THEMA: Seychellen- Inselhopping im tropischen Paradies
22 Mär 2020 14:00 #583671
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  • Superfanti am 22 Mär 2020 14:00
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So auch ich möchte nach einigen sorgenbehafteten Wochen ein wenig Freude in den Corona- Alltag reinbringen und mit schönen Bildern aufhellen;-).Und so geht es weiter mit der Trauminsel La Digue.

Am Union Estate Park muss man eine kleine Tagespauschale zahlen und kommt dann zu dem aus der Baccardi und Raffaelo bekannten und mit Granitfelsen bestückten Strand der Anse Source d´Argent. Viele Tagesbesucher aus Praslin kommen nur aus diesem Grund auf die Insel und so ist er tagsüber wohl mehr als überlaufen und wir taten uns das nicht an. Vielmehr genossen wir die Abendstimmung und das Licht ca. 1 Stunde vor Sonnenuntergang.




























Nicht verpassen sollte man die Wanderung zum Restaurant Belle-vue mit tollem Ausblick und leckerem Fruchtsaft. Die weitere Wanderung zum Nid d´aigle (333 m) kann man sich sparen, da die Aussicht nicht besser ist. Erschreckenderweise ist der Sportler Greg auf dieser Strecke, kurz nach dem Belle-Vue dehydriert (ca. 1,5 km). Das vorgebuchte Mehrgänge Menü zum Sonnenuntergang haben wir ebenso genossen.

















Auch die Einkehr im Chez Jules, der Bakery mit leckerem Schokokuchen und im Take Away Mi Mum´s hat sich gelohnt.

Chez Jules





Weitere Inselimpressionen am Wegesrand:









Der Schnorchelausflug zur Grande Soeur, Petite Soeur und Felicité war fischreich, aber die Korallen waren leider erschreckend grau und abgestorben.









Die Gespräche mit der Österreicherin Gabi am frühen Morgen waren immer sehr nett. Auch sie erzählte uns, dass viele einheimische Jugendliche oft dem Alkohol und Drogen verfallen sind und sich auf dem Geld der Eltern ausruhen. Und sie bestätigte, dass es sowohl beim Wandern immer wieder Tote gibt (Leute, die sich verirren, abrutschen, in Felsspalten rutschen, von Krabben zerstückelt werden, dehydrieren) oder die Brandung unterschätzen und unter Wasser gezogen werden.

Die Wanderung zur Anse Marron haben wir vor Ort leider kurzfristig gekippt, da es am gebuchten Morgen tropisch schauerte und es uns auf den Felsen zu gefährlich erschien, ganz dem Motto: Safety First. Zudem hatte Greg doch ziemlich unter den schweisstreibenden Wanderungen zu leiden. Gerne würde ich diese aber beim nächsten Mal machen.


Highlights:

- Strände: Anse Cocos und Anse Source d´Argent
- Wanderung zum Restaurant Belle Vue
- Restaurants: Belle Vue, Chez Jules, Bakery, Take Away Mi Mum´s
- Für das nächste Mal: Wanderung zur Anse Marron, Inselumrundung




Übernachtung in Moonlight Beach Villas (5 Nächte)

Das Hotel ist in Fussnähe zum Jetty und durch eine kleine Strasse vom Strand entfernt. Der Chef Sybert erinnerte mich sehr mit seiner mega Laune an Roberto Blanco (noooo problem, take the Pooooower). Er ist sowohl ein hervorragender Koch wie auch ein herzensguter Mensch, der uns täglich ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Morgens liebten wir den vielseitigen Obstteller.Wir fanden es sehr schade, dass viele nur im Take Away aßen, denn Sybert besorgte für uns leckeren Fisch und bereitete diesen wunderbar zu. Er ging auf die Wünsche ein und sein Familienteam war rundum freundlich und hilfsbereit. Wir liehen direkt bei ihm super Räder (Gangschaltung und Bremsen waren top), und er vermittelte uns auch einen schönen Schnorchelausflug auf die Vorinseln. Wir fühlten uns rundum wohl und kommen gerne wieder, denn Sybert hat es zu einem speziellen Ort mit Herz für uns gemacht, so dass zum Abschied sogar Tränen kullerten.








Mein Ersttäter- Reisebericht Namibia 2018:: www.namibia-forum.ch...rsttaeter-runde.html
Seychellen: Inselhopping im tropischen Paradies: namibia-forum.ch/for...ischen-paradies.html

in Planung: Namibia 2021- Sossusvlei-Erongo-Etosha-Caprivi-Vic Falls (verschoben von 2020)

Ein kleiner Auszug bereister Reiseziele:
Liparische Inseln - Madeira - Azoren - Schottland - Island - Neuseeland -Australien- Singapur - Namibia -Gambia - La Réunion- Mauritius - Seychellen -
Letzte Änderung: 22 Mär 2020 15:38 von Superfanti.
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22 Mär 2020 14:33 #583675
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Hallo Bea,

das freut mich sehr, dass ich euch inspiriert habe und ihr wieder zurückkehrt;-).
Bestimmt hat sich einiges getan und hoffe, dass es euch immer noch gefällt, auch wenn sich bestimmt mehr Hotels angesiedelt haben.

Ich hoffe, dass sich die Lage bald normalisiert und wir alle wieder glücklich unbeschwert reisen und entdecken können.

Bleibt gesund, Silke
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27 Mär 2020 19:00 #584547
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Hi ihr Superfantis und alle Foristen,
ja, die "Source d'Argent" - da sind die Französischsprachler im Vorteil.
Heißt es für die ja nicht nur "Silberquelle" sondern auch "Geldquelle",
womit sie der Wahrheit auf die Spur kommen.
Im Grunde die hässlichste Fratze des Seychellen-Tourismus, bei aller natürlichen Schönheit.

Leuten zuzuschauen, wie sie mit dem Wagen, gezogen von einem traurigen Ochsen und begleitet von einem ausgeleierten
Cassettenrecorder (so klang es mindestens) zu trauriger Musik dorthin gekarrt wurden, um zu heiraten...
Für uns 40 Jahre Verheirateten ein Bild des Jammers!
Und das soll womöglich noch "der schönste Tag des Lebens" gewesen sein?
Es ist ein Trost, das dieser Spruch eh Schwachsinn ist.
Man heiratet ja, um miteinander bessere Tage zu schaffen, als man bisher hatte...
So hatten wir das jedenfalls damals gesehen und erfolgreich umgesetzt!

Anse Source d' Argent ist ein Touristen-Muss zum Abhaken. "Been there, done it. Period."
Danach kann man sich dann richtig auf die Seychellen einlassen.
Irgendwie habe ich das Gefühl, euch erging es ähnlich...

Liebe Grüßle
Bleibt gesund und fröhlich
Randfontein
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31 Jan 2021 17:08 #605620
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Hallo zusammen,

Oh jemine… Nachdem ich jetzt wieder aus dem Corona Schlaf erwacht bin, wieder Reiseberichte lese und mich sehr sehr zaghaft und verhalten auf die verschobene und hoffentlich stattfindende Caprivi Reise freue, ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich den Seychellen Bericht nie weiter- bzw. zu Ende geführt habe und euch die letzte Etappe vorenthalten habe. Asche über mein Haupt und es wird Zeit, dies nachzuholen. Besser soät als nie…

Die letzte Etappe führte uns auf Mahé in den touristischen Norden. Das touristische Beau Vallon hat uns nicht sonderlich gefallen, war aber ein guter Ausgangspunkt für den Norden und die Wanderungen. Noch einmal müssten wir nicht dorthin.





An der spektakulären 14 km Passtrasse Sans Souci Road hat man an der Mission Lodge und der Tea Tavern schöne Aussichtspunkte.







Ebenso liegen auf dieser Strecke verschiedene ausgeschilderte Wanderwege durch den Morne Seychellois Patk. Tolle Aussichten erlangte man bei den Wanderungen zu den Trois freres (725m, Blick auf Victoria und die vorgelagerten Inseln) sowie dem Morne Blanc (667m, Blick auf die Südküste). Mit Regenfällen ist aber immer zu rechnen, aber bei der Luftfeuchtigkeit ist men im Null komma nichts wieder trpcken.

Trois Freres:













Manche sehr unpassend gekleidete Wanderer kamen uns beim Morne Blanc entgegen und brachen sich mit ihren Bellerinas und Flip Flops fast die Knochen...










Lohnenswert ist auch die sonnenreiche Wanderung zur Anse Major mit Blick auf die Küste, Silhouette und North.














Eine enge Stichstrasse fahrt mit schönen Ausblicken führte von Port Launay zur Baie Tenay.







Weiter ging es nach Victoria (25.000 Einwohner), die kleinste Hauptstadt der Welt. Dort hat uns der 8 m hohe Clocktower, der farbenfroher Hindutempel Arul Mihu Navasakthi Vinayagar Tempel, sowie die Flughunde im chinesischen Garten des National Botanical Garden gefallen.









Botanical Garden:















Sehr lecker haben wir aber dort in la perle Noire gespeist, das von einem Milanesen mit Herz geführt wird.

Wir haben in der Villa Roscia übernachtet. Unsere Bewertung:
Die Villa befindet sich fussläufig zum Strand von Beau Vallon. Die Unterkunft ist recht stylisch, verfügt über einen Pool und eine sehr große tolle Terasse, auf der auch das Frühstück serviert wird. Von dort hat man eine wirklich schöne Sicht auf die Bucht und die umliegenden Berge sowie die Flughunde am Abend, die über das Hotel hinweg fliegen. Alles war sauber und durchdacht eingerichtet und es fehlte an nichts, es gab sogar ein Bidet und einen kleiner Raum für die Kleidung bzw. Koffer.
Leider konnten wir trotz bereit gelegter Oropax nicht gut schlafen- teils bellten die Hunde oder die Höhner des Nachbarn bereits ab 3 Uhr morgens ohne Unterlass, so dass wir nach ein paar Tagen wirklich unter Schlafmangel litten. Dieses Problem hatten wir bei keiner der 3 weiteren Unterkünfte. Zum Frühstück gab es leider keine warmen Eierspeisen, Wurst oder Käse. Leider hätten wir nur gegen Aufpreis unser Gepäck vor Ort lassen können (hatten einen Nachtflug). Es war insgesamt ok, aber im Vergleich hatten uns alle anderen Unterkünften auf unserer Reise noch besser gefallen







Am Abflugstag fanden wir den Polizei-Service am Flughafen sehr hilfreich, die kostenlos das Gepäck aufbewahren, wenn es mit einem Schloss verschlossen ist. Auch gab es am Flughafen auf der Toilette eine Duschmöglichkeit.

Fazit:
Vom ersten Moment an fühlten wir uns wohl und absolut sicher. Umso überraschter war ich, als mich 2 deutsche Frauen am Flughafen ansprachen, ob ich mich auch so unwohl fühle, es sei hier so unheimlich. Auf meine Verneinung reagierten sie doch irritiert. Wir haben den Urlaub sehr genossen und liebten die herrlichen Strände,die üppige Natur und die Schildis.

Die Menschen waren sehr hilfsbereit und bemüht, so dass der Touriführer David uns sogar ein vergessenes Badehandtuch in die Unterkunft brachte. Irritiert hatte mich allerdings, dass ich kein einziges einheimisches Pärchen sah, nicht einmal Händchen haltend oder küssend. Ebenso keine Familien. Männer und Frauen zeigten sich nur getrennt. Die Frauen trugen keine Trachten, wirkten europäisch und betonten voller Stolz engbekleidet jede Fettrolle. Kinder trugen Schuluniformen. Kein Mann gaffte mich an oder tatschte. Alles war sehr respektvoll. Einheimische erzählten uns oft, dass die Jugendlichen Drogen und Alk verfallen seien und nichts arbeiten möchten,

Greg war es oft zu tropisch und fand das Wetter eher unangenehm. Gerade das Wandern wird so manchmal zum Kradtakt.

Wir würden in Mahé keine Unterkunft mehr im Norden nehmen, sondern lieber vom Süden die Wanderungen ansteuern und die Strände im Süden sind einfach wilder und schöner.
Der schönste Strand war für uns die Anse Soleil.

Auf Praslin sollte man besser an der Anse Volbert übernachten, da von dort die Busse überall hinfahren und man zentraler ist. Evt. sollte man sich dort auch ein Auto leihen, da die Busse sehr unregelmässig fahren. Und wir fanden sowohl den Ausflug ins Vallée de Mai als auch in den Fond Ferdinand toll. Der Ausflug mit dem megasympathischen David Pool Günthersperger zur Vogelinsel Cousin und der Schuldkröteninsel Curieuse war das absolute Highlight. Der schönste Strand der Insel war für mich die Anse Georgette.

Am Besten hatte es uns aber auf La Digue gefallen- da hatte einfach alles gestimmt und es wurde einem nicht langweilig-das Radfahren, die Wanderungen zu verborgenen Orten, die Ausflüge, die Unterkunft, die Schildkröten, das Flair hatte uns einfach fasziniert. Irgendwann warden wir sicherlich an diesen Sehnsuchtsort zurückkehren. Der schönste Strand war für uns die Anse Cocos.
Bemerkenswert finde ich, dass die Strände auf den Seychellen öffentlich sind und somit auch teure Edelresorts Einheimischen und Touristen den Zugang zum Strand gewähren müssen. Überrascht hatte uns allerdings schon, wie schnell uns das Geld aus den Händen flutschte und wie teuer das alles war. Das Preisniveau ist mit europäischen Metropolen vergleichbar, nur das Bus fahren war günstig. Daher sind die Take Aways auf La Digue oft eine gute Alternative.

So somit ist unser Abenteuer zu Ende gegangen. Danke an alle, die uns begleitet haben;-).
Ich hoffe, es hat euch ein wenig Spass gemacht.

Liebe Grüße, Silke
Anhang:
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Letzte Änderung: 31 Jan 2021 19:35 von Superfanti.
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Hallo Silke,

Danke für Deinen RB und natürlich das er auch noch ein Ende gefunden hat. ;)

Eigentlich wären wir in der Zwischenzeit auch schon dort gewesen (Nov. 2020) aber Covid hat auch unsere Pläne geändert.

Nun neuer Versuch im Dez. 2021. Wir werden dann im "Treasure Cove" wohnen. Gar nicht soweit von Eurem "Villa Roscia".

Na, dann wollen wir mal optimistisch sein.

Gesunde Grüsse
Gerhard
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Hallo Gerhard,

Ja, es ist ein gutes Gefühl, den Bericht / die Zusammenfassung doch noch fertig geschrieben zu haben, auch wenn es evtl. nicht auf riesiges Interesse gestossen ist. Ich wollte deutlich machen, dass die Seychellen nicht nur aus Stränden bestehen, sondern durchaus auch mehr für Individualreisende zu bieten haben.

Die Lage des Treaure Cove ist ja superschön- ihr werdet sicherlich eine unvergessliche Zeit haben. Ich mochte Dir wirklich noch David Pool Günthersperger ans Herz legen- vielleicht gefällt euch ja ein Ausflugsziel mit ihm. Wir würden den Ausflug mit ihm jedenfalls nochmals buchen;-): www.surfariseychelles.com/bootsausfluege
Und vergiss den Regenschirm bei den tropischen Schauern nicht;-)

Wenn deine Fusszeile noch stimmt, steht ja zuvor auch noch Namibia an. Wahrscheinlich wissen wir zmindestens 2021 nur kurzfristig, ob Auslandsreisen möglich sein werden. Genau- wir bleiben positiv und optimistisch.

Also wümsche ich uns mal viel Glück furs Reisen und vor allem Gesundheit.;-)
Beste Grüsse Silke
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Letzte Änderung: 31 Jan 2021 22:34 von Superfanti.
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