Ein strahlendes Licht für eine bessere Zukunft

22 Antworten · 3'174 Aufrufe · gestartet 25. Sept. 2024 von Ngala
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Themenstarter46 Beiträge · seit 200925. Sept. 2024 · #1
In der abgelegenen Kunene-Region in Namibia leben die Himba, ein stolzes und traditionsbewusstes Volk, das seit Jahrhunderten seine Lebensweise bewahrt hat. Doch inmitten der atemberaubenden Wüstenlandschaft gibt es ein drängendes Problem: Der Mangel an Elektrizität. Ohne Zugang zu Strom sind die Nächte für die Himba-Kinder dunkel und das Lernen nach Sonnenuntergang ist fast unmöglich. Hausaufgaben und das Streben nach Wissen müssen warten, bis die Sonne wieder aufgeht.

Doch ein kleiner Funken Hoffnung erhellt nun die Zukunft dieser Kinder: Solarlichter. Diese einfachen, aber wirkungsvollen Geräte könnten das Leben der Himba-Kinder nachhaltig verändern. Mit Solarlichtern können sie auch nach Einbruch der Dunkelheit weiterlernen, lesen und ihre Hausaufgaben erledigen. Die Lichter geben nicht nur Helligkeit, sondern auch Hoffnung und die Möglichkeit, ihre Träume zu verfolgen.

Stellt euch vor, wie ein junges Himba-Mädchen unter dem klaren Sternenhimmel sitzt, ihr Gesicht erleuchtet vom sanften Schein eines Solarlichts. Sie liest in einem Schulbuch, ihre Augen leuchten vor Begeisterung und Neugierde. Ein Junge neben ihr schreibt konzentriert seine Hausaufgaben, sein Weg zu Bildung und einer besseren Zukunft klar vor ihm erleuchtet. Diese kleinen Solarlichter haben die Macht, eine ganze Gemeinschaft zu verändern, indem sie den Kindern die Möglichkeit geben, zu lernen und zu wachsen.

Die Einführung von Solarlichtern in die Kunene-Region ist ein symbolischer Akt der Hoffnung und des Fortschritts. Er zeigt, dass auch in den entlegensten Winkeln unserer Welt das Streben nach Wissen und Bildung gefördert werden kann. Es erinnert uns daran, wie wichtig es ist, jedem Kind die Möglichkeit zu geben, sein volles Potenzial zu entfalten, unabhängig von den Umständen.

Himba Eco-Village wird jede Spende zu 100% in ein Solarlicht investieren. Das Ziel ist, so viele Solarlichter wie möglich in Namibia zu beschaffen und an die Kinder in der Kunene-Region zu verteilen. Der Preis eines einzelnen Solarlichts in Namibia beträgt CHF 6.00/EUR 6.30/GBP 5.30/USD 6.75.


Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind der gemeinnützige Verein «Act Now For Tomorrow» aus dem schweizerischen Volketswil.

Wir arbeiten aktuell mit dem Projekt «Himba Eco-Village» in 6 verschiedenen Himba-Herero-Gemeinschaften in der Kunene-Region in Namibia. Deren Alltag ist geprägt von extremer Armut. Oftmals reicht das Geld nicht einmal für die absolute Basis eines menschenwürdigen Lebens. Die harten Entscheidungen lauten dann zum Beispiel:

• Bezahl ich für die Bildung meiner Kinder und den Kauf von Schulmaterial?
• Oder beschaffe ich Nahrungsmittel und Saatgut?
• Oder bilde ich kleine Reserven, um mir im Notfall eine medizinische Versorgung leisten zu können?


Hier kannst du spenden:
https://gofund.me/f5f3f224

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Nächte der Himba-Kinder nicht länger dunkel bleiben. Mit Solarlichtern können wir ihnen nicht nur Licht bringen, sondern auch die Chance auf eine strahlendere Zukunft. Jedes Licht, das wir spenden, ist ein Schritt in Richtung einer gerechteren Welt, in der jedes Kind die Möglichkeit hat, zu lernen und zu träumen. Denn Bildung ist der Schlüssel zu einer besseren Zukunft, und es liegt in unserer Hand, dieses Licht der Hoffnung zu verbreiten.
Der Namibier Erwin Kandivi und der Schweizer Stephan Stamm setzen sich leidenschaftlich mit ihrem kleinen, aber nachhaltigen Hilfswerk "Himba Eco-Village" für die Verbesserung der Lebensumstände der Menschen in der Kunene-Region im Nordwesten von Namibia ein. In dieser dünnbesiedelten und äusserst trockenen Region fehlt es insbesondere an Wasser. Wasser schafft Ernährungssicherheit, Arbeit und Einkommen. Daraus resultieren Bildung und Gesundheit. Jede noch so kleine Spende und Unterstützung gelangt zu 100% zu den Menschen in dieser wunderschönen und von Touristen geliebten Region.
zuletzt bearbeitet 25. Sept. 2024
1'086 Beiträge · seit 200925. Sept. 2024 · #2
Was träumt Ihr denn nachts?
Die Kinder wissen nicht einmal was ein Schulbuch ist.
Gutmenschen wie Ihr richtet nur Schaden an!
Themenstarter46 Beiträge · seit 200925. Sept. 2024 · #3
Hallo Reiseklaus

Schön, dass du die Diskussion gestartet hast. Mit 1065 Beiträgen im Namibia Forum muss ich annehmen, dass du ein riesiges Wissen über Namibia, die Kunene-Region, die Himba und Herero, die örtlichen Schulen und deren Schülerinnen und Schüler hast. Vielleicht lebst du sogar in diesem schönen Land, vielleicht sogar in der Kunene-Region, bist Lehrer und kannst somit mit Fachblick sagen, dass das was Himba Eco-Village seit einigen Jahren in dieser Region bewirkt, eine Tat von "Gutmenschen ist, die nur Schaden anrichten."

Dass die Kinder zur Schule gehen (sofern die Eltern das Schulgeld bezahlen können) haben wir mit eigenen Augen gesehen, denn wir unterstützen auch das Projekt Kaokoland e.V. (https://kaokoland.de/rundbriefe/), welches mehr als 30 Schulen unterstützt und mit welchem wir uns regelmässig austauschen. Wir kennen auch Kinder persönlich, die den langen Schulweg von mehrerern Stunden unter ihre Füsse nehmen und für eine oder mehrere Wochen von ihren Eltern getrennt leben.

Erwin Kandivi, der lokale Partner von Himba Eco-Village ist Namibier, Herero und lebt mit seiner Familie in der Kunene-Region und hat zwei Töchter, davon eine schulpflichtige.

Wenn Sie/Du mit dem Begriff "Schaden anrichten" meinen, dass es schön wäre, wenn die Himba traditionell weiterleben könnten, dann sage ich, dass ich mir dies auch wünschen würde. Aber die 10-jährige Dürre, der Technologie-Wandel und der wiedererstarkte Tourismus macht auch vor dieser indigenen Ethnie nicht halt. Gerade deshalb sind Bildung für die junge Generation der Himba und Herero sowie unsere inspirierende Arbeit zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen wichtig.

Das Schöne ist, dass jeder von uns, das Recht und die Möglichkeit hat, selber zu entscheiden, will er ein solches Projekt wie Himba Eco-Village oder Projekt Kaokoland e.V. zu unterstützen.

Erwin und ich freuen uns über jede Spende (https://gofund.me/f5f3f224) und versichern, dass 100% bei den Himba und Herero in der Kunene-Region ankommen. Hinter Himba Eco-Village steht der gemeinnützige Verein "Act Now For Tomorrow" in CH-8604 Volketswil.

Schöne Grüsse
Stephan
Der Namibier Erwin Kandivi und der Schweizer Stephan Stamm setzen sich leidenschaftlich mit ihrem kleinen, aber nachhaltigen Hilfswerk "Himba Eco-Village" für die Verbesserung der Lebensumstände der Menschen in der Kunene-Region im Nordwesten von Namibia ein. In dieser dünnbesiedelten und äusserst trockenen Region fehlt es insbesondere an Wasser. Wasser schafft Ernährungssicherheit, Arbeit und Einkommen. Daraus resultieren Bildung und Gesundheit. Jede noch so kleine Spende und Unterstützung gelangt zu 100% zu den Menschen in dieser wunderschönen und von Touristen geliebten Region.
zuletzt bearbeitet 25. Sept. 2024
3 Beiträge · seit 202425. Sept. 2024 · #4
Hallo Stephan, ich kann Reuseklaus nur zustimmen.
Kümmert Euch um euer Deutschland und lasst uns hier in Ruhe.
Gutmenschentum hilft hier nicht.
Es ist einfach nur unerträglich, wie sich die Deutschen hier in unser Leben einmischen.
Mfg aus Namibia
Susanne
593 Beiträge · seit 202426. Sept. 2024 · #5
@Stephan,
die erste Frage die mir bei deinem Text in den Sinn kam: Ich sehe die Kinder immer um die Mittagszeit nach Hause gehen,wieso müssen die also ein Schulbuch im Dunkeln mit Funzel lesen.
Für mich ein weiteres Schulungsprojekt hin zur "Give me" Mentalität.
VG
2'845 Beiträge · seit 201126. Sept. 2024 · #6
Desertrose schrieb:
Kümmert Euch um euer Deutschland und lasst uns hier in Ruhe.
Gutmenschentum hilft hier nicht.
Es ist einfach nur unerträglich, wie sich die Deutschen hier in unser Leben einmischen.
Hallo Susanne,
nur am Rande: der Threaderöffner ist Schweizer…
Viele Grüße
Strelitzie
16,9k Beiträge · seit 201226. Sept. 2024 · #7
Habe ich schon auf unsere fabelhafte Forumssuche hingewiesen? 😉



1Forumssuche.jpg




LG
Logi
1'678 Beiträge · seit 200726. Sept. 2024 · #8
So ein Thema kann nur zu Streit führen. Auf die Kinder will ich deswegen gar nicht eingehen. Was mir allerdings sofort aufgefallen ist, ist der Hinweis auf das fehlende Wasser in der Kunene-Region. " ... fehlt es insbesondere an Wasser. Wasser schafft Ernährungssicherheit, Arbeit und Einkommen. "

Aber doch nicht dort. Und das ist genau das Problem. Das ist nun mal eine extrem aride Region. Und dann hat man mit Bohrlöchern angefangen. Ich denke da immer an Tokamas zwischen Sesfontein und Purros. Rinder, Rinder, Schafe, Schafe, Ziegen, Ziegen. Totale Überweidung. Und dann werden dort die Löwen abgeschossen (wobei das dort wohl nicht mal Himbas sind). Dort Besiedlung in diesem Maße zuzulassen, war völlig falsch. Auch mit Bohrloch gibt es die Vegetation einfach nicht her. Und bei den Himbas weiter oben ist es genauso. Die ganze Gegend läßt die Größe der Bevölkerung und die Anzahl der Tiere, die jetzt dort sind einfach nicht zu. Und das sollte man durch Hilfsprojekte nicht auch noch fördern.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
107 Beiträge · seit 201726. Sept. 2024 · #9
Wenn Europäer nach Namibia auswandern wollen, wird das hier im Forum mit ganz vielen Tipps und Infos unterstützt, viele hier sind selber Auswanderer, der Ressourcenverbrauch für neue (reiche) Zuzügler wird niemals thematisiert.
Auch Touristen verbrauchen überdurchschnittlich viele Ressourcen, wenn sie abends in ihrer Luxuslodge noch eine Runde in den Swimmingpool springen.

Aber wenn es ein Projekt gibt vom Einheimischen für Einheimische, das dann von anderen unterstützt wird, hackt ihr darauf rum???
Ich glaub's nicht...

Dürfen diese Menschen die dort geboren sind, nicht etwas besseres aus ihrem Leben machen?
Von unseren europäischen Lebensstandards sind sie immer noch weit entfernt und werden umseren Ressourcenverbrauch niemals erreichen! Schämt euch!
1'223 Beiträge · seit 201026. Sept. 2024 · #10
@ Tini____
Ich glaube Du liegst mit Deiner Empörung ganz schön daneben.
Leider bringt der Tourismus viele gutmenschliche Spinnereien mit sich.
So eine ist, vorauszusetzen, daß die Himbakinder sich abends auf einen Stuhl an einen Tisch setzen können um angeblich lernen zu können, und man unbedingt dafür Lampen spenden soll. Bringt das die Kinder tatsächlich zum lernen?
In welcher Hütte stehen tatsächlich Tische und Stühle zum Schularbeiten machen?
Es wird sie geben, bei mehr als 95% der Bevölkerung jedoch nicht.
Aber kräftig auf die Tränendrüse zu drücken!
Diese Chinaware-Lampen sind spätestens nach 3-6 Monaten Schrott.
Werden neue verteilt, und der Plastikschrott der Kaputten in der Landschaft aufgesammelt?
Oder gehen diese erst durch Mägen des Viehs?

Leider gibt es auch immer wieder Einheimische, die, in Europa gelandet, allerlei abstruse Phantasien entwickeln und durch gutmeinende Menschen unterstützt werden.

Menschen die in ihrer Entwicklung seit Generationen nur in Subsistenzwirtschaft leben, die erzieht man nicht über Nacht, Silos für ausfallende Ernten zu bauen. Der mit Tieren herumziehende Nomade wird nicht übernacht zum Ackerbauern, auch wenn Du ihm Schiffsladungen voll Saatgut bringst. Er wird es verspeisen.

Gibt es Trockenheit, sterben Tiere und Menschen. Das war tausende Jahre so. Gut, die Menschen kann man heute füttern.

Man kann Menschen nur umprogrammieren als Aufgabe für viele Generationen, und nicht übernacht.
Das ist der Grund weshalb die Entwicklungshilfe seit Jahrzehnten überwiegend ein Flop ist.
Mit den ganzen Wohltaten macht man die Menschen nur abhängig. Aber da fühlen die Gutmenschen sich richtig gut.

Und der Tourismus bringt die Menschen zum Betteln, zumal man beim Betteln erfolgreicher sein kann als mit Arbeit.
Eine der häßlichen Begleiterscheinung des Tourismus ist die Bettelei von Kindern nach Geld und Sweets.
Fahre an den Ansiedlungen vorbei, dann gibt es gleich eine Horde Kinder, die den Autos nachrennen und nach Sweets (Süßigkeiten) schreien, und gelegentlich die Angebettelten mit Steinen bewerfen, um sich zu rächen, wenn keine Süßigkeiten "gespendet" wurden. Bei den Himbas.

Und springen wir mal ein Land weiter: Selbst die einheimischen Erwachsenen regen sich in Botswana auf, wenn die Schüler die Schule schwänzen um auf Parkplätzen der Supermärkte die Touristen nach Geld anzubetteln. Sie sind wütend auf die Touristen, denn ihre Kinder wären in der Schule, wenn sie den Kindern kein Geld geben würden.
Frage:
Hast Du schon einmal gesehen, daß diese angeblich hungrigen Kinder Einheimische nach Essen oder Geld anbetteln?
Auch wenn diese gerade gekaufte dicke fette Burger futtern?

Denke mal darüber nach. Immerhin waren die meisten Meinungsäußerungen "dagegen" m.E. durchaus berechtigt.

Ja, es gibt hungrige Kinder. Und die werden zumeist von Erwachsenen im Hintergrund vorgeschickt um Geld zu erbetteln, was den Kindern zumeist abgenommen wird. Dann nehme ich mir die Zeit und kaufe im Supermarkt ein Stück Brot und evtl. eine kleine Dose Marmelade. Wenn sie sich darauf stürzen, dann hatten sie tatsächlich Hunger. Und man weiß daß man richtig gehandelt hat und dieses wahre Hilfe war. Besser angelegt als für chinesischen Plastikschrott.

Grüße
H.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
zuletzt bearbeitet 27. Sept. 2024
1'127 Beiträge · seit 202226. Sept. 2024 · #11
Tini___ schrieb:
Ich glaub's nicht...
Weil du vielleicht nicht erkennst, worum es eigentlich, in Namibia oder anderswo, in gleichen Situationen geht.

Nämlich: Die SOundSOs sind ihre „Wilden“ und nicht Eure.

Sie wollen die Entscheidungshoheit und Nutzungsrechte behalten.

Wer aber ECHT etwas für die Erhaltung alter Kulturen und Lebensweisen und von Naturlandschaften tun will, kann folgend machen:

1. Nicht hinfahren und wenn doch, den Mund halten. Also niemand was davon erzählen, denn sonst kommen immer mehr.

Oder wenn doch nicht 2., die Einheimischen (damit sind nicht die hiesigen Vertreter gemeint) fragen, ob und was sie wollen.

Solarlampen sind es vielleicht nicht, also ein OT zum Thema, aber PS 19:20: so einen Schaden, wie man aus den Reaktionen her annehmen könnte, richten sie mE sicher auch nicht an
zuletzt bearbeitet 26. Sept. 2024
107 Beiträge · seit 201727. Sept. 2024 · #12
Ob diese Solarlampen was taugen oder nicht, kann ich nicht beurteilen.

Mein Post war viel genereller gemeint:
Ich bin echt verwundert über die Härte, die hier einem Menschen entgegen gebracht wird, der die Absicht hat zu helfen. So scharfe Kommentare gibt's hier sonst nicht.
Und das, während wir alle fröhlich um den Globus jetten.
Wer wohl den größeren Schaden auf unserem Planeten anrichtet...?
16,9k Beiträge · seit 201227. Sept. 2024 · #13
Tini___ schrieb:Mein Post war viel genereller gemeint:
Ich bin echt verwundert über die Härte, die hier einem Menschen entgegen gebracht wird, der die Absicht hat zu helfen. So scharfe Kommentare gibt's hier sonst nicht.
Ich nehme an, Du hast den betreffenden User nicht wirklich durch die Forumssuche geschickt?

LG
Logi
Themenstarter46 Beiträge · seit 200929. Sept. 2024 · #14
Hallo zusammen

Seit 1989 bewege ich mich immer wieder einmal im südlichen Afrika und seit 2009 bin ich im Namibia Forum aktiv.

Mit meinem Forumsbeitrag "Ein strahlendes Licht für eine bessere Zukunft" war ich mir bewusst, dass dies nicht auf alleinige Zustimmung stösst. Kritik erachten wir, wenn sie konstruktiv ist, als sehr sinnvoll, denn wir lernen daraus, können uns verbessern oder auch erklärend antworten.

Über Persönliche Nachrichten (PN) habe ich den Kommentierenden geantwortet, denn sie sollen mehr über uns erfahren. Fragen beantworten wir gerne, denn sie geben die Chance sich und unsere Projekte besser kennenzulernen.

Gerne hätte ich meinen Nickname "Ngala" in meinen richtigen Namen "Stephan Stamm" geändert, weil ich es wertschätzend finde, wenn man sich mit dem richtigen Namen ansprechen kann. Ich werde Chrigu gerne fragen, ob man dies tun könnte. Ein solches Forum ist wertvoll und am Anfang hatte ich dies auch so empfunden, denn es hat mir als Lesendem, Fragendem und später Schreibenden respektvolle Austausche ermöglicht.

Wer mehr über das Projekt Himba Eco-Village erfahren will und wie man uns unterstützen kann, ist herzlich willkommen, mich per PN anzuschreiben.

Beste Grüsse
Stephan Stamm (gerne auch per Du)
Der Namibier Erwin Kandivi und der Schweizer Stephan Stamm setzen sich leidenschaftlich mit ihrem kleinen, aber nachhaltigen Hilfswerk "Himba Eco-Village" für die Verbesserung der Lebensumstände der Menschen in der Kunene-Region im Nordwesten von Namibia ein. In dieser dünnbesiedelten und äusserst trockenen Region fehlt es insbesondere an Wasser. Wasser schafft Ernährungssicherheit, Arbeit und Einkommen. Daraus resultieren Bildung und Gesundheit. Jede noch so kleine Spende und Unterstützung gelangt zu 100% zu den Menschen in dieser wunderschönen und von Touristen geliebten Region.
193 Beiträge · seit 201329. Sept. 2024 · #15
@ Logi
Und was hätte dies bewirkt den besagten durch die Forumssuche zu schicken? Du tönst immer Themen an, wirst aber nicht konkret.
Lg Tessi
1'086 Beiträge · seit 200901. Okt. 2024 · #16
Ngala gibt keine Ruhe!
Hat er eine Kiste Solarlampen günstig eingekauft welche er nun unter einem Vorwand unter die Leute bringen will?
Diese Lampen braucht kein Mensch, schongarnicht die Himbas. Wer diese Sache unterstützen möchte soll es gerne tun. Wer aber ein bißchen nachdenkt merkt sofort dass es absoluter Unsinn ist. Dieser "Gutmensch" meint es wohl gut, aber gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.
1'086 Beiträge · seit 200901. Okt. 2024 · #17
Jetzt belästigt er mich schon über PM
Besten Dank!
Themenstarter46 Beiträge · seit 200901. Okt. 2024 · #18
Liebe Community des Namibia-Forums!

Es ist wunderbar, wie wir hier gemeinsam Ideen und Erfahrungen austauschen können. Jeder von uns hat die Freiheit, Beiträge zu schätzen, Hilfsprojekte zu unterstützen oder einfach still mitzulesen. Das macht unsere Gemeinschaft so vielfältig und lebendig!

Ich möchte ein kurzes Update zu unserem Projekt geben: Dank grosszügiger Spenden können wir bereits 34 Solarlichter beschaffen! Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns unterstützt haben.

Unser Ziel ist es, bis März 2025 insgesamt 200 Solarlichter in Namibia zu beschaffen und dann an die lokale Bevölkerung in abgelegenen Regionen zu übergeben. Aktuell fehlen uns noch 166 Lichter, aber die positiven Ergebnisse motivieren uns, weiterzumachen und optimistisch in die Zukunft zu blicken!

Falls die Idee der Solarlichter nicht ganz euren Vorstellungen entspricht, keine Sorge! Es wird in Zukunft weitere Spendenaufrufe geben, die vielleicht besser zu euch passen.
Der Namibier Erwin Kandivi und der Schweizer Stephan Stamm setzen sich leidenschaftlich mit ihrem kleinen, aber nachhaltigen Hilfswerk "Himba Eco-Village" für die Verbesserung der Lebensumstände der Menschen in der Kunene-Region im Nordwesten von Namibia ein. In dieser dünnbesiedelten und äusserst trockenen Region fehlt es insbesondere an Wasser. Wasser schafft Ernährungssicherheit, Arbeit und Einkommen. Daraus resultieren Bildung und Gesundheit. Jede noch so kleine Spende und Unterstützung gelangt zu 100% zu den Menschen in dieser wunderschönen und von Touristen geliebten Region.
Themenstarter46 Beiträge · seit 200905. Okt. 2024 · #19
Waren es am 30. September Spenden für 34 Solarlichter, so sind es heute eine knappe Woche später bereits 72.

Herzlichen Dank Urs, Gaby, Cat, Regula, Alex, Ines und Susanne.

Es ist noch ein Weg bis zu den geplanten 200 Solarlichtern, doch ein erfolgreicher Start ist geschafft.

Hier nochmals der Link zum Spenden:
Spendenlink GoFundMe

Herbstliche Grüsse, Stephan
Der Namibier Erwin Kandivi und der Schweizer Stephan Stamm setzen sich leidenschaftlich mit ihrem kleinen, aber nachhaltigen Hilfswerk "Himba Eco-Village" für die Verbesserung der Lebensumstände der Menschen in der Kunene-Region im Nordwesten von Namibia ein. In dieser dünnbesiedelten und äusserst trockenen Region fehlt es insbesondere an Wasser. Wasser schafft Ernährungssicherheit, Arbeit und Einkommen. Daraus resultieren Bildung und Gesundheit. Jede noch so kleine Spende und Unterstützung gelangt zu 100% zu den Menschen in dieser wunderschönen und von Touristen geliebten Region.
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2024
2'048 Beiträge · seit 200706. Okt. 2024 · #20
Hallo Ngala,
ich bereise nun seit über 40 Jahren Südwest bzw. Namibia. Ich habe viele Himbafamilien in dieser Zeit kennengelernt. Eine Gemeinschaft besuche ich auch regelmäßig, eine andere bei Epupa nur wenn ich vorbei komme (zuletzt Anfang September). Letztere schickt die Kinder zur Schule, diese tragen Schuluniformen bzw. teilweise westliche Kleidung während die Eltern traditionell gekleidet sind. Die Dorfvorsteherin ist eine sehr stolze Frau und sich ihrer Traditionen sehr bewußt. Der Spagat zwischen Schulbildung und westlichen Verlockungen und der Beibehaltung traditionellen Lebens ist sehr groß.
Die andere Gemeinschaft lebt vollständig traditionell. Ein Schulbesuch der Kinder wird abgelehnt. Sie müßten die Gemeinschaft verlassen, die den Bewohnern aber fast alles bietet, was sie zum traditionellen Leben brauchen. Ich habe mehrfach dort übernachtet (das Angebot in der Hütte zu schlafen aber immer abgelehnt und statt dessen mein Zelt aufgebaut). Die Gespräche am Feuer haben mit tieferen Einblick in den Stolz und die feste Überzeugung der Überlegenheit der eigenen Traditionen gegenüber dem "modernen" Leben mit den Verführungen von Alkohol Cell Phone und Drogen gegeben. Seit einigen Jahren schickt die zuständige Primary School eine Hererolehrerin in die Gemeinschaft, die unter einem Ahnenbaum die Kinder unterrichtet. Viele älter Schwestern und Mütter sitzen dann in etwas Abstand dabei und verfolgen den Unterricht mit. Es ist aber der einzige Fall, bei dem ich diese Lösung bisher gesehen habe. Ansonsten werden die Kinder gezwungen einen teilweise weiten Schulweg auf sich zu nehmen. Meist wird auch auf Schuluniformen bestanden, was die Schwelle zum Schulbesuch nochmal erhöht.
Dass die Kinder zur Schule gehen (sofern die Eltern das Schulgeld bezahlen können) haben wir mit eigenen Augen gesehen,

Da Ngala im zweiten Post auf die Schulgebühren abhebt, hat mir seinen Sachverstand nochmal verdeutlicht. Immerhin wurden die Schulgebühren der Primary Schools 2013 (zumindest auf dem Papier) abgeschafft. Lokal werden Materialien wie workbooks aber weiterhin nur gegen Bezahlung ausgegeben. Die eigentlichen Kosten entstehen durch die Notwendigkeit einer Unterbringung im Internatsbereich der Schulen, weil ein täglicher Schulweg auf Grund der Entfernungen nicht realisierbar ist.
In all dieser Zeit habe ich viele Bedarfe bei den von mir besuchten Himba-Familien feststellen können. Einen Bedarf an Solarlichtern habe ich dabei aber nie, auch nicht ansatzweise feststellen können. Das lesende Schulmädchen im Himbadorf halte ich für absolut weltfremd, allenfalls im urbanen Randbereich vorstellbar.
Hier werden mal wieder westliche Lebensvorstellungen einer naturnah leben Ethnität übergestülpt, ohne jede Rücksicht auf wirkliche Lebensbedingungen. Es gibt sicher viele Möglichkeiten traditionell lebenden Himbas zu helfen. Der Ankauf traditionellen Schmucks wäre einer davon. Ein sensibler und akzeptierender Umgang mit den Lebensvorstellungen ein anderer. Aber ein Übertragen westlicher Vorstellungen in eine traditionelle Gemeinschaft tut mir im Herzen weh.
Ich will da keine Polemik rein bringen, deshalb habe ich auch nicht auf Reiseklaus reagiert. Aber Hilfe ohne Verständnis für diese Ethnität ist leider keine Hilfe. Es geht nicht darum, wie wir Deutsche oder Schweizer Bürger uns besser fühlen sondern darum, was es vor Ort anrichtet oder verändert.

Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2024