BEBert2025Themenstarter8 Beiträge · seit 202401. Sept. 2024 · #1Liebe Forumsmitglieder,
wir wollen zu viert im August 2025 nach Namibia und haben für den Sambesistreifen folgende Planung:
eine Durchgangsübernachtung in Rundu. Wir hätten als neuen Platz "Sunset Cave Rest Camp" im Blick.
Dann drei Nächte in Bagani auf "Emms Cubango Ecological Camp"
Dann drei Nächte im äußersten Osten im Kazondwe Camp (dazu gibt es hier ja positive Erfahrungen)
Wenn jemand zu den Unterkünften etwas sagen kann, freue ich mich.
Außerdem wollte ich grundsätzlich fragen, was Ihr von relativ neuen Campsites haltet. Ist das gut, weil noch gut erhalten, ist das schlecht, weil vielleicht in einem Jahr pleite?
Danke im voraus für Eure Hinweise aller Art.
Grüße
Berthold
R5R51593 Beiträge · seit 202401. Sept. 2024 · #2Hallo Berthold,
Grundsätzlich sind neue Camps, sofern sie vollständig fertiggestellt sind, immer fein.
Mit Pleite gehen würfe ich mir keine Sorgen machen. Zimal in dem Gebiet wonach du fragst. Dort gibt es auf wenige Kilometer genug Ausweichmöglichkeiten. Zu dem Camps im einzelnen kann ich leider nix beitragen. Fahre immer in andere Camps, aber nur aus Gewohnheit.
VG
pollux1'678 Beiträge · seit 200701. Sept. 2024 · #3Emms war vor ein paar Jahren neu, da hat es uns auf einer der exclusive Campsites sehr gut gefallen, mit einem sehr engagierten Jungen Besitzer. Freunde waren letztes Jahr dort, und hatten den Eindruck, dass es irgendwie nicht mehr so gut betrieben wird. Wir fanden Nunda Camp auch immer sehr gut, man ist als Camper genauso geschätzt wie die Lodgegäste, und kann ein leckeres Dinner haben, wenn gewünscht. Und sie machen gute Bootsfahrten (am besten flussabwärts, ist viel besser als zu den Fällen).
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
BEBert2025Themenstarter8 Beiträge · seit 202401. Sept. 2024 · #4Schon mal Danke an die ersten Antworten. 🙂
Berthold
Logi16,9k Beiträge · seit 201201. Sept. 2024 · #5Hallo Bert,
in diesem Bereich hätte ich noch einen relativ unbekannten Übernachtungstipp:
White Sands Lodge and CampingVorteile: direkt an den Popa Falls gelegen (östliche Seite) quasi mitten im Bwabwata Park, individuelle Bootstouren sind möglich und ein
Living Museum gibt es dort auch.
LG
Logi
pollux1'678 Beiträge · seit 200701. Sept. 2024 · #6WhiteSands Camping ist ganz nett, aber: man muss das Rauschen der Fälle mögen. Für uns war es nicht geeignet, hat zum Beispiel alle Vögel übertönt.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
impala181 Beiträge · seit 200601. Sept. 2024 · #7Hallo Berthold
wir waren im April diese Jahres sowohl im White Sands als auch in Emms Cubango.
White Sands ist sehr schön: freundliches Personal, sehr gepflegte Campsites, ein gutes Restaurant und eine spektakuläre Lage an den Popa Falls ( die durchaus eine ständige Geräuschkulisse bilden ). Für uns gerade zum Besuch der Buffalo Core Area die erste Wahl!
Emms war der absolute Reinfall!! Ungepflegte Campsite mit diversen Schlangenbesuchen u.a. Puffotter. Hochstehendes Gras, nichtschliessende Schränke in den Ablutions bieten halt das perfekte Habitat für Schlangen . Staff war lustlos und unmotiviert. Dazu kommt, dass man dien Verkehr der B8 sehr laut und deutlich hört, das hängt aber eventuell von der Windrichtung ab. Wir konnten die LKWs von unserer Campsite jedoch deutlich sehen! Um die Mahango Area zu besuchen, würde ich auch zu Nunda oder Ngepi raten.
LG Birgit
BEBert2025Themenstarter8 Beiträge · seit 202401. Sept. 2024 · #8Hallo miteinander,
wir sind durch Eure Tipps jetzt erheblich klarer.
Noch eine Nachfrage: Macht es wirklich soviel aus, ob man auf der Fluss Nordseite (White sands) oder der Südseite des Flusses ist (Nundu Camp)?
Danke!
Logi16,9k Beiträge · seit 201201. Sept. 2024 · #9Bert2025 schrieb: Fluss Nordseite (White sands) oder der Südseite des Flusses ist (Nundu Camp)?
Hast Du Dir die Lage einmal bei Google Maps angesehen?
Nur White Sands liegt direkt an den Popa Fällen.
Näher dran bist Du sonst nirgends, noch nicht einmal im staatlichen NWR Camp.
LG
Logi
R5R51593 Beiträge · seit 202401. Sept. 2024 · #10Hallo,
Nunda und White Sands sind unterschiedlich vom Flussblick.
Es ist aus meiner Sicht eher irrelevant, ob auf der oder der Seite.
Von white Sands, früher Ngoabaca oder so ähnlich, hast du Blick auf die felsigen Stromschlellen und eben das Rauschen des bewegten Wassers.
Nunda eher auf den breiten, ruhigen Strom.
Wichtiget ist doe Planung der Besuche in den Parks wie schon geschrieben. Bufflao eher white Sands, Mahango NP, eher Nunda.
Ich stehe meist einige Tage auf der Mahango Lodge, da die Chance groß ist, am gegenüberliegenden Ufer Tiere aus Bufflao zu beobachten.
VG