STStefan_555Themenstarter15 Beiträge · seit 202210. Mai 2025 · #1
Hallo zusammen,
wir haben bei unseren letzten Afrika-(Selbstfahrer)Reisen viel in eurem Forum gelesen (2x Namibia, Botswana, Uganda, Südafrika) - nun haben wir spontan ein sehr gutes Flugangebot ergattert und planen gerade (leider Last-Minute, Mitte Juni geht es schon los) eine Selbstfahrer-Rundreise durch Kenia. Ich wollte deshalb mal nach eurer Meinung und Erfahrung für die angedachte Route fragen bezüglich Machbarkeit. Und auch nach eurer Meinung generell zum selbst-fahren in Kenia, da ich sehr verschiedene Meinungen dazu gelesen habe. Wie gesagt, Afrika-Erfahrung was fahren betrifft, liegt vor, aber eben nicht in Kenia. Optional könnten wir noch eine Fahrer zubuchen. Geplant wäre folgendes:📎 Tour-2.pdf
Bei den westlichen Parks und den Strassenzuständen dort kenn ich mich nicht aus. Aber betreffend der Mara würd ich dir empfehlen zum Ololoolo-Gate zu fahren und den Triangel zu besuchen. Ist viel gesitteter als der Rest der Mara. Ob man am Lake Naivasha eine Übernachtungspause braucht oder nicht muss jeder selbst wissen. Ich würde eher einen Tag in der Mara anhängen und direkt nach Nairobi fahren, dann am letzten Tag noch in den Nairobi NP rein. Oder überhaupt erst mal in den Nairobi NP rein, nach einer durchflogenen Nacht vielleicht die bessere Option als gleich nach Ankunft im chaotischen Berufsverkehr Nairobis rumzustehen. Am zweiten Tag dann in Richtung Mt. Kenya aufbrechen, wenn sich der Berufsverkehr gelegt hat. Allgemein ists halt so dass Ostafrika anders ist als das südliche Afrika, aber das wisst Ihr aus Uganda ja schon. Meiner Meinung nach ist die Fahrweise in Kenya die aggressivste, die ich kenne. Insbesondere in den Städten und auf den Hauptverbindungsstrecken. Machbar, aber ob man sich das antun muss? Ich hab halt lieber einen einheimischen Driverguide dabei, dann wirds auch einfacher wenn mal mit der lokalen Bevölkerung was ist. Auch bekommt man so viele Infos, die man sonst kaum bekommt. Und nein, es ist nicht so dass ich mir das Selbstfahren in Kenya nicht zutrauen würde, als Ex-Motorsportler der sich fahrerisch auch problemlos sehr zurückhalten kann hätt ich wohl nicht so grosse Probleme damit. Trotzdem seh ich im Driverguide halt viele Vorteile. Zum Beispiel dass ich mich nicht auf die Strasse und den Verkehr konzentrieren muss 😉
STStefan_555Themenstarter15 Beiträge · seit 202211. Mai 2025 · #3
Hoi Pico!
Vielen lieben Dank für die schnelle Rückantwort und die vielen Anregungen!!
Vielleicht nur kurz zu meinen Überlegungen. Wir können während des Fluges i.d.R. sehr gut schlafen, deswegen wollten wir gleich los um keine Nacht zu „verlieren“. Den Berufsverkehr hatte ich gar nicht so auf dem Schirm, ich dachte wenn wir vom Flughafen über den EasternBybpass direkt starten, kommen wir da gar nicht so rein?! Meine andere Überlegung war sogar den Mt. Kenya auszulassen und nur auf der Strecke zum Mara einmal zu übernachten (soweit man halt kommt…).
Mara Triangel wäre mir ehrlichgesagt sogar lieber gewesen, aber es wird von der „C13“ zum Oloololo-Gate wegen des Zustandes abgeraten. Zudem hatten wir an diesem Tag auch noch die lange Anreise von Sandai/Ol Pejeta Conservancy geplant und da schien mir die Nähe zum Sekenani-Gate sinnvoller. Aber vielleicht wäre es eine Idee, auf dieser langen Strecke einen Stop z. B. am Lake Naivasha einzulegen und dann doch in die Mara Triangel zu fahren. Dann könnte ich auch deinem Rat folgen und nach der Mara direkt nach Nairobi zu fahren und noch eine letzte Nacht dort verbringen (z. B. ausserhalb im Wildebeest Eco Camp), das würde alles deutlich entspannen. Und einen Tage Automiete würde es auch noch sparen 🤪 .
Wirklich hin und her gerissen bin ich beim Thema selbstfahren. Genau das hatten wir nämlich in all unseren Afrikareisen genossen. Zwei Wochen jemanden ständig an seiner Seite zu haben finde ich schon viel. Andererseits verstehe ich natürlich all die Vorteile. In Uganda waren wir sehr viel im ländlichen Bereich unterwegs, aber Richtung Kampala war es dann schon teilweise üble Fahrweise. Eine Zeit lang geht das schon, aber die ganze Strecke bräuchte ich das nicht. Da fehlt mir nun leider die Kenia-Erfahrung. Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der die Gegend mal befahren hat?
Eine Frage noch zur Masia Mara… hier darf man ja seit letztem Jahr nicht mehr selbst fahren (was ich aber eh nicht vorhatte). Meine Autovermietung würde mir im Falle des selbstfahrens einen Fahrer für die Mara organisieren. Wie wäre es eigentlich wenn man nicht selbst fährt und einen Driverguide hat… darf der hier fahren oder braucht man dann noch einen speziellen „Masai-Mara-Fahrer“? Danke nochmal und liebe Grüße Stefan
Die veränderte Route habe ich nochmal beigefügt.📎 Tour2.pdf
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201111. Mai 2025 · #4
Hallo Stefan, ich bin kein Ex-Rallyefahrer, würde mich nicht mal als versierten Autofahrer bezeichnen (seit knapp 30 Jahren kein eigenes Auto mehr, nur noch Mietwagen im Urlaub). Aber in KE und TZ (seit '92 - 22) bin ich fast immer selbst gefahren. KLar ist das herausfordernd aber machbar, und aus den von dir genannten Gründen käme für mich nichts anderes in Frage. LG aus Puerto de la Cruz Karsten
STStefan_555Themenstarter15 Beiträge · seit 202211. Mai 2025 · #5
Hi Karsten, vielen Dank für deine Einschätzung! Warst du schon in der Gegend? Würdest du die Planung so lassen? Ich bin mir etwas unsicher wegen der langen Strecke von Ol Pejeta in die Masai Mara (evtl. ein Zwischenübernachtung bei Naivasha?). Und wegen der letzten Strecke am Abflugtag (Abflug 15:30 Uhr) von Naivasha zum Flughafen. Oder wäre das ohne Probleme zu schaffen? In beiden Fällen hätte ich halt irgendwie jeweils einen Tag "verloren". Wenn es geht, fahr ich lieber einen Tag viel und bin dafür aber mindestens zwei Nächte an einem Ort. Liebe Grüße nach Puerto de la Cruz Stefan
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201112. Mai 2025 · #6
Hi Stefan, meine Erfahrungen sind nicht aktuell (2003, ich dachte, ich hätte einen RB geschrieben, finde ihn aber nicht, in meiner Signatur taucht er nicht auf 😈 ), inzwischen soll die Strecke Nakuru - Narok geteert sein (ohne Gewähr). Aber selbst dann scheint es mir sehr weit zu sein. Aber wenn ihr flexibel seid, könnt ihr es drauf ankommen lassen. Eine Übernachtungsmöglichkeit wird sich finden. Etwas skeptischer bin ich beim letzten Tag. Klar ist das "normalerweise" zu schaffen, aber was ist in Ostafrika schon normal? Ein Reifenschaden kann immer passieren, wenn dann noch ein Stau wegen eines größeren Unfalls dazukommt, ist der Flieger weg. LG Karsten
STStefan_555Themenstarter15 Beiträge · seit 202212. Mai 2025 · #7
Hi Karsten, danke für Anmerkung - der letzte Tag hat mir auch Bauchschmerzen bereitet, deswegen plane ich jetzt die Rückfahrt am vorletzten Tag. Zudem habe ich das ganze jetzt auch andersrum gedreht. Damit kann ich auch besser das von Pico vorgeschlagene Mara Triangle einbauen. Die erste Nacht bleiben wir evtl. doch auch in Nairobi -und falls wir doch fahren- sind es nur knapp 2 Stunden nach Naivasha. Die dann "übrige" Nacht würde ich am Nakuru oder evtl. drei Nächte in Sandai verbringen. Der Meru NP hab ich nun komplett rausgeschmissen, der hätte, für nur einen Tag, doch einen längeren Umweg bedeutet, zudem wird dort vom selbstfahren abgeraten. Damit haben wir auch etwas mehr Luft und weniger Strecken.
Anbei nochmal die neue Tour. Falls ihr noch Anmerkungen/Vorschläge habt, würde ich mich natürlich sehr freuen! LG Stefan📎 Tour-NEU.pdf
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201112. Mai 2025 · #8
Hi Stefan, noch eine Anregung: Wenn ihr die erste Nacht in Nairobi bleibt, besucht am Ankunftstag den Nairobi NP. Ein sehr lohnender Park, wie ich finde. LG aus Puerto Karsten
STStefan_555Themenstarter15 Beiträge · seit 202212. Mai 2025 · #9
Hi Karsten, Danke - der wäre in diesem Szenario auf jeden Fall geplant 🙂 ! Bin nur am überlegen evtl. trotzdem direkt loszufahren und lieber dann zwei Nächte am Nakuru oder drei Nächte in Sandai zu bleiben (mit der Option Aberdare NP, Ol Pejeta...). LG Stefan
Ich bin zwar nicht Pico (keine Ahnung wen Du damit meinst) aber ich misch mich trotzdem wieder mal ein... 😉 So hast Du mit der Mara den Höhepunkt am Anfang, wenn Du damit klar kommst dann ist das so besser als die erste Route war. Betreffend Nairobi: Man kann auch z.B. im Nairobi Tented Camp im Nairobi Nationalpark übernachten und mit denen auf Gamedrive durch diesen deutlich unterschätzten Park gehen. Nicht unbedingt am WE, da der Park dann voller ist, aber es lohnt sich definitiv! Du kannst ja hier (klick mich) mal in den Park und ins Nairobi Tented Camp eintauchen.
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201112. Mai 2025 · #11
Hi, bzgl. des Nairobi NP bin ich mit Picco einer Meinung, aber nicht, was das Camp im Park betrifft. Ich zitiere mal aus meinem RB (s. unten in der Signatur): "Fazit Nairobi NP: Der recht kleine Park beherbergt eine erstaunliche Vielzahl an Tieren. Bis auf Elefanten gibt es die Big Five (Leoparden haben wir allerdings nicht gesehen), aber auch Geparde (auch nicht gesehen), Giraffen, viele Antilopenarten und eine reiche Vogelwelt. Wer ohnehin in Nairobi übernachten muss, macht keinen Fehler, wenn er diesen Park besucht. Fazit Nairobi Tented Camp: Das Camp ist sehr teuer. Das mag sich für einige relativieren, da auch alkoholische Getränke – Bier, Wein und Gin Tonic – inkludiert sind, war für uns aber kein Trost, da Véro gar keinen Alkohol getrunken hat und ich ein Glas Rotwein. Die Lage des Camps ist nicht sehr attraktiv – mitten im Wald, man hat keine Sicht von den Zelten. Für das Wetter zu der Zeit kann der Campbetreiber natürlich nichts. Aber dass die Betten feucht-klamm sind, hätte schon auffallen müssen. Dann hätte man dem mit mehreren Wärmflaschen entgegen wirken können. Aber dass so wenig auf unsere Wünsche eingegangen wurde (die Decke für den Gamedrive hätte man nach unserer Abreise ja waschen können!), war schon enttäuschend. Und dass man mir mitten ins Gesicht lügt, um mich früher los zu werden, mag ich ja nun gar nicht. Nairobi Tented Camp: Nie wieder! " Ich würde außerhalb in der Nähe des Parks übernachten. LG Karsten
STStefan_555Themenstarter15 Beiträge · seit 202212. Mai 2025 · #12
Hi zusammen und sorry, Picco mein ich natürlich, 🙂
Da wir sowieso mit dem Gedanken gespielt hatten direkt zu starten und zudem auch am Wochenende landen, haben wir uns nun entschieden direkt loszufahren und den Nairobi-NP damit auszulassen. Eine Frage hierzu vielleicht noch zwecks Verkehr in Nairobi... würdet ihr den Mietwagen lieber direkt vom Flughafen in Empfang nehmen oder euch vom Taxi zur Mietwagenfirma bringen lassen und lieber von dort starten (in meinem Fall im Westen / Nähe Ngong)? @Picco: Danke nochmal für den Mara-Triangle-Tip. Ich hatte mich sehr von den Straßenberichten (C13) abschrecken lassen, aber die, wie ich mich nun eingelesen habe, ruhigere Ecke, sagt uns sehr zu! Kennst du dich evtl. mit den aktuellen Zufahrtmöglichkeiten aus? Ich werde aus den offiziellen Seiten nicht wirklich schlau. Einmal steht was von C13, dann wieder das man eine Durchfahrtsgenehmigung am Sekenani Gate braucht?! Auch der Ticketprozess ist unterschiedlich erklärt, einmal über die Onlineseite "KAPS" und an anderer Stelle das die Park Fee direkt am Oloololo Gate zu errichten wäre. Kannst du (oder irgendjemand 😐 ) da Licht ins Dunkel bringen...? LG
Sorry, ich war 2015 zum letzten Mal dort, kann das also nicht beantworten. Damals sind wir an einem anderen Ort in die Mara eingefahren und haben dann in den Triangel gewechselt. Zurück gings von Ololoolo (fals ich ein paar 'o' vergessen habe liefere ich hiermit einige zur Nachreichung mit: oooooooo) direkt nach Nairobi. Da fand ich die Piste nicht schlimm...aber eben, das ist 10 Jahre her! Handumkehrt gibts halt auch viele Leute, die eine topfebene Luxusstrasse erwarten, die sind dann natürlich entsetzt wenns mal ein Schlagloch hat...also alles Gejammer über die Strassenzustände kritisch hinterfragen.
THBiker1'366 Beiträge · seit 201113. Mai 2025 · #14
Hi,
also machbar ist das auf alle Fälle. Nairobi ist halt etwas speziell was den Verkehr angeht, aber auch das sollte mit einer gewissen Gelassenheit und Ruhe zu bewältigen sein. Die Strecke Nairobi-Meru ist etwas gefährlich aufgrund der ganzen Mira-Autos, die in einem Affentempo das Mira nach Nairobi bringen um es dort frisch zu verkaufen. Deshalb hier sehr defensiv fahren. Meru selbst hat mir sehr gut gefallen, im Juni wird der Bushc ziemlich dicht sein, so dass es schwer wird Tiere zu finden. Ggf. nehmt ihr euch für die Gamedrives einen Ranger dazu. Die Fahrt in den Samburu ist wieder ezwas entspannter und ist gut am Morgen zu schaffen. Der Samburu selbst ist ein tolles Reservat, wo es viel zu entdecken gibt. Von dort in die Mara ist eine lange Fahrt. Ein Zwischenstopp ist auf jeden Fall erforderlich. Anbieten würde sich halt Lake Nakuru oder Naivasha. Die Fahrt in die Mara ist dann wieder gut zu bewältigen, da die Straßen auch gut ausgebaut sind. Innerhalb der Mara würde ich empfehlen, dass ihr euch am Anfang mal einen Guide nehmt, damit ihr ein wenig Orientierung bekommt. Gerade die ganzen Durchfahrten durch die Flüsse/ Bäche sind nicht immer einfach. Im Dunkeln kann man auch schnell mal die Orientierung verlieren und den falschen Abzweig nehmen. Viel Spaß auf eurer Tour 🙂
STStefan_555Themenstarter15 Beiträge · seit 202213. Mai 2025 · #16
Hi THBiker, Danke für den Input! Wir haben die Route jetzt herumgedreht und den Meru (u.a. aus dem von dir genannten Grund der Tiersichtungen) herausgeschmissen. Und auch noch Zwischenstationen einbaut um keinen Zeitdruck zu haben. Nur der letzte Tag wird etwas weit (Samburu - Nairobi), aber da haben wir auch nur Fahrt geplant. Anbei das Update als PDF - sorry, ich bekomme die eingebettete Tabelle nicht so wirklich hin. Für die Mara haben wir uns nun einen Fahrer mit geordert - lt. unserem Autovermieter würde seit letztem Jahr das selbst fahren nicht mehr erlaubt sein? Aber da ist mir der Fahrer sowieso ganz recht, zum einen wegen der Orientierung und zum andern hat man dann mal drei volle Tage in denen man sich auf Tiersichtungen konzentrieren kann. Für das Mara Triangel haben wir uns nun fest entschieden bzw. schnell gebucht... war das letzte Zimmer... 🙄 🤩 LG Stefan📎 Tour-NEU-2.pdf
THBiker1'366 Beiträge · seit 201113. Mai 2025 · #17
Deine Fahrtzeiten sind manchmal recht sportich. ich denke nicht, dass du Triangle-Nakuru in 4 Stunden schaffst 😉
Plant ihr am Ende noch 1 Nacht in Nairobi ein? Ich hoffe es mal, dann passt es. Wenn ihr plant am gleichen Tag zurückzufliegen, ist das kaum zu schaffen. Ihr müsst gegen 13:00 am Flughafen sein, davor noch das Auto abgeben und mindestens 7 Stunden Fahrt.
Um es zu entspannen, könntet ihr Sandai ans Ende stellen und von Nakuru direkt nach Samburu fahren.
STStefan_555Themenstarter15 Beiträge · seit 202213. Mai 2025 · #18
picco schrieb:Hoi Stefan
Sorry, ich war 2015 zum letzten Mal dort, kann das also nicht beantworten. Damals sind wir an einem anderen Ort in die Mara eingefahren und haben dann in den Triangel gewechselt. Zurück gings von Ololoolo (fals ich ein paar 'o' vergessen habe liefere ich hiermit einige zur Nachreichung mit: oooooooo) direkt nach Nairobi. Da fand ich die Piste nicht schlimm...aber eben, das ist 10 Jahre her! Handumkehrt gibts halt auch viele Leute, die eine topfebene Luxusstrasse erwarten, die sind dann natürlich entsetzt wenns mal ein Schlagloch hat...also alles Gejammer über die Strassenzustände kritisch hinterfragen.
Topfebene Luxusstraßen erwarten wir nicht. Wir sind schon viele tausend Km in Afrika gefahren, aber ich lass mich beim Internet-studieren immer wieder kirre machen und frage lieber einmal zuviel. Solange es nicht schlimmer wird wie in Namibia - an der angolischen Grenze (da kam der Hilux an seine Grenzen 😵 ) oder in Uganda (3! Meter tiefe Schlaglöcher/Einbrüche 🙄 ) bringt uns nix aus der Ruhe...
STStefan_555Themenstarter15 Beiträge · seit 202213. Mai 2025 · #19
THBiker schrieb:Deine Fahrtzeiten sind manchmal recht sportich. ich denke nicht, dass du Triangle-Nakuru in 4 Stunden schaffst 😉
Plant ihr am Ende noch 1 Nacht in Nairobi ein? Ich hoffe es mal, dann passt es. Wenn ihr plant am gleichen Tag zurückzufliegen, ist das kaum zu schaffen. Ihr müsst gegen 13:00 am Flughafen sein, davor noch das Auto abgeben und mindestens 7 Stunden Fahrt.
Um es zu entspannen, könntet ihr Sandai ans Ende stellen und von Nakuru direkt nach Samburu fahren.
Der vorletzte Tag wird nur Rückfahrt sein. Mit 7 Stunden hatte ich auch ungefähr gerechnet, der Flug geht erst am nächsten Tag. Samburu steht (fast) am Ende, weil die Lodge, in die ich gerne wollte, nur noch in diesem Zeitraum frei war, hat sich daher so ergeben. Von Triangle nach Nakuru… das stimmt, 4 Stunden werden da wahrscheinlich etwas knapp sein. War aber erst mal auch als Platzhalter gedacht - das Stück von Mara nach Samburu haben wir eigentlich komplett noch offen. Ich würde gerne zwei Nächte in Sandai verbringen. Jetzt bin ich am überlegen das auf drei Nächte zu erweitern (und dafür nur 1 Nacht in Nakuru oder irgendwo auf der Strecke). Ich dachte, die Gegend bei Sandai ist noch etwas abwechslungsreicher (Nähe zu Mt. Kenia, Ol Pejeta, Abadare NP…) LG
Hallo Stefan, ich würde eine Nacht am Lake Nakuru streichen und dafür dann jeweils 2 Nächte Ol Pejeta und Sandai machen. Es ist schon eine Weile her, dass ich am Lake Nakuru war, aber in 2013 hatte sich der Park gegenüber 2005 oder 2006 sehr (m.E. zum Nachteil) verändert. Vor allem die Unmengen an Flamingos, die wirklich ein Spektakel waren, waren nicht mehr dort. Von Sandai aus würde ich auf jeden Fall in das Solio Conservancy fahren. Es ist zwar klein und man sieht auch öfters den Zaun, aber mehr Nashörner auf einen "Haufen" bekommt man woanders nicht zu sehen. Es gibt dort ein Waldgebiet, das wie ein verwunschener Märchenwald anmutet, wirklich wunderschön. Viele Grüße, Kerstin