THEMA: Tschad 2019
02 Mai 2019 21:12 #555320
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  • Botswanadreams am 02 Mai 2019 21:12
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Hallo

Mit ein paar Bildern vom Zakouma müssen wir uns leider von diesem kleinen afrikanischen Paradies verabschieden.

Teil 3 - Tschad - Zentralafrikanische Savanne und Wunder der Sahara
ist online.

Hier einige Bilder unser letzten Tage


Ein Musterexemplar eines Zentralafrikanischen Savannen-Büffels mit seiner Fellfarbe und den auffälligen Ohren


Wir durften unser Löwenrudel noch einmal treffen


Samstagsmarkt in Kacha-Kacha


Der Viehmarkt




Traditionelles Schlachten


Eindrücke vom Marktleben






Die Dörfer


Unser letzter Tag im Zakouma








Husarenaffe - öfter gesehen, doch erst am letzten Tag gelang ein Foto



Das alles und noch viel mehr gibt es im dritten Teil. Ihr seit herzlich eingeladen, dem Link zu unsere Homepage zu folgen.
Tiere sind nun annähernd fertig. Das nächste Mal gehen wir gemeinsam in die Wüste, wenn ihr mitkommen möchtet.

LG
Christa
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"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
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03 Mai 2019 08:53 #555343
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Vielen Dank und ja, der Tschad hat mich doch sehr überrascht. Danke dafür.
Best Regards
Adolf
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05 Mai 2019 07:39 #555480
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Adolf, noch sind wir ja nicht am Ende unserer Reise. Wenn Du Lust hast, darfst Du natürlich auch mit uns den Nordosten des Tschad besuchen. Es wird zwar nicht mehr tierreich, abgesehen von Haustieren, aber es gibt schon noch Interessantes und jede Menge Wüstenlandschaften.

Danke für Dein Interesse.

LG
Christa
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06 Mai 2019 15:52 #555600
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Das sind sehr schöne Fotos und eine interessante Geschichte, keine Frage. Ich möchte eine Frage stellen, die einige Leute ein wenig verärgern könnte: Warum Tschad, und warum jetzt?

Ich denke, dass wenn wir alle in diesem Forum gelandet sind, haben wir zumindest einige grundlegende Interessen in Bezug auf Reisen, und ich bin sicher, dass niemand einen Wettbewerb darüber hören will, wer in der abgelegensten Gegend war, bei dem schlechtesten Wetter, mit den feindlichsten Banditen, etc.... Ich denke auch, dass ich, wie jeder andere hier, ein paar Dinge erlebt und gesehen habe, von denen viele Menschen nie träumen konnten. Und um das klarzustellen, versuche ich nicht, konfrontativ zu sein, sondern in der aktuellen politischen Situation im Tschad, wo das Auwärtige Amt schreibt: "Von nicht zwingend erforderlichen Reisen in allen Regionen der Republik Tschad einschließlich der Hauptstadt N'Djamena, insbesondere der Gebiete der Sahara, ihrer Randgebiete und der Sahelzone wird dringend abgeraten". Was lässt einen Menschen sagen: "Ah, es ist in Ordnung, es wird uns gut gehen" ??

Ich denke nur daran, von Banditen ausgeraubt zu werden (Bestfall), als Geisel für Lösegeld festgehalten zu werden, meine Frau vergewaltigt zu sehen, bevor wir beide getötet werden, usw.... es gibt so viele Orte auf der Erde, die nicht annähernd so instabil und riskant sind wie der Tschad, aber dennoch einiges zu bieten haben.

Ich glaube auch das alle Versicherungen, für die Sie bezahlen, sind wahrscheinlich wertlos, da die Versicherungsagentur eine Reise nach Tschad fahrlässig in Betracht ziehen würden.

Nochmals, ich versuche nicht, konfrontativ zu sein, sondern frage nur, warum / wie der Tschad gerade jetzt wie eine gute Idee aussah?

Danke fürs Feedback!
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07 Mai 2019 14:21 #555686
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Alias schrieb:
In der aktuellen politischen Situation im Tschad, wo das Auswärtige Amt schreibt: "Von nicht zwingend erforderlichen Reisen in allen Regionen der Republik Tschad einschließlich der Hauptstadt N'Djamena, insbesondere der Gebiete der Sahara, ihrer Randgebiete und der Sahelzone wird dringend abgeraten"

Meine Antwort zu einem Teil Deiner Fragen kannst Du auf der 3. Seite nachlesen. Warum der Tschad ist da erklärt.

Zur Sicherheitslage äußert sich das Auswärtige Amt in der maximalen Fassung. Lies mal was da zu Äthiopien und der Danakil steht. Ich hätte heute Null Bedenken, wieder in die Danakil zu reisen. Der beschriebene Todesfall eines Deutschen hatte einen Grund, wenn man dazu etwas weiter recherchiert. Es gibt Spielregeln beim Aufstieg auf den Erte Ale einzuhalten, die hat er missachtet. Er hat sich in der Dunkelheit von der Gruppe entfernt und den vorgeschriebenen Weg verlassen. So hatte ich es zumindest damals gelesen.

Im Tschad ist nach jahrelangem Kampf im Moment Ruhe. Ausgenommen sind grenznahe Gebiete im Norden (Libyen) und Osten (Sudan), der Tschadsee bedingt durch seine Nachbarn sowieso - da waren wir nicht und wollten auch nicht hin. Tibesti zum Beispiel ist zur Zeit für Touristen gesperrt, als Sicherheitsmaßnahme der Regierung.

Wir versuchen uns allumfassend vor der Planung unserer Reisen zu informieren. Wir wägen dann ab, ob wir das Restrisiko, was man auch in Kenia, Südafrika, Indien oder sonstwo auf der Welt hat - übrigens muss man ja auch in Deutschland oder Frankreich mit erhöhter Terror Gefahr rechnen, für verantwortbar halten. Selbstmordkandidaten sind wir nicht. Wir möchten unsere Enkelkinder gern noch viele Jahre aufwachsen sehen. Löwen, Elis und Flusspferde ... sind auch nicht von ohne, auch da kann es Unfälle geben, dessen sind wir uns bewusst.

Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
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Letzte Änderung: 07 Mai 2019 14:22 von Botswanadreams.
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07 Mai 2019 18:25 #555700
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  • Kiboko am 07 Mai 2019 18:25
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Hallo Christa,
mit großer Freude schaue ich mir Deine Bilder an.
Im März war es noch etwas grüner und es war auch noch mehr Wasser vorhanden, als bei mir im April.

Der Zakouma ist sehr schön.
Vom Tierreichtum kann der Zakouma mit vielen bekannteren Nationalparks in Afrika mithalten.
Auch ist die Fluchtdistanz der Tiere nicht zu groß.
Der Zakouma hat mir besser gefallen als der Katavi und der Kafue.
Ich schließe mich hier Christa an und kann eine Reise in den Zakouma sehr empfehlen.

Der Fluss durch dem Zakouma ist der nördlichste Fluss südlich der Sahara der ganzjährig Wasser führt.
Das zieht viele Wasservögel an.
In der Regenzeit sind große Flächen überflutet.
Während der Trockenzeit zieht sich das Wasser zurück.
Mitte April, am Ende der Trockenzeit bleiben vom Fluss nur noch eine Reihe von kleinen Wasserlöchern übrig.
Wenn sich das Wasser zurückzieht, werden die Fische auf kleinere Fläche zurückgedrängt.
Damit können dann die Pelikane sehr effizient fischen gehen.
Im April ist der Wasserstand so flach geworden, dass die Pelikane sich dann schon andere Jagdreviere gesucht haben.
Bei mir gab es leider nur noch ein paar einzelne Pelikane zu sehen. :(
Dafür gab es größere Gruppen Kronenkraniche. :P

Ich freue mich auf die Fortsetzung des Reiseberichts mit dem Weg nach Norden.
Auf meinem Reisebericht müsst Ihr noch etwas warten.

Viele Grüße
Bernd

PS Warum war Kiboko gerade jetzt im Tschad?
Weil es 2017 und 2018 nicht geklappt hat ...
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Ruanda, Sambia, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x)

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