten, nicht erspäht. :silly: Man muss sich schon einige Mühe geben, um die Tiere links und rechts des Weges durch den grünen Vorhang Wilpattus zu erkennen. Fotos mit Autofokus sind hier wegen der vielen Bläter und des schummrigen Lichtes unmöglich. Und so mühe ich mich mit manuellem Fokus und fiesen Verbiegungen auf der Ladefläche unseres Pickups ab, um einen einigermaßen vegetationsfreien Blickwinkel zu erreichen. So entstehen immerhin einige – wenn auch nicht ganz scharfe – Erinnerungen an die zwei schönen Katzen.







Die Fahrt geht weiter. Einige Hutmakaken verkürzen uns die Zeit und auf einer großen Lichtung treffen wir auf einen kapitalen Axishirsch.





An einem großen Willu machen wir eine Picknickpause – erst hier sammeln sich wieder die wenigen Jeeps, die im Park unterwegs sind.



Auf der Rückfahrt ist an verschiedenen Willus jetzt mehr los: Eine Wildschweinrotte lässt sich beim Trinken in einiger Entfernung beobachten. Viel näher sind Axishirsche und ein hübsch posierender Waran.







Noch einmal fahren wir zurück zu den zwei Leoparden. Es ist nur noch einer von beiden zu sehen – dieser hat sich aber umgelagert und lässt sich nun auf einem Termitenhügel dösend gut beobachten und ablichten. Wenn man denn bereit ist, sich bäuchlings auf die Ladefläche zu legen… :silly:





Auf der Weiterfahrt beobachten wir einige graue Languren.



Und dann folgt das unverhoffte Highlight der Ausfahrt: An einem Willu nahe dem Gate trinkt ganz ruhig und friedlich ein Lippenbär! :woohoo: Ich traue meinen Augen nicht und dann explodiert die Freude. Lange können wir das Tier beim Trinken beobachten. Schließlich spaziert der Bär in aller Ruhe auf uns zu und wir können ihn ein Stück auf seinem Streifzug begleiten, bis er schließlich im Dickicht des Waldes verschwindet. Solch eine Begegnung hatte ich mir im Vorfeld der Reise so sehr gewünscht – und jetzt hat es tatsächlich geklappt. Ich bin selig.













Am „Bären-Willu“ sehen wir schließlich noch einen Bindenwaran.



Und dann ist die Fahrt vorbei – und ich bin hochgradig zufrieden. :)
Wir fahren zurück nach Anuradhapura und verbringen die Mittagszeit gemeinsam als Famlie im Hotel. Ich zeige meiner Familie die Fotos und wir freuen uns darauf, den Nachmittag gemeinsam im Wilpattu Nationalpark verbringen zu können – unserer Großen geht es nach einigen Anlaufschwierigkeiten am Morgen wieder gut. :)
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17 Mai 2020 21:38 #588946
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Fortsetzung Wilpattu Nationalpark

Um 15 Uhr sind wir mit der ganzen Familie wieder im Park und genießen gemeinsam die schöne Landschaft, die den Wilpattu Nationalpark prägt.



Zu Beginn der Fahrt zeigt sich im Vergleich zum heutigen Morgen wenig Wild – schade für meine drei Mädels.
Aber je später der Nachmittag wird, desto vielfältiger werden die Begegnungen im Wald und vor allem an den Willus.
Die ersten Sichtungen entstammen vor allem der Vogelwelt.


Ein Wollhalsstorch.


Halsbandsittiche, die wir ansonsten vor allem als Dauergäste unseres heimischen Vogelhauses kennen.


Und dann ein beeindruckender Graukopfseeadler, über den wir uns sehr freuen.

Auch Languren lassen sich wieder sehen und ein recht kleines Sumpfkrokodil ruht am Ufer eines der vielen Seen.





Auf einer Lichtung sehen wir eine kleine Büffelherde – im Wilpattu die erste Sichtung dieser Tierart.



Und dann schließlich – ich bin sehr erleichtert – können wir wiederum im recht dichten Bewuchs einen stattlichen Leoparden ausmachen. Auch hier muss man sich etwas verrenken, wenn man den müden Kuder beobachten will. Aber es ist trotzdem eine schöne Begegnung – und so haben wir alle vier im Wilpattu einen Leoparden sehen können. :)





Weiter geht es mit Axishirschen, Grünflügeltauben und Pfauen.







Langsam geht die Sonne unter, ein Schwarznackenhase quert flink die Fahrbahn und zum Abschied zeigt sich schließlich kurz vor Verlassen des Parks ein durstiger Elefantenbulle an einem der großen Willus.





Somit haben wir alle großen (tagaktiven) Säuger gesehen, die den Park bewohnen. Die Elefantensichtung setzt einen schönen Schlusspunkt an einen ganz wunderbaren Safaritag und an das Ende unserer Safaris in Sri Lanka. :)

Nach 19 Uhr kommen wir im Hotel in Anuradhapura an. Wir genießen ein gutes Abendessen, lesen den Kindern vor, packen ein wenig zusammen und fallen bald erschöpft ins Bett. Was für ein rundum schöner Tag!
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