THEMA: Argentinien/Chile - Gletscher, Gipfel und Geysire
26 Mai 2019 11:27 #557437
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  • Beatnick am 26 Mai 2019 11:27
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Ushuaia: Reise ans Ende der Welt

Nach einer denkbar kurzen Nacht bekommen wir in unserem Hotel sogar in aller Herrgottsfrühe ein kleines Frühstück und sind auch nicht alleine damit, denn viele Airlines bringen hier ihre Crews unter. Auch diese Abholung klappt wie alle auf dieser Reise reibungslos. Um 5.50 Uhr startet unsere Maschine vom nationalen Airport in Richtung Ushuaia, gegen 11.30 Uhr Ortszeit landen wir wohlbehalten am "Ende der Welt", das nicht zuletzt dafür bekannt ist, dass sich die Elemente häufig hemmungslos austoben.

Immerhin, bei unserer Ankunft ist es trocken und mit etwas Phantasie sogar sonnig. Der Temperatursturz beträgt dennoch nach dem sommerlich-heißen Buenos Aires rund satte 30 Grad! Die vielen kleinen Felseninseln im Beagle-Kanal erinnern an Skandinavien, die Umgebung ist rau, Berge, viel Wasser, Weite, Abgeschiedenheit. Die Stadt selbst hatte ich mir allerdings anders vorgestellt; kleiner, beschaulicher, malerischer. Eine romantische Vorstellung, zugegeben, denn natürlich ist die Stadt mit dem Tourismus mitgewachsen und längst keine idyllische Einöde mehr. Die Andenausläufer im Rücken und den imposanten Beagle-Kanal vor der Haustür, ist das "Setting" aber schlichtweg großartig.



Unser Hotel liegt etwas oberhalb der Stadt und eine Viertelstunde zu Fuß vom Zentrum entfernt an einem steilen Hang und ist schon wegen der Aussicht ein Volltreffer. Auch unser Zimmer gefällt uns auf Anhieb. Hell, freundlich und leicht beheizt - gemütlich. Und während sich Thomas glücklich mit Ladegeräten, Laptop und allem möglichen Zeugs am Schreibtisch breit macht, schlafe ich mir zwei Stunden lang endgültig die Reste der Erkältung weg.



Am Nachmittag nutzen wir die letzte Gelegenheit und kaufen in einem kleinen Kiosk Wasser und einige Kleinigkeiten für die nächsten Tage ein. Es ist Silvester, und alles macht dicht. Auch die Restaurants haben entweder geschlossen oder sind von Gesellschaften geblockt - wie das in unserem Hotel. Jetzt ist guter Rat teuer, denn gegessen haben wir an diesem Reisetag fast nichts. Meine Laune rutscht in den Keller und ich mache keinen Hehl aus meinem Unverständnis darüber, dass es nicht möglich sein soll, Hotelgästen wenigstens eine Kleinigkeit anzubieten. Nach einigem Palaver gibt es schließlich am frühen Abend (lang, bevor die Abendgesellschaft die Tische belagert) eine Pasta für mich und Fleisch für Thomas. Beides ist schlecht, aber wenigstens müssen wir nicht mit knurrendem Magen ins Bett. Wir versenden noch Silvestergrüße nach Deutschland, wo es bereits Mitternacht ist, dann holt uns der Jetlag ein. Den Jahreswechsel verbringen wir selig schlafend.

Am Morgen sind wir früh wach. Um 8 Uhr soll uns ein Mietwagen gebracht werden, den wir schon von Deutschland aus für einen Tag gebucht haben, um damit den Feuerland-Nationalpark zu erkunden. Wir hatten bei Buchung der Reise von unserer Agentur ein ganzes Paket mit Vorschlägen erhalten, welche Ausflüge sich an welchem Ort anbieten würden. Der Haken: Die Aktivitäten sind zwar allesamt hochattraktiv und in Reiseführer sowie Internet auch vielfach empfohlen, treiben jedoch in organisierter Form den ohnehin nicht gerade schlanken Reisepreis noch einmal wesentlich in die Höhe.



Am Ende haben wir vorab nur gebucht (was angeblich günstiger ist, ich habe es nicht überprüft), was wir nicht selbst bewerkstelligen konnten. Also Bootstouren, Pinguintouren, die ohne Guide gar nicht erst erlaubt sind oder auch Gletscher-Trekking (ebenfalls nur mit Guide). Alles andere haben wir in Eigenregie unternommen. Das war für uns eine sehr gute Lösung.

Kein Auto kommt um 8 Uhr, an der Hotelrezeption herrscht nicht nur Katerstimmung, sondern auch Ratlosigkeit. Wir gehen frühstücken, was sollen wir auch sonst tun, gegen Neun schlägt dann tatsächlich ein junger Mann mit verdächtig verstrubbeltem Haar auf - der Arme, er lag wahrscheinlich bis gerade noch im Silvesterkoma. Das Auto, ein schlichter Pkw, hat schon bessere Tage gesehen, wirkt aber fahrtüchtig. Wir bekommen den Schlüssel in die Hand gedrückt und einen Zettel nebst Adresse, wo wir den Wagen bis zum nächsten Mittag wieder abgeben sollen. Das war's. Sehr unbürokratisch das Ganze, sollten wir uns deshalb Sorgen machen? Wir lassen's. :silly:

Nur zwölf Kilometer sind es von Ushuaia in den Feuerland-Nationalpark, die Straße ist gut zu befahren, auch die Gravelroad im Park. So relativ früh am Neujahrsmorgen sind wir zunächst weit und breit die einzigen Menschen, es ist herrlich.



Wir fahren zunächst zum äußersten Punkt im Westen des Parks, an der malerischen Lapataia-Bucht parken wir und starten zu einer längeren, einsame Wanderung. Das Wetter spielt wunderbar mit, es ist sonnig, warm und windstill. Was letztlich dazu führt, dass wir immer wieder von den größten Mücken überfallen werden, die wir je gesehen haben. Na toll, unser eigens mitgebrachter Repellent liegt im Hotelzimmer, noch wohlverpackt. Und dabei wird es auch bleiben. Der Nationalpark Tierra del Fuego ist der einzige Ort, an dem wir den Mückenschutz benötigt hätten. :pinch:



Wir genießen die herrliche Natur mit dem vielen Wasser, den knorrigen Bäumen, den üppigen Blumenwiesen und schneebedeckten Bergen. Auch an mehreren Biberdämmen kommen wir vorbei. Die Nager gehören eigentlich nicht hierher, sind einst wegen ihrer Felle eingeschleppt worden. Als sich herausstellte, dass sich das Fell im subarktischen Klima nicht so entwickelt wie gedacht, wurden die Tiere ihrem Schicksal überlassen. Mit fatalen Folgen für die Umwelt. Die Biber haben sich ungebremst vermehrt und sind seit Jahren eine ernste Gefahr für die Baumbestände und das Ökosystem. Und wie uns später ein Guide erzählt, hat niemand eine rechte Idee, wie das Problem gelöst werden kann.





Zurück am Parkplatz stellen wir fest, dass wir längst nicht mehr alleine sind. Kreuzfahrer, Feiertagsausflügler, Touristen, es ist einiges los. Doch schon wenige Meter jenseits der vielen schönen Aussichtspunkte haben wir die Natur weiterhin fast für uns.


Bild oben: Ein kleiner Trampelpfad führt am Ufer des Lago Roca entlang. Thomas hat sich trotz der frühlingshaften Temperaturen vermummt, um sich vor den Attacken der Mücken zu schützen - ohne Erfolg. Sie haben locker durch unserer Tücher durchgestochen und zwei Tage lang sahen wir im Gesicht aus, als hätten wir die Beulenpest.



Unser letzter Stopp des Tages ist das berühmte Postamt in der Bahia Ensenada.



Hier startet der Küstenwanderweg entlang des Beagle-Kanals. Die Natur ist überwältigend, der Ausblick auf die chilenischen Berge jenseits des Wassers spektakulär.







Es ist der Höhepunkt eines grandiosen Tages - und das Wetter hat auch mitgespielt.



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Letzte Änderung: 23 Jul 2019 23:37 von Beatnick.
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26 Mai 2019 18:31 #557459
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Liebe Bettina

Schön, dass ihr euch mit Feuerland auseinander gesetzt habt. Als Tipp für alle die Ushuaia auch besuchen möchten...ein Taxi mit Fahrer für einen oder 2 Tage mieten...der Fahrer bringt euch zu den interessantesten Stellen und wartet geduldig bis man von kleineren Wanderungen zurück kommt. Der Preis ist Verhandlungssache. Wir fragten den Fahrer der uns vom Flughafen zum Hotel brachte.
Ich freue mich auf die Fortsetzung
Liebs Grüessli
Malbec
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27 Mai 2019 09:09 #557482
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Liebe Bettina,
Feuerland ….. schon öfter mal hier und da gehört, aber richtig eintauchen durfte ich noch nie. Was für eine grandiose Landschaft, sehr beeindruckend und wunderschön :woohoo: . Die Ruhe und Stille ist bei mir angekommen, bin total relaxt und würde am liebsten sofort wieder ins Bett krabbeln ;)
Danke für´s zeigen … aber es hört sicher noch lange nicht auf :sick: :silly: :sick:

LG von der Netti
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28 Mai 2019 10:46 #557555
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Hallo ihr Lieben,

Malbec schrieb:
Schön, dass ihr euch mit Feuerland auseinander gesetzt habt. Als Tipp für alle die Ushuaia auch besuchen möchten...ein Taxi mit Fahrer für einen oder 2 Tage mieten

Vielen Dank noch einmal für deine Tipps und Ergänzungen, Malbec!

Netti59 schrieb:
Was für eine grandiose Landschaft, sehr beeindruckend und wunderschön :woohoo: . Die Ruhe und Stille ist bei mir angekommen, bin total relaxt und würde am liebsten sofort wieder ins Bett krabbeln ;)

Raus aus den Federn, Netti B) Es gibt noch so viel zu sehen auf dieser Reise. Schön, dass du das so nachempfinden kannst.

Heute Abend geht es weiter,
bis dahin einen schönen Tag,
Bettina
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28 Mai 2019 11:17 #557559
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Bei Feuerland sind wir auch noch mit Feuereifer dabei ;) .
In Ushuaia haben wir uns ja auch noch kurz die Beine vertreten und ein paar Souvenirläden unsicher gemacht. Ein Kurzausflug in den Nationalpark wäre vor dem Rückflug von unserem Antarktis-Abenteuer auch noch möglich gewesen. Das wäre aber nur eine kleine Runde mit dem Flughafentransferbus gewesen, natürlich preislich auf "Hurtigruten-Niveau". Das war uns nach den vielen Erlebnissen davor viel zu hektisch.
Umso mehr geniessen wir jetzt ganz entspannt ein paar eurer Eindrücke vom Park.
LG Stefan

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28 Mai 2019 18:49 #557600
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Im Reich der Pinguine

Wir könnten eigentlich ausschlafen an unserem zweiten vollen Tag in Ushuaia, doch noch immer treibt uns der Jetlag mit dem Morgengrauen aus dem Bett. Der erste prüfende Blick aus dem Fenster lohnt sich, für einige Augenblicke ist die gesamte Bucht vor uns wie in Gold und Silber getaucht.



Auf diesen Tag habe ich mich besonders gefreut, denn wir haben einen Ausflug zur Pinguinkolonie auf der Isla Martillo gebucht. Wegen der angeblich höheren Pinguinaktivität am Nachmittag haben wir von zwei möglichen Slots am Tag den späteren gewählt und bis zur Abholung am Mittag viel Zeit.

Den Mietwagen müssen wir erst im Laufe des Vormittags zurückgeben, und so fahren wir nach einem ausgiebigen Frühstück die kurvige Straße hinter unserem Hotel hinauf bis zur wenige Kilometer entfernten Sesselliftstation an den Hängen der Martial Mountains. Der Sessellift endet normalerweise am Marcial Gletscher, von dem aus man bei klarer Sicht einen tollen Blick über Ushuaia und den Beagle-Kanal haben soll. Doch der Lift ist seit Jahren außer Betrieb und es sieht auch nicht so aus, als würde er in nächster Zukunft repariert. Warum, kann uns keiner erklären. Von der Talstation starten aber auch lohnenswerte Wanderungen, wenn auch ohne uns. Wir haben andere Pläne.



Wir fahren erst einmal hinunter in den Ort und müssen ein bisschen suchen, bis wir das Haus unseres Autovermieters gefunden haben. In seinem kleinen Hof und auf der Straße stehen jede Menge mehr oder minder funktionstüchtige Wagen herum, er ist wohl ein begnadeter Bastler. Wir übergeben ihm Auto und Schlüssel, beteuern auf Nachfrage, dass alles "muy bien" gewesen sei, noch ein feuchter Händedruck, schon heißt es "adios". Wenn's nur immer so einfach wäre. Im Ortszentrum tauschen wir in einer Wechselstube ebenfalls unkompliziert noch etwas Geld und machen uns dann ein wenig kurzatmig auf den steilen Rückweg.

Am Mittag werden wir abgeholt und mit einer kleinen Gruppe zur Estancia (=Farm) Haberton gefahren. Zum riesigen Gelände der ersten Estancia auf Feuerland gehören viele kleine Inseln, eine davon haben Pinguine vollständig mit Beschlag belegt. Zu dieser Jahreszeit ist die Kolonie der Magellan-Pinguine vollständig hier, brütet und zieht ihren Nachwuchs groß. Ich weiß nicht mehr, warum wir diese Tour nicht mit einer Bootsfahrt auf dem Beagle-Kanal verbunden haben, die Möglichkeit besteht aber. 90 Kilometer sind es von Ushuaia bis zur Estancia, und die Fahrt führt durch Südbuchenwälder und später eine herrliche offene Landschaft.



Warme und winddichte Klamotten waren uns im Vorfeld empfohlen worden, beides brauchen wir an diesem Tag nur bedingt. Die Wolken hängen tief, doch es bleibt trocken. Die Bootsfahrt hinüber zur Isla Martillo führt durch eine tolle Schärenlandschaft und ist bedauerlich schnell vorbei.

Kaum habe ich einen Fuß auf die Insel gesetzt, bin ich von den Eindrücken völlig erschlagen. Ich weiß kaum, wo ich zuerst hinschauen soll, die Pinguine sind überall.











Einige watscheln neugierig auf uns zu, als wir da so zweckfrei auf ihrem Strand herumstehen, die meisten scheren sich aber keinen Deut um uns.





Erst auf den zweiten Blick registriere ich auch die viel größeren Eselspinguine (die so heißen, weil sie so klingen), alle zusammen veranstalten sie ein ohrenbetäubendes Spektakel.







Ich bin begeistert - und sogar regelrecht geplättet, als mich Thomas auf zwei Königspinguine aufmerksam macht. Diese Pinguine brüten hier zwar nicht, tauchen aber immer mal wieder unversehens auf. Auch sie machen ihrem Namen alle Ehre: Ich finde sie wirklich ziemlich majestätisch und elegant.







Interessanterweise halten sich die beiden Königspinguine vor allem in der Nähe oder sogar inmitten der Eselspinguine auf. Die krakeelenden, wuseligen Magellan-Pinguine scheinen als Nachbarn nicht allzu beliebt zu sein.



Während bei Esels und Königs daheim das reinste Familienidyll herrscht, ...







... wird bei Magellans geworben, gerangelt und jede Menge diskutiert.











Eine Stunde haben wir für die Tour über die kleine, schmale Insel Zeit. Genug, um die Tiere in aller Ruhe zu beobachten. Aber ich könnte hier auch problemlos den ganzen Tag verbringen.









Die gesamte Insel ist mit vielen kleinen Höhlen übersät, von denen sich auch einige mitten auf dem Weg befinden. Die Guides - einer an der Spitze, einer am Ende der Gruppe - achten aufmerksam darauf, dass niemand versehentlich auf eine dieser Höhlen tritt und die Nistplätze zum Einsturz bringt.









Aus Kanada eingeschleppte Bisamratten (Danke, Leona!) rennen auf der Insel herum, es deutet aber nichts darauf hin, dass sie den Pinguinen irgendwie das Leben schwer machen. Die Guides sind gerade nicht direkt in meiner Nähe und später vergesse ich leider zu fragen.



Die Zeit verfliegt, ich kann mich nur schwer trennen und klettere schließlich als letzte wieder an Bord unseres Bootes.





Zurück im schönen Cafe der Estancia stärken wir uns am offenen Kamin mit heißem Tee und Kuchen, danach gibt es noch eine Führung durch ein kleines Naturkundemuseum und ein (sehr übel riechendes) Labor, das der Erforschung von Meeressäugetieren dient. Beides hinterlässt keinen bleibenden Eindruck bei mir - im Gegensatz zu den Pinguinen. Bloß gut, dass wir sie nicht zum letzten Mal auf dieser Reise sehen!

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Letzte Änderung: 05 Jun 2019 20:06 von Beatnick.
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