franzicke2'085 Beiträge · seit 201224. Okt. 2022 · #41
Lieber Claus, liebe Conny, zumindest auf einen schnellen Blick hab ich auch endlich mal bei euch reingespickt - wir sind ja schon auf dem Sprung ans Kap, da darf ich mich eher nur heimlich im Forum tummeln. Das sieht nach einer rundum gelungenen Reise aus und mit der Jahreszeit toppt ihr auf jeden Fall die Vorläufer-Version aus dem April. Ihr wisst ja, meine Zeit mit mehr Zeit kommt - und dann werd ich das hier mal vertiefen. Liebe Grüße aus dem Endspurt Ingrid
panther1'296 Beiträge · seit 200724. Okt. 2022 · #42
🤩 Uhiii "hoher Besuch" ... zuviel der Ehre 😊 Vielen lieben Dank für die netten Worte Wir hatten wirklich zwei unterhaltsame Abende mit viel "Afrikalatein", excellentem Essen und schmackhaften Getränken. Das Zarafa war fest in bayrischer Hand 😉 Was will man mehr. Und dass wir kein Viererfoto gemacht haben... darüber haben wir uns auch schon öfters "gewundert" . Das holen wir beim nächsten Forumstreffen dann nach 😎 BTW...wir hätten uns schon fast in Afsaal getroffen. Da waren wir so ca. 10:15.
bayern schorschThemenstarter3'383 Beiträge · seit 200925. Okt. 2022 · #43
Grüss Euch zusammen,
@ Franzicke / Ingrid:
Ihr wisst ja, meine Zeit mit mehr Zeit kommt - und dann werd ich das hier mal vertiefen. Liebe Grüße aus dem Endspurt
Dann spurte nicht zu schnell. Du weißt ja, je mehr es eilig ist, desto langsamer musst Du tun! Und das mit dem Endspurt kenn ich nur zu gut - aber Du schaffst das, da bin ich mir ganz sicher.
@ die bayerischen Panther:
...wir hätten uns schon fast in Afsaal getroffen. Da waren wir so ca. 10:15.
Oh Mann, da hätten wir dann gerne in Euerer Braai-Pfanne aufgelegt .... 🙂
bayern schorschThemenstarter3'383 Beiträge · seit 200925. Okt. 2022 · #44
und nochmal THE ZARAFA / Hazyview
.... und den Panthers sei Dank. Die haben uns nämlich gestern Abend u.a. erzählt, dass Sie auf ihrer Krügertour auch in Skukuza waren, und zwar in den „new renovated Bungalows“ mit Flussblick. 🙂 Außerdem haben sie vom Zugrestaurant erzählt, und das wollen wir heute alles mal in Augenschein nehmen.
Heute gibt´s wieder Frühstück in der Villa. Wir genießen das sehr, denn das sind die Dinge, die man nicht alle Tage hat. Sogar noch für einen zweiten Morgenschwumm im wunderbar frischen Pool bleibt noch Zeit, denn wir wollen auch den heutigen Tag in aller Gemütsruhe angehen. Schließlich haben wir eine RELAX-TOUR. 😉
Aber dann geht´s los, über das Phabeni-Gate, wo morgens um 09.00 h „so gut wie nix“ los ist, steuern wir auf der Doispane Road schnurstracks, mit ein paar wenigen Loop-Ausnahmen, in Richtung Skukuza.
Dort haben wir einige Dinge auf dem Plan, nämlich
1. Lake Panic Hide 2. Skukuza Restcamp die neu renovierten Bungis am Fluss 3. Das Skukuza-Hotel von SAN-Parks 4. Das Restaurant beim Zug bzw. bei der Brücke
So zumindest ist der Plan, mal schauen, wie das heute alles kommen wird. Auf dem Weg nach Skukuza sehen wir etliche Tiere. Nichts Besonderes, aber immerhin ....
Wirklich nichts Besonderes, aber wir nehmen das alles gerne mit und freuen uns über jedes Tier, das uns über den Weg läuft.
Als Erstes steuern wir den Lake Panic Hide an. Wir waren dort noch nie, und der Hide ist wirklich wunderschön. Es dürfen nur 8 Autos auf dem Parkplatz parken, und man ist zwischendrin schon mal dankbar, wenn man sich die Füße vertreten kann. Bei uns waren es nur ein paar wenige Autos, so dass wir völlig ungestört (man darf hier eh nur flüstern) den hide fast für uns alleine hatten. Sollten wir mal wieder in die Gegend kommen, dann steht der Lake Panic Hide ganz oben auf der Liste: 🙂
Man könnte hier stundenlang sitzen, aber wir haben ja noch einiges vor und fahren vom Hide zurück zum Restcamp, wo wir dem Skukuza-Hotel einen Besuch abstatten.
Wir haben uns im Skukuza-Hotel die Zimmer zeigen lassen und durften auch in den Speisesaal einen Blick werfen. Also wir waren enttäuscht, und zwar sehr enttäuscht. Das ist gar nicht das, was man sich unter gemütlich und schnuckelig vorstellt. Über 120 Zimmer gibt es hier, und pro Zimmer zahlt man für 2 Personen immerhin 2.840 Rand, also rund 160 Euro. Dafür bekommst du dann ein ordentliches Zimmer, einen Pool, einen Haufen Menschen, und das Frühstück nimmst du in einem Saal ein, der aussieht wie eine Kantine. Wir würden dort nie und nimmer einziehen wollen, uns hat dieses Haus überhaupt nicht gefallen.
Die Rezeption mit dahinterliegendem Speisesaal ....
Na, da fahren wir doch leichter mal runter zum Fluss und versuchen, ob wir nicht mal einen Blick in die „Bungalows mit Flussblick“ schmeißen können. Schließlich haben uns Martina und Ralf ganz schön neugierig gemacht. Und wir haben Glück, 🙂 denn eine freundliche Reinemachefrau hat uns in einen der Bungalows reinschauen lassen. Nummer 93, 94, 95 und 89, das sind die mit dem besten view, so hat sie uns erzählt. Und ja, das lass ich mir schon eher eingehen. Ein freundlicher Bungalow, Küche draußen auf der Terrasse, und tatsächlich hat man von etlichen Bungalows einen schönen Blick auf den River.
Das könnten wir uns vorstellen, hier ein paar Nächte zu bleiben, aber auch hier hat das alles seinen Preis. Wenn ich es recht im Kopf haben, dann sind es gut über 150 Euro für den Bungi (ohne irgendwas dabei). Auch ein Preis, der nicht grad als Schnäppchen bezeichnet werden kann. Aber schön ist es allemal, und man hat wirklich einen tollen Blick aufs Wasser. Der Cattle Baron ist übrigens gleich um die Ecke, wenn man also mal nicht selbst braaien möchte, dann wäre das die Top-Alternative.
Bilder haben wir hier keine gemacht, aber gefallen hat´s und dort am Fluss außerordentlich gut. Bin schon gespannt, welchen Bungi die beiden Panthers hatten. 🙂
So, jetzt haben wir also schon drei unserer Punkte erledigt, bleibt nur noch das Zugrestaurant an der Brücke.
Wir machen ja sowas für´s Leben gerne – verschiedene Dinge abklären, Zimmer und Lodgen anschauen, schließlich weiß man ja nie, wann es uns das nächste Mal nach Südafrika zieht. Vorstellen könnt´ ich´s mir schon nächste Woche!!!
Wir düsen auf die andere Seite in diesem riesengroßen Restcamp und parken unser Auto gleich vor dem Zugrestaurant. Und das gefällt uns aussnehmend gut. Zuerst schauen wir uns um. Die Brücke, wo´s dann weitergeht zum Luxus-Hotel, die wird von mir als Allererstes inspiziert, allerdings komm ich nicht recht weit – hier ist alles hermetisch abgeriegelt, die Luxus-Herrschaften wollen Ihren Luxus unter sich genießen, da hat der Schorsch aus Bayern nichts verloren. Aber schauen tut er trotzdem, weil er einfach neugierig ist:
Das gefällt uns gut, und wir haben das Glück, in der „Krüger-Station 3638“ im offenen Wartebereich ein feines Platzerl für uns zu ergattern. Das passt wieder mal perfekt:
Asian Salad, Prego Roll Chicken with Triple Fried Fries, dazu eine Flasche Chardonnay, mit 436 Rand sind wir bestens bedient und genießen die Stimmung hier am Bahnhof in vollen Zügen.
Hier noch ein bisschen was zur Geschichte des Trains:
Krüger Shelati Train on the bridge, mit dem dazugehörigen Zugrestaurant, das ist eine Hommage an die Anfänge des Krügerparks, denn genau an dieser Stelle begrüßte ein gewisser James Stevenson-Hamilton vor rund 100 Jahren als der erste Parkwächter des Krügerparks, die ersten Besucher.
Einfach nur Klasse – hier nochmal ein Bild vom Train on the Bridge (von etwas weiter weg aufgenommen):
Und hier noch ein paar Bilder rund um die Station:
Was für ein Tag – der gar nicht mal so sehr im Zeichen der Tiere stand. Wir haben viel erlebt, wir haben viel gesehen, und jetzt kommt noch die traurigste Geschichte in diesem Urlaub:
Über das Numbi-Gate sind wir raus aus dem Krügerpark. Wir wussten natürlich durch unser Forum, dass man speziell beim Numbi-Gate seine Augen aufmachen muss, und mit der entsprechenden Sorgfalt und Achtsamkeit sind wir die schätzungweise 5 bis 8 km vor Richtung Hazyview gefahren. Viele Humps „zieren“ hier die Straße, und wir haben wirklich jede Bewegung am Straßenrand argwöhnisch beobachtet. Nun, die Gegend hier ist in der Tat very special, und grad abends würde ich hier keinen Meter allein unterwegs sein wollen. Es ist ja zum Glück alles gut gegangen, jedoch haben wir, nachdem wir diese Kurzstrecke hinter uns gebracht haben beschlossen, dass wir dieses Gate ab sofort meiden werden.
Was dann am Tag darauf hier passierte, weiß man. Ein unsägliches Leid, das über die hessischen Touristen hereinbrach. Es fehlen einem die Worte für solche Greueltaten und jetzt erst im Nachhinein wissen wir, welch Glück wir hatten. Eine ganz traurige Geschichte, die sich hier am Numbi Gate des Krügerparks abgespielt hat.
Tanzmaus63 Beiträge · seit 201625. Okt. 2022 · #45
N’abend Claus, so eine tolle Tour !!! Nur bei den Bildern von dem leckeren Essen, mache ich die Augen zu 😄 Wie Euch mit dem Hotel,ging es uns letztes Jahr im Marriott, leider mussten wir eine von den gebuchten Nächten dort schlafen. Am nächsten Morgen haben wir nach dem sehr zeitigen Frühstück die Flucht ergriffen. Die Zimmer waren sehr schön- aber das Gewusel hätten wir keine 4 Tage ausgehalten. Auch hat mich euer begeisterter Ausflug nach Nelspruit bekräftigt, genau das so mit einzubauen. Die letzten 6 Nächte sind wir in der Kambaku Lodge und haben Zeit genug. Jetzt freue ich mich noch auf die Reptor- was sie da mit der Roten Beete gebrutzelt haben einfach mhmhmhm 😘 Liebe Grüße Martina
bayern schorschThemenstarter3'383 Beiträge · seit 200926. Okt. 2022 · #46
Hallo Tanzmaus Martina,
Du hast geschrieben:
Auch hat mich euer begeisterter Ausflug nach Nelspruit bekräftigt, genau das so mit einzubauen.
Oh ja, das möchten wir wirklich JEDEM empfehlen. Unbedingt sehenswert und man unterstützt auf diese Art und Weise ein sehr sehr gute Sache. Danke Dir für Dein Interesse an unserem Reisebericht, es ist immer schön, wenn man begleitet wird. Jetzt sind wir bald im Raptor gelandet und Du musst nicht mehr lange warten. 😉
bayern schorschThemenstarter3'383 Beiträge · seit 200926. Okt. 2022 · #47
Fünf Tage „THE ZARAFA“ sind vorüber, und heute heißt es Abschied nehmen.
Uns hat´s hier sehr gut gefallen, wobei 5 Tage schon das Maximum ist, denn es wird dir halt hinten und vorne reingeschoben. Der Unterkunft kann man nur Bestnoten geben. Egal, ob das die accomodation als solches ist, oder auch die Esserei auf der herrlichen Restaurantterrasse, es hat hier alles eine ganz besondere Note. Und die Note ist eine 1 mit Stern. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. 🙂
Hier nochmal ein letztes Bild unserer Villa:
Und hier nochmal die dazugehörige homepage, falls das Interesse geweckt wurde:
Und wieder werden wir geherzt, gedrückt und abgebusselt von oben bis unten. Nette Leute sind das, dieser Barry und der Peter, und der Clifford hat ganz feuchte Augen bekommen. Prima war, dass wir von der Küche noch einige frozen Springbock-Steaks mitbekommen haben, da haben wir gleich unser Vorratslager auffüllen können. 🙂
Das Zarafa befindet sich inmitten einer großen sanctuary, und bei der Abfahrt auf dem Weg zum Tor stehen noch ein paar Giraffen Spalier, so als ob die uns zum Abschied noch zuwinken wollten …
Unsere nächste Unterkunft ist das „RAPTOR RETREAT“ im Parsons / Balule. Wir freuen uns sehr auf diese Unterkunft, die wir seit Jahren immer wieder im Auge hatten, und jetzt klappt es endlich. Auch dort werden wir uns für fünf Nächte einquartieren, welch ein zeitlicher Luxus. Wir freuen uns sehr!
Das Raptor wurde in der Vergangenheit ja schon mehrfach von etlichen Fomis besucht, und die Berichte und Meldungen waren durchwegs nur supergut.
Als Streckenführung vom Zarafa zum Raptor hat sich für uns die Panorama-Route angeboten. Die haben wir zwar vor einigen Jahren schon mal abgefahren, damals noch alles im Schnelldurchgang mit möglichst vielen Haltestationen. Man wollte ja das optimale rausholen.
Diesmal machen wir das ganz gemütlich und steuern als Erstes „God´s Window“ an.
An der Tafel zum Eingang werden die Eintrittspreise angezeigt, und ich freu mich schon, weil ich bestimmt wieder als Rentner durchgehe. 😄 😉
Die 15 Rand hätte ich nämlich gerne bezahlt. Nur, so weit ist es gar nicht gekommen. In der Kasse war kein Mensch weit und breit zu sehen, und ein Wärter, der am Eingang stand meinte, dass es noch zu früh sei, um hier das Kassenhäuschen zu besetzen.
Entschuldigung – es ist genau 09:40h, und das ist zu früh? 🤪 🤩 Unglaublich, aber so ist das halt in Afrika.
Und schön ist es hier. Es blüht an allen Ecken und Enden:
Wir haben einfach großes Glück (nicht wegen dem geschenkten Eintritt), sondern weil das Wetter perfekt mitspielt. Und so können wir einige nette Landschaftsaufnahmen machen:
Nach dem Besuch von „God´s Window“ zuckeln wir weiter, unsere nächste Zwischenstation sind die „Three Rondavels“. Dazu haben wir uns zu Hause eingelesen und wissen, dass man zum Blyde Canyon vom „A Forever Resort“ einen perfekten Blick zu den Rondavels hat. 🙂
Vielleicht ein kleiner Tipp: vor der Eingangsschranke des Forever-Resorts Auto abstellen und in der Rezeption ein Eintrittsticket über 100 Rand kaufen. Das hört sich jetzt ziemlich doof an, aber man bekommt diese 100 Rand im Restaurant des A Forever Resorts angerechnet. Das ist prima, denn erstens ist es eh Zeit für einen kleinen lunch und zweitens kann man so mit dem Auto bis vor zum Restaurant fahren. Der Weg dorthin zu Fuß ist relativ weit und bei 40 Grad im Schatten durchaus eine sportliche Angelegenheit.
Und – man sitzt dort wirklich sehr schön, der Blick zu den Rondavels ist perfekt:
Nach der kurzen Pause im Restaurant fahren wir im Gelände des Forever-Resorts noch ein kleines Stück weiter, es gibt nämlich hier einen noch viel schöneren viewpoint, der tatsächlich dem Namen "viewpoint gerecht wird:
Das nächste Bild – der Schorsch mittendrin - und er stellt sich die Frage, was wohl in den kaputten Hirnen dieser Kleingeister vor sich gehen muss, dass man so einen selfie-point derart verunstaltet. Man muss sich für so ein Verhalten deutscher Touristen schämen – am Liebsten hätt ich das Geschmiere dieser Vollidioten weggeputzt, was aber leider nicht möglich war. 🙁 😈
Themawechsel – 80 km sind es von hier noch bis nach Hoedspruit, und so war für uns von vorneherein klar, dass wir die Panoramaroute nur ganz kurz anstreifen wollen, denn die vielen anderen Sehenswürdigkeiten (z.B. Bourkes Luck Potholes oder auch die vielen tollen Wasserfälle) waren zeitlich ganz einfach nicht möglich.
In Hoedspruit füllen wir unsere Vorräte auf. Wir brauchen für das Raptor Retreat, wo wir uns 5 Tage ausschließlich in self catering üben wollen, Lebensmittel, Getränke und alles, was man halt so braucht.
Bei FAT FRANKS BUTCHERY machen wir natürlich Stop, die Metzgerei ist der absolute Hammer. Hier bekommt man Rinderfilet vom Feinsten, perfekt portioniert, genau so, wie wir uns das vorstellen. Wir waren regelrecht begeistert, das Angebot war schier überwältigend:
Ich kann mich erinnern, dass es in Hoedspruit gnadenlos heiß war. Da wenn du aus dem Auto aussteigst, dann haut´s dich schier um. 40 Grad, der blanke Wahnsinn. Übrigens: wenn man sich erlaubt, einen Preisvergleich der beiden Metzgereien, die wir besucht haben, zu machen (Marloth Park und hier bei FRANK), so war die gute Lizette mit ihrem Rinderfilet bei 290 Rand das Kilo gelegen, und hier in Hoedspruit zahlt man 350 Rand für das Kilo. Beides Preise, mit denen man doch wirklich gut leben kann. 🙂
Von Hoedspruit geht es anschließend noch für ein Stündchen auf die R40, und schon stehen wir am Tor zum Parsons NP, das wir auf Anhieb nicht sofort gefunden haben. Ein freundlicher Tankwart hat uns dann aber gestenreich erklärt, wo´s lang geht. Im Park geht´s auf Holperpiste, und dann sind wir auch schon da.
Die RAPTOR RETREAT GAME LODGE wird für 5 Nächte unser „Zuhause“ sein, und wir haben uns hier im Hippo Cottage eingebucht. 🙂
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201626. Okt. 2022 · #48
Hi ihr beiden,
und weil das die meisten Leute so sehen wie ihr mit dem Hotel in Skukuza, und auch SANParks offenbar erkannt hat, dass diese Architektur im KNP ein Flop ist, wird es jetzt ja großzügig als tolles Investment beworben. https://sanparkstis.org/investment-opportunities-2022/ s.S. 8
Vielleicht ein kleiner Tipp: vor der Eingangsschranke des Forever-Resorts Auto abstellen und in der Rezeption ein Eintrittsticket über 100 Rand kaufen. Das hört sich jetzt ziemlich doof an, aber man bekommt diese 100 Rand im Restaurant des A Forever Resorts angerechnet. Das ist prima, denn erstens ist es eh Zeit für einen kleinen lunch und zweitens kann man so mit dem Auto bis vor zum Restaurant fahren. Der Weg dorthin zu Fuß ist relativ weit und bei 40 Grad im Schatten durchaus eine sportliche Angelegenheit.
Lieber bayern schorsch,
was für ein genialer Tipp! Ich sitze mit gespitztem Bleistift und notiere alles mit. Das ist nämlich genau die Runde, die wir im Dezember auch fahren wollen.
Wir überlegen gerade, wie wir die Braaistation, die vorne steht, ins Gepäck kriegen ... 😐
LG Logi
casimodo4'529 Beiträge · seit 200726. Okt. 2022 · #50
Mein lieber Scholli Schorsch 🙂
da habt Ihr es ja mal wieder ziemlich krachen lassen. Ich will unsere Freundschaft mal auf keinen Fall auf Spiel setzen, aber es würde sich schon eine Weinglas- und Flaschenzählung nebst Savannah anbieten 😉 In meiner großzügigen Art verzichte ich aber freiwillig darauf 😉
Das Schimpansenprojekt war neu für mich. Und die Metzgereien sehen super aus. Wir haben uns am Telefon ja schon ausgetauscht, aber ich möchte gar nicht wissen, welche Gedanken Euch genau nach der Numbi Nachricht im Kopf herum gegangen sind. Einfach furchtbar.
Ansonsten schreibst Du da mal wieder einen sehr informativen, ehrlichen Bericht in guter alter Bayern Schorsch Manier. Die River View Bungis in Skukuza finden wir ganz OK. Gerade wenn man nach Skukuza fliegt, sind sie für uns zum Ankommen ganz OK. Mehr aber auch nicht. Aber da gibt es ja Gott sei Dank unterschiedliche Meinungen dazu.
Schön, dass Du etwas mehr als eine kurze Unterkunftsbeschreibung schreibst. Ich freue mich über jede Zeile !
bayern schorschThemenstarter3'383 Beiträge · seit 200927. Okt. 2022 · #51
Hallo zusammen,
@ Gina:
und weil das die meisten Leute so sehen wie ihr mit dem Hotel in Skukuza, und auch SANParks offenbar erkannt hat, dass diese Architektur im KNP ein Flop ist, wird es jetzt ja großzügig als tolles Investment beworben.
Na, da kann man sich ja überlegen, ob man sich dort nicht ein Zimmer kauft. Das ist die Rendite bestimmt garantiert - oder auch nicht. Gina, bei der Gelegenheit möchte ich Dir vielen Dank für Deine laufenden Post´s wegen Straßensperrungen usw. danken. Uns "Normalos" hilft das sehr, und wir haben im Urlaub fast täglich im Forum nachgeschaut, ob es Neuigkeiten gibt. Danke für Deine große Mühe! 😘
@ Logi:
was für ein genialer Tipp! Ich sitze mit gespitztem Bleistift und notiere alles mit.
Hallo Angelika, das find ich prima, dass wir Dir als "alte Häsin" immer noch den ein oder anderen Tipp mit auf den Weg geben können. Vielen Dank auch für das Video. Wir haben das zu Hause auch schon gesehen, und die Metzgerei ist wirklich der absolute Wahnsinn. Ich kenn in unserer Gegend nicht eine Metzgerei, die ein derartiges Angebot vorweisen kann. 🙂
@ Casimodo:
Ich will unsere Freundschaft mal auf keinen Fall auf Spiel setzen, aber es würde sich schon eine Weinglas- und Flaschenzählung nebst Savannah anbieten
na hör mal, wir sind ja Waisenknaben, was die Weinverkostung betrifft. Das weißt Du doch ...
aber ich möchte gar nicht wissen, welche Gedanken Euch genau nach der Numbi Nachricht im Kopf herum gegangen sind. Einfach furchtbar.
Ja, einfach nur furchtbar, da kann man nichts weiter dazu sagen .... 🙁 🙁 🙁
Schön, dass Du etwas mehr als eine kurze Unterkunftsbeschreibung schreibst. Ich freue mich über jede Zeile !
Na ja, ausführlich über die Unterkünfte zu berichten ist ja auch nicht zu viel verlangt. Es waren ja nur DREI ! 😉 Und dass Du Dich über "jede Zeile" freust, das ist prima. 🙂
Sag mal, der Uhrzeit Deines Post´s nach zu urteilen bist Du zu Hause und pflegst Deinen Hexenschuss?!? Da hat´s Dich wohl ganz schön dawischt?
H.Badger1'824 Beiträge · seit 201627. Okt. 2022 · #52
Hallo bayern schorsch, auch ich möchte mich für euer Unterkunftsscouting bedanken! Das Hotel in Skukuza hatte ich noch gar nicht wahrgenommen - Dank dir weiß ich nun, dass ich das auch nicht ändern muss. Die Bungalows am Fluss dagegen finde ich tatsächlich schön - für mich die besten Unterkünfte in diesem (zu) großen Rastlager.
Ich freue mich auf weitere Erlebnisse und Erfahrungen!
bayern schorschThemenstarter3'383 Beiträge · seit 200901. Nov. 2022 · #53
Guten Morgen Sascha,
sorry, dass ich erst heute zurückschreibe, aber wir waren mal wieder in der PALZ. Und da hab ich für´s RB-Schreiben einfach keine Zeit gehabt, weil ich mich lieber den diversen Weingütern gewidmet habe.
Du schreibst:
Das Hotel in Skukuza hatte ich noch gar nicht wahrgenommen - Dank dir weiß ich nun, dass ich das auch nicht ändern muss. Die Bungalows am Fluss dagegen finde ich tatsächlich schön - für mich die besten Unterkünfte in diesem (zu) großen Rastlager.
Ja, das ist wohl richtig. Das Hotel würden wir nie und nimmer aufsuchen. Und schön, dass Du noch nicht ausgestiegen bist. 🙂
Jetzt hoffe ich, dass ich heute, spätestens morgen wieder weiterberichten kann. Es fehlt ja noch RAPTOR RETREAT !
bayern schorschThemenstarter3'383 Beiträge · seit 200901. Nov. 2022 · #54
So, nach kurzer Pause geht´s nun endlich weiter im Reisebericht. 5 Tage Raptor Retreat – und wir haben so Einiges erlebt !
Der Empfang hier im Raptor Retreat war sehr herzlich, und das Personal hat für uns bei der Ankunft richtig fröhlich gesungen. Das war supernett und hat uns echt gefreut. So was macht gute Stimmung. 🙂 😘 🙂
Tragen durften wir nichts, und zwar überhaupt nichts, nicht mal die Fototasche. Unser Auto wurde von den Angestellten mehr oder weniger leer geräumt, und als wir dann einen kleinen Tipp geben wollten, wurde gleich mal abgewunken. Das sollen wir uns für den Schluss aufheben. Was sagt man dazu?
hat nur wenige accomodations. Hier gibt es das Elephant Cottage, das Buffalo Cottage und das Squirrel Cottage, so weit ich weiß sind alle drei Unterkünfte nicht geeignet für self catering. Dann gibt es noch das Rhino Cottage für self catering, und alle accomodations sind mit einem kleinen splash pool ausgestattet. 😉
Wir haben für uns das Hippo-Cottage gebucht – ein sehr großes Cottage mit bestens ausgestatteter Küche, großzügigstem Aufenthaltsraum und vor allem aber mit einer prächtigen, überdachten Außenterrasse, von wo man einen tollen Blick auf das Wasserloch hat. Es gibt zwei ungefähr gleich große Zimmer, somit wäre das Cottage auch für 4 Personen gut geeignet.
Die Außenterrasse war eigentlich unser ständiger Ort, wo wir uns tagsüber niedergelassen haben. Hier gleich mal ein Bild dazu:
Zu unserem Hippo-Cottage gehört eine eigene Boma. Ein wirklich tolle Sache .....
..... wobei wir zwei mal das „Pech“ hatten, dass wir wegen zu starkem Wind kein Feuer machen konnten. Wir haben unser Braai dann in unsere Küche verlegt, wobei das Pfannenzeugs bei Weitem nicht so gut geschmeckt hat, als wenn es vom Grill kommt. Beim zweiten Mal hat uns dann Küchenchefin Constanze angeboten, dass sie unser Fleisch in der Hauptküche für uns brutzeln würde, was wir natürlich gerne angenommen haben.
Was sich wohl die gute Constanze angesichts unserer Fleischmenge gedacht hat??? 🤩
Auf dem nächsten Bild sieht man im Hintergrund unser Chalet, davor der Pool und links die Boma.
Selten zuvor waren wir so froh um unseren Pool. Es war brechend heiß, von daher war die Abkühlung eine wahre Wohltat:
Unser Zimmer – so richtig afrikanisch, wirklich sehr schön, und auch hier war der Blick durch das Panoramafenster perfekt .....
..… wobei wir auf das Bad in der Wanne (wie immer) verzichtet haben. Für uns wäre das glatte Wasserverschwendung, erst recht bei fast 40 Grad im Schatten …
bayern schorschThemenstarter3'383 Beiträge · seit 200901. Nov. 2022 · #56
Teil 2 RAPTOR RETREAT
Wie schon vorhin geschrieben, war der Platz auf der großen Aussichtsterrasse „unser“ Platz. Von dort hat man einen schönen Blick zum Wasserloch, wo immer wieder der ein oder andere Vierbeiner sich sehen ließ:
Zebras waren auch ein paar mal am Wasserloch, aber die haben wir anscheinend verschlafen ……
Ein heißbegehrtes Fotomotiv, unser Hauskudu. Der Kamerad war den ganzen Tag auf Achse, das war grandios, so einem großen Tier derart hautnah gegenüberzustehen:
Mir hat auch diese Warzensau sehr gut gefallen - die war mindestens so relaxed wie die bayern-schorschens: 😉
So weit also alles rund um die Lodge, wir waren begeistert und total zufrieden. Hier ein paar Bilder vom Haupthaus, in dem wir auch unser breakfast eingenommen haben:
Die Inhaber, Sharmaine und Keith sind beide außergewöhnlich freundliche und kompetente Leute. Bereits im Vorfeld hat Sharmaine unsere Fragen immer sehr prompt beantwortet, und wir haben auch während unseres Aufenthaltes mitbekommen, dass Sharmaine sehr viel am PC unterwegs war, um den ganzen Bürokram und die Anfragen der Gäste zu beantworten. Keith hingegen ist der Mann der Natur. Ein unglaubliches Wissen, was dieser Mann hat und wir konnten viel von ihm über die Natur und den Busch im Allgemeinen lernen. Neben unseren 7 Gamedrives haben wir auch einen Bushwalk mit Keith unternommen. Sensationell – jetzt wissen wir sogar, weshalb der Schakal sein „großes Geschäft“ vorzugsweise auf den Elefantenknödeln macht. 🤩 😮 😁
Die Game Drives waren meist sehr tierreich, jedoch gab es auch mal Drives, wo wir so gut als „gar nix“ gesehen haben. Dafür hat man Landschaft pur. Uns hat´s gefallen, zu den Drives und wie das alles so abgelaufen ist, dazu werde ich die Tage berichten.
bayern schorsch schrieb: ... Ein heißbegehrtes Fotomotiv, unser Hauskudu.
Der Kudu ist wirklich der Knaller... Besonders lustig fanden wir immer, wenn der Kudu mit dem Dackel zusammen zur Patrouille loszog.
LG Logi
tiggi1'558 Beiträge · seit 201101. Nov. 2022 · #59
Hallo Schorschis, während ich gelangweilt an einem türkischen Strand abhänge, gibt es hier einen spannenden Bericht. 🤩 Wie konnte ich das nur verpassen? 😮 Jetzt habe ich alles nachgelesen und muss sagen - toll! 🙂 Mindestens 3-5 Tage in einer Unterkunft wäre genau das richtige für meinen Mann. Wir werden es beherzigen und in unsere Planungen aufnehmen. Allerdings werden so manche Erinnerungen wach, in Nelspuit gibt es einen tollen Zahnarzt (Dr. Düker) 😈 und ja, das Forever Resort ist auch nett für Campinggäste. 😗 Lieben Dank für das Teilen eurer Erlebnisse.
bayern schorschThemenstarter3'383 Beiträge · seit 200902. Nov. 2022 · #60
Grüss Euch zusammen,
Danke für Euere Kommentare, Danke an alle "Danke-Button-Drücker" und an alle stillen Mitleser, sofern das noch der Fall ist.
@ Annick:
Die Raptor Retreat Lodge habe ich mir auf jeden Fall gemerkt! 😎
Hi Annick, schön, dass Du noch dabei bist. Und ja, ich weiß, dass Dir und Deinem Tony das Raptor sehr gut gefallen würde. Relaxen, relaxen, relaxen ...
@ Logi:
Der Kudu ist wirklich der Knaller... Besonders lustig fanden wir immer, wenn der Kudu mit dem Dackel zusammen zur Patrouille loszog.
Mit dem Dackel haben wir ihn nicht gesehen, aber er war oft so nah, dass man direkt hätte versuchen können, ob man nicht auf dem Kudu reiten kann. 😉 😉 😉 Ja natürlich nicht, ist doch klar. Aber der Kudubock war so nah, da hätt ich mich nicht gewundert, wenn man ihn streicheln könnte und er immer noch ruhig dasteht.
@ Tiggi / Biggi: Hi Biggi, das freut mich, dass Du noch aufgesprungen bist. Vielen Dank!
Mindestens 3-5 Tage in einer Unterkunft wäre genau das richtige für meinen Mann.
Ganz ehrlich - ich hätte mir früher nie und nimmer vorstellen können, einen Urlaub in SA mit Unterkünften so aufzuteilen, wie wir das diesmal gemacht haben. Und ich kann Dir nur sagen - absolut empfehlenswert. Das Einzige was wir bereut haben war, dass wir nicht in jeder Unterkunft (zumindest im Raptor, aber auch im Foxy) statt 5 besser 10 Nächte gebucht haben.
So, jetzt geht´s dann gleich weiter, ein paar Game-Drives muss ich noch erzählen, bevor wir zum Schluss kommen.
PS. sorry - SCHNEEWIE hat ja auch noch geschrieben, die wär mir beinah entwischt! 🙂
Die Lodge ist wohl der Hammer - Neid 🙂
Ja das stimmt, die Raptor-Lodge war wirklich wunderschön.