Selbstfahrerreise durch Uganda zum 3. Mal

Reisebericht 58 Antworten · 6'497 Aufrufe · gestartet 01. Nov. 2024 von tiggi
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201110. Nov. 2024 · #21
Liebe Fomis,
schön, dass es doch Mitreisende gibt. 😉 🙂
Inzwischen bin ich wieder so in meine Bilder und die Erinnerungen eingetaucht, dass es natürlich entgegen meines ursprünglichen Vorhabens, nur ein paar Infos zu schreiben, es wieder viel zu viele Bilder geworden sind.

@Sabine, es gibt immer mal wieder ein paar Übergriffe durch Rebellengruppen aus dem Kongo, aber derzeit ist es ruhig. Nicht nur durch Stefan, auch durch einen General an der Grenze haben wir direkte Infos erhalten. Als Tourist müsst ihr euch im Moment keine Gedanken machen. Letzten Endes kann auch in Hamburg oder München ein Anschlag passieren.
Fahrt nach Uganda und genießt es! Das Land ist so vielfältig und hat eine Menge abwechslungsreicher Landschaften zu bieten.

@Doro, ja Uganda hat in den vergangenen Jahren ganz massiv die Preise erhöht. Auch im Queen Elizabeth Park gelten die gleichen Gebühren. im Lake Mburo Nationalpark ebenso.
Uganda ist insgesamt kein Low Budget Reiseland. Ob es die Automiete ist oder die Unterkünfte, man kann aber sehr günstig campen.
Dazu sollte man allerdings lieber die Sommermonate wählen, dann ist es trockener. Je nach Anspruch gibt es natürlich auch günstige Unterkünfte . Es müssen nicht immer die teuren Lodges sein.

Liebe Grüße
Biggi
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Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201110. Nov. 2024 · #22
TORO BABIES HOME

Mit vielen Windeln, Erstlingsmilch, Kleidung und viel frischem Obst unterstützen wir das Kinderhaus. Die Windeln und das Milchpulver kaufen wir größtenteils in Fort Portal, dieses Jahr haben wir ein paar Höschen aus Entebbe mitgebracht. Manches ist dort günstiger.

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Die Kinder freuen sich über jeden Besuch, da sie doch gerne geknuddelt werden und es eine Abwechslung in ihrem Alltag ist.
Eine Mutti betreut ca. 8-10 Kinder, derzeit gibt es noch zwei Langzeit-Volontäre aus Deutschland und etwas Unterstützung aus von zwei Spanierinnen.
Neben der vielen Wäsche und den alltäglichen Dingen, wie waschen, wickeln, Arztbesuche und füttern, wollen die Kinder auch spielen.

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Die älteren Kinder (3-4 Jahre) besuchen einen Tageskindergarten bzw. hier "Schule" genannt.


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Heute dürfen sie mal Gummibärchen probieren! 😘

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Eindrücke aus dem Heim! Den Kinder geht es hier wirklich gut. 😘 😘
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Für die Kleinen gibt es mittags Brei.

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Aber gefüttert zu werden ermüdet halt!

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Obst wird auch gerne genommen. so haben wir am nächsten Tag etwas mitgebracht.

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Natürlich ist so eine Einrichtung immer auf Spenden und Unterstützung angewiesen. Wir waren in den letzten 5 Jahren dreimal dort zu Besuch und es ist immer wieder sehr bewegend. So viele Schicksale, die aber alle das Glück haben, hier ein zuhause gefunden zu haben.
Marina Meger ist inzwischen regelmäßig vor Ort und hat die gesamte Organisation übernommen.
Vielen Dank, liebe Marina für dein Engagement!

Biggi
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zuletzt bearbeitet 10. Nov. 2024
770 Beiträge · seit 201710. Nov. 2024 · #23
Hallo Tiggi, dein Bericht ist sehr interessant. Zu viele Bilder kann es gar nicht geben!
Toll, dass ihr dieses Kinderheim unterstützt. Da weiss man doch, wo das Geld hinkommt.
Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
795 Beiträge · seit 200714. Nov. 2024 · #24
Hallo Biggi,
fast hätte ich Deinen neuen, interessanten Bericht zu Uganda verpasst und habe daher nun schnell alles aufgeholt. Uganda ist einfach so ein wunderbares Land, dass ich davon nie genug lesen kann. Danke fürs Teilen und Berichten und schön, dass es nun doch etwas umfangreicher ist, als geplant. 🙂
Die von Dir beschriebene Entwicklung im Murchison River Park macht mir allerdings auch große Sorgen. Einfach nur schade um diesen traumhaften Park, der mich sehr begeistert hatte. Die Bauarbeiten zur breiten Straße durch den Park waren damals (Anfang 2022) auch schon im Gange, aber noch kein Teer drauf und daher noch ruhig wegen fehlendem Verkehr. Mag mir das mit den vielen LKW´s drauf gar nicht vorstellen.
Liebe Grüße
Tina
Aktuell (von 2025): Sri Lanka 2.0: Birders Paradise - diesmal zu zweit https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306027-sri-lanka-2-0-birders-paradise-diesmal-zu-zweit.html Sri Lanka 2024: Soloreise im Land der vielen Pfauen https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304773-sri-lanka-2024-soloreise-im-land-der-vielen-pfauen.html Costa Rica 2023: Von Regenwaldfieber bis Tapirsuche https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303351-costa-rica-23-von-regenwaldfieber-bis-tapir-suche.html Uganda 2022: ohne Gorillas aber mit Chamäleons https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/301530-uganda-2022-ohne-gorillas-aber-mit-chamaeleons.html
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201123. Nov. 2024 · #25
Ausflug in den Semliki Nationalpark ????

In den Bergen steht ein kleiner Laden. Wir haben hier viel Obst gekauft und offensichtlich eine Familie glücklich gemacht. Nachdem ich bezahlt hatte, schloss die Frau den Laden für den Tag. Der Umsatz war ausreichend für die ganze Woche!! 😘

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Am Vormittag waren wir erneut im Babies Home und haben noch Obst vorbeigebracht, gegen Nachmittag wollten wir in den Semliki Park fahren und zu den heißen Quellen wandern. Eigentlich reicht ein Nachmittag dafür. Man benötigt auf der guten Straße ca, 1,5 Stunden, aber bei uns kam es anders....

Die Strecke über die Berge ist traumhaft schön. Es gibt verschiedene View Points, die auch Einblicke in die Dörfer ermöglichen.

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Als wir an der anderen Seite ankamen, wollte Manfred mal einen Busch als Pipiplatz nutzen und ich sah ein Dorf aus Lehmhütten und mit Grasdächern in der Ferne. Da dachte ich mir, das kann man fotografieren. Leider ein fataler Fehler. 🤩
Jemand hat mich beobachtet, kam laut schimpfend auf mich zu und wollte mir die Kamera wegreißen. Ich verstand kein Wort. Erst als ein Soldat mit vorgehaltener Waffe kam und uns erklärte wir hätten ein militärisches Gebiet fotografiert und betreten, wurde uns klar, dass wir etwas falsch gemacht haben. Ich löschte vor seinen Augen die Fotos.
Wir suchten nach Hinweisschildern. Es gab aber keine.
Diese Hütten sind sogenannte „Baracks“, eine Kaserne. Der aufgebrachte Soldat zwang uns sofort zum Mitkommen. Wir sollten dem Major als böse Spione vorgeführt werden.
Am Schlagbaum warteten wir.
Der Major entpuppte sich aber als neugieriger Deutschfreund und erzählte viel von seiner Familie. Am Ende durfte ich sogar fotografieren. Ich sollte Esel auf dem Platz aufnehmen (er meint, wir kennen keine Esel!). Als ich ihm sagte, dass dann auch Bilder der Kaserne zusehen seien, war das kein Problem mehr. Wir sind ja Freunde und das nächste Mal sollen wir gleich durch den Schlagbaum fahren und wenn wir fragen, können wir alles fotografieren. 🤩 😘
Für den Fall, dass wir erneut in eine Notlage geraten, gab er uns noch seine Telefonnummer.

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Zum Schluss wurden wir noch sehr bedauert, da wir nur 2 Kinder haben. Der Major hat 5 Kinder und sein Kommander hat 18 Kinder mit zwei Frauen!!! 🤩 🤩 🤩 Wir sind doch sehr arm! 🤪
Das war mal ein besonderes Erlebnis.
Auf unsere Fragen zur Sicherheitslage, wurde uns bestätigt, dass alle Menschen friedlich zusammenleben, ob im Kongo oder in Uganda. 😉
Später erfuhren wir aber, dass es doch immer mal wieder Rebellengruppen gelingt nach Uganda einzudringen und Menschen zu überfallen. 😈
Wir mussten keine Ausweise oder persönliche Angaben machen, so reisen wir als Spione weiter.... 🤩 😈 😈
Es stellte sich heraus, dass ich vor ein paar Tagen an anderer Stelle auch solche Baracks fotografiert habe, in der Annahme, es handelt sich um ein Dorf. Erst auf der Farm erfuhren wir, dass das auch eine Kaserne ist. Diese Hütten liegen auf dem Weg zur Farm.

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An diesem Weg liegen die Baracks
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Kurz vor der Einfahrt zum Semliki Park/Quellen leben viele Moslems und immer wieder sieht man Moscheen.

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Auf unserer weiteren Tour begegneten uns Schulkinder, die offensichtlich zu Fuß aus dem Park kamen. Leider hatten sie keinen Schutz vor dem großen Regen, der nun bald niederprasselte. In Deutschland ist das undenkbar. Sie liefen die Straße entlang und kaum Aufsichtspersonen waren zu sehen. 🙁 😮

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Inzwischen zogen so dunkle Wolken auf, dass wir nur noch umkehren konnten. Einer der typischen Tropenregen ging nieder. Eine Gewitterzelle kam von rechts und eine von links. Dann rumste es ordentlich 🤩
Wieder erreichten wir die Quellen nicht . Es hätte sich nun nicht mehr gelohnt.

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Der Tag war aber auch so ganz schön aufregend. Wir fuhren nach Fort Portal zurück.

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In der Stadt erreicht uns wieder das gewohnte Chaos aus Motorradtaxis, Matatos und überladenen Fahrrädern.

Auf der Farm tritt gerade eine Tanzgruppe auf. Eine Reisegruppe aus Österreich (4 Personen) haben die engagiert. Leider habe ich nur ein Handy griffbereit und sie beim Aufräumen noch fotografiert.

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Am nächsten Tag gelingt mir endlich ein Foto vom Blauhaubenschnäpper. Ich bin immer hinter ihm gelaufen. 🤩

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Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 23. Nov. 2024
2'398 Beiträge · seit 201123. Nov. 2024 · #26
Hallo Biggi,
wie ihr wisst, haben wir ja keine KInder. Nachdem es uns aber mit den mitleidigen Blicken sowohl in Asien als auch in Afrika zu viel war, haben wir uns 2 "angeschafft", die wir bei den Großeltern gelassen haben. 🤩
Danke für den Bericht und lG aus Puerto
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
1'674 Beiträge · seit 201223. Nov. 2024 · #27
Hallo Biggi,
Der aufgebrachte Soldat zwang uns sofort zum Mitkommen. Wir sollten dem Major als böse Spione vorgeführt werden.
Na ihr macht Sachen 🤩
Zum Glück ist ja alles gut gegangen.

Ich verfolge deinen Bericht gerne, da er mir ein Stück Afrika zeigt, das ich nicht kenne und so ganz anders als Nam, Bots oder SA ist.

Liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
207 Beiträge · seit 202327. Nov. 2024 · #28
tiggi schrieb:
...Jemand hat mich beobachtet, kam laut schimpfend auf mich zu und wollte mir die Kamera wegreißen. Ich verstand kein Wort. Erst als ein Soldat mit vorgehaltener Waffe kam und uns erklärte wir hätten ein militärisches Gebiet fotografiert und betreten, wurde uns klar, dass wir etwas falsch gemacht haben. Ich löschte vor seinen Augen die Fotos...
Hallo Biggi,
so schnell kann man als Tourist zum Spion werden 🤩
Schön, dass alles gut ausgegangen ist und ihr einen "neuen Freund" in Uganda gewonnen habt.

Deine Erzählung erinnert mich an unseren aller ersten Urlaub in Afrika/Kenia 1992. Wir buchten einen Rundgang durch die Altstadt
von Mombasa und einer der kleinen Gruppe filmte mit seiner Videokamera die alten Häuser und Umgebung. Just in dem Moment, als er die Gasse filmte, schoss ein Militärfahrzeug um die Ecke. Wir erstarrten alle vor Schreck als zwei Soldaten aus dem Fahrzeug sprangen, den Mann von beiden Seiten grob packten und mitnehmen wollten. Zum Glück konnte unser Guide beschwichtigend auf die beiden Soldaten einreden und so ließen sie von dem filmenden Touristen ab.
Ich will mir gar nicht vorstellen, wie ihr euch in dem Moment gefühlt habt, als die Soldaten euch mitnahmen.
Ihr wart ja schließlich ganz alleine ...
Liebe Grüße, Sabine
zuletzt bearbeitet 27. Nov. 2024
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201108. Dez. 2024 · #29
Durch den Kibale Forest nach Ishasha

Am nächsten Tag sind wir durch den Kibale Forest nach Ishasha gefahren.
Ich hatte ein bisschen Sorge vor der Straße, aber auch die ist inzwischen deutlich besser als vor Jahren und wir kamen gut an.
Aus der lehmigen Rutschpiste wurde eine gute Gravelroad, die zwar hin und wieder einige Löcher hat, aber oberflächlich aus Sand besteht. Unser Ziel waren die Baumlöwen, die wir jetzt endlich gefunden haben. Die Baumlöwen sind die Hauptattraktion im Park, ansonsten ist er nicht so interessant.
Neben vielen Büffelherden, Kobs oder Topis findet man manchmal auch die Baumlöwen. Natürlich wandern die Tiere zwischen dem Kongo und Uganda und es gibt keine Garantie auf Sichtungen. Landschaftlich lohnt sich aber die Region in jedem Fall.

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Er kreuzte unseren Weg 😘

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Der Defassa Wasserbock trägt keinen Toilettendeckel! 🤩
Aber so schnell waren wir noch nicht im Ishasha Sektor, erst mussten wir noch den Äquator überqueren.

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Schulklassen waren auch unterwegs, ihnen wurde an Beispielen veranschaulicht, wie sich die Erdanziehungskraft auf Wasser auswirkt.

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Ein neuer Touristenhinweis zum QENP steht jetzt auch dort, leider war das noch so frisch, dass die Aufsteller vergessen haben den Müll, d.h. die Verpackung , mitzunehmen, Alles lag hinter der Mauer!

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An der Brücke vor dem Kazinga Chanel haben wir im „Tibs and Jungle Restaurant/Bar“, gegenüber der Shelltankstelle, eine Pause eingelegt. Sehr empfehlenswert, denn so viele gute Rastplätze gibt es nicht in Uganda!

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Sehr werbewirksam, die hübsche Ziege!! 🤩

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Nach dem Tankstopp ging es bald auf Gravelroad nach Ishasha.

Wieder einmal haben wir den hohen Eintritt für das NP Permit berappt, fuhren eine Runde durch den Park, ohne die Baumlöwen zu treffen. 🙁
Aber dieses Mal war das Glück auf unserer Seite. Die Löwen hielten sich an dem Weg auf, außerhalb des Parks, der hier ohne Zaun ist und wir fuhren direkt dran vorbei. Kaum zu fassen!! 🤩 😘 🤩 😘

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Wir hatten den Löwen ganz alleine für uns. Als das übliche Gewitter aufzog und als es in der Ferne zu grummeln begann, die ersten Blitze sich zeigten, verschwand der Löwe im hohen Gras. Der Weg ist leider sehr tief gelegen, so dass man nicht darüber schauen kann. Später erfuhren wir, dass es ein Rudel mit mehreren Tieren war, die einen Riss im Gras liegen hatten. Welch ein Glück aber für uns!!!

Wir fuhren nur wenige Kilometer weiter zur
Ü: Ishasha Pride Lodge, dort großes Cottage mit schönem Blick zum Fluss, Essen war ok!
Eine 3-jährige Lodge, die noch die Außenanlage verschönern könnte. Für eine Nacht aber ganz in Ordnung!

Ob wir die Baumlöwen am nächsten Tag noch einmal finden werden?
Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 08. Dez. 2024
7 Beiträge · seit 202416. Dez. 2024 · #30
Hallo Biggi,
danke für deinen tollen Reisebericht! 🙂
Ich bin ganz neu hier im Forum und direkt auf diesen Reisebericht gestoßen.
Den ich dann gleich verschlungen! 😉
Und dann dazu die tollen Fotos!

Der Reisebericht macht richtig Lust, auch nach Uganda zu fahren.
Hast du oder jemand anderes Erfahrung mit der Regenzeit im März in Uganda?
Ich hätte richtig Lust mit meiner Partnerin eine Selbstfahrerreise im März in Uganda zu machen.
Allerdings bin ich mir unsicher, was die Regenzeit im März bedeutet.
Und ob es Sinn ergibt dann mit einem Geländewagen + Dachzelt zu reisen.
Vielleicht kann mir jemand helfen, das besser einschätzen zu können.

Liebe Grüße
John
6'372 Beiträge · seit 201116. Dez. 2024 · #31
Hoi John

Das solltest Du meiner Meinung nach in einem eigenen Tread fragen.
Nur kurz:
Im März war ich zwar noch nie in Uganda aber in der Regenzeit schon, nämlich im Oktober. Und ich würds wieder tun!
Denn es ist nicht so dass es dauernd regnet, nicht mal jeden Tag. War zumindest bei meinen beiden Reisen im Oktober so.
Warum Dachzelt und nicht Hubdach? Nur weils im südlichen Afrika üblich ist? Wenn man nicht jeden Tag weiterfährt hat das Bodenzelt klare Vorteile und man kann ein Auto mit Hubdach nehmen.
Seid Ihr Afrikaerfahren? Wenn nein würd ich Euch erst mal eine Tour mit Guide empfehlen. Einen sehr empfehlenswerten findest Du in meinen Reiseberichten, Link dazu siehe unten.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
7 Beiträge · seit 202416. Dez. 2024 · #32
Guten Abend Picco 🙂

Vielen Dank für den Tipp!
Das werde ich auf jeden Fall direkt machen.
Wir haben nur begrenztes Budget, weshalb ich ans Campen mit Dachzelt gedacht habe.
Das Bodenzelt ist auch eine sehr gute Idee.
Wir haben in Südafrika letztes Jahr eine Selbstfahrerreise gemacht. Also etwas Erfahrung haben wir.
Ich werde gleich im Anschluss deine Reiseberichte zu Uganda verschlingen. 🙂
Ganz herzlichen Dank für deine Tipps!
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201114. Jan. 2025 · #33
Liebe Fangemeinde,
nach Umbauarbeiten im Haus und einem Sonnenurlaub auf Fuerteventura finde ich wieder Zeit, um meinen Reisebricht zu beenden.
Ich stelle immer wieder fest, dass ich nur kurz ein paar Infos aufschreiben will und dann zieht es sich. 🙄

@Johnaufreise: Wir waren 2021 im März und April in Uganda. Mit dem Regen hatten wir richtig viel Glück, zwei/drei Schauer, aber sonst war es gut. Genauso verhielt es sich jetzt im Oktober. Man kann wohl nicht verallgemeinern, dass es im Frühjahr oder Herbst viel regnet.
Man kann Glück und Pech haben. Unsere erste Reise nach Uganda war im Oktober 2019 mit sehr viel Regen!
Fahrt einfach los, es gibt auch gute günstige feste Unterkünfte (falls es regnet!). Die Einrichtungen für Camper wurden auch in den letzten Jahren immer besser, haben aber noch längst nicht den Standard aus dem südlichen Afrika erreicht. Vor allem ist die Ausstattung im Auto nicht so umfangreich, wie in SA. In Uganda ist alles spartanischer.

Nun soll es langsam weitergehen....
Meine Reiseberichte
321 Beiträge · seit 202115. Jan. 2025 · #34
War zu Weihnachten auch mal wieder 2 Nächte in Pakuba Lodge. Bis auf das schwache Buffet eine gute Lokation. Bau einer Brücke in der Nähe dauert an - der Game Drive Circuit ist aber passierbar. Ansonsten ist mir kein starker LKW-Verkehr im MFNP aufgefallen. Wahrscheinlich war die Hauptstraße nach Gulu über Karuma Falls wieder frei.
Bereiste Länder: Marokko, Algerien, Tunesien, Niger, Mali, Burkina Faso, Senegal, Gambia, Elfenbeinküste, Ghana, Ägypten, Äthiopien, Kenya, Uganda, Tanzania, Zambia, Zimbabwe, Botswana, Namibia, Südafrika, Lesotho, Eswatini, Oman, Mosambik, Seychelles, Mauritius, La Reunion, Syrien, Thailand, Russland, Brasilien, Argentinien, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien
321 Beiträge · seit 202115. Jan. 2025 · #35
Es sind pro Person pro 24h 45 USD für MFNP. Stand Ende Dezember 2024. Wird für Queen sicherlich auch 40 oder 45 USD sein. Selbstfahrer müssen zusätzlich eine kleine Gebühr für das Fahrzeug zahlen. Bei UWA Headquarter in Kampala erzählen sie einem hartnäckig dass man außerdem einen Ranger mitnehmen und bezahlen müsse ... was Unsinn ist
Bereiste Länder: Marokko, Algerien, Tunesien, Niger, Mali, Burkina Faso, Senegal, Gambia, Elfenbeinküste, Ghana, Ägypten, Äthiopien, Kenya, Uganda, Tanzania, Zambia, Zimbabwe, Botswana, Namibia, Südafrika, Lesotho, Eswatini, Oman, Mosambik, Seychelles, Mauritius, La Reunion, Syrien, Thailand, Russland, Brasilien, Argentinien, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien
321 Beiträge · seit 202115. Jan. 2025 · #36
Tatsächlich ist die Situation im MFNP seit Fertigstellung der Asphaltstraße von Masindi nach Pakwach imhop viel besser als zuvor. Ich bin dort seit 25 Jahren viele Male gefahren. Es gibt scharfe Geschwindigkeitskontrollen, Nachtfahrverbot und praktisch keine Staubentwicklung mehr. Die Vegetation hat sich im südlichen Teil nach Abschluss der Bauarbeiten (die übrigens vergleichsweise behutsam durchgeführt wurden und deshalb auch länger dauerten als notwendig gewesen wäre) prächtig erholt. Man sieht z.B. wieder regelmäßig Black & White Colobus in den Bäumen am Waldrand.
Bereiste Länder: Marokko, Algerien, Tunesien, Niger, Mali, Burkina Faso, Senegal, Gambia, Elfenbeinküste, Ghana, Ägypten, Äthiopien, Kenya, Uganda, Tanzania, Zambia, Zimbabwe, Botswana, Namibia, Südafrika, Lesotho, Eswatini, Oman, Mosambik, Seychelles, Mauritius, La Reunion, Syrien, Thailand, Russland, Brasilien, Argentinien, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien
321 Beiträge · seit 202115. Jan. 2025 · #37
johnaufreise schrieb:Hallo Biggi,
danke für deinen tollen Reisebericht! 🙂
Ich bin ganz neu hier im Forum und direkt auf diesen Reisebericht gestoßen.
Den ich dann gleich verschlungen! 😉
Und dann dazu die tollen Fotos!

Der Reisebericht macht richtig Lust, auch nach Uganda zu fahren.
Hast du oder jemand anderes Erfahrung mit der Regenzeit im März in Uganda?
Ich hätte richtig Lust mit meiner Partnerin eine Selbstfahrerreise im März in Uganda zu machen.
Allerdings bin ich mir unsicher, was die Regenzeit im März bedeutet.
Und ob es Sinn ergibt dann mit einem Geländewagen + Dachzelt zu reisen.
Vielleicht kann mir jemand helfen, das besser einschätzen zu können.

Liebe Grüße
John
Gorilla Tracking und Bergwanderungen würde ich nicht ausgerechnet in der Regenzeit machen wollen. Da ist es eigentlich schon in den trockenen Monaten nass genug. Ansonsten okay ...
Bereiste Länder: Marokko, Algerien, Tunesien, Niger, Mali, Burkina Faso, Senegal, Gambia, Elfenbeinküste, Ghana, Ägypten, Äthiopien, Kenya, Uganda, Tanzania, Zambia, Zimbabwe, Botswana, Namibia, Südafrika, Lesotho, Eswatini, Oman, Mosambik, Seychelles, Mauritius, La Reunion, Syrien, Thailand, Russland, Brasilien, Argentinien, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201115. Jan. 2025 · #38
@ Lugawe, die Straßen sind tatsächlich deutlich besser geworden, dennoch waren wir vom MFP enttäuscht, da man auch nur noch einen relativ kleinen Radius bereisen kann. Aber egal, dort gab es schon viele Tiere! Die Preise sind in der Tat sehr hoch, vergleiche ich das mit anderen Länder (Sambia, Namibia, SA oder BOT) so bekomme ich dort mehr Wild zu sehen als hier in Uganda. Wer aber nach Uganda kommt, kommt nicht unbedingt nur wegen des MFP oder QEP.

Biggi
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Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201115. Jan. 2025 · #39
Ishasha bis Kishenyi

Nach einem durchschnittlichen Frühstück nehmen wir noch einmal den kurzen Weg zum Löwenbaum. Der Himmel ist blau, die Sonne lacht und vielleicht mögen die Löwen ja noch einmal den Baum zum Ausruhen aussuchen. 😘 😗 Gestern hatten sie einen Riss dort liegen.
Leider ist die Straße so tief eingegraben, dass man kaum ins Gras schauen kann.
Schon von Weitem entdecken wir einen Löwen im Baum und können unser Glück kaum fassen, dass dort tatsächlich einer hängt, wie alte Wäsche.

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Danach fahren wir noch eine kurze Runde in Richtung der Grenze des Kongos durch den Park, denn unser Permit hat eine Gültigkeit von 24 Stunden. Wir treffen auf Büffel, Kobs und Topis, besondere Sichtungen bleiben aus.

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Auf dem Weg zurück begegnen uns immer wieder Elefanten, an einem kleinen Tümpel sehen wir viele Vögel und Hippos.
Der Tümpel ist uns auf dem Hinweg gar nicht aufgefallen. Wir stoppen kurz.

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Im Moment hat Kluges Guestfarm keine Gäste und so hat Stefan seine Crew zu einem Ausflug eingeladen. Wir haben uns in dem Fischerdorf Kishenyi verabredet und wollen dort einen Teil seiner Angestellten treffen. Stefan meint, wir müssten auch Mal den weißen Strand und das Dörfchen kennenlernen. 😘 Es liegt auf unserem Weg und so passt es gut, den Fischern einen Besuch abzustatten.
Alle werden in dem einfachen Lake View Retreat übernachten. Diese Anlage hat nur sehr selten Gäste, ohne Anmeldung bekommt man dort kein Essen. Stefan hat vorgesorgt und lässt seine Leute grillen und kochen. Alle Dinge incl. des Fleisches hat er dabei.

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Im Dorf und am Strand:
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Die Männer versuchen diese Fäden zu Netzen zusammenzufügen - es soll tatsächlich funktionieren 😈
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Hier werden Netze geflickt, der Fisch ausgenommen und zubereitet und die nächste Fahrt vorbereitet.

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Ein Hippopool grenzt an die Boote, offensichtlich versteht man sich hier 🤩 🤩


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Die Menschen begegnen uns sehr freundlich und offen, sie laden uns ein, durch ihr Dorf zu laufen,
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Auch Kinder lernen früh diese harte Arbeit kennen.

Leider ist dieses Dorf alles andere als sauber, auch der weiße Strand erfreut sich am Müll!

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Die kleine Krankenstation möchte man lieber nicht besuchen!

Es ist sehr interessant Kontakt zu diesen Menschen zu bekommen. Sie erzählen von ihrer schweren Arbeit und berichten, dass auch hier die Fischbestände deutlich abnehmen.

Biggi
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zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2025
321 Beiträge · seit 202116. Jan. 2025 · #40
tiggi schrieb:@ Lugawe, die Straßen sind tatsächlich deutlich besser geworden, dennoch waren wir vom MFP enttäuscht, da man auch nur noch einen relativ kleinen Radius bereisen kann. Aber egal, dort gab es schon viele Tiere! Die Preise sind in der Tat sehr hoch, vergleiche ich das mit anderen Länder (Sambia, Namibia, SA oder BOT) so bekomme ich dort mehr Wild zu sehen als hier in Uganda. Wer aber nach Uganda kommt, kommt nicht unbedingt nur wegen des MFP oder QEP.

Biggi
So ist es - der selling point sind in Uganda ganz klar Chimps & Gorillas. Großwild und Katzen findet man in Kenya und TZ deutlich mehr und leichter. Im Queen habt ihr euch mit Ishasha für einen der landschaftlich schönsten Teile entschieden! Reizvoll - wenngleich für Tierbeobachtung wenig geeignet - ist auch der Katwe Explosion Crater Trail (vom Queen's Pavillion bis zur Mweya-Halbinsel).
Inzwischen ist tatsächlich ein größerer Teil des Nationalparks durch Wegenetz erschlossen als je zuvor seit der touristischen Wiederbelebung ab Mitte der 1990er Jahre (zumindest seit 2013 kann ich das beurteilen). Vielleicht hattet ihr baustellenbedingt Pech in der Nähe von Pakuba. Das ging mir im Februar 2024 so. Der Circuit war aber zu Weihnachten wieder voll befahrbar. Neu (seit 2 oder 3 Jahren) ist ein langer Loop im südlichen Teil des MFNP östlich der Hauptstraße.
Bereiste Länder: Marokko, Algerien, Tunesien, Niger, Mali, Burkina Faso, Senegal, Gambia, Elfenbeinküste, Ghana, Ägypten, Äthiopien, Kenya, Uganda, Tanzania, Zambia, Zimbabwe, Botswana, Namibia, Südafrika, Lesotho, Eswatini, Oman, Mosambik, Seychelles, Mauritius, La Reunion, Syrien, Thailand, Russland, Brasilien, Argentinien, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien
zuletzt bearbeitet 16. Jan. 2025