GAGastThemenstarterGast19. März 2005 · Hallo,
ich habe bereits die Vingerklip Lodge gebucht und danach noch 3-4 unverplante Tage auf dem Weg nach Swakopmund.
Wie würdet ihr die Zeit verbringen?
Hat jemand Erfahrung mit der Palmwag Lodge, lohnt sich der Umweg, was macht man dort ohne Allrad?
Lohnt sich die Omaruru game lodge, wenn man kurz vorher im Ethosha NP war und wenn ja bleibt man dann lieber 1 oder 2 Tage?
Oder doch Hobatere, von dem ich hier schon gelesen habe, das aber noch weiter nördlich liegt?
Langsam haben aber auch wir alles beisammen, danke für die vielen Tipps bisher
besucher
ARArminThemenstarterGast19. März 2005 · Hallo "Besucher",
ich würde von der Vingerklip Lodge über Kamanjab, den Grootberg Pass (traumhafte Landschaft!) zur Palmwag Lodge fahren und dort zwei Nächte verbringen. Dort kannst du - wenn dich die unverschämten Preise nicht so sehr stören - eine der angebotenen Touren mitmachen (Himba-Tour, Honaib-/Wüstenelefanten-Tour, Rhino-Tour...). Dann kannst du dein Auto stehenlassen.
Als nächstes würde ich weiter bis an die Skelettküste fahren und 1x im staatlichen Restcamp Terrace Bay übernachten. Das ist natürlich nichts für Komfort liebende Reisende, aber so schlecht, wie es oft beschrieben wird, ist es auch nicht. Auf jeden Fall bekommst du dort einen Eindruck von einer namibischen Gegend, die den meisten vorenthalten bleibt. Von dort kannst du "in einem Rutsch" die Skelettküste runter bis Swakopmund fahren - Einsamkeit pur. Unterwegs kommst du an der Robbenkolonie von Cape Cross vorbei, brauchst dafür also keinen Umweg mehr zu machen.
Das wäre eine etwas ungewöhnliche Tour, die natürlich reine Ansichtssache ist. Mir würde das Spaß machen.
Gruß
Armin
JOjoliThemenstarterGast19. März 2005 · Hallo Besucher,
Armins Vorschlag würde mir auch gefallen. Palmwag ist wirklich ein paar Tage wert. Wenn Du Dich mal richtig verwöhnen lassen willst, dann pack 2 Tage Huab-Lodge mit rein - da fühlst Du Dich wie in Abrahams Schoß.
Die Omaruru -Game-Lodge passt irgendwie nicht in diese Tour - wäre aber eine Alternative für 2 Tage. Ist aber im Vergleich zu Armins Vorschlag längst nicht so urig.
Gruß Joli
GAGastThemenstarterGast19. März 2005 · Hi Joli, hallo Armin!!
Palmwag ist schon heftig im Preis aber Huab toppt das wohl noch?
Was ist an Huab so besonders schön? Sehen wir dort auch Tiere oder ist es mehr Komfort zum Genießen und Wellness?
2700 Nam Dollar pro Tag, rechnet sich das? Wenn ja, wer weiß , vieleicht schenk ich es der besseren Hälfte als kleines Schmankerl im Urlaub!!
Zur Palmwag Lodge kann ich irgendwie nicht allzu viele Infos im Internet finden, vor allem nicht zum Preis der TOuren, in einigen Reiseberichten höre ich hingegen eine leichte Unzufriedenheit im Preisleistungsverhältnis und Service hinaus?
Armins Vorschlag beinhaltet genau das Gegenteil meiner Überlegung nach Omaruru zu fahren, Schotterpiste en masse, ab Omaruru hätte ich wieder Teer unter den Reifen 😉
Kann mann eigentlich für Polos auch ein 2. Ersatzreifen bekommen oder ist da gar so ein Notrad drin, wies bei uns immer üblicher wird?
unentschiedener Besucher
ARArminThemenstarterGast20. März 2005 · Hallo "Besucher",
die Palmwag Tagestouren liegen alle so um die 1.000 N$ pro Person! - in der Hochsaison etwas darüber, sonst etwas darunter. Unverschämt finde ich vor allem, dass der Preis nicht Personen abhängig ist - d. h. volles Fahrzeug, dicke Kohle. Ganz extrem sind aber erst die Preise für die Rundflüge. Für das Geld müsste man eigentlich schon Eigentumsrechte am Flugzeug erwerben können.
Gruß
Armin
GAGastThemenstarterGast20. März 2005 · Armin,
die Gesetzmässigkeiten von Angebot- und- Nachfrage magst Du nicht?
Wer zwingt Dich? Oder, was zwingt Dich jetzt, so zu formulieren?
Wer fliegen will, solls tun! Wer 2700N$ für die "Unterkunft" ausgeben will,
solls tun.....! Steht zu Eurem (jeweiligen) Standard, und lasst den Markt
die Auswüchse regulieren...., der kann das; dauert nur.
PNG
JOjoliThemenstarterGast20. März 2005 · Hallo Besucher,
was ist an der Huab-Lodge so Besonderes: einmal die Gastgeber- sehr offen, freundlich und auf das Wohl des Gastes bedacht; dann die 2-maligen Gamedrives mit Jan - Tiere, Pflanzen und Landschaft satt - und das alles präsentiert mit sehr viel Liebe zur Natur und zu Namibia - wirkliche Erlebnisse. Dann das Essen - abwechslungsreich und sehr schmackhaft - das Essen wird nicht serviert, sondern zelebriert. Die Unterkünfte sind traumhaft gelegen - vom Bett aus ein märchenhafter Blick in die Unendlichkeit. Dazu ein Wellness-Angebot, zudem ich allerdings nichts sagen kann, weil mich alles andere schon so begeistert hat, dass ich dazu gar nicht kam. In dem sicher nicht gerade niedrigen Preis ist wirklich alles eingeschlossen: Getränke, Wäsche und sogar eine Wagenwäsche. Mit dem Begriff "Schmankerl" hast Du ins Schwarze getroffen - so etwas muss man sich einfach mal gönnen.
Gruß Joli
GAGastThemenstarterGast20. März 2005 · 2700 N$ ist ein stolzer Preis - und das in einem absoluten Nideriglohn - Land. Entspricht etwa 350 EURO = 700 DM x 2 = 700 Euro. Ich finde sicherlich die Leistung ok, aber spiegelt das Geld den Gegenwert wieder ? Wäre etwas Bescheidenheit in der Preisgestaltung nicht angebracht ? Irgenwie kann ich mich nicht des Eindrucks erwehren, daß man hier doch allmählich übertreibt und die wirtschaftliche Lage bzw. die Kaufkraft in Deutschland überschätzt. Ausbleibende Besucher sind dann die Konsequenz. Es ist nicht alleine die Frage, ob man es bezahlen kann. Die Frage ist: W i l l man es, wenn man die Preis - Leistungs - Relation betrachtet ???
Und 1000 N$ für einen Ausflug, egal. wieviel im Wagen sitzen, ist einfach nicht fair und angemessen. Es bleibt ein schales Gefühl zurück.
Ein nachdenklicher Gast !
ARArminThemenstarterGast20. März 2005 · Hallo Gast,
genau das ist es, was ich meine. Ich glaube nicht, dass ich jemals in der Lage bzw. bereit sein werde, 2.700 N$ für einen Tag auszugeben. Aber im Grunde genommen hat PNG, der mich für meine Äußerung kritisierte, ja sogar Recht. Warum sollte man weniger nehmen, wenn es Leute gibt, die solche Preise bezahlen können/wollen - Marktwirtschaft halt. Aber vielleicht ist Kritik ja auch schon ein erster Ansatz für eine Korrektur.
Wenn ich aber die Entwicklung in unserer Gesellschaft betrachte, nämlich das Wegbrechen der Mittelschicht und deren Trend "nach oben" oder "nach unten", dann wird es in Zukunft einerseits noch mehr "Huabs" geben und andererseits immer mehr Menschen, für die Namibia insgesamt schlicht nicht mehr bezahlbar ist.
So, genug philosophiert. Jetzt will ich mal weiter Koffer packen, denn noch klappt´s mit Namibia - zwar ohne Huab, dafür aber mit Palmwag und wahrscheinlich ohne Ausflug.
Gruß
Armin
ANanddorThemenstarterGast16. Mai 2005 · Hallo,
schau mal bei thomasrichter.de dies ist zwar eine Seite für Camper, dort sind einige Lodges und Gästehäuser nach Orten angelegt !
Gruß
anddor