THEMA: Die Loeffels in Irland - The Wild Atlantic Way
21 Okt 2019 19:58 #570887
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Blende18.2 schrieb:
loeffel schrieb:
@Robin:
schöne Bilder habt ihr mitgebracht, Irland ist ein Traum.
Die schroffe Küste im Nordwesten ist schon wirklich klasse, landschaftlich ganz wundervoll.
Vielleicht sind wir uns ja tatsächlich unbekannterweise über den Weg gelaufen. Wann ward ihr denn unterwegs ?

Wir waren vom 07.06. bis Mitte Juni unterwegs. Belfast hatten wir leider nur einen total verregneten Abend im Programm und sind dann ab dort wieder zurückgeflogen, deine Bilder zeigen, dass wir offensichtlich was verpasst haben. Aber bei uns war es so extrem nass, dass es keine "Draussen-Kultur" an dem Tag gab.


Gruß,
Robin

OK wir waren etwas später unterwegs, vom 17.6. bis 3.7. ab/bis Dublin.
Mit Belfast habt ihr nach unserem Empfinden wirklich was verpasst, eine pulsierende, lebendige Stadt und es gibt viel zu sehen, nicht nur Pubs ;) . Wobei - bei Regen wäre unser Urteil womöglich auch etwas anders ausgefallen.
Aber man braucht ja auch noch Ziele für die Zukunft, und Belfast für sich lässt sich ja auch super als reiner Städtetrip planen.
LG Stefan

Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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Letzte Änderung: 21 Okt 2019 21:38 von loeffel.
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21 Okt 2019 20:04 #570888
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So, bevor ich zu dem im letzten Kapitel erwähnten speziellen Event komme, noch was für die Game of Thrones-Fans.

Die Titanic Studios, in denen große Teile der Serie entstanden sind, liegen direkt angrenzend zum Titanic Museum. Direkt gegenüber der Studios fand zum Zeitpunkt unseres Aufenthalts eine Game of Thrones Ausstellung statt, die wir natürlich besuchen "mussten".
Gezeigt wurden Original-Kostüme und Requisiten der Serie.













Für mich als Wildling mit Antarktis-Erfahrung war es ein leichtes, die Mauer aus Eis zu erklimmen ... :P
LG Stefan

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Letzte Änderung: 24 Okt 2019 08:05 von loeffel.
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22 Okt 2019 17:25 #570987
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So, nun zu dem bereits erwähnten speziellen Event, das wir als Höhepunkt unseres Belfast-Aufenthalts empfanden, wenn auch mit bitterem Beigeschmack ...

Die beste Möglichkeit sich hier in Belfast auf „touristische“ Weise über den Nordirlandkonflikt zu informieren, ist eine Black-Taxi Mural Tour, also eine Rundfahrt mit einem Taxi zu den diversen Wandmalereien, die überwiegend in den protestantischen und katholischen Vororten und Wohnvierteln Belfasts zu finden sind. Die Taxifahrer haben als Kinder und Jugendliche einige der Konfliktereignisse der 70er bis in die 90er Jahre selbst miterlebt. Ihre Erläuterungen während einer solchen Tour sind gespickt mit persönlichen Erfahrungen und vermitteln damit eine beklemmende Authentizität, die auch nach Ende einer solchen Tour lange nachwirkt …


Grundsätzlich kann man eine solche Tour bei verschiedenen Anbietern bereits über das Internet vorbuchen.
Wir haben uns für eine kurzfristige Buchung vor Ort entschieden, einfach um während unseres Belfast-Aufenthalts wetterabhängig möglichst flexibel zu bleiben.
Praktisch haben wir dann die Tour am Freitag Nachmittag für den Sonntag Nachmittag gebucht und bezahlt, und zwar bei "Visit Belfast" gegenüber der City Hall. Das ist die örtliche Touristeninfo.

Eindrücke davon :







Dieses Tor wird nachts oder bei Veranstaltungen mit "Konfliktpotential" geschlossen (Stichwort: Oranierorden und deren Märsche).




Die Friedensmauer, erschreckende 6-8 Meter hoch, trennt die katholischen und protestanischen Wohnviertel:














LG Stefan

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Letzte Änderung: 22 Okt 2019 17:26 von loeffel.
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23 Okt 2019 18:51 #571082
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Wie bereits vor zwei Jahren, bildet Dublin den Abschluss unserer Irland-Rundreise.
Damals hatten wir ja die wesentlichen touristischen Höhepunkte Dublins besucht. Damit gilt bei diesem zweiten Besuch unser Interesse einigen wenigen „Specials“, die nicht unbedingt auf der „To-Do-Liste“ eines Dublin-Erstbesuchers stehen.

So das ehemalige Gefängnis Kilmainham Gaol in erster Linie Museum, aber eben auch Mahnmal und Gedenkstätte. Es kann nur im Rahmen einer geführten Tour besichtigt werden. Diese aber ist hochinteressant und ebenso bedrückend, erfährt man doch vieles über die Schicksale der Insassen, oft auch politisch Inhaftierte.












Ein weiterer Besuch gilt dem größten Stadion Irlands, dem Croke Park Stadium.
Mit 80.000 Plätzen ist es DAS zentrale Sportstadion Irlands, in dem vor allem gälische Sportarten wie Hurley oder Gaelic Football ausgetragen werden.
Wir allerdings können mit diesem Sport wenig anfangen und sind deswegen nicht hier. Nein, es ist eine ganz andere Attraktion, die dieses Stadion für uns so interessant macht: Das Stadiondach ist begehbar und man kann im Rahmen einer geführten Tour auf dem Stadiondach sogar mit Rollstuhl herumspazieren und den weiten Blick über Dublin und die Umgebung genießen:














Sowohl Kilmainham Gaol als auch das Croke Park Stadion hatten wir vorab per Mailanfrage vorreserviert, damit das Ganze für uns mit Rolli entsprechend organisiert werden kann. Beides war absolut problemlos.
Zum Abschluß der Reise und auch dieses Berichts noch ein paar Dublin-Impressionen von unterwegs, wie gesagt, etwas abseits der Hauptattraktionen:










Für uns war es eine Zweittäter-Irlandreise, wie sie besser hätte kaum sein können:
Extrem abwechslungsreich, grosse Städte, kleine Städte, viele Menschen, wenige bis keine Menschen, wunderbare Landschaften, bestes irisches Wetter, urige Pubs, wichtige Sehenswürdigkeiten, versteckte Geheimtipps usw. usw.
Die Vielzahl der unterschiedlichen Bildmotive zeugt davon.
Wir hätten locker zwei weitere Wochen entlang der Route problemlos füllen können.
Eigentlich hift nur eines, und das steht für uns schon fest:
Wiederkommen!

ENDE
LG Stefan

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Liebe Beate und Stefan,

vielen Dank für die tollen Eindrücke, ich habe die Bilder echt genossen. Und als Wildling machst du dich doch sehr gut ;) Beim Bild von Beate am Strand musste ich lächeln. Es ist einfach nur toll, was ihr zusammen alles schafft und dass ihr euch von kaum etwas abschrecken lasst. Das ist Lebensfreude, die ansteckt.

Liebe Grüße
Laura
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Hallo liebe Löffels,

vielen Dank für den sehr informativen Bericht über Irland. Noch war ich nicht da, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Deine Fotos haben auf alle Fälle meinen Appetit geweckt, wunderschöne Impressionen einer rauen Landschaft.
Beate am Strand, wie schön, da war es euch bestimmt völlig egal, den Rolli sauber machen zu müssen. So wie ich euch kennen gelernt habe, habt ihr das bestimmt gemeinsam fix erledigt.
In Büsnau müsst ihr mir unbedingt mehr erzählen.
Bis dahin
Beate
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