JP KThemenstarter387 Beiträge · seit 202103. Apr. 2026 · #1
Wir sind vor wenigen Tagen zurück von unserer ersten Südafrika-Reise. Wir hatten ausschliesslich Kruger und Panorama-Route im Programm, für alles andere hatte ich zu grosse Vorbehalte aufgrund der vergleichsweise sehr hohen Kriminalitätsrate im Lande. Ja ich weiss, ich bin ein Schisshase, denn viele Forumsmitglieder sind regelmässig dort unterwegs und nie ist etwas passiert, die haun sich doch nur selber untereinander die Köppe ein, die Touristen bekommen davon nichts mit, usw usw. Mag so sein, aber trotzdem hatte ich Vorbehalte. Letztendlich sind wir unversehrt wieder zu Hause angekommen.
Falls Ihr nichts dagegen habt, würde ich hier einen kurzen Reisebericht schreiben über die letzten 3 1/2 Wochen und dabei der Einfachheit halber die Photos verwenden, die ich in meinem täglichen WhatsApp-Status auf der Reise verwendet hatte. Die Photos sind also zumeist im 16:9 Format beschnitten quer wie längs und enthalten zumeist extreme Close-Up-Porträts der gesichteten Tiere ohne viel Context-Gedöns.
Ich freue mich auf Euren Bericht. Ich liebe Kruger. Ein sehr lieber Südafrikaner sagte mir mal : lieber fünf Minuten ein Feigling als ein Leben lang tot 😵 ich gehöre auch zu denen, die schon lange nach Südafrika fahren, war immer vorsichtig und an diesem einen Tag war ich es an der Panorama Route nicht. Graskop hat rd 4.000 Einwohner, da erwarteten wir wenig Risiko. Das war ein Irrtum. Man ist kein Schisshase, wenn man versteht, dass im südlichen Afrika Kriminalität in touristischen hotspots stattfindet, auch wenn es Kleinstädte, Dörfer und Gemeinden betrifft.
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Guten Morgen JP K Auf deinen Bericht und die Fotos freue ich mich auch. Wir waren schon mehrmals in Namibia und Südafrika, haben uns überall sicher gefühlt. Aber die Aufforderung zur Vorsicht immer mal wieder zu hören, schadet sicher niemandem.
Wir buchen auch gerade unsere Nord- Südafrika Reise, aber ohne Kruger, weil mich die Wetterlage dieses Jahr und ich meine letztes Jahr auch schon, echt schockiert hat.
Eigentlich war schon Botswana und Caprivi gebucht. Die Reise haben wir letzte Woche storniert, weil es dieses Jahr auch dort wettertechnisch eine Katastrophe war. Das Risiko nächstes Jahr direkt selbst von solchen Wassermassen betroffen zu sein, ist eine Horrorvorstellung.
Du schreibst, es waren viele Straßen gesperrt. Das kann ich mir gut vorstellen. Ich hoffe, ihr hattet trotzdem eine gute Zeit und bin gespannt was du zu erzählen hast
Hallo, Ich war Mitte Februar 14 Tage im südlichen Teil des Krüger. Bin gespannt auf deine Eindrücke. VG
casimodo4'529 Beiträge · seit 200703. Apr. 2026 · #5
Hallo JP K,
Ja ich weiss, ich bin ein Schisshase, denn viele Forumsmitglieder sind regelmässig dort unterwegs und nie ist etwas passiert, die haun sich doch nur selber untereinander die Köppe ein, die Touristen bekommen davon nichts mit, usw usw. Mag so sein, aber trotzdem hatte ich Vorbehalte. Letztendlich sind wir unversehrt wieder zu Hause angekommen.
Sanne hat es ja schön beschrieben. Ich finde, man darf ruhig ein Schisshase sein. Wir waren jetzt auch schon sehr oft in Südafrika und hatten bisher Glück. Das muss aber nicht immer so sein 😕
JP KThemenstarter387 Beiträge · seit 202103. Apr. 2026 · #6
Ich gehe davon aus, dass schon sehr viele Forummitglieder im Kruger waren, für die wird es wohl nichts neues geben. Einzig die Auswirkungen der Unwetter im Januar diesen Jahres sind hier noch nicht so häufig beschrieben. Die Kenner unter Euch werden wissen, ob die Januar-Unwetter aussergewöhnlich stark waren oder ob es jedes Jahr so etwas gibt. Im Shingwedzi Camp gibt es eine Markierung an einem Baum beim Restaurant, wie hoch das Wasser in 2013 stand, so hoch kam es wohl dieses Jahr bei weitem nicht. Da wir keine Camper und keine Selbstversorger sind, haben wir im Kruger Park die Camps ausgesucht, die ein Restaurant haben. Gebucht habe ich etwa 1 Monat vor Reiseantritt, was ausreichend war, allerdings war das Lower Sabie Camp ausgebucht. Shingwedzi und Olifants waren zum Buchungszeitpunkt wegen der Unwetter im Januar geschlossen, es gab aber dazu keinen Hinweis bei der Buchungsprozedur online, ich bin erst ein paar Tage später darauf aufmerksam geworden. Letztendlich ging alles gut, die beiden Camps wurden für Übernachtungsgäste rechtzeitig jeweils einen Tag vor unserer Ankunft wieder geöffnet. Nervös war ich deswegen allerdings schon! Die Brücke hinter dem Letaba Camp blieb gesperrt, so dass wir von Olifants aus aus dem Park rausfahren und über Punda Maria wieder einfahren mussten, um zum Shingwedzi Camp zu kommen. Hier erst einmal unsere Stationen: Skukuza Camp 4 Nächte Olifants Camp 4 Nächte Shingwedzi Camp 4 Nächte Punda Maria Camp 3 Nächte Kambaku River Lodge 4 Nächte Blyde River Canyon Lodge 3 Nächte Langa Langa Tented Camp 3 Nächte
Es ergab sich dann gegenüber meinem kalkulierten Reisebudget noch eine Einsparung, denn beim Zahlen der Park-Eintrittsgebühr im Skukuza Camp (wir sind mit dem Flieger bis Skukuza geflogen und waren damit schon am Flughafen im Park) hatte man uns gesagt, eine Wild Card sei allemal günstiger in unserem Fall. Damit hatten wir mehr als die Hälfte meiner kalkulierten Kosten gespart und wir können theoretisch noch elf Monate in alle Nationalparks des Landes einfahren.
Die Preise für die Unterkünfte kann man als echt billig bezeichnen im Vergleich zu den Luxusunterkünften in den Private Reserves, es ist ein sehr günstiger Safari-Urlaub hier möglich. Allerdings: you get what you paid for – man sollte sich auf sehr einfache Einrichtung gefasst machen. Wenn man aber bedenkt, dass die hohen Preise der Private Reserve Lodges All-inclusive abdecken, dann relativieren sich die Preise wieder bei deutlich angenehmerer Unterbringung.
Die Hütte im Skukuza Camp war die abgerockteste der vier gebuchten Unterkünfte im Park, gefolgt von Punda Maria. Im Shingwedzi Camp hatten wir andererseits das größte und best-gepflegte Haus (Doppelhaushälfte). Alle Hütten bzw. Häuser hatten eine Aussenküche (bis auf Punda Maria), die wir aber nicht genutzt haben.
Ausserdem haben wir einen Klein-Pkw gebucht. Die Strassen im Park, sofern sie denn geöffnet sind, sind alle problemlos ohne 4WD zu befahren. Die niedrigere Sitzposition gegenüber einem SUV oder einem Safari-Fahrzeug hat natürlich Nachteile, das sehr hohe Gras verhindert die Weitsicht bei der Tiersuche. So schlimm war es allerdings auch nicht, denn Katzen und Hunde entdeckt man auch ohne Weitsicht, man muss nur dorthin fahren, wo schon viele Autos stehen, und Elefanten und Antilopen gibt’s so viele am Fahrbahnrand, dass man aufpassen muss sie nicht anzurempeln. Andererseits hat ein Klein-Pkw unbestritten den fotografischen Vorteil, dass die Linse sich eher auf Augenhöhe der Tiere befindet (Stichwort walking lions), was nicht zu so unschönen von-oben-herab-Fotos führt.
Der Park führte zu unserer Besuchszeit ein unfassbar üppiges Grün, das Gras wuchs hoch, die Büsche waren blickdicht beblättert. Die Vegetation war kein Vergleich zum Süden Namibias zur gleichen Zeit. Die Tiersuche führte natürlich zu sehr frustrierend ernüchternden Ergebnissen, aber wie schon erwähnt, die Lösung lag dann doch jeweils so nahe.
ich kann mir immer nicht merken, welche Augen zu welchem Geschlecht beim Sattelstorch gehören... Weibchen gelb, Männlein braun.
JP KThemenstarter387 Beiträge · seit 202103. Apr. 2026 · #7
Skukuza Die gesperrten Strassen im Park lassen sich gar nicht aufzählen, man kommt weiter, wenn man die geöffneten Strassen aufzählt. Im Grunde kann man sagen, alle Teerstrassen waren geöffnet, und mit einigen wenigen Ausnahmen waren alle Gravel Roads gesperrt aufgrund der Zerstörung, die das Januar-Unwetter angerichtet hatte. Gut, dass die S114 geöffnet war, sonst wäre dieser Löwe unentdeckt geblieben.
Das Wetter zeigte sich jahreszeitenangepasst regnerisch. Dass es dazu dann auch recht kühl war, erstaunte mich. Wir hatten in unseren Aufenthalten in Skukuza und Olifants häufiger lange Hosen und Pullover an als erwartet in der ersten Woche, danach wurde es wärmer und die wärmende Kleidung blieb im Koffer.
Strassensperren waren nicht nur wasserverursacht, sondern auch die Tiere beteiligten sich daran aktiv.
Die Wildhunde waren übrigens sehr kooperativ den Touristen gegenüber, sie rannten immer wieder zwischen den Autos herum und blieben mindestens eine Stunde auf der Strasse, jedenfalls verliessen wir dann diese Szene, die sich unweit des Skukuza Camps abspielte. Ausgiebig wurde uns Paparazzi die Gelegenheit erteilt, Fotos zu schiessen. Es waren zuerst etwa 30 Painted Dogs, dann zerteilte sich das Rudel, etwa 20 blieben an der Strasse zurück.
Hallo JP K, wir waren kurz vor Dir im Krüger, vielleicht 2 Wochen vorher, und ich kann nur bestätigen, was Du schreibst. Gravelroads kaum offen, viele Zerstörungen - wir waren manchmal regelrecht erschrocken, was die Wassermassen für einen Schaden angerichtet haben. 🙁
Schöne Bilder hast Du uns mitgebracht, und Wildhunde hatten wir auch, aber bei Weitem nicht in der Anzahl. 🙂
JP KThemenstarter387 Beiträge · seit 202105. Apr. 2026 · #10
Hier mal die Aussicht vom Mathekeyane, einem größeren Felsen, der einen Wegzugang hat und auf dem man das Auto verlassen darf. Kein dichter Wald, aber schon starke grüne Vegetation prägt die Landschaft.
Unser erster Leopard im Krüger, morgens früh um kurz nach 5:30 Uhr nicht weit vom Camp. Die Autos rangierten ständig für die beste Sicht. Einerseits finden wir mit unserem Kleinwagen leicht eine Lücke, andererseits ist die tiefe Sitzposition ein Nachteil bei viel Busch an der Strasse. Es ist so früh am morgen, dass noch nicht ausreichend Licht vorhanden ist für das Fotografieren, das normalerweise prächtig glänzende Fell des Leoparden wirkt stumpf und farblos. Als wir wieder zurückkommen, hängt der Impala alleine am Baum.
Wir fahren weiter Richtung Pretoriuskop Camp und nehmen dort unser Frühstück ein, allerdings wird das Restaurant dort von Whimpy`s geführt, nicht grade eine tolle Atmosphäre.
Diese kleinen Zwergmangusten waren possierlich anzuschauen, wir haben uns bei ihnen einige Minuten aufgehalten.
An einem der vielen kleinen Seen liegt ein stattliches Krokodil.
Paradise Widah kurz vorm Lake Panic Bird Hide.
Skukuza Camp hat zwei Restaurants, den Cattle Baron fanden wir nicht so gut, dafür die Kruger Station um so cooler. Zum Frühstück hatten wir immer das Müsli mit Greek Yoghurt und Obst, auch in den anderen Camps.
Guten Morgen JP K Deine Bilder sind absolut fantastisch. Die machen sooo Lust auf die nächste Runde Afrika.
Ich bin gerade mal vier Wochen zurück und würde am liebsten schon wieder die Koffer packen.
Andererseits sind 12 Monate minus vier Wochen auch schon wieder 1 Monat weniger Wartezeit 😄
Dein Leo wäre mein Safariglücksmoment des Lebens. Vorausgesetzt ich hätte ihn auch ohne Fernglas gut erkennen können. Ich bin ja immer ganz minimalistisch unterwegs- mit Handy.
Deine Fotos sind jedenfalls unglaublich beeindruckend.
Hallo JP K, ich bin beeindruckt von deinen Bildern. So schön! Die sind mehr als gelungen. Ich freue mich schon auf die nächsten aus deiner Sammlung. Wir hatten 2020 auch den Krüger und Panoramaroute gebucht, allerdings wegen Corona verschoben und dann wegen Sicherheitsbedenken storniert. Schöne Ostern Andrea
JP KThemenstarter387 Beiträge · seit 202105. Apr. 2026 · #13
Vielen Dank Silvia und Andrea für Euer Lob. Dann mach ich mal weiter ohne viel Worte.
Olifants
Für die etwa 150km Fahrt von Skukuza bis Olifants Rest Camp hatte ich grob 5 Stunden eingeplant, es wurden dann erheblich mehr, was aber auch nicht schlimm war, denn wir waren ja sowieso auf Safari.
Das grosse Fressen
der Leo hatte auch seine Beute im Baum. Wir wurden von einem freundlichen Südafrikaner auf diesen Baum-Leo hingewiesen, als wir einen der wenigen offenen Loops fuhren, wir sind an dem Baum schon vorbeigefahren, als noch kein Leo im Baum war, oder wir haben ihn übersehen. Jetzt jedenfalls war er nicht zu übersehen, da etwa 10 Autos versammelt waren.
Das Chamäleon hatte ich im Vorbeifahren mit 50km/h aus dem Augenwinkel gesehen, als es die Strasse überquerte. Sofort gewendet und das Auto fotoadäquat positioniert. Es hat geschüttet, und während ich fotografierte, wurde das ganze Wageninnere und meine Kamera und ich selber nass. Bei diesem Schietwetter war kein anderer Safaritourist unterwegs. Insgesamt hatte ich, trotzdem so viele Strassen gesparrt waren, nicht den Eindruck, dass er Park überlaufen war. Regenzeit eben, shoulder season.
Unsere Rundhütte hier war etwas größer als die in Skukuza und auch besser in Schuss, der Aufenthalt war dementsprechend angenehmer.
Wir haben hier zwei Nacht-Gamedrives gebucht, um mal zu sehen, was die Tiere so nachts treiben, während die Menschen schlafen- also gut, die Zeit war 20 bis 22 Uhr. Viel zu sehen gab es nicht, aber wir hatten u.a. Hippos, die vor dem Licht schnell geflohen sind, eine Ginsterkatze und dieser Springhase. Ferner hat der Guide uns noch auf ein Chamäleon im Baum hingewiesen. Ansonsten hats geregnet.
Wir haben mit dem Auto sehr viele Kilometer abgefahren, ich war mit schnellen 40 – 50 km/h unterwegs, weit sehen konnte man sowieso nicht mit dem hohen Gras, der dichten Bebuschung und der niedrigen Sitzposition, da waren wir angewiesen auf das, was sich so an der Strasse abspielte und was andere Autos sahen.
Gaukler (Bateleur)
Das Wetter war bescheiden. Das Camp hatte einen schönen Standort mit Blick über den Olifants River, aber das Wetter spielte nicht mit, es war jeden Tag regnerisch, windig und kalt, so dass wir sowohl morgens als auch abends lieber drinnen im Restaurant gesessen hatten als auf der Terrasse.
Warum sollte man eigentlich keine Bilder von den Dickhäutern hier in diesem Forum einstellen, denkt ihr etwa, die Wilderer durchstöbern alle fremdsprachigen Foren nach Hinweisen? Sind die NH festgewachsen im Busch für 4 Wochen, so dass ein Wilderer den exakten Standort anhand meines Bildes hier ausbaldowern kann? Jedenfalls sollte hier ein Bild von einem NH erscheinen, ich habs aber nicht eingestellt weil … ja weil andere hier im Forum sich auch nur in Andeutungen ergehen. Den Sinn darin sehe ich aber nicht, sofern ich nicht die Bilder live ins Netz stelle. Falls ihr es sehen wollt, kann ich es ja hinterher nochmal einstellen, falls eine Diskussion ergeben sollte, dass das alles Kokolores ist mit dem Bilder-Verstecken 4 Wochen nach Sichtung. YouTube ist voll von Clips mit den Viechern, die von professionellen Filmemachern veröffentlicht werden. Ausserdem sind die Wulste abgeschnitten, damit sie für Wilderer uninteressant werden.
der einzige, der mE das Attribut ugly verdient hat von den ugly5
dergnagflow2'537 Beiträge · seit 200706. Apr. 2026 · #14
Hi, kannst ruhig veröffentlichen. Nach vier Wochen ist das wirklich egal. Zeitnah und ev. noch mit Koordinaten versehen wurde ich das nicht machen, aber so... LG Wolfgang
casimodo4'529 Beiträge · seit 200706. Apr. 2026 · #15
Hi,
ich will hier keine Diskussion lostreten. Im übrigen schreibst Du da einen wirklich tollen Bericht 😎 Man soll keine real time Bilder mit detaillierten Informationen zum Ort ins Internet stellen, schreibt Sanparks.
Das tust Du ja nicht. Ich habe schweren Herzens auf die Bilder verzichtet. Ich glaube aber auch nicht, dass ich die Welt dadurch wirklich besser mache 🙁
Vor knapp 20 Jahren haben wir 20-40 Nashörner im Krüger gesehen. Nun war es in knapp zwei Wochen eines. Vor zwei Jahren ebenfalls. Das ist einfach traurig....
Viele Grüße und ich freue mich auf die Fortsetzung Casimodo
JP KThemenstarter387 Beiträge · seit 202106. Apr. 2026 · #16
Vielen Dank für die Rückmeldungen, Wolfgang und Casimodo. Dann stehe ich ja mit meiner Meinung nicht alleine. Hier kommt dann das Tier im Foto sowie noch ein paar andere Tiere während unserer Zeit im Olifants Camp.
Was ja hier auffällig ist, dass die Tiere einen rötlichen Teint haben von dem anscheinend hier speziell vorkommenden Rotsand. Sowohl hier in Olifants als auch in Shingwedzi war der rote Sand auffällig, weniger im Süden und ganz im Norden.
Crested Barbet
Glossy Starling
Steenbock
JP KThemenstarter387 Beiträge · seit 202107. Apr. 2026 · #17
Shingwedzi Während das Olifants Camp einen Tag vor unserer Ankunft geöffnet wurde und wir damit von den ganzen Auswirkungen des Januar-Unwetters nichts mitbekommen hatten, lag die Sache bei Shingwedzi etwas anders. Auch dieses Camp wurde erst kurz vor unserer Ankunft wiedereröffnet, weil der Zaun am Fluss reparaturbedürftig war. Jedoch war und blieb die Brücke kurz hinter dem Letaba-Camp unpassierbar, so dass wir durch das Phalaborwa Gate ausfahren und oben bei Punda Maria wieder einfahren mussten. Wir machten uns gegen 8:30 Uhr morgens auf den Weg und kamen nachmittags in Shingwedzi Camp an, es gab keine Schwierigkeiten mit dem Weg. Nirgendwo Stau oder sonstige Verkehrsbehinderungen bis auf gelegentliche Kühe, Esel und Ziegen auf der Strasse. Ein paar Tage später wurde die Brücke bei Letaba wieder freigegeben.
So sah die Strasse beim Punda Maria Camp aus, wo wir zu Mittag einkehrten.
Ebenfalls Punda Maria, 5 Ground Hornbills im Baum, die sich ihr Gefieder nach einem Regenguss in der Sonne trockneten
Bei der Einfahrt in die Zubringerstrasse zum Shingwedzi Camp wurden wir von dieser Verreaux Eagle Owl beäugt.
Die letzten Momente eines Käfers
Auf einer Sandbank am Camp dösten Krokodile.
Am Restaurant fiel uns dieser Zwergen-Gecko auf.
Burchell's Coucal
Diese Giraffen waren von unserem herannahenden Auto etwas genervt und verzogen sich in den Busch
man sieht, es hat wieder geregnet kurz vorher
eine fette Raupe ist eine gesunde reichhaltige Mahlzeit
diese beiden Kampfhähne buhlten um ein Frau, die etwas abseits stand und zuschaute
Hallo JP K, Deine Fotos machen mich sprachlos. Dafür gibt es keine angemessene Superlative. Die Owl begeistert mich ebenso wie die Vögel mit Snack. "Begeistern" ist stark untertrieben. Mir fehlen tatsächlich die Worte.
Ich freu mich sehr, solche fantastischen Fotos sehen zu dürfen. Großes Dankeschön und liebe Grüße, Silvia