THEMA: Die Loeffels auf Safari im ewigen Eis Antarcticas
08 Jan 2019 19:40 #544541
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Die Loeffels auf Safari im ewigen Eis der Antarktis

Mitreisende gesucht … für eine gewagte Reise, in bitterer Kälte, in monatelanger Dunkelheit, konstanter Gefahr, ungewisser Rückkehr bei niedrigem Lohn, ABER für Ehre und Anerkennung im Erfolgsfalle…


Zugegeben, es war nicht diese berühmte Anzeige des Polarforschers Sir Ernest Shackleton, die den Anstoß für unsere Antarktisreise gab.
Vielmehr hat ein sehr gutes Angebot anlässlich der ersten Südpolarsaison 2018/19 eines neu gebauten Schiffes diesen lang gehegten Traum wahr werden lassen. Denn eigentlich hatten wir die Antarktis schon aus Kostengründen für uns abgehakt, auch Beates Rolli lies diesen Traum völlig absurd und unrealistisch erscheinen.
Jetzt dieses Angebot – sollen wir wirklich ? Recherche ergibt: Ja, mit Rolli machbar, nur eben die Anlandungen mit Schlauchboot nicht. Aber das ist OK für Beate. Eine barrierefreie Kabine gibt es noch, die Reisekasse sagt „Ja“ und mein Arbeitgeber auch. Also schnell buchen, nicht länger darüber nachdenken, machen.
Das war im Sommer 2017.
Dann im Februar der Schock: Die Reise wird storniert, das Schiff wird nicht rechtzeitig fertig. Es gibt aber Alternativangebote: Entweder die Reise 1 Jahr später mit dem neuen (dann hoffentlich fertigen) Schiff mit 25% Ermäßigung. Oder wie geplant 2018/19, dann aber mit einem anderen Schiff und 50% Ermäßigung. Da überlegen wir nicht lange. Wir wollen 2018/19, es gibt noch barrierefreie Kabinen für die Weihnachtsreise und über die 50% freut sich die Reisekasse.
Jetzt heißt es warten, in Reiseberichten schmökern, die berühmten Antarktisexpeditionen von Amundsen, Scott und Shackleton nachlesen, auch ein sehr gutes deutschsprachiges Buch über die Antarktis als Reiseziel gibt es. Viel Lesestoff also für viel Wartezeit …

Dann ist es für uns endlich soweit:



Aber die Anreise ist lang – erst rund 48 Stunden später betreten wir die MS Midnatsol, unser Zuhause für die nächsten rund zwei Wochen.
Es dauert also alles und erfordert Geduld.
Aber für euch gibt es schon mal ein paar Appetithäppchen:





























Viel Spaß auf dieser Safari der etwas anderen Art :)
LG Stefan

Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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09 Jan 2019 19:45 #544662
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19. - 21.12.18: Die Anreise

Wie schon geschrieben – rund 48 Stunden benötigen wir für die Anreise von Frankfurt über Buenos Aires nach Ushuaia, dem Start und Ziel unserer Expeditions-Seereise.
Abflug in Frankfurt am späteren Abend, im Laufe des nächsten Vormittags erreichen wir unser Hotel in Buenos Aires, haben hier den Rest des Tages Freizeit (Schlafen, Duschen, Stadtbummel, Essen gehen). Am nächsten Morgen geht es in aller Herrgottsfrühe weiter, und nach 3½- stündigem Flug erreichen wir gegen Mittag Ushuaia. Hier gibt es mit dem Transferbus noch eine Orientierungsfahrt mit Blick auf die südlichste Stadt der Welt:



Dann haben wir wieder zwei Stunden Freizeit für einen Rundgang durch die Haupteinkaufsstraße in Ushuaia.

Hier auch schon mal ein wichtiger Hinweis:
DA geht's zu den Pinguinen:


Auch einen ersten Blick auf unser Schiff können wir erhaschen:


Dann gegen 17 Uhr ist es endlich soweit, wir dürfen aufs Schiff und sind ruckzuck eingecheckt und in unserer Kabine.
Endlich ausruhen ? Von wegen. Das Bordprogramm schreibt noch jede Menge „Pflicht-Termine“ vor: Ausgabe der Expeditionsjacken (knallrot mit neongelben Kapuzen), Abgabe der medizinischen Fragebögen. Das ist sehr wichtig, ohne wird die Mitfahrt verweigert. Aktuell müssen sie sein und vom Hausarzt abgestempelt und unterschrieben.
Dann wäre da ja noch die Einteilung in die Bootsgruppen für die Anlandungen. Nachzulesen an der Pinwand auf Deck 7. Wir finden uns als die „Orca Whales“, Gruppe 10 von 15 . Den entsprechenden Sticker bekommen wir morgen.


Essen wollen wir ja auch noch was, das offene Buffet hält jede Menge Verlockungen bereit.
Und um 19 Uhr starten wir mit der Fahrt durch den Beagle-Kanal zu unserem Abenteuer ans Ende der Welt …


Adios Ushuaia

hola Beagle-Kanal

erste Schiffsimpressions-Spielerei:
LG Stefan

Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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Letzte Änderung: 21 Jan 2019 10:19 von loeffel.
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09 Jan 2019 20:56 #544666
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So, damit wir bald im Eis landen, schicke ich noch ein Kapitel hinterher:

22.12.18: Drake-Passage

Gegen zwei Uhr nachts wache ich auf – das Bett wackelt. Aha, wir sind also in der Drake-Passage angekommen. Aber alles halb so wild, und recht schnell schlafe ich wieder ein.
Am Morgen berichtet der Kapitän, dass wir zügig vor einer Sturmfront herfahren, um ihr nach Möglichkeit zu entkommen. Momentan haben wir für die Drake-Passage sehr angenehme Bedingungen mit moderaten 6-Meter-Wellen, kein Problem.
Der Magen meines Loeffelinchens ist da leider ganz anderer Meinung, beruhigt sich im Laufe des Tages aber zum Glück wieder …
Ich selbst bin seefest und finde das ganze einfach nur mega ...

Heute ist ein Seetag. Das heißt aber nicht, dass nichts zu tun ist.


Der Blick ins Tagesprogramm zeigt jede Menge Termine, von denen das IAATO-Briefing der wichtigste und damit vorgeschrieben ist (IAATO = International Association of Antarctica Tour Operators). Hier erfährt man als Antarktis-Tourist, was bei Anlandungen zu beachten ist, zusätzlich gibt es Infos, wie das ganze hier auf dem Schiff organisatorisch umgesetzt wird. Ohne dokumentierte Teilnahme kein Landgang.
Das von der IAATO zur Verfügung gestellte Einführungs-Video ist dabei so liebevoll gemacht, dass ich es euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte:



Bei allen Terminen bleibt aber noch Zeit für ein paar Schiffsimpressionen




und auch ein wenig Birdwatching (Schwarzbrauen-Albatrosse).




Der Steuermann ist übrigens nicht besoffen:


Der erste großartige Sonnenuntergang der Reise beschließt diesen schaukeligen Seetag.
LG Stefan

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Letzte Änderung: 10 Feb 2019 16:47 von loeffel.
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10 Jan 2019 18:42 #544732
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23.12.18 Der erste Tag im Eis – Half Moon Island Teil 1

Am gestrigen Nachmittag haben wir den 60sten Breitengrad Süd überquert und befinden uns nun offiziell in der Antarktis. Laut Antarktisvertrag gehört alles ab 60° Süd zur Antarktis und steht unter besonderem Schutz.

Heute morgen befinden wir uns bei den Südshetland Inseln, durchfahren die Passage zwischen Nelson Island und Robert Island und biegen in die Bransfield Strait ein.
Geisterhaft erscheinen beide Inseln aus dem Nebel, schemenhaft steigen Eis und Fels im Nebelgrau vor uns auf. Nahezu alle Passagiere sind auf den Außendecks, ein großer Moment für alle :cheer: . Das erste für uns sichtbare Zeichen der Ankunft in der Antarktis. Es ist nasskalt und recht windig, und trotzdem: 460 Passagiere freuen sich nun auf den wirklichen Beginn unseres gemeinsamen Antarktis-Abenteuers.





Die Aufregung steigt, wir werden heute unsere erste Anlandung haben. Half Moon Island ist unser Ziel. Die Insel liegt in einer geschützten Bucht vor Livingston Island.

Hier werden wir anlanden:


Laut Zeitplan sind die Orca Wale erst gegen 18:30 Uhr dran. Aber eine besondere, gestern abend beim Briefing angebotene Überraschung sorgt für Beate und mich schon weit früher für Aufregung:
Das Expeditionsteam hat angeboten, für Beate und mich eine eigene Bootstour zu machen. Anlandungen sind für Beate ja nicht möglich, aber das Team hat keine Probleme damit, Beate mitsamt Rolli auf ein Zodiac zu verfrachten und mit uns eine Tour zu machen :woohoo: :woohoo: :woohoo: . Unsere Euphorie über dieses Angebot kennt keine Worte :woohoo: .
Es klopft an unserer Kabinentür: Jane vom Expeditionsteam bringt passende Gummistiefel für Beate. Wir hatten ja mit sowas nicht gerechnet, deshalb hatte Beate bei der Ausgabe der Stiefel gar keine abgeholt.
Es klopft wieder: Jetzt ist es Marie vom Expeditionsteam: Sie bringt einen wasserfesten Overall für Beate, die ja auch keine wasserfesten Hosen dabei hat. Eine Leihgabe in Größe L von der Crew.
Wir sollen uns um 15 Uhr beim Tenderpit einfinden. Eine halbe Stunde vorher fange ich an, Beate einzupacken. In dem Riesenoverall finde ich sie kaum wieder. Auch ich brauche ja ewig, um mich antarktistauglich einzutüten. Das Ergebnis habt ihr ja in der ersten Bildersequenz schon gesehen.
Bis wir dann in voller Montur an den Tenderbooten sind, sind wir schon schweißgebadet :side: .
Vom Boot aus fahren wir die Anlandebucht entlang und ich kann schon mal vom Boot aus einen Blick auf die ersten Landgänger werfen. Ein Abenteuer, das mir ja später noch bevorsteht.






Wir sind auch die ersten überhaupt, die eine Robbe zu sehen bekommen: Eine Crabeater Seal.
Keine Sorge, sie schläft, das rote ist kein Blut, das sind Schneealgen. Auch sowas gibt es.


Beate ist megaglücklich, und ich mit ihr. Das hätten wir uns nie träumen lassen.




Nach der Tour wollen wir den Overall wieder abgeben, aber es heißt: Behaltet ihn, das war nicht die letzte Tour.

Später bin ich dann dran mit Landgang. Dafür gibt es einen zweiten Teil.
LG Stefan

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Letzte Änderung: 11 Jan 2019 12:00 von loeffel.
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23.12.18 Der erste Tag im Eis – Half Moon Island Teil 2

Gegen 18:30 Uhr werden endlich wir Orca Wale für unsere erste Anlandung aufgerufen.
Ich habe mich schon in mein gelb-rot-schwarzes Polar-Anlande-Outfit geworfen, bin ja von heute Mittag auch schon geübt.
Das dick eingepackte Ergebnis kennt ihr ja schon, das Bild entstand hier, und wegen des heute wehenden schneidenden Windes auch gleich mit „Maximal-Outfit“ B) .


Auch mit so einem Anlande-Tenderboot und der Einsteigeprozedur bin ich schon vertraut, während es für meine Mit-Orcas die Premiere ist.


An der Anlandestelle gibt es von einem Mitglied des Expeditionsteams grundsätzlich für die neu angekommene Gruppe ein kurzes Briefing, in dem die Anlandestelle und die Besonderheiten wie Wege, Tiere, Verhaltensweisen kurz erläutert werden. Ganz wichtig: Die Uhrzeit, an der wir wieder an der Anlandestelle sein müssen. Nichtbeachtung wird zu einem ernsten Einzelgespräch mit dem Leiter des Expeditionsteams führen, Wiederholungstäter können im Extremfall sogar von weiteren Anlandungen ausgeschlossen werden :evil: .




Heute hat das Team See-Elefanten entdeckt, eine dicke Empfehlung, da sie so weit südlich selten anzutreffen sind und wir im weiteren Verlauf der Reise sicher keine mehr sehen werden.

OK hier sind sie also, drei Damen beim Schönheitsschlaf.




Leider ist kein Bulle dabei, so einen hätte ich gerne mal in freier Natur gesehen.
Ansonsten gibt es Skuas, die großen antarktischen Raubmöwen:




Und es gibt hier auch die ersten Pinguine.
Auf Half Moon Island brütet eine Kolonie Zügelpinguine. Leider sind wir für Küken noch zu früh, es wird noch fleißig gebrütet:








Bis zu 400 Meter hoch marschieren die Kerlchen zu ihren Nestern:




Da es in der Antarktis keine Landraubtiere gibt, haben die Tiere keine Scheu vor uns. Laut IAATO-Vorgaben haben Besucher einen Mindestabstand von 5 Metern zu den Vögeln einzuhalten. Für die Pinguine als Nicht-IAATO-Mitglieder gilt diese Regelung umgekehrt natürlich nicht … :P


An der Anlandestelle liegt das Wrack eines Wasserversorgungsschiffes aus der Zeit der Walfang-Industrie.


Immer wieder werden wir im Laufe unserer Reise auf solche stummen Zeitzeugen dieser unrühmlichen Periode der Antarktis-Geschichte treffen. Aber auch diese Relikte menschlicher Aktivitäten sind als Freilichtmuseum laut Antarktis-Vertrag geschützt und dürfen weder betreten noch beseitigt oder gar zerstört werden. Alles bleibt so, wie es zum Zeitpunkt der Inkraftsetzung dieses Vertrags war und unterliegt nur noch den Einflüssen der Natur.

Nach etwa 90 Minuten ist der Ausflug beendet und wir fahren zur Midnatsol zurück. Hier wartet nicht nur Beate, sondern auch das reichhaltige Abendbuffet auf uns hungrige Antarktis-Abenteurer.
LG Stefan

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Letzte Änderung: 12 Jan 2019 09:07 von loeffel.
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12 Jan 2019 13:59 #544867
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24.12.18 Deception Island

Deception Island wird nicht ohne Grund oft als einer der Höhepunkte einer Antarktisreise genannt.
Die gesamte Insel ist ein aktiver, eingebrochener Vulkan und eine der größten und beeindruckendsten Kraterinseln der Erde. Und sie ist der einzige Vulkan, in dessen Caldera man mit einem Schiff einfahren kann. Nur eine schmale Öffnung im Kraterrand, genannt Neptunes Blasebalg oder engl. Neptunes Bellow, gewährt einem Schiff Einlass in den als Port Foster benannten Kratersee.


Viel gäbe es über diese Insel und ihre Geschichte zu erzählen (Stichwort Walfang-Industrie), was aber den Rahmen dieses Reiseberichtes bei weitem sprengen würde.

Die Einfahrt in die Caldera ist als besonderes Ereignis im heutigen Tagesprogramm für 7 Uhr morgens angekündigt, entsprechendes Gedränge herrscht zu dieser frühen Stunde schon auf den Außendecks.









Das Wetter ist leider auch heute ziemlich trübe und mit ein paar Schnee-und Graupelschauern auch etwas ungemütlich. Kalt ist es aber nicht. Als sonnenverwöhnter Namibia-Reisender muss man da einfach umdenken …

Es gibt auf dieser Insel verschiedene Anlandepunkte. Das Expeditionsteam entscheidet sich für die Telefon Bay, eine Bucht, die durch die letzten Vulkanausbrüche zwischen 1967 und 1970 landschaftlich komplett umgestaltet wurde und landschaftlich sicher zu den interessantesten der Insel gehört.
Wer hier wegen des Namens auf eine Telefonzelle hofft, geht leer aus: Er stammt von einem Kohlefrachter dieses Namens, der in Port Foster 1908 auf Grund lief und hier in der Bucht ein Jahr später wieder instandgesetzt wurde.




Der vom Expeditionsteam vorgeschlagene und abgesteckte Rundweg erscheint mir für die zur Verfügung stehende Zeit recht sportlich und anspruchsvoll bemessen. Das bestätigen mir später auch Mitreisende, die völlig abgehetzt wieder an der Anlandestelle ankommen.


Da bin ich froh, bereits nach kurzer Zeit einfach an einem Aussichtspunkt stehengeblieben zu sein und die Landschaft auf mich wirken zu lassen. Ich fühle mich an Island erinnert und bei Sonnenschein müssen die Farben und Kontraste unbeschreiblich sein ...






Auch mit der hier als „Streckenposten“ stationierten Jane vom Expeditionsteam halte ich ein Schwätzchen. Sie ist so dick eingepackt, dass sogar ihre ankommenden Verwandten sie nicht erkennen: „Hi, this is Jane under all this ...“ :laugh:

Heute ist ja Heiligabend, was an Bord der Midnatsol später gefeiert wird. Dafür folgt dann ein eigenes Kapitel.
LG Stefan

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