Wolkenlos Glücklich im Kaokoveld!

Reisebericht 93 Antworten · 15,0k Aufrufe · gestartet 14. Okt. 2024 von Blende18.2
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 201717. Okt. 2024 · #21
PROLOG
Wir haben alles in trockenen Tüchern. Die Buchungen sind gemacht, die Permits sind ausgedruckt, das SAT-Phone kommt wie versprochen ein paar Tage vor dem Abflug an und alle Überweisungen sind getätigt.

Und dann kommt er endlich, der Tag auf den wir gewartet haben: „Zwei Gewerkschaften kündigen an Discover Airlines zu bestreiken!“ 😣

Na endlich, irgendwie lief auch alles zu glatt bisher. So ein Mist. Natürlich wird sich kurz nach der Ankündigung dann darauf geeinigt, dass man genau in unserer Abflugwoche streikt. Erst nur bis Freitag, aber das verlängert man bis Sonntag.

- wir bangen - wir zittern - wir hoffen -

Ich spekuliere darauf, dass im speziellen Windhoek keine gute strategische Entscheidung ist abzusagen. Immerhin muss man dann ja auch Leute zurückholen und hat gleich doppelt das Problem sehr ungünstiger und eher teurer Ausgleichsoptionen. Da sind andere Langstrecken in Richtung New York zum Beispiel doch deutlich leichter zu ersetzen.

Immer erst um 19 Uhr des Vorabends wird der Flugplan des Folgetages bekanntgegeben und so schauen wir ge- und etwas angespannt auf den Ticker am Donnerstag Abend. Es ändert sich nix, das sollte ein gutes Zeichen sein und so ist es auch.

Wir fahren am Freitag nach der Arbeit direkt los, die Koffer sind tatsächlich mal vorgepackt und nach knapp 3 Stunden stehen wir in Frankfurt am Flughafen.

Die Schalter sind zwar besetzt, aber anscheinend nicht offen. So sitzen zwei Damen dort, aber alles wartet. Mara hat irgendwo was von Self-CheckIn inkl. Kofferabgabe gelesen. Da gehen wir hin, drucken unseren BoardingPass und bekommen dann zu hören, dass unsere Art Taschen sich bei diesem Kofferband immer verfangen und wir wieder zum Schalter müssten.

Nicht so schnell… wir haben ja solche Straps dabei, damit können wir die Angestellten dort überzeugen, dass wir alles Gebamsel so verzurrt kriegen, dass auch unsere Taschen klappen werden und so sind wir dann doch zügiger in Richtung Gate unterwegs. Schnell durch die Sicherheitskontrolle und dann…

„Wo das Warten schon wie im Fluge vergeht. Willkommen im Paradies, dem Gate C13.“

So oder so ähnlich stelle ich mir das Werbeprospekt vor, nur dass es in seinem Flyerständer schon seit 30 Jahren unberührt steht und seitdem zustaubt, unbeachtet und nur noch eine vage Erinnerung an bessere Tage. Der leere Weg dorthin hätte einen schon Skepsis lehren müssen.



Trostlos ist, im Vergleich, ein Begriff von Schönheit und Lebensfreude. Hier ist echt der Hund begraben. Ein Eckkiosk macht gerade auf, für ca. 30 Minuten, damit sich die paar Fluggäste irgendwas kaufen können. Wir holen uns jeder einen CurryWrap und einen Joghurt mit Fruchttoping, was zum einen

# ziemlich semi ist
# zum anderen unser „Wir essen einfach was am Flughafen!" darstellt.


ABER, ich will nicht nur meckern. DENN, es gibt ja auch einen Lichtblick hier. Wir sind nämlich schon im SAFARIMODUS. Immer mal wieder gibt es Mäuse zu entdecken, die hier deutlich zahlreicher im Terminal unterwegs als Flughafenangestellte. Das ist immerhin ein schönes Thema um sich mit der arg gelangweilten Kioskbetreiberin zu unterhalten und so lernen wir die Gepflogenheiten der hiesigen Mäusebelegschaft und hören vom steten Kampf: „Kiosk gegen Maus!“ 😄

DISCOVER AIRLINES
So, hier hole ich nicht lange aus. Ich weiß, viele haben Probleme mit Discover in den letzten Wochen und uns hätte es auch fast erwischt, aber der Service, das Personal und die Freundlichkeit an Bord waren bei uns 1A. Da kann man nix sagen und nicht meckern. Ein bequemes Kissen ist am Platz, man hat eine warme Decke und es lief auf dem Flug alles reibungslos. 😎



Wir haben sogar sehr wenig des Bord-Entertainments genutzt und richtig gut schlafen können. Naja, unterbrochen von einem ca. 103-jährigen Italiener der nachts um 3 Uhr plötzlich neben unserer Reihe stand und lautstark mit seinen Bekannten debattierte die direkt vor uns saßen. Wahrscheinlich hat er nur gefragt ob sie bisher einen ruhigen Flug hatten, aber das hört sich auf Italienisch für unsere Ohren ja gerne wie ein Streitgespräch an und ich denke mal, er selber hörte nicht mehr so gut, also muss man eben lauter reden. 😏 😵

Es war für uns der Start in unsere italienischen Wochen. Das haben wir nur jetzt noch nicht gewusst. 😉

Das ist doch nett! (ich meine, da ist nen Elefant drauf, damit haben die uns schon)


AUF NAMIBIANISCHEM BODEN



Wir sind da und dank unserer taktisch guten Reihe sehr weit hinten im Flieger (#41) sind wir aus selbigem auch früh raus. Damit gewinnen wir zwar nicht das Rennen zur Immigration, aber wir befinden uns ganz gut im ersten Drittel. Damit geht es relativ fix durch die Kontrolle, keine doofen Rückfragen, kein Guten Morgen, kein Willkommen… nein diesmal gibt es einfach nur höfliches Schweigen und wir werden beide ohne ein einziges Wort weitergeschickt. NA GUT, dann eben nicht, man kennt es ja nicht anders. 😕

ANDERS aber ist dann das breite Lächeln, als wir (ja, die Koffer waren auch sehr früh da) Festus in der Reihe der Fahrer entdecken. Ihn kennen wir schon von den letzten Jahren und auch er erkennt uns als wir uns nähern… irgendwie klar, es hat sich rumgesprochen, dass Mr. HARIBO heute landet und damit recht wahrscheinlich eine neue „Lieferung“ mit im Gepäck ist.
Naja, wo er Recht hat, hat er recht. 😁

Wir sind als Erste da, warten aber noch auf eine Gruppe aus weiteren 6 Personen. Sehr gut, dann haben wir Zeit erstmal Kaffee für uns und Festus zu besorgen. Der Kaffeeladen ist sehr zu empfehlen, guter Cappuccino, ordentlicher Preis und dann quatschen wir ein wenig und wecken unsere Lebensgeister.

Mara findet direkt wieder den taktisch günstigen ATM in der Halle, an dem nie eine lange Schlange steht, daran hatte ich mich gar nicht mehr erinnert. Top, so kommen wir ohne Wartezeit an einen ziemlichen Batzen NAM-Dollar, weil wir im Kaokoveld eher etwas mehr Bares in Reserve haben wollen. *SAFETY FIRST* - ein wichtiges Motto dieser Reise

Kaum zurück gesellt sich auch die Gruppe zu uns. Sie fahren eine Tour durch Botswana, sind 4x4 erfahren und machen öfter Offroad, bzw. 4x4 Touren zusammen. Wo genau es nach Botswana hingeht, da herrscht etwas Verwirrung. Die Route haben sie sich zusammenstellen lassen, aber die genauen Unterkünfte sind noch nicht präsent, wohl aber der grobe Streckenverlauf. Auf jeden Fall eine spaßige und gutgelaunte Truppe, die ob ihrer Erfahrung auch wenig unterwegs schocken kann. 😎

SAFARI CAR
Es fühlt sich einfach ein wenig wie nach Hause kommen an. Landen wir in Windhoek, wir könnten uns nicht vorstellen hier vorbei zu fahren und irgendwo anders einen Bakkie für die nächsten Wochen zu übernehmen. Wir freuen uns riesig wieder hier zu sein und die herzliche Umarmung zur Begrüßung von Kimi lässt uns endgültig ankommen und in den Urlaubsmodus schalten. Auch Rike sieht uns und kommt direkt zur Begrüßung rüber. Es ist einfach super herzig.

Zumindest mir geht es so, mit dem Augenblick, wenn wir auf das Gelände fahren, wird die Arbeit, zu Hause und der Stress abgeschaltet und ich bin da. 🙂

--- --- ---

Kimi schickt uns direkt zur Wagenübernahme. Das dauert ja nicht lange und so kann sie schnell die Unterlagen der Gruppe fertigmachen. Also zeigt uns Festus ein paar neue Details am Wagen und wir gehen in erster Linie fix durch, ob alles da ist. Den Wagen kennen wir, das geht jetzt alles sehr schnell. Meistens nur ein… „Das ist ja so wie immer.“
Das Nicken wir dann ab und zwischendurch schauen wir auch das ein oder andere mal genauer hin. Kann ja nicht schaden auf Nummer sicher zu gehen.

Was neu ist, ist die Küche. Nicht mehr an der Seite integriert, sondern zum ausziehen und auch neu ist ein Kochfeld mit zwei Gasflächen. Es gibt auch weiterhin das Teil zum draufdrehen auf die Gasflasche, aber durch die zweite Option auch gleich eine zweite Flasche am Fahrzeug mit dran. Soso… wir beäugen dieses Kochfeld mit Skepsis, das nimmt nur Platz weg! 😐

Ebenso die Küche zum ausziehen hängt jetzt ins Canopy rein, wo sie vorher nur an der Seite über dem Kühlschrank praktisch keine Platz gekostet hat. Wir sind da erstmal nicht sonderlich begeistert von. ABER, wir haben ja gesagt wir testen auch mal was und Vincent (der Besitzer) kommt dazu und erklärt uns, dass auch ihm ein paar Dinge nicht ganz gefallen, aber wir sollen einfach mal am Ende der Reise berichten, was wir davon halten. So haben wir ihn die letzten Jahre kennengelernt, immer am Tüfteln an den Autos und der Ausstattung. Ich glaube ganz zufrieden wird er nie sein. 😄

Die Übergabe geht also fix, wir haben etwas Zeit und quatschen noch länger und sehr gut mit Vincent. Wir berichten über die Routenpläne und dass wir Pässe extra rausgelassen haben und er rät uns, so gut Tracks4Africa zum Navigieren ist, uns auch einfach mal treiben zu lassen und nicht zu strikt an der Route zu kleben. Ein guter Tipp, den werden wir auch noch beherzigen.

--- --- ---

Irgendwie mache ich nie Fotos beim Ankommen, auch nicht mit dem Handy. Wir quatschen uns einfach fest, da sind wir recht gut drin. 🤪 Natürlich werden wieder kiloweise HARIBOs übergeben und auch ein paar Plüschis und Schlüsselanhänger etc. habe ich diesmal im Gepäck. Die Freude ist wie immer groß und einen kleinen Eigennutzen hat diese Tradition auch… ich packe meinen Koffer immer sehr effizient, damit viel Platz für den Süßkram bleibt. Über den Rest der Reise ist er dann schön leicht und ich habe Platz für Mitbringsel. 😉

Ach doch, ein Foto machen wir doch immer, das darf nicht fehlen. 14.993km haben wir am Anfang der Reise auf der Uhr... es werden deutlich mehr als wir erwartet hätten.



Irgendwann müssen wir dann aber doch los, immerhin bleiben wir gar nicht in Windhoek, sondern fahren ja noch bis ins Erongo-Gebirge für die erste Nacht und eingekauft werden muss ja auch noch.
Also verabschieden wir uns, aber noch zuvor lassen es sich Vincent und Kimi nicht nehmen uns einen Sekt zu schenken, für den ersten Abend oder einfach zum anstoßen unter’m Sternenhimmel. 😊

Wir sind etwas perplex und geplättet, freuen uns schon wieder riesig… diese Floskel wiederhole ich irgendwie dauernd… und rollen vom Hof.

Ich schaue nach links, ich schaue nach rechts und dann setze ich den Scheibenwischer und auf geht es nach Windhoek.

VERDAMMT… jedes Mal. 😈
Scheibenwischerblinken ist der allerletzte Beweis, dass wir wirklich wieder in Afrika sind.

Lieben Gruß,
Robin & Mara
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zuletzt bearbeitet 17. Okt. 2024
4'382 Beiträge · seit 201517. Okt. 2024 · #22
Guten Morgen,
Ich schaue nach links, ich schaue nach rechts und dann setze ich den Scheibenwischer und auf geht es nach Windhoek.
….you made my day…..
😄
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
770 Beiträge · seit 201717. Okt. 2024 · #23
Hallo Robin, es macht jetzt schon so viel Spass euren Reisebericht zu lesen und ich freue mich auf mehr… obwohl mich bereits wieder die Sehnsucht packt, dabei sind wir erst kürzlich zurückgekommen. Liebe Grüsse, Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
637 Beiträge · seit 202317. Okt. 2024 · #24
Guten Morgen!

Der Scheibenwischer sorgt für einen schmunzelnden Start in den Tag 😄
3'883 Beiträge · seit 201117. Okt. 2024 · #25
😄 😄 😄
VERDAMMT… jedes Mal. 😈
Scheibenwischerblinken ist der allerletzte Beweis, dass wir wirklich wieder in Afrika sind.

Wie wahr, wie wahr! Das ist kein Versehen, DAS MUSS SO SEIN!

Kurze Grüße, bevor ich in die Pflicht-Hausarbeit abtauche 🙁 !
freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
796 Beiträge · seit 201517. Okt. 2024 · #26
Hallo Robin und Mara,

da schaue ich nach Wochen mal ins Forum und erblicke euren Reisebericht. Große Teile eurer Runde durften wir zwei Monate vor euch bereisen. Ich freue mich sehr, dies nun mit euren fantastischen Fotos, nochmal erleben zu können.

Gespannte Grüße
Markus
Reisebericht: Familienabenteuer Namibia und Bostwana, Juli/Augus 2016 Videotagebuch: Der wilde Nord-Westen, Videotagebuch von Simon, Juni/Juli 2018 Reisebericht: "4.375km durch den Nord-Westen" von Moritz 14 J. Reisebericht: Über das Kaokoveld in den Caprivi, Jul/Aug 2022
992 Beiträge · seit 202317. Okt. 2024 · #27
Hallo Robin und Mara,
schon der Titel eurer Reise macht Lust aufs Lesen und euer Schreibstil ist sehr unterhaltsam.
Um das Foto von den Elefanten kann ich euch nur beneiden. Gratulation.
Auf dieser Reise begleite ich euch auch gerne.
Liebe Grüße und viel Spaß beim Schreiben,
Silvia
Schmiere stehen für ein Steak - Südafrika im Februar 2026 Frühstück mit Giraffen – Namibia Mai 2025 Mauritius – Das andere Afrika (Dezember 2024) Two in One – Kruger Region & Garden Route (Südafrika 2023)
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 201720. Okt. 2024 · #28
@CuF / @Melanie1982 / @freshy
Ich wusste doch, dass sich da keiner von Freisprechen kann. Nur wenn wir zurück zum Vermieter kommen, sind wir immer sehr konzentriert, damit es nicht zu peinlich wird. 😄
Enilorac65 schrieb:Hallo Robin, es macht jetzt schon so viel Spass euren Reisebericht zu lesen und ich freue mich auf mehr… obwohl mich bereits wieder die Sehnsucht packt, dabei sind wir erst kürzlich zurückgekommen. Liebe Grüsse, Caroline
Das können wir gut verstehen. Wir könnten auch direkt wieder los!
Dillinger schrieb:Hallo Robin und Mara,
da schaue ich nach Wochen mal ins Forum und erblicke euren Reisebericht. Große Teile eurer Runde durften wir zwei Monate vor euch bereisen. Ich freue mich sehr, dies nun mit euren fantastischen Fotos, nochmal erleben zu können.
Gespannte Grüße
Markus
Hi Markus,
dann bin ich gespannt wie du die Runde wahrgenommen hast. Vielleicht finden sich ja ein paar gemeinsame Erfahrungen oder auch abweichende. Bis zum richtigen Start haben wir aber noch ein wenig Strecke und bei den Fotos... naja. Wolkenlos in Kombi mit Hitzeschlieren war schon sehr herausfordernd. 😣
Nacho schrieb:Hallo Robin und Mara,
schon der Titel eurer Reise macht Lust aufs Lesen und euer Schreibstil ist sehr unterhaltsam.
Um das Foto von den Elefanten kann ich euch nur beneiden. Gratulation.
Auf dieser Reise begleite ich euch auch gerne.
Liebe Grüße und viel Spaß beim Schreiben,
Silvia
Auch dir ein ganz herzliches Danke und Willkommen Silvia. 🙂
TinuHH schrieb:Moin Ihr beiden!
Da springe ich doch schnell noch mit auf! Ein paar kleine Teile habe ich ja schon gehört und gesehen, aber der Bericht wird sicher wieder spannend und mit vielen schönen Bildern gespickt!

Also, haut rein, ich bin dabei! 🤩

Herzliche Grüße
Martin
Hoffentlich gibt es noch ein wenig Neues zu entdecken, aber Zeit zum sabbeln hatten wir ja noch gar nicht, ich glaub da gibt es noch das ein oder andere. 😉


Gruß,
Robin
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Themenstarter1'166 Beiträge · seit 201720. Okt. 2024 · #29
Auf ins Erongo
Wir sind erst gegen 12 Uhr in der City und fahren beim Maerua Mall Superspar auf den Parkplatz. Ein Parkplatzwächter der uns einweist und ein Auge auf den Wagen hat ist natürlich schnell gefunden.

Unser erster Weg führt in den Tops für Wein, Gin und Bier. Man braucht ja eine gewisse Reserve für den Sundowner und das Grillgetränk. Beim Wein sind wir mal wieder sehr wählerisch. Es dauert seine Zeit bis wir endlich eine Flasche Weißwein gefunden haben, bei der wir das Etikett besonders hübsch finden… 😄 da ist ein singendes Vögelchen drauf, wie hübsch. Danach geht es auf die Suche nach einem passenden Rosèwein. Der findet sich dann in Form einer Flasche, bei dem auf dem Etikett ein Vogel drauf ist der im Schilf sitzt, …ja, wir haben echt keine Ahnung von Wein, aber freuen uns wirklich immer, wenn wir ein schönes Etikett kaufen. 😗

Klasse, damit haben wir den ersten Teil des Einkaufszettels abgehakt und die Getränke wandern ins Auto.

Weiter geht es in den Spar mit zwei Erkenntnissen
# wir hatten wohl noch nie so eine gute Einkaufsliste
# und haben noch nie so katastrophal unkoordiniert eingekauft

In unseren beiden Einkaufswagen landet irgendwie immer nur ein Teil jeder Sorte. Im anderen das passende Gegenstück. Das hat bei der Archne Noah damals irgendwie besser geklappt.
- Ein Müsli bei mir, eines bei Mara.
- 2x Oliven bei Mara, aber ich schmeiße die dritte Packung in meinen Wagen.
- Brot liegt bei Mara… Knäckebrot bei mir.
- Saft bei mir und Saftpäckchen bei Mara und so weiter und so fort.

Hier wenden wir allerdings auch Tipp#1 an, den wir uns bei Petra und Andreas abgeschaut haben 2022. Instantkaffee… kann man richtig gut machen und es ist soviel weniger Sauerei als unsere Variante mit Kaffeefilter und über der Flasche aufschütten. Und es geht auch noch viel schneller. (wahrscheinlich macht das eh schon jeder, wir haben 7 Jahre dafür gebraucht)

Ich weiß noch, dass wir 2018 alles schon genau vorgepackt hatten im Einkaufswagen, aber dann zwei Helfer beim einpacken an der Kasse unsere Vor-Sortierung völlig zu Nichte gemacht haben. Anscheinend haben wir jetzt das Prinzip unwissentlich verstanden. Diesmal ist den beiden Helfern an der Kasse unser Chaos zu groß und sie sortieren alles nach Art und Zweck neu in Kisten. 🤩

Achja Kisten..., natürlich organisiere ich wieder Kisten baugleichen Typs im Supermarkt, damit wir im Wagen die Einkäufe thematisch sortiert verstauen können. Das kann ich nur immer wieder empfehlen! Das ist Tipp#2

Zum Auto geht es dann im Modus begleitetes Einkaufen mit den beiden Helfern. Die Einkäufe schmeißen wir erstmal nur ins Auto wo Platz ist. Wasser wird morgen eh nochmal nachgekauft unterwegs, weil wir noch nicht wissen ob wir nix vergessen haben. Alles in allem sind wir nach zwei Stunden aus dem Laden, haben praktisch alle Vorräte für die gesamte Reise an Bord und fragen den Guard an unserem Auto was er empfiehlt, wo wir eine Kleinigkeit zu Essen für unterwegs kriegen. Er empfiehlt uns so ziemlich jeden Laden in Sichtweite. 🤨
Also fragen wir einfach ob wir ihm was mitbringen sollen und holen uns im Spar ein paar belegte Laugenstangen (klar gibt es und heißen die auch Laugenstangen, es ist immer wieder abgefahren) 😁 , geben eine als Dankeschön unserem Auto-Guard ab und machen uns um ca. 14:30h auf in Richtung Erongo.

Otjohotozu Guestfarm
Die Fahrt verläuft reichlich unspektakulär. Es sind 223km bis zum Ziel, dabei einiges an Asphalt und erst mit dem Abzweig in die C36 bei Wilhemstal wechselt die Straße zu einer ernsthaften Schotterpiste. Auch diese ist gut zu fahren, dennoch lassen wir uns hier nicht nehmen, etwas Luft von den Reifen zu lassen. Einfach nur für’s Gefühl und als weiterer Haken an der Checkliste, dass man angekommen ist, denn mit Asphalt planen wir quasi erst wieder auf dem Weg zum Flughafen. 😎



Auf der C36 sehen wir die ersten Warzenschweine und Steinböckchen, es ist sofort ein anderes Feeling als auf Asphalt und mit dem Abzweig in die D2315 wissen wir auch wieder, warum uns das Erongo damals so gut gefallen hat und das wir hier mal wieder mehr Zeit brauchen werden, irgendwann, aber nicht mehr heute.



16:20h kommen wir bei der Guestfarm an.
Fritz, seines Namens der hiesige Guide und ganz klar derjenige, der den saubersten Pool hat, begrüßt uns mit einem kleinen Erfrischungsgetränk mit Zuckerrand am Glas.

„Wollt ihr noch mit auf einen Gamedrive kommen? – zum Sundowner“

Ich zucke kurz, Mara nimmt die Bewegung wahr und verneint sofort. Das ist eine sehr gute Entscheidung, denn zum einen

# haben wir noch sehr viel zu tun und alles mögliche zu sortieren
# und andererseits sind wir auch langsam mal müde und können uns so einen deutlich ruhigeren Abend machen

Wir treffen noch eine deutsche Familie die den Gamedrive mit Fritz machen wird beim Ausladen unseres Wagens und wechseln ein paar Worte zum Fahrzeug, da ihr Sohn selber einen Camper mit Dachzelt zu Hause hat. Komplettiert wird die Familie von einer fast erwachsenen Tochter und der kleinen Ama.

Die Farm ist wirklich schön angelegt, die Zimmer riesig, besonders das Bad und mit Blick auf ein beleuchtetes Wasserloch, aber die Giraffen haben wir wohl so gerade eben verpasst. Alle Zimmer liegen rund um den Garten mit Pool verteilt und gegessen wird auf überdachter Terrasse. Es gefällt uns alles sehr gut, ist sauber, gepflegt und schick gestaltet. Man merkt deutlich, dass hier Herzblut drinsteckt.



Nachdem wir alles aus dem Wagen raus ins Zimmer geschafft haben, fängt Mara an zu sortieren und stellt mir eine Neuerung vor. Sie hat eine kleine "Leichtbautasche" mit dabei, die sich ganz klein falten lässt und die sie anstelle der großen Tasche mit nach vorne nehmen will Abends. Immer gepackt mit Badkram und ein paar Klamotten für ein paar Tage. Ich packe also auch von mir nur ein paar Dinge mit dazu und so können wir unsere eher sperrigen Taschen die nächsten Wochen fast immer hinten im Canopy ganz hinten rein packen.

Tipp#3, das ist auch mal eine richtig gute Idee! 😎

Den Sonnenuntergang schauen wir uns auf unserer kleinen Terrasse an, mit einer Softdrink-Dose statt Gin-Tonic, aber soviel Zeit muss sein.
Die Sonne versinkt hinter den Büschen und das ist dann unser Startschuss weiter zu machen.



Ich beziehe noch unser Zelt und mache da alles fertig, Mara kommt dazu und der Gamedrive gerade wieder. Es war wohl superschön, alle sind begeistert und Ama konnte sogar ein paar hübsche Steine sammeln. Die wollen wir uns natürlich genau anschauen und loben die besonders hübschen Steine, die sie ausgesucht hat und dann will sie zwei davon Mara schenken. Das kommt irgendwie aus dem Nichts und ist total süß. 😘



Man sieht sich beim Abendessen wieder, dazu kommen noch zwei Schweizerinnen. Alle sitzen an einer langen Tafel und es wird ein sehr lauschiger Abend. Christa, die Besitzerin der Farm kommt noch dazu, wir unterhalten uns kurz und dann taucht auch schon Ethan, der Küchenchef, auf und präsentiert das heutige Menü. Ich krieg das nicht mehr zusammen, aber alles ist sehr lecker und es gibt zur Hauptspeise auf jeden Fall Kudusteaks.

Wir lernen, dass die Familie mit Guide zusammen unterwegs ist und sich einen Überblick über Namibia verschaffen will. Damit das alles stressfrei ist und da man auch nicht weiß, wie das mit den Straßenverhältnissen ist etc. haben sie eben den Guide dabei und kommen so ganz entspannt von A nach B und kommen in Kontakt mit Land und Leuten.

Eine der beiden Schweizerinnen ist schweigsam ins Handy vertieft, die andere redseelig und wir unterhalten uns angeregt. Irgendein Thema weckt das Interesse der Schweigsamen und ab da übernimmt sie das Gespräch komplett und das ganze wird etwas absurd und sehr lustig. Dabei erfahren wir solche Wissensschätze wie

„Es gibt Amöben in stehenden Gewässern, die fressen einen auf. Deswegen gehe ich nie in stehende Gewässer.“

...oder wir lernen, dass sich Chinesen wie Pickachu und andere Pokemon bei Tauchgängen verkleiden und von bedauernswerten Tauchguides so unter Wasser bugsiert werden, weil die das toll finden. Ihre Fotos davon sind genauso amüsant wie schockierend. Wir können kaum fassen, dass es so etwas Abstrußes wirklich gibt. 😏

Satt, leicht beduselt und mit vielen lustigen Geschichten im Gepäck verabschieden wir uns halbwegs zeitig und freuen uns auf’s Bett. Die kleine Ama springt auf und drückt Mara nochmal herzlich. Gott, die ist wirklich zu knuffig! 😊

Mal wieder einen Frühstart versabbelt

Am nächsten Morgen sind wir dafür recht früh aus den Federn. Immerhin geht es heute ja auch bis zur Palmwag-Lodge, ein paar letzte Einkäufe auf dem Weg tätigen und tanken müssen wir auch noch zwischendurch. Und natürlich: WAGEN PACKEN.

Das sieht dann so aus, dass Mara alles zum Auto bugsiert und ich anfange Tetris zu spielen. Es wird diskutiert, beratschlagt und immer mal wieder umgeräumt. Die neue Küche ist im Weg und wir kriegen keine drei Kisten übereinander, aber kein Problem. Wir schneiden einfach an einer Box 5cm raus an einer Seite und dann passt die Box auf der Seite doch unter die Küche und dadurch entsteht eine Menge Platz rechts, so dass sich alles ziemlich perfekt zusammenfügt. Die Taschen finden ganz hinten im Canopy ihren Platz am Brauchwassertank. Da stören sie null.

Das Ganze wird so gut, dass wir dieses Jahr nicht einmal mehr den Canopy umräumen müssen. 🙂
Normalerweise ist das nach ein paar Tagen immer angesagt, wenn sich alles zusammenfügt.

Bei YouTube ansehen ↗




Sieht gut aus!



Zufrieden geht es zum Frühstück, wir sind immer noch gut in der Zeit. Dort treffen wir die Schweizerinnen nochmal wieder und natürlich wird hier wieder Zeit mit netten Gesprächen verbraucht, aber vor allem nach dem Frühstück zahlen wir bei Christa und dann quatschen wir uns mit ihr relativ lange fest.

Sie hat die Farm seit 1,5 Jahren und erzählt uns viel von ihrem Leben vor Ort und davor. Welche Herausforderungen dieses Leben birgt, aber auch wie wundervolle Erlebnisse man hat. Sie kennt die Gegend seit der Kindheit und jetzt hier selber eine Farm zu betreiben ist ein lange gehegter Traum.

Man merkt ihr an, wie viel ihr der Ort bedeutet und jetzt wissen wir auch, wer hier das ganze Herzblut reinbringt. Wir versprechen wieder zu kommen und wünschen uns, dass sie erfolgreich bleibt und diese Farm genauso bleibt wie sie ist. Ist unserer Meinung nach durchaus eine Empfehlung und sehr gerne würden wir hier mal den Drive mit Fritz machen. Ein andern Mal. 🙂

So gegen 11 Uhr rollen wir vom Hof und jetzt geht es in Richtung Palmwag…
... in Richtung Elefanten.


Lieben Gruß,
Robin & Mara
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zuletzt bearbeitet 20. Okt. 2024
1'624 Beiträge · seit 201520. Okt. 2024 · #30
Hallo Robin,
natürlich bin ich auch super gerne bei Deinem Bericht dabei. Deine Kreativität in Schrift- und Bildform lasse ich mir nicht entgehen!
Blende18.2 schrieb:Instantkaffee… kann man richtig gut machen und es ist soviel weniger Sauerei als unsere Variante mit Kaffeefilter und über der Flasche aufschütten. Und es geht auch noch viel schneller. (wahrscheinlich macht das eh schon jeder, wir haben 7 Jahre dafür gebraucht)
Hier widerspreche ich mal, denn es gab im Forum sogar schon einmal den Thread Nicht ohne meine Kaffeekanne
Herzlich grüßt,
Elisabeth
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zuletzt bearbeitet 20. Okt. 2024
1'835 Beiträge · seit 201520. Okt. 2024 · #31
Hallo Robin und Mara,
Ich möchte gerne euren KTP und Moremi 2022 Bericht lesen. Aber der ist oben nicht in orange zum Anklicken. Steht der noch aus?
Das mit dem Tip Nummer 3 machen wir auch immer so und haben Kleider und Toiletten Artikel für ein paar Tage in einer Tasche auf dem Hintersitz. Wir lassen die Reisekoffern immer beim Vermieter und packen alles in die großen blauen IKEA Taschen um. Die kann man besser verstauen.
Liebe Grüsse von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
324 Beiträge · seit 201820. Okt. 2024 · #32
Hallo Robin und Mara,

auch ich freue mich sehr auf euren Reisebericht und bin gerade zugestiegen. Bisher läuft er schon sehr unterhaltsam an.

LG Jens
06/2026: Botswana; 10/2025: Namibia, Botswana; 10/2023: Namibia, Botswana; 11/2018: Südafrika, Namibia; 06/2012: Südafrika; 11/2010: Namibia, Botswana
204 Beiträge · seit 201120. Okt. 2024 · #33
Hallo Mara und Robin
Da schau ich nach langer Zeit mal wieder ins Forum und was sehe ich ein Reisebericht von euch.
Hätte ich doch fast verpasst.
Bin gespannt , hoffentlich hat der Kaffee geschmeckt.
Lg Andreas und Petra.
Namibia - Juni 2012 Süd Afrika - Dezember 2012 Botswana und Simbabwe Oktober 2013 Süden und KTP Dezember 2015 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/288870-2-reise-durch-namibia-und-ktp.html?limitstart=0#422443 Caprivi und Botswana September 2017 Süden und KTP Februar 2018 KTP und Botswana September 2018 KTP -Namibia März 2019
131 Beiträge · seit 201520. Okt. 2024 · #34
Hallo Robin und Mara,
ich habe noch schnell den Flieger genommen, um bei Eurer Tour auch mit dabei zu sein 🙂
Robin, Du machst so ungeheuer tolle Fotos - allein das erst Elifoto ist so was von schön - da möchte ich mir diese Tour nicht entgehen lassen.
Und da ich gerade in der Planung bin für einen zweiten Trip in den Hoanib (erster war 2023) hoffe ich, dass Du mir dort noch genügend Elis und Löwen übrig gelassen hast für meine Fotos ;-))
LG Anni
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 201720. Okt. 2024 · #35
sphinx schrieb:Hallo Robin,
Hier widerspreche ich mal, denn es gab im Forum sogar schon einmal den Thread Nicht ohne meine Kaffeekanne
Herzlich grüßt,
Elisabeth
😄 Danke für den Link Elisabeth. Natürlich muss es das Thema schon geben, andersrum wäre es eher suspekt. 🤪

Dennoch muss ich sagen, dass die Instantvariante uns das Leben so erleichtert hat, dass wir wohl dabei bleiben werden. Mara meinte auch noch ich müsste Tipp#5 ergänzen. Erst Milch in den Becher und den Instant dort einrühren. Dann verbrennt das heiße Wasser den Kaffee nicht so und er schmeckt noch besser. So zumindest hat es uns Christa aus Otjohotozu erklärt. 😎

@Petra & Andreas... was meint ihr, ihr seid die Profis?!!
Koalaxl schrieb:Hallo Mara und Robin
Da schau ich nach langer Zeit mal wieder ins Forum und was sehe ich ein Reisebericht von euch.
Hätte ich doch fast verpasst.
Bin gespannt , hoffentlich hat der Kaffee geschmeckt.
Lg Andreas und Petra.
Von wegen... ihr habt ja hier schon angestiftet bzgl. des 2022er Reiseberichts, seid doch ehrlich. 😄 😛
Das klären wir Freitag, aber der folgt auch noch, versprochen. Die Motivation ist zurück.
Sadie schrieb:Hallo Robin und Mara,
Ich möchte gerne euren KTP und Moremi 2022 Bericht lesen. Aber der ist oben nicht in orange zum Anklicken. Steht der noch aus?
Das mit dem Tip Nummer 3 machen wir auch immer so und haben Kleider und Toiletten Artikel für ein paar Tage in einer Tasche auf dem Hintersitz. Wir lassen die Reisekoffern immer beim Vermieter und packen alles in die großen blauen IKEA Taschen um. Die kann man besser verstauen.
Liebe Grüsse von Katrin
Wir kommen ja direkt mit Reisetaschen an, deswegen passen die hinten schon ganz gut rein, aber das nach vorne räumen war imemr nervig Abends. Die kleine Tasche kommt hinten einfach am Ende oben drauf und dann am der Campsite nach vorne. Also wie bei euch und das ist mal wieder so eine Erleichterung. Man lernt einfach nie aus.

Und was den Bericht aus 2022 angeht, siehe oben. Den gibt es tatsächlich noch nicht. Das Logo dazu allerdings schon und es hängen hier mehrere Bilder aus dem Jahr an der Wand. Aber nach dem Trip hatten wir ein Motivationsloch mit den ganzen Bildern und Videos. Das hole ich nach.
jekabemu schrieb:Hallo Robin und Mara,
auch ich freue mich sehr auf euren Reisebericht und bin gerade zugestiegen. Bisher läuft er schon sehr unterhaltsam an.
LG Jens
Dann wird enger zusammen gerückt und wir bauen noch ein Bodenzelt auf. Willkommen an Bord, wir freuen uns. 🙂
Tucker schrieb:Hallo Robin und Mara,
ich habe noch schnell den Flieger genommen, um bei Eurer Tour auch mit dabei zu sein 🙂
Robin, Du machst so ungeheuer tolle Fotos - allein das erst Elifoto ist so was von schön - da möchte ich mir diese Tour nicht entgehen lassen.
Und da ich gerade in der Planung bin für einen zweiten Trip in den Hoanib (erster war 2023) hoffe ich, dass Du mir dort noch genügend Elis und Löwen übrig gelassen hast für meine Fotos ;-))
LG Anni
Hi Anni, schön das du dabei bist. Im Hoanib dürften noch ein paar für dich rumlaufen und ohne zu viel vorweg zu nehmen... die neue Generation Wüstenelefanten steht noch auf ganz wackeligen Beinen. 🤩 😘


Gruß,
Robin
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3'883 Beiträge · seit 201121. Okt. 2024 · #36
sphinx schrieb:
Hallo Robin,
Hier widerspreche ich mal, denn es gab im Forum sogar schon einmal den Thread Nicht ohne meine Kaffeekanne
Herzlich grüßt,
Elisabeth


Kaum zu glauben, dass dieser alte Thread von mir noch existiert! Diese Kaffeekanne reist samt Filter und Papier seit 2007 immer noch mit uns durch die Weltgeschichte! Was unten raustrielt, ist mit der üblichen Instantplörre nicht zu vergleichen 😛 Und dann der Kaffeeduft ...! Hmm! 🙂

Eine schöne Woche wünscht euch
freshy
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137 Beiträge · seit 202321. Okt. 2024 · #37
Wir haben immer den Espressokocher im Gepäck. Aber Instant für einen schnelleren Kaffee zwischendurch darf auch nicht fehlen. Aber morgens der erste Kaffee muss ein „richtiger“ sein 😛
Über den Scheibenwischer musste ich sehr lachen 😄 Jedes Mal! Und wenn man zurück in Deutschland ist, das gleich, muss man sich erst wieder zurück gewöhnen 😣
zuletzt bearbeitet 21. Okt. 2024
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 201722. Okt. 2024 · #38
Kamanjab: Versuch #2
Aufgrund der vorangeschrittenen Zeit schmeißen wir unseren Plan um, einmal quer durch Erongo und das Damaraland, wir nennen das die Twyfelfontein-Route, zu fahren. Wenn auch weniger attraktiv, geht der Weg über Outjo und Kamanjab deutlich schneller, wenn auch viel länger. Sagt zumindest das Navi und da es dort einiges an Asphalt hat werden wir auch schneller vorankommen.

Das macht den Weg wiederum nicht unbedingt attraktiver und wir kaufen nur noch schnell in Omaruru weiteres Wasser nach und nehmen ein paar Bananen mit. Ansonsten fehlt uns nichts, die Liste war tatsächlich sehr komplett und alles wichtige ist schon im Auto. (das wir den Knoblauch irgendwo unterwegs verloren haben ist uns erst viel später aufgefallen… irgendwann war er mal im Einkaufswagen, soviel ist sicher!)

Da schließt sich gerade noch Tipp#4 an, nämlich Knoblauchbutter. Die hatte Mara gefunden und eingepackt und das ist eine Allzweck-Geheimwaffe. Wenn man Abends keine große Zeit oder Lust mehr hat… irgendwas mit Knoblauchbutter schmeckt immer. Und wenn man das doch mal Zeit und Lust hat... alles mit Knoblauchbutter schmeckt noch besser! 😄

Wir kommen zügig voran und sehen kurz vor Kamanjab ein Schild zum Onjowewe Filmhouse, wo wir 2017 waren. Das bringt direkt wieder Erinnerungen zurück an die damalige Reise und dann sind wir auch schon in Kamanjab. Wir haben zwar vor in Palmwag aufzutanken, aber hier füllen wir vorher nochmal komplett auf. Direkt an der Kreuzung werden wir von einem kleinwüchsigen Tankwart eingewunken, der ein riesiges Grinsen auf dem Gesicht und eine gute Portion gute Laune hat.

„Einmal Full-Full bitte.“

Wir reden kurz, aber dann mischt sich jemand Neues ins Gespräch. Ein Typ steht neben mir und verwickelt mich in ein Frage und Antwort Spiel. Unser Tankwart lässt ihn gewähren, ist aber leicht genervt. Ich bin höflich und antworte auf seine Fragen, denke mir aber auch langsam, was das alles soll.

Man merkt: Wir waren echt lange nicht mehr in Namibia selber unterwegs! 😗
(ihr wisst natürlich schon was kommt)

Während Mara zum 80. Mal einer Traube Frauen sagt, dass sie keine Ketten oder Armbänder kaufen will, zeigt mir mein netter Gesprächspartner zwei Makalani-Nüsse mit dem Namen meines besten Freundes und meiner Patentochter drauf. Wir sollten es besser wissen, bzw. ich. Tatsächlich aber haben unsere Freunde uns erst diesen Sommer gefragt, ob wir sie nicht mal mitnehmen nach Afrika und deswegen wollte ich ihnen sowieso Nüsse mitbringen, ABER diese hinterlistige Art nervt, ebenso die sehr aufdringlichen Damen mit ihrem Flechtwerk und Schmuck. Es ist hier halt einfach nicht nett, sondern unangenehm.

Dennoch erweiche ich mich ihm die beiden Nüsse abzunehmen, wenn er eine dritte mit dem Namen der Mutter noch anfertigt. Die Preisfrage wird auch immer geschickter oder frecher gehandhabt… mit Kugelschreiber steht eine 200 unten auf der Nuss. Klar, wenn da nen Preis draufsteht, dann ist das eben der Preis und den zahlt man dann auch. 😏

Ich handele ihn runter, zahle immer noch zu viel für eine Nuss, aber langsam wollen wir nur noch weg und mittlerweile ist auch eine Dame der Tankstelle mit dazugekommen die lauthals und wenig nett mit den Verkäuferinnen schimpft. Ihr ist es dann irgendwann auch zu viel geworden.

Wir zahlen, verschwinden flugs im Wagen und sehen zu, dass wir Land gewinnen. Kamanjab und wir… das wird einfach keine Liebesbeziehung. 😕


Damaraland
Dafür wird es ab hier schöner und den Rest haken wir flugs ab. Es geht wieder über Gravel, vorbei an Hoada, wo wir auch 2017 waren und dann in Richtung Grootbergpass, den wir damals aus der anderen Richtung kommend überquert haben.

Was der wohl verkauft, wenn er geöffnet hat?


Unterwegs sehen wir unsere ersten, leider wenig fotogenen Giraffen und uns fallen immer hellstrahlend weiße, kahle Bäume auf. Sie scheinen immer nur auf Felsansammlungen zu stehen.

Sterculia quinqueloba - danke Lilytrotters! 🙂


Mit sowas beschäftigen wir uns unterwegs und stellen Theorien auf, wie das zustande kommt. Am plausibelsten erscheint uns, dass die Bäume schon da waren, als noch mehr brauchbare Muttererde vorhanden war und dann mit den Jahrzehnten immer mehr abgetragen wurde, bis der Baum abgestorben ist oder kurz davor. An manchen scheinen aber auch noch verdorrte Blätter zu hängen, also ist es evtl. doch nur eine Baumsorte mit strahlend weißer Rinde. 🤨 😐

Soweit die Natur-Theoretiker Mara & Robin, oder hat wer hier die richtige Erklärung parat?



Auch wenn wir sonst nicht viel sehen, so freuen ich mich umso mehr über diesen Festplattenfund beim Sichten der Fotos. Vor Ort habe ich gedacht es wäre ein einfacher Rotschnabel-Toko, aber hier zu Hause ist mir erst aufgefallen, dass der zu grau und dunkel im Gefieder war. Also tatsächlich eine richtige Erstsichtung für uns! 🤩

Monteiro-Toko


Weiter geht es über den Grootberg-Pass, oben angekommen fühlt man sich ein wenig wie im wilden Westen… genau dahin sind wir ja unterwegs, wie passend! 😉
In diese Fahrtrichtung kommend ist die Aussicht schon spektakulär und so bleiben wir auf dem Weg runter immer mal wieder kurz stehen um ein paar einzelne Aufnahmen oder Panoramen zu machen.

Blick von oben am Pass


Auf dem Weg nach unten


Willkommen im wilden Westen! 😎


Von hier geht es nur noch ein kleines Stück zur Palmwag Lodge. Wir passieren den VET-Fence, was sehr unkompliziert ist, da wir ja in die „richtige“ Richtung fahren. Nach 2-3 Minuten fahren wir wieder und halten direkt wieder an der Tankstelle in Palmwag.

Zum einen wollen wir ab morgen wirklich bis zum letzten Tropfen den Tank voll haben und der Reservekanister muss auch noch gefüllt werden.

Ein sehr freundlicher und netter Kerl kommt zur Zapfsäule und wir sagen ihm, dass wir zwar erst in Kamanjab tanken waren, aber jetzt eben nochmal ganz auffüllen wollen.

„Ok, 20 Liters!“ 🤨 (na wenn er meint)

Er lässt den Zapfhahn laufen und wir quatschen etwas, wo wir herkommen, wo es die nächsten Tage hingeht und das wir vor einigen Jahren schonmal hier waren. Er ist einfach total fröhlich und gut gelaunt und bei nahezu 19l stockt es langsam. ABER KLAR… die 20 Liter schafft er noch. 😄

Eine ziemlich genaue Schätzung, wir einigen uns auf 20 + 20 Liter, der Reservekanister kommt ja auch noch dazu und so fahren wir ruhigen Gewissens zur Campsite und mit einem Beutel Sweets in der Hand winkend werden wir verabschiedet. (ich habe ja immer HARIBOS dabei… Berufsehre! – die sind aber nie für Kinder, immer nur für solche Begegnungen) 🙂


Der Dimbo mit den großen Ohren
An der Palmwag Lodge angekommen gibt es hier seit Übernahme durch Gondwana „Luxus-Campsites“ und sogar eine eigene Rezeption mit angeschlossenem, kleinen Laden für die Camper. Das kennen wir so nicht, parken ein und müssen feststellen, dass niemand mehr da ist.

Also rüber zur Lodge, sind ja nur ein paar hundert Meter und dort in der Rezeption kann man uns helfen, bucht uns ein (es gibt übrigens keinen Zettel mehr, dass man selber Schuld ist, wenn man zu Tode kommt) 🤪 und eine junge Frau begleitet uns zur Campsite-Rezeption um uns den Schlüssel zu unserer Campsite, heißt den eigenen Ablutions zu geben. Wir bekommen die Campsite #6, die ist nicht direkt vorne gelegen, aber groß und dennoch ganz schön. Uns gefällt es auf jeden Fall. Es hat ein eigenes Ablutionhaus mit Außenküche, Tisch davor und Sonnendach. Echt luxuriös. Cool! 😎



Wir öffnen den Canopy, ich lege das Feuerholz schonmal zum Grill, dann werden die Kisten für das Abendessen rausgeh… ne wartet mal. Ich hole das Feuerholz gar nicht aus dem Wagen, wir haben ja gar keins. MIST! 😣
Das haben wir glatt vergessen, wir wollten doch noch was an der Rezeption mitnehmen. Na bitte, die Campsite #6 hat noch einen Vorteil, es ist nur ein kurzer Fußweg zur Rezeption. Dort angekommen stellen wir fest… die Dame ist schon wieder weg. Also wieder zurück zur Lodge, dasselbe Spiel und die nette, junge Dame kommt nochmals mit uns mit um den Shop aufzuschließen, damit wir uns einen Sack Feuerholz mitnehmen können. 😁

Und jetzt richten wir uns wirklich auf der Campsite ein. Holz an den Grill und Zelt aufbauen. Das mit dem Zelt dauert gerade mal 9 Sekunden, zumindest im Zeitraffer. In Echtzeit sind es 5 Minuten und das komplett ohne dreckige Klamotten, alles super easy... ich mag diesen Zelttyp sehr.

Bei YouTube ansehen ↗



Zack, fertig. 🙂


Wir stressen uns heute nicht mehr, mich hat kurz vor Abreise noch die Sommergrippe erwischt hat und zum Abend hin bin ich irgendwann ziemlich schlapp und fertig bin. Über den Tag geht es, aber irgendwann merke ich es doch. Deswegen gibt es auch nur Fotos von Mara… ich sah noch ziemlich fertig aus, genauer gesagt wie Tod auf Urlaub. 🤪 Wird aber die nächsten Tage deutlich besser werden.

Also wird jetzt einfach nur noch alles für ein erstes Braai des Urlaubs vorbereitet.

Das Feuer wird entfacht…


… Gemüse geschnippelt…


… für ein sehr leckeres Ratatouille, dass auf unserem neuen Gasfeld köchelt. Wer hätte das gedacht, schon direkt am ersten Abend weiß das direkt zu überzeugen. Da kippelt nix, mit dem langen Anschluss kann man die Gasflasche auf dem Boden stehend haben. Man hat, für den Bedarfsfall direkt zwei Felder und das Ding ist überraschend leicht. Es wiegt eigentlich fast nix. Das ist ein echter Winner und wir lernen das über die kommenden zwei Wochen immer mehr schätzen. Na das ging ja schnell uns umzustimmen. Jeder der auf den blöden Aufsatz auf der Gasflasche schwört hatte einfach diesen Luxus noch nicht. Abends bleibt das stehen, Deckel drauf. Morgens steht die eigene kleine Küche schon startbereit auf dem Tisch. Wir vergeben 10 von möglichen 5 Sternen. 🤩

Also Tipp#6 ist, nehmt so ein Gasfeld, wenn ihr es im Wagen kriegen könnt.


Ergänzt wird das Gemüse mit zwei kleinen Oryxfillets von der kleinen Windhoek-Schlachterei. Das Fleisch haben wir uns wieder direkt zu Safari-Car liefern lassen und bestellt einfach per Mail was wir gerne hätten, ohne Bestell- oder Preisliste. Alles ganz unkompliziert, eben wie immer. 🙂


Auf dem Tisch sieht das dann so aus, schmeckt hervorragend und die aufgegrillten Brötchen mit der Knoblauchbutter sind die perfekte Ergänzung. 🙂


Wir räumen nach dem Essen alles zusammen, springen noch unter die Dusche und als wir eigentlich schon ins Zelt wollen scheinen große Taschenlampen auf diversen Campsites und bei den tented Camps. Alles zielt in dieselbe Richtung. Da ist doch was im Busch! - oder vielleicht eher jemand?

Na das könnte doch…
na das müsste doch… DIMBO sein.
😄

Der ansässige Elefantenbulle, der laut den Damen an der Rezeption die letzten Tage und Abende immer mal vor Ort war. Er ist weit weg, es gibt nur ein Beweisfoto, aber das ist uns gerade total egal. Da ist er, unser erster Elefant der Reise! 🤩




Wir beobachten ihn nur kurz, danach verschwindet er hinter dem Zelt, dass man im Bild links ganz grob erkennt. Wir freuen uns noch für die Gäste in dem Zelt, die auf ihrer Veranda standen als Dimbo genau neben ihnen entlang trottet. Luft anhalten und keine Regung anmerken lassen. Sicherlich eine Situation, die die beiden nie vergessen werden. 😁

Mara macht sich auf ins Zelt, wo ich jetzt eh gerade die Kamera in der Hand halte, da kann ich auch noch das Stativ dazu holen und die Milchstraße ist ja auch schon aufgegangen. Sie steht allerdings fast senkrecht in den Himmel, dass macht es dieses Jahr nicht gerade optimal für diese Bilder, aber davon aufhalten lasse ich mich natürlich dennoch nicht.

Ein erster Versuch


Jetzt aber wirklich in die Falle, endlich wieder Dachzelt. Wir schlafen schnell ein, wachen aber genauso schnell und über die Nacht auch immer wieder auf. Es ist erst windig, dann stürmisch und pfeift uns ganz schön um die Ohren. Vielleicht sind wir auch einfach unruhig die Nacht, weil es ab morgen endlich so richtig los geht.

Und da wir ja in Namibia sind… dazu noch viel in der Wüste, gibt es im Gegensatz zu Botswana diesmal „nur“ die kleine Zählung. 😉



Lieben Gruß,
Robin & Mara
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zuletzt bearbeitet 31. Okt. 2024
46 Beiträge · seit 202222. Okt. 2024 · #39
Hallo Robin und Mara,

auch ich bin begeisterte Mitleserin und freue mich sehr auf eure weiteren Abenteuer, zumal mich das Kaokoveld ganz besonders interessiert.  

Das Elefantenfoto ganz zu Anfang fand ich einfach fantastisch - was muß das für ein Erlebnis gewesen sein, als die Elefanten so direkt auf euch zukamen... 

Eure Packtips sind super, und das Video vom Einpacken des Wagens ist amüsant. Ich bin gespannt, wie es weitergeht...

LG Mimo
992 Beiträge · seit 202324. Okt. 2024 · #40
Guten Morgen ihr Lieben,
Erst mal herzlichen Dank für die Tipps, die ihr einfließen lässt. Das Thema Kaffee beschäftigt mich tatsächlich auch. Für mich als Kaffee Junkie ist Instantkaffee zwar besser als gar keiner, aber trotzdem eine Zumutung. Darf ich hier mal fragen ob schon jemand so einen Silikon Filter ausprobiert hat und wie die Empfehlung dafür ausfällt, falls Ja?
Den Tipp mit der Knoblauchbutter kann ich unterschreiben. Den setzte ich auch Zuhause gerne ein, wenn das Gschmäckle zu wünschen übrig lässt.
Bin sehr neugierig wie es bei euch weiter geht. Lasst uns bitte nicht zu lange warten. Euer Schreibstil ist klasse 🙂
Liebe Grüße, Silvia
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